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Jeder ist sich selbst der nächste. Das dankt der dir sowieso nicht.

Eigene Grenzen zu überschreiten macht nur dann wirklich Sinn - in jedweder Lebenssituation - wenn dadurch der Grad der inneren Freiheit und Zufriedenheit ansteigt.

Falls du unter "Grenzen überschreiten" versteht, über die normalen Belastungsgrenzen hinaus zu arbeiten mit der Gefahr von extremen Stress, kann ich dir nur dringend davon abraten. Schließlich mußt du deine Leistung über Jahrzehnte am Arbeitsmarkt bringen und der Dank der Firma hat oft eine kurze Halbwertzeit.
Grüße markusros

Was hat der Arbeitgeber für Gunsten und wo liegen die Grenzen?? Das solltest du schon noch sagen!!L.G.
Liebe/r wedpit, du schreibst 'zu Gunsten des Arbeitgebers'- das hört sich nicht so an, als sei es auch zu deinen Gunsten. Falls dem so ist, kann ich nur davon abraten, denn es klingt ein wenig nach ausgenutzt werden. Korrigiere mich, falls ich falsch liege- ein wenig mehr Info wäre gut! Jedenfalls: alles, was du 'einem anderen zuliebe' tust, bzw. zu dessen Gunsten, ist nicht wirklich deine Entscheidung und das wird bei dir immer im Hintergrund grollen. Solltest du dabei jedoch Vorteile haben- zum Beispiel durch Übernahme zusätzlicher Aufgaben oder so selbst etwas dazulernen, so kannst du das auch als Vorteil für dich interpretieren. Die Ausgewogenheit ist immer wichtig! Kann dir nur raten, darauf zu achten, dass du nichts tust, bei dem du das Gefühl hast, es bringe nur der anderen Seite einen Vorteil auf deine Kosten. So etwas geht dann auch gern nach hinten los, weil du dich als 'der Dumme outest, mit dem man es ja machen kann.' Alles Gute!

Kommt darauf an, wo diese Grenze liegt, wie oft das passieren soll und was die Folgen sind (wenn man es tun würde und auch wenn man es nicht tun würde; für den AG und für einen selbst)!

Ich würde auch sagen, es kommt darauf an. Ich nehme mir auch oft nach 12 Stunden noch Arbeit mit nach Hause, obwohl ich das nicht extra vergütet bekomme, selbst, wenn ich total kaputt bin. Aber wenns der Firma hilft und manche Sachen nun einmal nicht aufschiebbar sind. Außerdem kommt der Chef mir umgekehrt auch oft entgegen und hat ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter. Wenn Du allerdings vom Chef nie eine Anerkennung bekommst und Deine Bereitschaft als selbstverständlich hingenommen wird, würde ich entsprechend kürzer treten, das ist es dann nicht wert.