Stimmt es, dass das so wahnsinnig hilfreich sein kann, wie manche schreiben? Oder ist das Geldmacherei?

Es ist sicher sinnvoll, ich denke aber ein "Abfallprodukt" sollte der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Ohne individuell die Nabelschnur eines Babys bis ins Alter aufheben zu müssen.
http://www.dgk.de/gesundheit/frauengesundheit/schwangerschaft-und-geburt/stammze...

Es ist schon sinnvoll das Blut für den Fall einer Erkrankung aufzubewahren, bei der die Stammzellen helfen könnten.

Ich glaube es ist Geldmacherei. Jahrzentelang sind die Menschen ohne Nabelschnurblut groß geworden. Aber um sicher zu gehen, was für EUCH das Beste ist, würde ich mich eingehend mit eurem Arzt und auch der Hebamme unterhalten.
moon73 am 16. Mai 2008 16:53 Lies einmal den Artikel der AOK zum Thema Nabelschnurblut, sehr interessant:
@nachbrenner: Mit den Gendefekten ist es so eine Sache - bei seinem eigenen Nabelschnurblut weiß ein Kind, was es kriegt. Bei gespendeten Stammzellen - wer kann sagen, welche Krankheiten der Spender haben wird? Das kann ja bei der Spende alles noch gar nicht festgestellt werden.
Generell: Schaden tut's dem Kind erstmal nicht. Es ist eine ganze Menge machbar mit Stammzellen, und da wird bestimmt noch viel passieren. Und die eigenen Stammzellen zu nutzen, hat auch Vorteile (zum Beispiel weiß man, was man kriegt und es gibt keine Abstoßungseffekte). ABER: es kostet halt Geld. Das sollte dann jeder für sich selbst entscheiden, ob es für ihn in Frage kommt. Ich kann nur sagen, dass ich allein für 20 Jahre Berufsunfähigkeitsversicherung einen saften fünfstelligen Betrag zahlen muss. Und ob ich es jemals brauche, weiß ich nicht. Ob die dann auch zahlen, weiß ich auch nicht. Aber ich habe Chancen udn Risiken abgewogen und mich dafür antschieden.
Für eine Fremdspende ist es sinnvoll als Eigenspende noch nicht. Da die Gendefekte, die womöglich zu einer Krankheit führen können sich schon in den Stammzellen befinden, die man zur Aufbewahrung gibt. Deswegen ist es sinnvoll das Blut der Nabelschnur bei der Entbindung einfach so für andere zur Verfügung zu stellen. http://www.alltagsbeschwerden.de/kinder/nabelschnurblut.htm
Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, mal gelesen zu haben, dass das Blut nur 15 Jahre oder so aufbewahrt wird. Und das kostet viel Geld. Und wenn dem Kind erst etwas passiert, wenn es älter als 15 ist, war alles umsonst...jetzt mal so gesehen.
Janein. Also auf dem heutigen Stand ist es noch nicht sinnvoll. Die Stammzellen können zbsp. bei Krankheiten, wie Leukämie (Blutkrebs)nicht helfen, da die Menge nicht ausreichend ist. Angeblich finden Stammzellen bei anderen Krankheiten eine Anwendung. Allerdings rechtfertigt dies wohl keine 1800-2000 Euro. Dies Geld kann sinnvoller ins Baby investiert werden, zum Beispiel für Vorsorge. (Sparkonto, Zusatzversicherungen für Igel-Leistungen,Babyschwimmen, Tier-Therapieren usw.) PS: hatten und die gleiche Frage gestellt, wurden aber von FA-Praxis und auch in Uniklinik ausführlich über Vor- und Nachteile aufgeklärt

Wenn ich die Chance hätte, dann würde ich sie nutzen - auch wenn kritische Stimmen anders reden. Es ist ein relativ neuer Ansatz, d.h. signifikante Zahlen gibt es derzeit noch nicht. Aber wenn sich herausstellen sollte, dass es wirklich hilft, dann hat man keine Chance mehr, an das Nabelblut zu kommen. Also sicher ist sicher :-))
Geldmacherei. In den meisten Fällen raten Dir auch die behandelnden Ärzte ab, außer Sie erhalten eine Vermittlungsgebühr. In Hebammenpraxen ist das nicht unüblich (wow, eine doppelte Verneinung, fast wie ein Jurist, nie nicht)