Ist es sinnvoll sich seinen Gruppenmitgliedern sein gesamtes Leiden in der Reha an zuvertrauen?

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5 Antworten

Du musst Dich Fremden Menschen gegenüber auch nicht öffnen. Und wenn die anderen das machen,ist es für die vielleicht ganz ok. Es reicht,wenn Du Dich Deinem Psychiater gegenüber öffnest und in der Gruppensitzung ist es auch in Ordnung!

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Im Rahmen der Reha ist es tatsächlich sinnvoll, sich mit den Mitpatienten auszutauschen. Meine Erfahrung ist es, dass die Gespräche mit den Mitpatienten ein ganz wesentlichen Bestandteil der Therapie sind. Leider ergeben sich auch immer wieder Konstellationen, dass sich die Leute gegenseitig mit ihren Geschichten runter ziehen. Deshalb wird es von Ärzten und Psychologen nicht allzu gerne gesehen.

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Gerade bei Depressionen hilft es zu reden. Die Resonanz unterschiedlicher Menschen hilft dir zusätzlich. Sei nicht so streng mit den Menschen um dich herum. Ich finde nicht, dass es dämlich ist, wenn sie erkannt haben, dass ihnen das Sprechen hilft. Vielleicht wirst du es für Dich auch noch erkennen.

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Es geht darum, dass man sich eventuell je nach Geschichte sich gegenseitig runterzieht. Deswegen soll man sich auch nicht austauschen.

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Andere abzuwerten und dich selbst damit aufzuwerten ist auch nicht gerade schlau, wenn es darum geht gesund zu werden.

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Kommentar von Ever8deen
10.10.2016, 20:30

Das stimmt schon, da geb ich dir recht. Aber genau das selbe tun sie bei mir auch - und ein paar wenigen ebenso. Müssen uns Sätze anhören wie: *ja, wozu bist du dann da, wenn du dich der Gruppe nicht öffnest* die sind so übertrieben optimistisch, obwohl sie genau wegen diesem Optimismus in diese Lage kamen, nicht zum ersten mal. 

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