Eigentlich finde ich die Idee gut, weil defensive Werte ja nicht so stark nach unten schießen können, oder? Aber gibt es denn Fonds mit nur defensiven Werten?

Risiko hast du immer. Mal mehr spekulativ, mal weniger. Wenn du mich fragst: Eine gute Mischung von Anlageformen und Risiken (abhängig vom Alter etc.) ist sinnvoller, als sich nur auf einen Bereich zu konzentrieren.
Defensive Aktien haben aber auch meist geringere Gewinne. Außerdem kann auch ein defensiver Fonds schwere Verluste haben.

Das ist keine gute Idee. Aber warum das so ist, ist hier in der Kürze nicht zu erklären.

Ein Portfolio ist wie eine Fußballmannschaft: Man braucht nicht nur Stürmer, sondern auch ein gutes Mittelfeld und eine starke Verteidigung!
MfG FinanzCoach

Na, da wäre ich an Deiner Stelle etwas vorsichtig und würde kritisch hinterfragen: was heißt denn "defensive Werte"??! Sind das die Werte eines Schlaumeiers, der sie für defensiv erklärt hat? Und Dir hinterher zu erklären versucht, dass die Entwicklung nicht vorhergesehen werden konnte, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Sind das Versorgeraktien (Energie), die häufig als defensiv eingestuft werden? Merke: JEDE Aktie kann dramatisch abstürzen. Aber Du kannst Dich defensiv verhalten, denn das kontrollierst Du selbst und ganz allein. Wie? Verkaufe nach einem Kurseinbruch zu einem von Dir vorher festgelegten Preis. Und zwar und Zögern und Zaudern und ohne wenn und aber. Ist dieses eigene defensive Verhalten für Dich so gut genug?