Frage von Butterkeksss, 65

Ist es sinnvoll, ein Lebensmittellager anzulegen?

Ich kenne zur Zeit ein paar Kumpels, die sich im Keller einen Vorrat an Lebensmitteln, Kerzen und Scheitholz anlegen. Jeder macht es unterschiedlich, aber sie sagen, wenn eine Naturkatastrophe wäre oder es aus politischen Gründen einen Lieferenpaß gäbe, wollen sie sich wenigstens ernähren können.

Das klingt vernünftig, aber das machen Leute, denen ich das so gar nicht zugetraut habe und die hat das früher auch nie interessiert. Was gab es dieses Jahr für einen Anlaß, der dafür sorgte, daß manche Leute das Bunkern anfangen?

Ist das eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, oder eher paranoid? Was ist davon zu halten?

Habt ihr einen Vorrat, und wenn ja, auf wie lange ausgelegt (Umfrage)?

Antwort
von CharaKardia, 35
Vorrat von drei - vier Wochen

Einen konkreten Anlaß gab es nicht, aber die Vernunft empfiehlt einem immer einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln zu haben.

Wir wohnen hier sehr ländlich, da ist es völlig normal, dass man auch mal 3-4 Tage ohne Supermarkt und Strom auskommen muss, z.B. im Winter oder bei längeren Stromausfällen. Ich bin bereits so aufgewachsen, dass man immer ein paar Vorräte im Keller hat (und wenn es nur die Kartoffeln der letzten Ernte und Eingemachtes sind), ebenso Holz und Kerzen.

Ohne, dass es einen speziellen Anlass gibt oder wir Sorge hätten, kommen wir sicher 2-3 Wochen gut mit Lebensmitteln aus, ohne nachkaufen zu müssen. Das sind hauptsächlich Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse und Konserven.


Kommentar von Bruchsaler ,

In der Stadt, da sind Vorräte eigentlich sogar noch wichtiger. Wenn eine Großstadt einen Stromausfall hat und die nach zwei Tagen nichts mehr zu essen haben, naja... muß jeder selbst entscheiden...

Antwort
von Vivibirne, 12

Einen Anlass gibt es eigentlich kaum aber wir haben im winter meistems haltbare dinge wie nudeln reis suppen eintöpfe und dosenzeug auf vorrat falls der schnee uns nicht rauslässt zum einkaufen ;-)

Antwort
von rotesand, 5
drei - fünf Tage, was so in den Schränken rumliegt

Hallo!

Ich sage mal so.. das meiste ist Panikmache pur.. nicht mehr aber auch nicht weniger ----> meine Vorräte zuhause könnten für einige Tage schon ausreichend sein, aber ich verzichte drauf ein richtiges Arsenal an Waren anzulegen.. das ist mir dann doch "too much" zumal ich nicht dran glaube, dass über Nacht ein III. Weltkrieg ausbricht. Sorry, aber das ist für mich irreal & liegt nicht im Bereich des Möglichen!

Kommentar von Husker ,

das mit dem III Weltkrieg ist nicht kein sehr wahrscheinliches Szenario da hast du nicht ganz unrecht ...

Es gibt aber leider eine Vielzahl an Ereignissen die ein guten Vorrat an Lebensmitteln bedürfen.

Hier mal ins blaue geschrieben

1. Unfall in einem AKW
2. Naturkatastrophen jeglicher art von Überschwemmung bis Flächenbrand
3. Ein Terroranschlag
4. Plünderungen aufgrund anderer Ereignisse
5. Längere Stromausfälle > 12 Stunden

es gibt sicher noch hundert weitere gründe, und sicher muss das jeder für sich entscheiden. aber Lebensmittel für 1-x Wochen zu horten ist in der heutigen zeit sicher nicht die schlechteste Idee !

Antwort
von dan030, 9
Vorrat von ca. zwei Wochen

Hier ist eigentlich immer genug Nahrung für ca. 2 Wochen da. Einen betriebsfähigen Campingkocher nebst Brennstoff gibt es auch.

Wasser halte ich allerdings nicht für so eine lange Zeit vor. Da stelle ich mich auf den Standpunkt, dass ggf. aus der Umgebung Wasser besorgt wird. Würde im Störfall bedeuten: alle 1-2 Tage aufs Rad schwingen, zum nächsten größeren Fluss fahren, dort frisch zapfen und durch den mobilen Wasserfilter jagen. (Ja, sowas besitze ich.)

Das größte Risiko, wo die Vorräte mal nötig werden könnten, sehe ich in einem längeren Stromausfall oder einem wirtschaftlichen Schockereignis (z. B. Zusammenbruch Zahlungssysteme durch Euro-/Bankencrash XL mit in Folge zusammenbrechenden Lieferketten, d. h. Läden innerhalb weniger Tage leer). Ich gehe zumindest nach aktueller Gesamtlage davon aus, dass man im Problemfall durchaus noch vor die Tür gehen kann und nicht darauf angewiesen ist, sich in einem Bunker zu verbarrikadieren. Die Szenarien "Krieg vor der Haustür" oder "Atomkatastrophe" sind insofern hier planerisch nicht abgedeckt.

Allerdings wären das Szenarien, wo die hiesige Wohnung eh nicht "sicher" wäre und man über rechtzeitige Schutzsuche anderswo nachdenken müsste.

Antwort
von Bruchsaler, 11
Vorrat von drei - vier Wochen

Ich habe für ca. zwei Wochen Lebensmittel und Wasservorräte. Ich denke, man sollte auch bedenken, daß verschiedene Ereignisse zu einem Versorgungsengpaß führen können. Stromausfälle sind das wahrscheinlichste, geschah ja im Münsterland vor paar Jahren, da hatten die tagelang keinen Strom. Ebenso im Winter gesperrte Straßen, schau mal, das Wetter wird immer extremer und ich würde es nicht ausschließen, daß es auch mal einen extremen Winter gibt. Extreme Sommer hatten wir ja schon zur Genüge.

Auch eine Wirtschaftskrise oder Hyperinflation, dafür besteht keine akute Gefahr, aber es ist im Bereich des Möglichen. Und lieber habe ich dann einen Vorrat, als das Nachsehen zu haben.

Wichtig sind: Reis, Teigwaren, Konserven wie Bohnen und Linsen, die Möglichkeit dieses zu erhitzen, sprich Gaskocher oder wenigstens Grillkohle, um es im schlimmsten Falle auf dem Balkon abzukochen, Streichhölzer, Grillanzünder (!), Kerzen, Batterien für Radio... Das sollte erstmal reichen und für 200-300 Euro kriegt man das locker hin. 

Außerdem tauscht man ja regelmäßig den Vorrat bzw, legt das neugekaufte hinter die alte Ware... so haste eigentlich keine laufenden Kosten...

Antwort
von abibremer, 8
Vorrat von drei - vier Wochen

Als direktes Nachkriegskind habe ich von meinen Großeltern und deren Haushälterin gelernt, dass es SEHR von Vorteil ist "nahrungsmittelmäßig" IMMER auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Meine Schwestern und Freunde können absolut NICHT nachvollziehen, warum ich grundsätzlich bestimmte Lebensmittel und Konserven "horte". Meine kindliche Erfahrung: Man hat eine "Speisekammer" in der länger haltbare Lebensmittel in SO ausreichender Menge vorhanden sind, dass man jederzeit reichlich viele Gäste bewirten kann, oder längere Zeit nicht einkaufen muss, um komfortabel leben zu können. Ich habe NIEMALS Hunger leiden müssen, kenne aber die Erzählungen von Menschen, die den berühmten "Kohlrübenwinter" selbst erlebt haben.


Antwort
von clartel2, 7

Vorabschonmal: Ja.

1. Denn schaden kann es nie!
2. Muss die Welt nicht komplett zusammenbrechen, nur damit mal 2 Wochen keine Nahrung verfügbar ist! (Das geht schneller als man denkt)
3. So was in die Richtung ist schon häufig passiert, grade in so Industriell Hochebtwickelten Gebieten wie Deutschland. Wenn zum Beispiel das Öl ausgehen würde.
4. Der Staat empfiehlt sogar einen 10 Tägigen Vorrat zu haben.

Jetzt noch ein paar Tipps wie man das angehen sollte:

-Krisennahrung ist nicht so gut geeignet, da es sehr teuer ist, und bei größeren Familien zu hohe Kosten entstehen.
-Besser sind Konserven, die halten sehr sehr lange, länger als das MINDEST-Haltbarkeitsdatum.
-Es ist bei großen Familien sinnlos Wasser zu horten: 5 Menschen, jeden Tag 2 Liter Wasser, mindestens 10 Tage lang= 100 Liter Wasser.
-Besser sind diverse Filtermethoden wie z.b. Wasserfilter, Chlortabletten, oder man kocht es gleich ab--->
-was ebenfalls wichtig ist, ist Feuer,
Vor allem dann, wenn die "Krise" lange anhält.

Und dass wichtigste: ERZÄHL SOWAS NICHT RUM! Denn die Personen die sagen, was für'n Schwachsinn, sind dann die Personen die bei dir einbrechen. Nichtmal deinen besten Freunden würde ich es erzählen.

Antwort
von girlalmightyy, 18

ein bisschen paranoid ist es schon aber schadet ja nicht sicher ist sicher😁

Antwort
von Velodogs, 17

Ich bin grundsätzlich gern auf unvorhergesehenes vorbereitet und damit die letzten 50 Jahre gut gefahren.

Und unter " unvorhergesehenes " kann von einer plötzlichen Krankheit wegen der man mal eine Woche lang nicht aus dem Bett kommt, über Scheeverwehung die wir hier öfter mal haben bis hin zu Hochwasser, Stromausfall oder einfach nur mal eine Woche lang keine Lust zum einkaufen haben alles mögliche fallen.

Im Prinzip könnte meine Familie 14 Tage problemlos mit unserer ganz normalen Vorratshaltung überbrücken....: mit einigen Einschränkungen im Speiseplan sicherlich auch noch länger.

Vernünftige Vorratshaltung ist hier auf dem Lande völlig normal und hat mit sowas wie " politischer Lage " erst mal nix zu tun.

Antwort
von berkersheim, 5
drei - fünf Tage, was so in den Schränken rumliegt

Vorrat, darüber mache ich mir keinen Kopf. Ich bin Saarländer, die haben immer genug Futter- und Saufkram im Keller, um einen kleinen Atomkrieg zu überstehen. An Verstrahlung sterben - kann passieren. Aber verhungern? Das gibt es für Saarländer nicht. Ich bin ja noch in der Atombedrohungszeit groß geworden. Da haben einige Atombunker gebaut. Die meisten sind schon unter der Erde und die Atombunker werden als viel zu teuer gebaute Keller genutzt. Die nächste Katastrophe kommt, ohne dass sie jemand vorraussagt! Und niemand weiß, wie sie ausfällt. Und wenn Atombomben fallen, geh ich vor die Türe, damit es schnell geht. Was will man denn in einem atomverseuchten Land?

Wählt endlich diese Kanzlerin ab und die US-Parteienmaffia in Berlin, die bedingungslos die US-Welteroberungspolitik unterstützen. Wir sind der treueste Vasallenstaat (außer Südkorea), den die USA haben. Unsere Presse wird von der Kriegspropaganda der USA gesteuert. Da wird alles Unheil der amerikanischen Kriegstreiber unter dem Deckel gehalten. Die betreiben eine offensive Weltmachtpolitik, wie sie das angeblich so aggressive Deutschland nicht mal unter den Nazis zustande gebracht hat. Man schaue nur, wo sie überall als Besatzungsmacht ihre Militärbasen haben. Und wenn sie die "Freunde in Deutschland" ausspionieren wollen, machen sie das und es gibt keinen Widerspruch. Was wissen wir, was die alles in Ramstein treiben.

Antwort
von KingCook1, 27
Über vier Wochen, der dritte Weltkrieg kann beginnen!

sicher ist sicher ;)

Antwort
von Arlon, 29

Du könntest im Fall der Fälle dann die Lebensmittellager deiner Kumpels plündern.

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