Nachdem ich die Fernseh- und Presseartikel gesehen , bzw. gelesen habe , ist in mir der Entschluß zum Schlecker-Boykott gereift. Andererseits gefährde ich mit meinem Verhalten die Arbeitsplätze der Schlecker - Mitarbeiter. Frage: "Wie sollte man sich verhalten."?
Antworten (12)
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4Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
Ist nicht das erste Mal, dass Schlecker in den Schlagzeilen ist. Und immer wegen krummer Touren gegen die Mitarbeiter.
Die Konsequenz für mich: Ich kaufe seit Jahren nicht mehr bei Schlecker ein. Solche Leute möchte ich nicht unterstützen.
Anmerkung: Ich habe eine Firma und auch Mitarbeiter und denke, ein fairer Umgang miteinander ist nötig. Zufriedene Mitarbeiter sind motivierter und die Fluktuationsrate sinkt.
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Biggi2000Biggi2000
Ich habe bereits vor einem halben Jahr meine Konsequenzen gezogen und kaufe meine Drogerieartikel ausschließlich bei DM , da sie tarifgerechte Löhne zahlen und keinen Sozialabbau wie Schlecker betreiben. Nur als Käufer kann man das unsoziale Verhalten des Herrn Schlecker ändern.
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ThomasBehThomasBeh
Hemd hin, Hose her: Dieses Unternehmen bekommt von mir keinen einzigen Cent mehr.
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physicusphysicus
Viel wichtiger scheint mir, dass darüber geredet und geschrieben wird. So wie hier...
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rapidorapido
Gute Frage! Vermutlich könnte man damit die Mitarbeiter schädigen. Auf der anderen Seite wird Schlecker seine vielen Filialen nicht schließen. Ich denke auch, dass man mit Boykott etwas erreichen könnte. Zumal Schlecker wahrlich nicht der günstigste Drogeriemarkt ist.
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ambienteambiente
Nun, es ist immer sinnvoll sich für etwas einzusetzen, von dem man überzeugt ist und für das man einsteht. Wenn das bei dir die Zustände bei SCHLECKER sind, dann yes, go 4 it.
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ErsterSchneeErsterSchnee
Ganz ehrlich - mir ist das Hemd näher als die Hose! Und ich werde bestimmt nicht teurer einkaufen, bloß weil jemand seine Mitarbeiter nicht übermäßig toll behandelt.
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doddododdo -übermäßig toll behandelt ?????, ich denke , lies dir die Antwort von "sunny 7777" durch , vielleicht fällt dann bei dir der Groschen.
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Biggi2000Biggi2000 Kommentar von
ErsterSchneeErsterSchnee Das ist da schon sehr gut beschrieben. Moralisch zweifelhaft bis verwerflich aber gesetzlich erlaubt. (Im Gegensatz zu dem, was viele andere Firmen machen.) Und wo liegt der Unterschied, ob deutsche oder z.B. asiatische Mitarbeiter (finanziell) ausgenutzt werden? Wen wollt Ihr denn alles boykottieren? Tragt Ihr nur Trigema-Kleidung (einziger Hersteller, der noch in Deutschland produziert)?
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wolltewissen Ein altes sprichwort : Wenn man den Adel zwickt, dann merkt der Untertan den Schmerz.
Kann man glaube ich hier anwenden.
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almmichelalmmichel
Das ist ja nichts neues wie Schlecker seine Mitarbeiterinnen behandelt. Da hilft nur eine ges. Neuregelung wie von Frau von der Leyen schon angedacht. Ein Boykott ginge in die falsche Richtung.
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WuppertomWuppertom
Es nützt nichts, Du schadest wirklich nur den "Kleinen". Allerdings ist Schlecker nur die Spitze des Eisbergs.
Mal ist es Lidl, dann Müller. In vielen großen Firmen werden die Mitarbeiter auf die Eine oder Andere Art gemobbt.
Du kannst nicht die ganze Wirtschaft boykottieren! -
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swallowtailswallowtail
Ein Boykott ist verkehrt.
Das würde in der Tat die falschen Leute treffen.
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doddododdo -viele dieser Schlecker-Mitarbeiter sind "Aufstocker" , da sie mit 6,50 Euro brutto pro Std. unter dem Hartz 4-Satz liegen. Dadurch zahlt der Steuerzahler , also du und ich , teilweise die Personalkosten dieser kleinen Leute.
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Biggi2000Biggi2000 -
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xxSQUIRRELxxxxSQUIRRELxx
naja ich werde nicht öfter wie jetzt auch schon dahin gehen. so gut wie garnicht. ich wüsste jetzt nicht wann ich das letzte mal in einem schlecker gewesen bin.
Konkret wirft die Gewerkschaft Ver.di der Drogeriekette vor, festangestellte Mitarbeiter in neue Verträge mit deutlich schlechteren Arbeits- und Einkommensbedingungen zu zwingen. Dies erfolge über die Zeitarbeitsfirma Meniar ("Menschen in Arbeit") mit Sitz in Zwickau, die einen Stundenlohn von nur 6,78 Euro zahle, sagte Ver.di- Unternehmensbetreuer Achim Neumann. Im Bundesdurchschnitt liege der Tariflohn einer Verkäuferin hingegen bei 12,70 Euro.