Frage von indubioproreoo, 65

Ist es sehr ungewöhnlich, dass man in seiner Studienzeit eine überhebliche Phase hat, in der man sich für etwas Höherwertiges hält?

Also dass man so stolz ist, dass man dieses Fach studiert und ein 1er Abi geschrieben hat, dann evtl. mit den "falschen" Leuten im Studium zu tun hat und sich eben bisschen abhebt mit der Zeit und sich eine mehr oder weniger arrogante Art aneignet

Antwort
von conelke, 33

Erfolg und das entsprechende Umfeld können schon dazu beitragen, dass man abhebt und meint, dass man etwas Besseres wäre. Die Kunst ist es trotz Erfolg auf dem Boden zu bleiben. Man darf stolz sein - keine Frage, aber man sollte versuchen, sich davon nicht übermannen zu lassen, denn der mögliche Fall danach ist dann doppelt schlimm.

Antwort
von TailorDurden, 33

Kommt stark darauf an, was man studiert. In vielen naturwissenschaftlichen Fächern (also gerade da, wo man sich wirklich was darauf einbilden könnte) bekommt man am Anfang dermaßen in die Fresse, dass man am liebsten gar nicht mehr über sein Studium redet :D

In der BWL-Gegend ist Deine These allerdings durchaus vertretbar :D

Antwort
von Ostsee1982, 8

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man einen gewissen Stolz auf sich selbst haben kann und soll aber für Überheblichkeit gibt es keine Gründe. Es kommt schon noch der Zeitpunkt im Leben wo man wieder in der Realität ankommt und wieder Bodenhaftung erlangt.

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