... sich dann nach ner richtig langen Auszeit mit dem Rucksack durch die Welt wieder hier in Deutschland ins "bodenständige" Leben einzufinden ? wie kann man das am besten meistern ?

Hallo! Wenn es dir nicht allzu schwerfällt, mit ganz wenig zu leben (das kennst du ja vermutlich aus deiner Streuner-Zeit... ; )), dann kannst du doch versuchen, dir einen wirklich schönen Ort zu suchen, so einen, an den auch ein Maler gehen würde, was ist gerade dein Thema? Grossstadt? Hamburger Hafen? Berliner Kiez? Oder eher das Landidyll, -Arenshoop an der Ostsee oder das Altmühltal oder so etwas? Kellnerjob o.ä. zum Überleben, und die Zeit nutzen, die Gedanken zu ordnen, Pläne zu schmieden, vielleicht Tagebuch zu führen (oder einen Blog) und dann ganz aus der Ruhe heraus HANDELN.

Hier gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder einen auf faulen Sack machen und der Allgemeinheit zur Last fallen mit dem Argument, durch die gewonnenen wertvollen Lebenserfahrungen nicht mehr in der Lage zu sein, einen gewöhnlichen Brotberuf ausüben zu können. Oder die Ärmel hochkrempeln und zusehen, wieder für sich selbst zu sorgen.
Ich liege niemandem auf der Tasche. Sorge für mich selbst. Bin kein fauler Sack.
frijola am 1. August 2008 00:06 DH, Streunerin! Manche pauschalisieren hier echt ein bisschen zu schnell!

Kommt drauf an ob du es dir schwer machst? Du solltest dir immer bewusst sein, dass dies nur für kurze Zeit ist und dieser nachher nicht nachtrauern, sondern froh sein, all diese Dinge erlebt haben zu dürfen.
Jedoch kann ich mir vorstellen, dass es den Charakter schon etwas verändert und dir vielleicht manche Dinge und Menschen dich nachher mehr oder weniger interessieren.
also ich fand es super schwer, aber es hat mir geholfen einfach im jetzt zu leben, nicht immer über den Trip oder die Zukunft nachzudenken, sondern einfach sich nur auf das zu konzentrieren, das gerade hier passiert. The power of now, ist dafür ein gutes Buch, das ich nur empfehlen kann.... lg

Ohweh... du hast die Freiheit geschnuppert und kennengelernt - und willst dich wieder in die gesellschaftlichen Zwänge einpassen? Du mußt dir vorkommen wie ein Zuschauer bei einem schlechten Film. Versuche dein Leben wieder nach Terminen zu ordnen. Eine bestimmte Uhrzeit um Morgens aufzustehen kann da schon eine erste Hilfe sein. Immer zu gleichen Zeiten zu essen (würg) ist ein Bestandteil gesellschaftlichen lebens. Such deine Familie auf und vereinbare Besuche, die du pünktlich einhalten solltest. Treff dich mit anderen, alten Freunden und schau wie die sich verhalten. Bestimmt kommst du dir vor wie eine Randfigur, die gar nicht richtig anwesend ist. Aber so kannst du wieder reinfinden. Du tust mir echt leid, das du Deine Freiheit aufgegeben hast. Es fällt sogar mir schwer mit allem zurechtzukommen. Obwohl meine Auszeiten nie länger als drei Monate gedauert haben.
"Wie kann man Liebe verspüren, ohne nach Freiheit zu streben?"

Warum denn Auszeit ? Suche Dir Jobs im Ausland, so kann man die meisten Erfahrungen machen
frijola am 22. Juli 2008 15:30 mensch elten, im ausland war sie doch jetzt schon so lange, und will es hier versuchen. ist ja nett gemeint, aber...

nimm dir doch erst einmal die Auszeit danach sehen wir weiter

Frag mal Andreas Bartmann,der kennt sich da aus.
kenn ich leider nicht
jabberwakky am 22. Juli 2008 15:27 Ist ein User hier,mach ihm doch ein Kompliment.Er ist nett,nicht so wie Ich.
;-) schön !
Strubbel32 am 22. Juli 2008 15:37 Ich wusste es!!!!lach
jabberwakky am 22. Juli 2008 15:49 Nun kommt mein wahres ich zum vorschein.

Wohnung suchen, 2 wochen einleben, Job suchen und der Alltag hat dich ganz schnell wieder!
aber was wenn man sich nicht mehr so recht einleben kann und sich nicht wohl fühlt.... in dem Alltag der eien dann wieder gefangen nimmt, einfach weil man soviel anderes erlebt hat....
fabienne1997 am 22. Juli 2008 15:31 dann musst du den Weg gehen der dir gut tut und in dem du dich wohl fühlst!

Das musst Du ausprobieren nur so weißt Du es...Ob es schwer ist oder nicht.
hab ich ja. aber fällt mir sauschwer.....
Strubbel32 am 22. Juli 2008 15:25 Mhmmmm sorry aber wenn Du es nicht weißt wer dann....
;-) Ja, danke... guter Denkanstoß..... Hab das Gefühl ich kann sovieles und soviel Leute nicht mehr ertragen. Habe mich verändert , aber alles ander und alle anderen Leute scheint stehen geblieben zu sein irgendwie. Kann ich nicht richtig beschreiben. Ist aber so.
Ach ja, und ich bin auch 'was besseres.
Dann bleiben dir vermutlich zwei Wege. Erstens die Auseinandersetzung mit den "stehengebliebenen" Freunden, ein sie Miteinbeziehen in Deine Veränderungen, oder zweitens einen Tapetenwechsel, der Dir Zeit für die Verarbeitung deiner Erfahrungen gibt. Und vielleicht am Ende sogar die Erkenntnis, dass Du Dich doch nicht so weit entfernt hast. Aber wer weiss? Wenn es schwer zu beschreiben ist für dich, ist vielleicht wirklich eine schriftliche Annäherung einen Versuch wert.