Frage von CrazyMunichLady, 22

Ist es schlimm wenn man ständig an Wettberwerbe/Konkurenzkämpfe denkt?

Antwort
von Lynx77, 11

Es gibt sicherlich auch krankhafte Ausmaße, aber an sich macht einen Konkurrenz in aller Regel besser, weil diese einen die Motivation gibt an sich arbeiten zu müssen und man sich somit verbessert.

Wenn ich jetzt zum Beispiel an mein Fußballtraining denke. Ich würde nur einen gewissen Anteil meiner jetzigen Motivation beim Training haben, wenn ich sicher wäre, dass ich im Pflichtspiel so und so in der Startauftstellung spiele. Jetzt werden die 11 Startplätze aber unter 18 Leuten aufgeteilt und ich muss im Training Gas geben, damit ich zu den 11 gehöre. Das müssen auch alle anderen und somit entsteht eine Dynamik, wo jeder im Training schon an seine Leistungsgrenzen geht und somit langfristig stärker wird.

Krankhaft wäre es, wenn ich daran denken würde meine Mitstreiter umzutreten oder sonst wie zu schaden, damit ich quasi die einzige Wahl wäre.

In der freien Wirtschaft funktioniert das ähnlich und auch hier gibt es Regeln bzw. Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb um eine halbwegs gesunde Dynamik (volkswirtschaftlich) unter den Konkurrenten zu haben.

Antwort
von gertsch1981, 9

Es liegt in der menschlichen Natur, mit anderen zu wetteifern/konkurrieren. Und gerade unsere Gesellschaft ist ganz darauf ausgelegt. 

Warum fragst du?

Kommentar von CrazyMunichLady ,

Weil ich ständig an Wettbewerbe in der Schule oder an Spiele meiner Mannschaft (Fussball) und meines Lieblingsvereins denke.

Manchmql finde ich es etwas übertrieben.

Kommentar von gertsch1981 ,

Naja, Sportfanatiker gibt es sehr viele - manche auch wirklich extrem - keine Ahnung ab wann man wirklich von einem krankhaften Fanatismus sprechen kann.

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