Alekssa am 20.11.2007 um 17:39 Uhr
Meine ganze Familie ist ziemlich religiös, aber ich bin die Einzigste die nicht an Gott glaubt. Selbst Jesus hat meiner Meinung nach nie exestiert... Ich finde es einfach albern, jemanden zu ehren, obwohl man nicht man weiß, ob es diesen Jemand überhaupt gibt. Irgendwie habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen, weil mir Gott einfach egal ist...

Das ist völlig in Ordnung. du bist nicht Sklavin Deiner Familie und auch nicht ihrer Gedanken. Es ist gut und richtig, wenn Du Deinen eigenen Weg gehst und für Dich entscheidest, wie und was Du glauben willst (und auch, was Du nicht glauben willst).
Lass Deiner Familie ihren Glauben und habe Du Deinen. Versuche sie nicht, zu überzeugen, es wird Dir nicht gelingen. Ebensowenig wie es ihnen gelingen wird, Dich zu überzeugen. Liebt Euch und achtet Euch auch in Eurer Unterschiedlichkeit, wenn DeineFamilie das tut, beweist sie wahres christliches Verhalten.

Nein, es ist nicht schlimm, wenn du nicht an Gott glaubst und es wäre töricht, dir etwas anderes einzureden. Du hast recht, die Geschichte Jesu wurde erst 40 Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben. Eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass es noch keine Email-Archive waren und kaum einer schreiben konnte. Die Geschichte wurde nach dem Prinzip stille Post weitergegeben um dann 40 Jahre (nach diversen Ausschmückungen) aufgeschrieben zu werden. Nicht an Gott zu glauben bzw. nicht in die Kirche zu dackeln und einem dogmatisiertem Glaubenssystem nachzueifern ist keineswegs schlimm, sondern zeigt, dass du dir (im Gegensatz zu vielen anderen) darüber Gedanken gemacht hast. In einem Jahrhundert bzw Jahrtausend der Beweise und Forschung ist es einfach irrational an etwas zu glauben, was auf der Ebende der Empirie genauso real ist wie ein Nougatbrötchen backendes lila Eichhörnchen mit 12 Beinen ist. Man kann daran glauben - aber man muss es nicht.
Stimmt so nicht. Zwei der vier Evangelien wurden von Augenzeugen geschrieben, die drei Jahre mit Jesus zusammen waren, die anderen beiden von denen, den von Augenzeugen berichtet wurde. Damit ist die Überlieferung der Texte sicherer als z.B. Caesars Gallischer Krieg.

Nein, ist es nicht. Aber lass andere ihren Glauben.
Gott findet dich, denn er liebt DICH! Ob du an ihn glaubst oder nicht! Die Existenz von Jesus ist bereits geschichtlich bewiesen!
Ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen !
Es heißt nicht: Ohne Glauben ist es schwer, oder es gibt verschiedene Wege, Gott zu gefallen, wie zum Beispiel durch Beten, Fasten, gute Werke tun u.ä. Nein, es heißt klar und ohne Alternative: Ohne Glauben ist es unmöglich ! Nun nehme ich an, dass jeder ernsthafte Christ möchte, dass er Gott gefällt, dass er ein gottwohlgefälliges Leben führt. Dann muss er wissen, was es mit dem Glauben auf sich hat, was Glauben im Sinne der Bibel bedeutet, weil dieser Begriff sehr unterschiedlich angewendet und verstanden wird.
Das sollen einige Beispielsätze klarmachen. Man sagt, obschon es draußen regnet und stürmt: "Ich glaube, dass das Wetter morgen schön wird" Oder die Frau von ihrem kranken Mann : "Ich glaube, dass mein Mann bald wieder gesund wird." Oder ein gläubiger Christ: " Ich glaube an den Herrn Jesus Christus." Alle gebrauchen das Wort 'glauben' und meinen doch alle etwas anderes. Im ersten Fall, in Bezug auf das Wetter, redet man von einer bloßen Vermutung, die durch nichts begründet ist. Da ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Im zweiten Fall, bei der Krankengeschichte, redet man im Sinne einer vagen Hoffnung, die man in vielen Krankheitsfällen haben kann, da viele Kranke ohnehin wieder gesund werden. Im dritten Fall - und das ist der entscheidende Unterschied - spricht man von einer Person!
Wenn die Bibel vom Glauben spricht, meint sie immer eine Person: Gott, der ein persönlicher Gott ist und speziell Jesus, den Sohn Gottes. Warum der Unterschied so wichtig ist verstehen wir sofort, wenn wir wissen, was glauben vom Urtext der Bibel her bedeutet. Es könnte übersetzt werden mit Vertrauen oder Treue. Treusein kann aber nur eine Person, und Vertrauen können wir nur zu Personen haben. Wer also sagt, ich glaube an Gott, an Jesus, dann heißt das, ich vertraue ihm, ich glaube, dass er treu ist. Weil das so ist, hat glauben nur wenig mit uns, aber alles mit Gott zu tun. Viele Christen meinen, dass Glaube so etwas wie ein Kapital sei, eine Ausstrahlung, eine Leistung die wir, die der Mensch, habe oder vollbringen müsse. Dann bilden sie sich ein, wenn sie sich etwas intensiv genug vorstellen und wünschen und darum beten, dass das dann in Erfüllung geht. Aber das stimmt nicht.
Wir wollen bei Jesus und seinen Jüngern lernen. Wie praktizierten sie Glauben, so, dass etwas durch den Glauben geschah, denn die Bibel sagt, dass durch den Glauben alles möglich wird:
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt! (Markus Evangelium 9,23)
Aber nicht alles, was wir uns vorstellen oder wünschen, sondern was Gottes Wille ist !
Erst da, wo unser Wünschen und Gottes Wille zusammentreffen und wir unseren Glauben investieren, geschehen auch Wunder. Petrus sieht den Herrn Jesus auf dem Wasser wandeln und er möchte zu ihm gehen. Nun geht er aber nicht einfach los, und denkt, weil er genug glaubt, kann auch er auf dem Wasser gehen. Nein, er sagt zu Jesus:
Herr, bist du es, so heiß mich zu dir zu kommen auf dem Wasser. (Matthäus 14, 28)
Und Jesus sprach: Komm her! Und nun geht Petrus auf dem Wasser, solange, wie sein Glaube und Gottes Willen zusammenfallen. In dem Augenblick, da sein Glaube wankt, versinkt er im Wasser. Auch hier gilt das Wort: Dir geschehe, wie du geglaubt hast! Sehen wir, wie Jesus es machte. Er betete zu seinem Vater und fragte ihn, ob das, um was er bat, überhaupt, oder jetzt, zu diesem Zeitpunkt, in seinem Willen ist. Er tat nur, was er den Vater zuvor tun sah! Deshalb tat er nie eine Fehlbitte. Selbst als er am Grab des Lazarus stand und betete, steht der Tote aus dem Grabe auf, weil Gott, sein Vater, es wollte! Als Maria, seine Mutter, ihn auf der Hochzeit zu Kana bittet, dem jungen Brautpaar, dem der Wein ausgegangen war, zu helfen, sagt Jesus:
Meine Stunde ist noch nicht gekommen! (Johannes 2, 4)
Das hieß, der Vater im Himmel hatte noch nicht "grünes Licht" für dieses Wunder gegeben, noch nicht "ja " dazu gesagt. Aber kurze Zeit später, als der Vater "ja" zu seinem Anliegen gesagt hatte, tat Jesus das Wunder. Letztlich ist es also nicht so sehr entscheidend, wie stark oder schwach wir glauben, obwohl sich Gott über einen großen Glauben freut, aber oft selbst zum schwachen Glauben steht ! Wenn Jesus sinngemäß sagt:
"Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, könnt ihr Berge versetzen!", (Matthäus 17, 20)
meint er damit nicht, dass ein kleiner Glaube zu loben wäre, ganz im Gegenteil, er hat die Kleingläubigen immer getadelt. Aber er macht deutlich, dass das Entscheidende beim Glauben nicht bei uns liegt, sondern bei ihm!
Warum, könnte man fragen, ist dann überhaupt unser Glauben wichtig? Die Bibel zeigt uns, dass Gott auf zweierlei Weise an uns Menschen handelt. Einmal indem er in souveräner Weise handelt und zum anderen, indem er auf unseren Glauben reagiert, also unsere Gebete erhört. Diese Reaktion Gottes kann durch jede Art von Glauben ausgelöst werden, durch einen großen ebenso wie durch einen kleinen. In der Technik gibt es heute ein Beispiel dafür. An alten Elektrogeräten befindet sich meist ein Schalter, den man mit kräftigen Druck betätigen muss, um das Gerät in Gang zu setzen. Bei den modernen Geräten dagegen gibt es die sogenannten Sensortasten. Hier braucht man die Taste nur ganz leicht zu berühren, und das Gerät springt an.
Ähnlich ist es auch bei Gott und dem Glauben. Er wartet auf unseren Glauben, also auf unser Vertrauen zu ihm und reagiert gerne, wenn er überhaupt Glauben bei uns sieht. Und so reagiert er um unseren Schwachheit willen auch auf einen kleinen Glauben. Als die Jünger z.B. auf dem See Genezareth in dem Schiff in Lebensgefahr kommen und Jesus fast anklagend anrufen: Kümmert es dich nicht, dass wir verderben? - sie also sehr kleingläubig sind - hilft er ihnen dennoch und gebietet dem Sturm, dass er schweige! Aber er tadelt auch seine Jünger:
Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? (Matthäus 8,26)
Wenn man die Größe des Glauben auf einer Skala darstellt, die links die Zahl Null, Unglaube, und rechts die Zahl 100, großer Glaube, trägt, dann befindet sich der Zweifel dicht bei der Zahl Null und nahe dabei auch der kleine Glaube. Der Zweifler, aber, sagt die Bibel, empfängt nichts. Wer nur einen kleinen Glauben hat, hat wenig Vertrauen und damit auch wenig Liebe zu Gott. Letztlich misstraut er Gott und das ist das Gegenteil von Vertrauen. Wenn Gott auch auf unseren kleinen Glauben reagiert, dann nicht, weil er Gefallen daran hätte, sondern, - ich wiederhole, weil es so wichtig ist - weil er damit zeigen will, dass das Entscheidende beim Glauben nicht bei uns liegt, sondern bei ihm! Ein Beispiel soll verdeutlichen, was gemeint ist.
Wenn über einen kleinen Fluss eine massive Holzbrücke führt, die aus starken Balken gebaut ist, hält diese nicht, weil wir 'glauben' dass sie hält, sondern weil sie stabil gebaut ist. Deshalb gehört nicht viel Mut dazu, die Brücke zu betreten und zu überqueren. Denn wenn viele andere darübergehen und darüberfahren, wird sie wohl auch mich tragen. Und wir vertrauen den Konstrukteuren, also Personen, dass sie hält, und die Erfahrung hat ja in diesem Fall gezeigt, dass es so ist. Andererseits stellen wir uns vor, wir stehen vor einem breiten Bach, und über dem Bach liegt nur ein dünnes, schmales Brett. Dann können wir soviel "glauben" wie immer wir vermögen - und das heißt dann ja nur "vermuten" und "annehmen" - wenn wir das Brett betreten, wird es zerbrechen und wir werden ins Wasser stürzen. Warum? Weil wir uns nicht auf die Stärke des Brettes, sondern auf uns verlassen haben.
So ist es auch mit dem Glauben an Gott. Wunder geschehen nicht deshalb, weil wir einen starken Glauben haben, sondern weil wir einen starken und treuen Gott haben, der zu unserem Glauben steht! Unzählige Zeugnisse von Menschen, welche die Treue Gottes bezeugen, sind uns aus der Bibel und der Kirchengeschichte bekannt. Gott hat sich immer wieder als der starke Gott bewiesen. Darum ist es nicht schwer, und kein Risiko, wenn wir an ihn glauben, d.h., dass wir darauf vertrauen, dass er auch uns in unseren guten und schweren Situationen trägt. Es folgt: - sehr wichtig - Nicht unser Glaube macht das Brett stark, sondern das starke Brett ist Garant unserer Sicherheit und unseres Vertrauens.
Auf Gott bezogen heißt das: Nicht unser starker Glaube versetzt Berge, sondern der starke Gott, er ist die Ursache unseres Vertrauens! Ein Merksatz lautet:
Ein Glaube ist nur soviel wert, wie der Gott stark ist, an den geglaubt wird!
Der bekannte China Missionar Hudson Taylor hat den Satz geprägt: Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen Gott! So wie wir im Beispiel ohne Bedenken der starken Brücke vertrauen können, dass sie hält, so können wir unserem starken Gott vertrauen. Aber wenn Gott nicht der starke, gewaltige und allmächtige Gott ist, nutzt uns unser 'Glaube' nichts! Dann würden wir, wie die Heiden, den toten Götzen vertrauen, die nicht hören und nicht sehen und nichts können, und unser Vertrauen würde bitter enttäuscht.
Ein eindrückliches biblisches Beispiel haben wir bei Elia, dem Propheten, der die Baalspriester herausfordert zu beweisen, welcher Gott der stärkere ist. Die Baalspriester haben zweifellos starken "Glauben". Sie trauen ihrem Gott zu, dass er das Feuer vom Himmel fallen läßt um ihr Opfer zu entzünden. Aber sie haben trotz ihres Glaubens keinen Erfolg, weil ihr Gott ein toter Götze ist, ein menschliches Denkgebäude ohne Macht. Elia dagegen braucht nur ein kurzes, gläubiges Gebet zu sprechen und das Feuer fällt vom Himmel. Nicht weil Elia einen besseren Glauben hatte, sondern einen besseren, starken Gott. (1. Könige18)
Wir glauben, vertrauen also, dem lebendigen Gott, der hört und sieht, der sich bezeugt, indem er handelt. Wir könnten berechtigt fragen, warum reagiert Gott überhaupt auf unseren Glauben und tut, um was wir bitten? Die Antwort ist sehr einfach: Er ist der Gott der Liebe, er liebt uns. Und Liebe will glücklich machen. Und glücklich werden wir dadurch, dass Gott uns gibt was wir bedürfen.
Aber gibt es nicht viele Religionen, die das gleiche behaupten ? Gibt es eine Sicherheit im Glauben ? Menschen haben immer wieder nach einem Gottesbeweis gefragt und sind in der Regel zu der Feststellung gekommen, dass man Gott nicht beweisen kann. Das stimmt, und auch wieder nicht. Man kann Gott nicht wissenschaftlich beweisen. Man kann nicht in ein Labor gehen, hat Billy Graham, der bekannte Evangelist, einmal gesagt, und durch ein Experiment direkt die Existenz Gottes beweisen. Und dennoch gibt es einen, - sagen wir - indirekten Gottesbeweis, der genau so überzeugend ist wie ein direkter und der sinngemäß auf anderen Gebieten auch in der Wissenschaft angewandt wird und anerkannt ist.
Wie beweist man, dass es Elektrizität gibt ? Man kann sie nicht sehen, nicht hören und sie ist nichts Materielles. Aber man kann Kontakt mit einer Stromquelle aufnehmen und dann zeigt es sich, dass es Elektrizität gibt. Die leuchtende Lampe oder die laufende Maschine beweisen es. Das heißt, man kann Elektrizität nicht sehen und hören und nicht materiell erfassen, aber man kann sie erfahren an ihrer Wirkung !
So müssen wir fragen, kann man Gott erfahren? Kann man mit ihm Kontakt aufnehmen? Geht von ihm eine Wirkung aus? Denn die Bibel sagt uns ganz eindeutig, dass wir Gott nicht sehen, normalerweise auch nicht hören können, weil er Geist ist. Aber er ist auch eine Person, und eine Person kann sich uns mitteilen, auch wenn man sie nie gesehen oder gehört hat. Die Bibel sagt, dass Gott in Jesus als menschliche Person hier auf Erden gelebt hat. Aber das ist 2000 Jahre her, wie können wir dennoch von ihm etwas wissen und durch ihn Gott erfahren? Ein Beispiel:
Kein ernsthafter Mensch wird bezweifeln, dass es einen Mann namens Leo Tolstoi gegeben hat, obwohl niemand von uns und kein noch Lebender ihn je gehört oder gesehen oder gar Kontakt mit ihm gehabt hat. Wie kann man ihn dennoch erfahren und beweisen, dass er gelebt, was er gedacht und gewollt hat? Indem man z.B. das Buch "Krieg und Frieden" liest. Ein Buch, von dem verbürgt ist, dass es von Tolstoi geschrieben wurde. Wir erfahren von dieser Person, indem sie sich uns schriftlich mitteilt und andere, die mit ihr gelebt haben, von ihr glaubwürdig berichten.
Genau diesen Weg ist Gott gegangen. Gott hat uns ein Buch hinterlassen, in welchem er selbst, durch seine Propheten, seine Jünger und andere Zeugen Zeugnis gibt von ihm, von Gott, von Jesus und dem heiligen Geist: Die Bibel ! Darum ist die Bibel ein so wichtiges Buch für uns Christen. Hier redet Gott direkt und persönlich zu uns. Hier sagt er uns wie er ist, was er will und wie wir Kontakt zu ihm aufnehmen können.
Die 1. Grundlage unseres Glaubens ist Gottes Wort !
Darin ist unser Vertrauen begründet! Darum ist es berechtigt, wenn ein Dichter geschrieben hat: "Wenn das Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn?" Und darum ist der Teufel so sehr daran interessiert, die Bibel zu verunglimpfen. Kein Buch der Weltliteratur ist so angegriffen, angefeindet und verrissen worden, wie die Bibel. Weil der Glaube daran hängt! Die Kommunisten wissen, warum sie Bibeln verbrennen und predigen verbieten! Nun behaupten aber andere Religionen auch, dass sie ein 'Heiliges Buch' haben, durch welches ihr Gott spricht. Wie unterscheidet die Bibel sich davon und wie können wir prüfen, was das Richtige ist? Zunächst brauchen wir uns nicht zu fürchten, zu prüfen, die Bibel, also Gott selbst, ermuntert uns dazu:
"Prüfet aber alles, und das Gute behaltet." (1. Thessalonicherbrief 5,21) und :"Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind, "und: "Prüfet mich!" (Maleachi 3, 10)
Wie können wir prüfen? Die Bibel behauptet, dass das, was wir in ihr lesen, nicht nur Information über Gott ist, sondern eine Kraft von Gott ist, die wirkt:
"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als ein zweischneidig Schwert".
(Hebräer 4,12)
Und im Buche Jeremia, Kapitel 23 Vers 29, heißt es gar:
"Ist mein Wort nicht wie Feuer ... und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Darin besteht der Unterschied zu allen anderen Bücher: Wenn ich z.B. Tolstoi lese, kann ich mich aufgrund des Gelesenen entscheiden, etwas zu tun. Aber es geschieht durch mich, nicht durch das Wort, das ich gelesen habe. Wenn ich aber die Bibel lese, sagt Gott zu, dass ER dann aufgrund meiner Entscheidung etwas an mir tut, was ich selbst nie vollbringen kann. Und das kann jeder ausprobieren. Das bedeutet, wenn ich Gottes Wort annehme und befolge, geschieht etwas mit mir durch die Kraft Gottes.
Also kann man Gott erfahren, durch seine Wirkungen!
Dabei zeigt die Bibel den Weg auf, den wir gehen müssen, um Gott zu erfahren. Die Bibel sagt, wenn wir im Gebet mit Gott Kontakt aufnehmen und uns mit ihm durch Jesus versöhnen lassen, indem wir unsere Sünden vor ihm bekennen, erfahren wir Gott! Alle Gottesferne und mangelndes Vertrauen zu ihm entsteht durch die Sünde, die zwischen Gott und Mensch steht. Das sind nicht nur, und nicht in erster Linie, die moralischen Sünden, sondern das ist vor allem die Hauptsünde aller Menschen:
Sie wussten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt.
(Römer 1, 21)
Das heißt, das man Gott nicht als Herrn anerkannt hat. Wer nun seine Sünden bekennt, der bekommt eine Beziehung zu Gott, die Schuld, die ihn drückte, wird hinweggenommen und Friede und Freude kommen in sein Herz. Dann geschieht es, wie die Bibel sagt:
Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
(Römerbrief 8,16)
Niemand kann uns die Schuld nehmen, kein Arzt, kein Psychiater, kein Mensch. Aber Gott, weil er seinen Sohn Jesus für unsere Schuld am Kreuz hat büßen lassen. Und die Befreiung von Schuld und die Gewissheit der Gemeinschaft mit Gott in Jesus vermittelt uns der Heilige Geist. Das kann jeder erfahren und er findet bestätigt, dass Gott das hält, was er in seinem Wort verspricht, nämlich Vergebung, Friede und Freude! Wer das erlebt, der lebt im Glauben, das heißt, weil er Gott als wahrhaftig erfunden hat, vertraut er ihm nun auch in allen anderen Dingen, die sein Wort verheißt: er glaubt! Wenn wir Schild bekennen und sie uns von Jesus haben vergeben lassen, spricht die Bibel von Bekehrung. Das bedeutet: wir haben uns von unserer alten Haltung. abgekehrt Gott mit Vorurteilen und Bedenken zu begegnen und sind von dem misstrauen zum Ver-trauen an Gott gekommen.
Dabei versuchen manche Menschen, das Problem der Schuld herunterzuspielen. Aber alle Menschen leiden unter ihrer Schuld. Ich habe in meinem Beruf bei der Justiz mit wirklichen sogenannten hartgesottenen Verbrechern zu tun gehabt, die scheinbar kein Gewissen haben. Aber im vertrauten Gespräch haben sie gestanden, wie die Schuld sie oft drückt, ihnen den Schlaf raubt und sie unglücklich macht.
Wenn dann der Friede Gottes durch die Vergebung ins Herz kommt, weiß man genau, das hat der lebendige Gott getan! Ihm kann ich mein Leben anvertrauen, er ist treu, darauf kann ich meinen Glauben gründen. Kein anderes Buch als die Bibel vermittelt solch eine Wirkung. Aber einen anderen wichtigen Punkt müssen wir noch erwähnen, wenn es um den Glauben geht. Die Hilfe in diesem Leben durch Gott ist nur ein Aspekt des Glaubens. Manche Menschen sagen: Ich meistere mein Leben auch ohne Gott! Und tatsächlich wundert sich sogar der Psalmist, wie gut es den Gottlosen geht, (Psalm 73) bis er auf ihr Ende schaute!
Des Menschen Leben endet nicht mit dem Tod. Auch nicht das der Ungläubigen! Und alle Religionen wollen nicht zuerst ein besseres diesseitiges Leben vermitteln, sondern ein Leben nach dem Tod, in dem es alle Beschwernisse dieses Lebens nicht mehr gibt. Und hier geht es nicht um eine begrenzte Zeit, wie in diesem Erdenleben, sondern um eine Ewigkeit. Wo verbringe ich meine Ewigkeit, ist sicher die wichtigste Frage für einen Menschen überhaupt. Nun behaupten wiederum alle Religionen, eine Lösung zu haben. Die Moslems sprechen auch von einem Paradies nach dem Tode, der Buddhismus von dem schmerzfreien Nirwana, und auch die Hindus sprechen von einer Erlösung aus den Leiden dieses Lebens nach dem Sterben.
Die Bibel sagt, dass die, die durch Jesus zu Gott gehören, nach ihrem Tod ein ewiges Leben im Himmel, in der direkten Gemeinschaft mit Gott leben werden, wo es weder Kummer noch Leid, Tränen oder Tod gibt. Es ist ein Leben in der Qualität des Lebens, das Gott hat. Welches ist nun der richtige Glaube, wem können wir in dieser so überaus wichtigen Frage vertrauen? Wodurch unterscheidet sich der Gott der Bibel von den Göttern anderer Religionen? Es gibt einige ganz gewichtige Unterschiede.
Alle anderen Religionen haben das gleiche Prinzip, wie man angeblich "in den Himmel kommt." Das Rezept heißt: Selbsterlösung. Nach der Lehre des Buddhismus und Hinduismus wird man solange in einen irdischen Leib 'wiedergeboren' - bei einem schlechten Leben auch als Tier - bis man ein Leben gelebt hat, das vollkommen einwandfrei ist, bis man sozusagen ein "Supermensch "geworden ist, der würdig ist für das Paradies oder das Nirwana. Wer aber hat je einen so vollkommenen Menschen gesehen? Ohne Übertreibung kann man sagen, er wurde so oft gesehen wie der berüchtigte 'Schneemensch' Yeti, nämlich nie. Im Islam wartet das Paradies auf den, der immer alle! Gesetze erfüllt. Wer kann das?
Auch der Gott der Bibel ist im Alten Bund diesen Weg der Gesetzeserfüllung gegangen. Wie ich glaube nicht, weil er der Meinung war, dass dies ein gangbarer Weg sei, sondern um zu zeigen, dass der Mensch sich nicht durch Werke und ein "gutes Leben " selbst erlösen kann, und dass es nur einen Weg zur wirklichen Erlösung gibt: Die Erlösung durch Gott!
Darum sandte er Jesus, der uns mit Gott versöhnte, indem er die Schuld auf ihn legte und ihn an unserer Stelle bestrafte und wir nicht durch unsere Werke oder unser gutes Leben, sondern durch die Vergebung, die Jesus erwirkt hat, würdig werden, "in den Himmel" zu kommen. Logisch betrachtet ist dies der einzig sichere Weg, dass alle Menschen die Chancen zur Erlösung haben. So handelt ein guter Gott, ein Gott der Liebe. Denn hier braucht man nicht etwas zu können oder zu leisten, sondern man braucht nur anzunehmen, was Gott anbietet, das kann jeder!
Dennoch dürfen wir fragen, gibt es eine Garantie dafür, dass Jesus wirklich in der Lage ist, uns "in den Himmel" zu bringen ? Können wir in dieser Beziehung an ihn glauben, also ihm vertrauen? Ich möchte an einem Beispiel klar machen, wie wir das auch im Vergleich zu anderen Religionen erkennen können. Nehmen wir einmal an, was ja heute durchaus nicht mehr nur Sciencefiction ist, also eine Zukunftsvision - Tschernobyl hat das ja leider bewiesen - die Erde wäre so verseucht, dass man weiß, dass man nur noch einige Monate darauf leben könnte. Und es ist bekannt geworden, dass es einen anderen Planeten geben soll, auf dem man sogar noch bessere Lebensbedingungen finden wird, als auf der Erde.
Die Frage ist nur, wie kommt man da hin? Nun, z.B. durch ein Raumschiff. Nehmen wir weiter an, drei Gruppen machen ein Angebot. Die erste erklärt: Wir haben gute Pläne, wie man ein Raumschiff baut, aber bauen müssen es die, die es benutzen wollen, selbst. (Selbsterlösung) Die zweiten erklären, wir haben zwar ein Raumschiff gebaut, aber damit gefahren sind wir noch nicht, es ist wohl noch nicht ganz vollkommen in der Konstruktion, das ist eure Aufgabe, es zu verbessern. (Vollkommen werden durch ein besseres Leben)
Und die dritten erklären: Wir kommen mit unserem Raumschiff von diesem Planeten, wir haben dort gelebt und kennen ihn, wir kennen auch den Weg dorthin und die Schwierigkeiten, die auf der Fahrt auftreten können. Aber für all das haben wir eine Lösung. Denn wir haben das alles selbst praktiziert. Wir haben die Schwierigkeiten unter großen persönlichen Opfern überwunden. Wem würden wir wohl den Zuschlag geben, wem zutrauen, also glauben, dass man uns sicher ans Ziel bringen wird? Ich denke, alle werden spontan sagen: der dritten Gruppe. Was hat das mit dem Glauben und Vertrauen zu Jesus zu tun? Jesus ist der einzige, der nicht von uns erwartet, das wir irgendetwas zur Erlösung dazutun müssen.
Jesus ist auch der einzige, der glaubhaft versichert, dass er schon einmal im Himmel war, ja, dass dort seine Heimat ist, dass er genau darüber Bescheid weiß, wie es dort ist und dass er natürlich auch den Weg dorthin kennt und die Bedingungen, die eingehalten werden müssen, um dorthin zu gelangen. Dass er dort im Himmel 'Zuhause' ist, hat er oft selbst bezeugt, z.B. in Matthäus 28, 18, wo er sagt:
"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!"
Und seine Himmelfahrt, die ebenfalls viele Jünger bezeugt haben, beweist, dass dort seine 'Heimat' ist. Aber was das Wichtigste ist, Jesus hat alle Schwierigkeiten, die mit dem "in den Himmel kommen" zusammenhängen, bewältigt, indem er sich ganz persönlich zum Opfer gegeben hat in Tod und Auferstehung. Denn das ewige Leben in der Dimension Gottes beginnt nach übereinstimmender Aussagen aller Religionen, erst nach dem Tod. Eine Garantie, dass er uns 'in den Himmel bringen kann' hat nur der, der den Tod überwunden hat, der Herr ist über den Tod. Und wieder ist Jesus der einzige, der behautet und bezeugt, dass er alle diese Macht hat. Jesus sagt:
"Ich habe die Schlüssel der Hölle und des Todes." (Offenbarung 1,18)
Und im Epheserbrief 4 Vers 9 und im 1. Petrusbrief 3, Vers 19 heißt es, dass er auch hinuntergefahren ist in die untersten Örter, dem Ort des Todes und hat den Geistern das Evangelium gepredigt. Ja, er ist selbst in den Tod gegangen und hat den Tod überwunden, besiegt, indem er aus dem Tod auferstanden ist. Keine andere Religion wagt es, so etwas von ihren Religionsstiftern auch nur zu denken. Und Tod und Auferstehung Jesu sind das am besten bezeugte Ereignis er antiken Geschichte. Auch in außerbiblischen Schriften wird der Kreuzestod Jesu bestätigt und seine Auferstehung von mehr als 500 Personen in der Bibel ! (1. Korinther 15, 6)
Die 2. Grundlage unseres Glaubens ist also die Tatsache, dass Gott sich in Jesus als der allmächtige Gott bewiesen hat.
Verstehen wir nun, wie es im Hebräerbrief 11, 1 heißt:
"Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht!"
Aber das man erfahren hat
Glaube ist nicht nur ein "Annehmen " oder "Vermuten", dass es so sein könnte, wie Gottes Wort es sagt, sondern das feste davon Überzeugtsein, weil Jesus es bewiesen hat, dass es so ist, wie die Bibel es sagt. Insofern hat Glaube durchaus viel mit Nachdenken und Verstand zu tun. Und der Glaube an den Gott der Bibel und den Erlöser Jesus Christus ist jedem Vergleich mit anderen Religionen überlegen. Wenn wir diesen Weg gegangen sind, bekommen plötzlich viele biblische Aussagen einen anderen Sinn. Das Handeln von Menschen, das uns oft so schwer begreifbar und fast unmöglich erschien, wird nun ganz verständlich.
Wir staunen über Abraham: Gott ruft, und er geht! verlässt Verwandtschaft und Freundschaft auf ein Wort Gottes hin! Weil er gespürt hatte, der dich hier anspricht, ist der lebendige Gott, dem man vertrauen kann!
Wir staunen über Noah: Gott befiehlt, die Arche zu bauen, ein Schiff auf der Wiese! Und Noah hört und tut es! Denn Noah war ein gottesfürchtiger Mann, der die Treue Gottes erlebt hatte. Wir staunen über die Jünger. Jesus ruft sie in die Nachfolge, und sie kommen, ohne Rückfrage, ohne Diskussion.
Jesus spricht den Saulus an, den Verfolger der Gemeinde und Christus Leugner. Und er bricht zusammen, wird gläubig, ein Paulus und einer der eifrigsten Nachfolger des Nazareners.
Wir staunen in der Kirchen- und Gemeindegeschichte über Menschen, die Gott zum Dienst berief und die kamen, ohne Zögern. Und keiner von ihnen wurde enttäuscht! Sie, und viele andere, deren Namen wir nicht alle nennen können, wurden dem Herrn gehorsam. Gehorsam werden! Etwas, mit dem wir oft so große Schwierigkeiten haben. Wie ist das zu erklären und zu verstehen? Sie alle waren von der Wahrhaftigkeit und Treue Gottes fest überzeugt. Sie glaubten ihm. Was er zusagt, das hält er gewiss! Denn sie hatten Gott erfahren, erlebt. Und das alles waren und sind Menschen, an denen Gott Wohlgefallen hat. Warum? Weil sie glaubten, ihm vertrauten. Und weil sie vertrauten, fiel es ihnen nicht schwer, Gott zu gehorchen.
"Durch den Glauben wurde gehorsam Abraham,"
heißt es in der Bibel. (Hebräer 11,8.)
Wie ist es nun mit uns? Vertrauen wir Gott? Gott braucht unser Vertrauen, unseren Glauben, um zwei wichtige Dinge durchführen zu können.
Erstens: Uns in den schweren Zeiten unseres Lebens zu helfen. In der Bibel finden wir in diesem Zusammenhang immer wieder den Satz:
"Dein Glaube hat dir geholfen."
Und das Zweite finden wir beispielhaft bei Paulus.: Als er sich zu Jesus bekehrte, offenbarte dieser ihm durch Ananias:
"Dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug!" (Apostelgeschichte 9,15)
Wir sind Mitarbeiter Gottes! Und von einem Mitarbeiter muss man absolutes Vertrauen erwarten können. Und wenn dieser Glaube uns mehr und mehr erfasst, dann sind wir wirklich fromm, das heißt Menschen, die nützlich sind für das Reich Gottes. Darum prüfen wir uns: Vertrauen wir Jesus völlig? Haben wir in der Bekehrung Sündenvergebung erfahren? Wir haben heute gesehen, dass es kein Risiko ist, sich Gott anzuvertrauen. Wir brauchen unseren Verstand nicht abzuschalten, wenn wir an Gott glauben, wie manche Leute meinen. Im Gegenteil, eine gewissenhafte Prüfung hat uns gezeigt, dieser Gott, Jesus Christus, ist vertrauenswürdig, weil er alle Macht hat und treu dazu steht, was er zugesagt hat : uns aus Liebe zu erretten zu einem ewigen Leben. Und dann werden wir erfahren: es stimmt:
"Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt!" (Markus 9,23)
Und das Wohlgefallen Gottes wird bei uns sein
Biggi2000 am 20. November 2007 18:56 Hab`s zwar nicht gelesen , sage aber : Amen , amen, amen
manni1937 am 20. November 2007 18:59 Gott sei Dank ist hier nicht die ganze Bibel kopiert.Wenn Du den Inhalt in 5 Sätzen niederschreiben würdest, fändest Du sogar Leser für diesen Text.
Samml am 20. November 2007 19:25 Die gerechte "Bestrafung" wär jedes Wort eintippen! lesen wird es kaum einer
collo am 20. November 2007 20:22 @samml: Deine gerechte Betrafung in der Hölle wird so sein: Du mußt tasächlich die Bibel in einen Computer eingeben und wenn du fertig bist, bist du frei. Leider stürzt dein Computer immer beim vorletzten Wort ab. Die Datensicherung ist auch im Eimer. "Dantes Inferno" läßt grüßen :-)
Das ist das schlimme an Euch "Predigern", zutexten, zutexten, zutexten!
collo am 20. November 2007 19:30 Ich glaube zwar aus Überzeugung an keinen Gott. Jemand der einen festen Glauben hat ist mir aber hundert mal lieber als jemand, dem alles egal ist, so ein wischi-waschi Charlie Brown ;-)
Daher Daumen hoch von mir.
manni1937 am 21. November 2007 11:30 von mir wieder 2 Daumen runter wegen zuviel Text den garantiert kein Mensch gelesen hat.
wenn Du schon anderer Leute Text per Copy&Paste verwendest, kannst Du dann nicht wenigstens die html Formatierung rausnehmen?

Nö, darfst du. Ich erteile dir eine General-Absolution.

Wer sollte darüber wohl ein Urteil fällen dürfen?
Es ist ehrlicher zu sagen, daß du nicht an Gott glaubst, als irgendeine Heuchelei...
Der Mensch, wir Menschen, sind von Natur aus kritisch. Und ich nehme an, dass wir alle da keine Ausnahmen sind. Wir be-urteilen nicht nur gern und schnell, sondern ver-urteilen auch ebenso. Wir kennen das alle aus der Politik, der Arbeit aber auch aus dem familiären Bereich und nicht selten auch aus dem Raum der Gemeinde, wie viel kritisiert wird. Manchmal ist das sicher auch angebracht, wenn wir - wie es heute oft genannt wird - Dinge 'hinterfragen'. Aber das sollte immer mit dem nötigen Respekt gegenüber den Personen geschehen, mit denen wir zu tun haben. Das trifft besonders auf Gott zu, er wird am meisten kritisiert. Fast jeder Mensch glaubt, sich das gegenüber dem Schöpfer aller Dinge erlauben zu können.
Die Bibel sagt,: GOTT IST LIEBE !
Und hier setzt die vielfältige Kritik mancher Menschen ein. Wir kennen alle diese Aussprüche: " Wenn Gott ein Gott der Liebe ist, dann hätte er... " "Ja, dann hätte er meiner Meinung nach nicht zulassen dürfen, dass..." " Dann hätte er eingreifen müssen als..."
Und dann zählen sie alle Dinge auf, die Gott ihrer Meinung nach hätte tun müssen, die er aber nicht getan hat. Nun ist es nicht nur einfach und billig, jemanden nach dem zu beurteilen, ja zu verurteilen - denn kritisieren ist nur ein anderes Wort für verurteilen - was er nicht getan hat, aber unserer Meinung nach hätte tun sollen, sondern es ist auch ungerecht. Eine Person, also auch Gott, muss man gerechterweise nach dem beurteilen, was sie getan hat. Sonst schneidet selbst der beste Mensch schlecht bei einer Beurteilung ab. Um das ganz klar zu machen, ein Beispiel:
Wir könnten der "Mutter Teresa" kritisch vorhalten, dass sie sich nie um die Belange des Sports gekümmert hat. Damit hätten wir sogar recht. Aber gerecht wäre das nicht. Wenn wir sie aber nach ihren Taten beurteilen, ihrem selbstlosen Lebenseinsatz für die Armen in Indien, dann sehen wir die hervorragende Frau vor uns.
Wollen wir deshalb heute einmal Gott wirklich Gerechtigkeit widerfahren lassen und ihn nach dem beurteilen, was er getan hat und dann urteilen , ob er wirklich ein Gott der Liebe ist! Dabei wollen wir uns bewußt machen, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass der Gott der Bibel ausdrücklich ein Gott der Liebe genannt wird. Der Mensch hat viele Weltanschauungen und Religionen erdacht, aber niemand ist auf die Idee gekommen, Gott als personifizierte Liebe darzustellen. Die Götter anderer Religionen werden zwar zum Teil als barmherzig beschrieben, aber einen Gott der vollkommenen Liebe, der die Menschen letztlich mehr liebt als sich selbst, findet man nicht. 'Selig', errettet, wird man dort durch die Gesetzeserfüllung, nicht durch die Gnade eines liebenden Gottes. Erlösung heißt in allen anderen Religionen: Selbsterlösung. Man muss sich das Paradies durch gute Taten 'erkaufen'! Wer kann das?
Gar nicht zu reden brauchen wir in diesen Zusammenhang von den Göttern der sogenannten primitiven Religionen oder des klassischen Altertums, der Römer und Griechen. Hier waren die Götter eher Feinde des Menschen, deren Huld man sich bestenfalls mit großen Opfern erkaufen konnte. Wie ganz anders der Gott der Bibel!
Blicken wir nun einmal unvoreingenommen auf das, was Gott getan hat und lasst uns dann unser Urteil sprechen. Gott ist der Schöpfer des Universums, von Himmel und Erde. Soviel Menschen auch forschen und erkennen, die ganze Größe, Weisheit und Herrlichkeit, die in der Schöpfung sich zeigt, werden sie wohl nie voll ergründen. Selbst der wahrscheinlich größte Denker unserer Zeit, Albert Einstein hat vergebens versucht zu erklären, wie das Universum ist. Er sagt: Man muss sich das Universum vorstellen wie eine vierdimensionale Kugel. Das Problem: Kein Mensch kann sich eine vierdimensionale Kugel vorstellen, weil wir keinen Zugang zu einer vierten Dimension haben. Was Gott gemacht hat, ist einfach unbegreiflich! Aber staunend werden wir immer wieder feststellen: WUNDERBAR! Seit undenklichen Zeiten funktioniert das Universum - auch in der gefallenen Welt - wie ein gigantisches 'Perpetuum Mobile'.
Und schauen wir die Schönheiten der Erde an, die auch in dieser 'gefallenen' Welt immer wieder sichtbar werden: Das gewaltige Meer, die erhabenen Berge einerseits und die zarte, wunderbare Blüte und den ganzen Mikrokosmos andererseits. Die vielen verschiedenartigen Tiere, den herrlichen Sonnenaufgang und, und, und... Wir kennen alle die Herrlichkeiten der Natur, staunen über die Beständigkeit und Fruchtbarkeit unserer Erde, den geregelten Lauf der Gestirne und über vieles mehr, das uns täglich erfreuen kann, wenn wir mit offenen Augen und wachen Herzen durchs Leben gehen. Warum hat Gott alles so schön geschaffen? Uns zur Freude und:
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Dann hat er die Engel erschaffen. Himmlische Wesen voll Kraft und Stärke, die nicht nur Gott, sondern auch uns dienen. Und damit sind wir bei uns, dem Menschen, der 'Krone der Schöpfung'. Das Beste, das Herrlichste das Gott geschaffen hat, ist zweifellos der Mensch. Von nichts wird sonst gesagt, dass es ihm, Gott, ähnlich sei, nach seinem Bilde geschaffen wurde. Und wozu ist der Mensch im guten Sinne fähig, in Kunst, Wissenschaft und Technik und in der Medizin! Es grenzt manchmal schon fast ans Wunderbare. Damit haben wir Menschen auch zweifellos eine große Verpflichtung gegenüber diesem Gott. Denn alles, was er erschaffen hat, war nach seinem eigenen Urteil 'sehr gut'. Auch der Mensch! Und Gott hatte ihn auch in eine sehr gute Umgebung gestellt: Ins Paradies. Ein Ort der Glückseligkeit im Angesichte Gottes.
Wir wissen aber, dass der Mensch ihm das nicht gedankt hat. Der Mensch - und das heißt nicht nur Adam und Eva sondern jeder von uns - hat gegen Gott gesündigt. Denn die eigentliche Sünde die im Paradies geschah war vorwiegend nicht, dass dieses Menschenpaar gegen ein moralisches Gebot verstoßen hat, sondern ihre Absicht und Gesinnung kam klar im Ausspruch der Schlange zur Geltung: Wenn ihr von diesem Baum esset, werdet ihr sein wie Gott!! Der Mensch, und betonen wir, das betrifft jeden Menschen, rebellierte gegen Gott, wollte Gott von seinem Thron stürzen. Er sollte nicht mehr Herr des Universum , des Himmels und der Erde sein und schon gar nicht über das persönliche Leben.
Und um dieses Ziel zu erreichen, verbündeten sie sich mit dem ärgsten Widersacher Gottes: mit dem Teufel. Und wenn wir heute voller Entsetzen vor den grausamen Taten stehen, die zu tun Menschen in der Lage sind, wie die Terroranschläge auf Amerika, dann erkennen wir doch, wo das letztlich seine Ursache hat: Der Teufel erhält durch Menschen, die sich von ihm gebrauchen lassen, Gewalt und Macht in dieser Welt! Und hier haben wir zum erstenmal wirklich einen Grund, Gott vorzuhalten und zu fragen, warum er etwas nicht getan hat, warum er den Menschen nicht sofort in den ewigen Tod gegeben hat, wie er es doch als Folge der Sünde angekündigt hatte: denn an dem Tage, da du von diesem Baum issest, musst du des Todes sterben. Wir wissen aber, dass das erste Menschenpaar nicht an diesem Tage starb. Sie wurden zwar der Sterblichkeit anheimgegeben und als Sünder notwendigerweise aus dem Paradies vertrieben, aber mit einer großen Verheißung:
Ich will Feindschaft setzen zwischen dir (dem Satan) und dem Weibe und zwischen deinen Nachkommen und ihren Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
(1. Mose 3. 15)
Denn dieses Gotteswort besagt schon, dass es eine Erlösung geben würde! DER soll dir den Kopf zertreten. Hier ist schon geweissagt und versprochen, dass einer kommt, der den Satan, den Vater der Sünde und Verführer des Menschen, überwindet. Und das bedeutet, die Macht der Sünde wird überwunden, das, was Menschen von Gott trennt, wird ausgeräumt durch den, den Gott von Anbeginn zur Erlösung bestimmt hat: JESUS ! Dabei wollen wir bedenken, dieses Wort sprach Gott nicht nach Tagen, Wochen oder gar Jahren nach dem Sündenfall, nach einer Zeit, wo sich sein Zorn und seine Enttäuschung über die Sünde des Menschen abreagiert haben könnte, wie es bei uns meist ist, wenn wir jemanden zu vergeben haben. Nein, er sprach diese Worte der Verheißung unmittelbar nach dem Sündenfall! Auch hier stellt sich die Frage, was ist das für ein Gott, der so schnell und bedingungslos auf Rettung sinnt ? Und auch hier gibt es nur die einzig logische Antwort:
Das ist ein Gott der Liebe !
Bedenken wir auch, was diese Entscheidung für den Vater-Gott bedeutete, als er uns die Rettung versprach. Denn er sprach hier nicht von irgendeinem Retter, er sprach von seinem Sohn! Und er sprach auch nicht von irgendeiner Rettungsaktion, die ihm vielleicht Zeit, Mühe und Nerven kosten würde, er sprach vom Tod seines einzigen, inniggeliebten Sohnes. Und er sprach auch nicht vom Sterben schlechthin, sondern von dem qualvollen und schmählichen Tod seines Sohnes am Kreuz! Und wiederum wollen wir uns die Frage stellen, was ist das für ein Gott, der um der Erlösung der Menschen willen, die es aufgrund ihres Handelns nicht verdienen, bereit ist, seinen Sohn für sie zu opfern?
Das ist ein Gott der Liebe !
Was muss dieser Vater-Gott an Herzeleid erduldet haben, als Jesus am Kreuz verblutete! Wer kann das ermessen ? Wir haben nun einen Blick in das Vaterherz Gottes geworfen und können nur ahnen, was Gott um unsertwillen auf sich genommen hat. Die Bibel lehrt, dass wir nur einen Gott haben, der sich aber in drei Personen offenbart: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dabei hat offensichtlich jede Person Gottes bestimmte Verpflichtungen und Aufgaben uns Menschen gegenüber übernommen. So haben wir gerade von Gott als den treusorgenden Vater gesprochen und den Opfertod seines Sohnes erwähnt. Versuchen wir nun uns auch bewußt zu machen, was es Jesus gekostet haben mag, diesen Weg zu gehen. Denn er hat die Aufgabe übernommen, uns Menschen von Schuld und Sünde zu erlösen. Dabei ist zu bedenken, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist in solch einer vollkommenen Harmonie und Liebe zusammenleben, dass eben nur ein Gott ist. Um sein Erlösungswerk zu erfüllen, musste Jesus den Himmel, die Gegenwart und Gemeinschaft mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geist, verlassen. Aber nicht nur das, er musste sich auch seiner Gottheit entäußern. Die Bibel schreibt darüber im Philipperbrief 2, 6 + 7:
Jesus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht fest wie einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden.
Wir alle wissen, was es heißt, sich von geliebten Menschen zu trennen. Viele Menschen in den Kriegsgebieten, die Aussiedler aus Osteuropa ebenso wie leider so viele Menschen, wo Beziehungen auseinandergehen oder der Tod eine Lücke reißt, haben das oft genug bitter erfahren müssen. Und wenn wir solch eine Trennung verhindern könnten, würden wir das sicherlich unter allen Umständen tun. Jesus hätte es verhindern können, aber er tat es nicht um unsertwillen.
Weil er ein Gott der Liebe ist!
Und dabei ist zu bedenken, dass er nicht Mensch wurde in der Weise, wie er uns vom Schöpfungsbericht vor Augen steht, der nur wenig niedriger als Gott war, sondern er wurde Mensch wie wir, kam in der Gestalt des gefallenen Menschen, der versucht wird zur Sünde. Er wird dem Vater der Sünde, dem Teufel, von Angesicht zu Angesicht gegenübergestellt, wie wir es in der Versuchungsgeschichte lesen, ohne der Sünde zu erliegen. Das sagt sich alles so leicht dahin. Aber was hat dahinter gestanden? Jesus, Gottes Sohn , dem nichts widerlicher ist als Sünde, läßt sich zur Sünde versuchen. Warum tat Jesus das ?
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Jesus kam in diese Welt zu Menschen, die er aus Liebe erschaffen hat, die er aus Liebe erlösen will, und wie wurde er aufgenommen? Die Bibel sagt:
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen, ihn nicht auf! (Johannes 1. 11)
Was hat das für den Gottessohn bedeutet ? Was hat an Demütigungen, an Leiden und Schmerzen ihm allein das gekostet. Er wurde beleidigt, verraten, verfolgt, als geistesgestört erklärt! Und bis heute gibt es mehr Menschen die ihn und seine Erlösungstat ablehnen als annehmen, und dennoch ist Gnadenzeit Gottes. Warum ist das so?
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Die Bibel bezeugt, dass Jesus menschgewordener Gott und gottgebliebener Mensch war. Das heißt, dass er ganz Gott und zugleich ganz Mensch war. Das ist deshalb zu bedenken, weil manche Menschen meinen, dass Jesus als Gottessohn all die Enttäuschungen und den Verrat durch Menschen, die Schmerzen und Leiden und schließlich den Kreuzestod nicht habe so schwer ertragen müssen, wie jeder andere an seiner Stelle. Das Gegenteil ist einleuchtender. Ein kleines Beispiel soll das verdeutlichen: Stellen wir uns einen König vor, der sein Leben lang in allen Dingen königlich gelebt hat. Wenn dieser nun durch Feinde besiegt und gefangen gesetzt wird, werden ihm die Strapazen und Entbehrungen der Gefangenschaft sicherlich schwerer fallen als jemanden, der an ein entbehrungsreiches Leben gewöhnt war. So hat Jesus als wahrer Gott und wahrer Mensch die Herrlichkeit des Himmels und die Schrecklichkeit des Leidens besonders tief empfunden. Hören wir, was Jesus selbst dazu sagt::
Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, (und damit meinte er seinen Tod) und wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde. (Lukas 12, 50)
Und von seinem Gebetskampf im Garten Gethsemane berichtet die Bibel:
Und es geschah, dass er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde. (Lukas 22. 44)
Wahrhaftig, hier litt einer, wie nur ein Gott leiden konnte!
Und er war der Gottessohn, es hätte nur eines Wortes bedurft, und Jesus hätte vom Kreuz heruntersteigen können, wie es ein Spötter unter dem Kreuz aussprach, denn er war ja auch in diesem Moment wahrer Gott. Aber er blieb am Kreuz! Warum? Weil er nicht seine Verschonung von Leiden und Tod mit dem Verlust unserer Erlösung erkaufen wollte, das heißt letztlich wieder:
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Abschließend wollen wir versuchen, die Gefühle des Heiligen Geistes in diesem Geschehen nachzuempfinden. Wir haben erwähnt, dass Jesus sich für seine Erlösungstat von der himmlischen Herrlichkeit trennen musste. Und wir sagen oft mit recht, dass Gott der Vater sich Jesus 'vom Herzen reißen' musste. Genauso das musste auch der Heilige Geist. Auch er musste 'Ja' sagen zu dem Erlösungswerk Jesu. Auch er liebte Jesus mit göttlicher Liebe! Allerdings: Jesus blieb in seinem Erdenleben vom Heiligen Geist erfüllt. An mehreren Stellen der Bibel wird das erwähnt, z.B. in Lukas 4, 14:
Er - Jesus - kam in des Geistes Kraft nach Galiläa.
(Nebenbei sei erwähnt, dass dies kein Vorrecht Jesu war, jeder Christ soll nach dem Willen Jesu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden!) Am Kreuz aber ruft Jesus aus:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen ? (Markus 15, 34)
Was bedeutete das? Nichts anderes als das, dass der Heilige Geist Jesus in der schwersten Stunde des Leidens verlassen musste. Warum? Weil Gott ihn, Jesus, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht hat. Am Kreuz hing die personifizierte Sünde! Alle Schuld aller Zeiten, der Jahrtausende vor und der Jahrtausende nach Jesus Sterben, die Sünde aller Menschen: Hass, Mord, Vergewaltigung, Betrug, Lüge eben alle Sünde lag auf diesen Jesus!
Bei einem Menschen aber, der mit der Schuld und Sünde einer ganzen Welt beladen war, konnte der Heilige Geist nicht bleiben. Die logische Konsequenz ist, dass Gott ihn verlassen muss. Jesus nahm die totale Gottverlassenheit auf sich, damit niemand, der zu ihm kommt, je wieder gottverlassen sein muss! In diesem Zusammenhang wollen wir uns noch vor Augen halten, was es Jesus gekostet haben muss, 'zur Sünde zu werden'. Als Unschuldiger nicht nur schuldig gesprochen zu werden vor seinem Vater, sondern auch hingerichtet zu werden. Und was mag der Heilige Geist empfunden haben, dessen Aufgabe es doch speziell ist, in schweren Stunden, in Not und Tod, dem Leidenden Beistand und Trost zu sein, ihm dann die Liebe Gottes zu vermitteln, und gerade Jesus in dieser schweren Stunde am Kreuz allein lassen zu müssen? Warum tat er das?
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Machen wir uns bewußt, hätte Gott in Vater, Sohn und Heiligem Geist nicht diese Leiden auf sich genommen, gäbe es für niemanden eine Erlösung, kein ewiges Leben in Herrlichkeit, sondern nur Verdammnis. Wer von uns Menschen wäre bereit, seinen Sohn, auch unter einem geringeren Opfer als den Tod, für andere dahinzugeben, dazu noch, wie Gott es tat, zu einer Zeit, wie die Bibel ausdrücklich schreibt, als wir noch Feinde waren. Gott aber tat es, nur für uns! deshalb müssen wir noch einmal erklären, er tat es
Weil er ein Gott der Liebe ist !
Und nach all dem begreifen wir sicher die Wahrheit des Bibelverses in Johannes 3, Vers 16:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Wir haben hier nur die hervorstechendsten Taten Gottes im Laufe der Heilsgeschichte aufzeigen können. Von den vielen Wundertaten und Hilfe an das Volk Gottes, an Israel, wollen wir nur erinnern. Von Jesu Zeichen und Wunder während seines Erdenlebens die in der Bibel berichtet werden und den unzähligen Liebesbeweisen Gottes an uns Menschen, die im Laufe der Kirchengeschichte geschehen sind und von denen jeder ernsthafte Christ aus eigenen Erleben zu berichten weiß, gar nicht zu reden ! Wer möchte Gott nach alldem noch vorwerfen, dass er dieses oder jenes unterlassen hätte? Und wir wissen auch, dass Gott in den Lauf der Weltgeschichte eingreift, zu seiner Zeit.
Wodurch ist das Bollwerk Kommunismus bzw. der menschenverachtende Staat UdSSR vernichtet worden? Nicht durch Heer oder Kraft, sondern weil Gott das letzte Wort in dieser Sache gesprochen hat. Davon sind wir als Gläubige überzeugt! Und ebenso ist es in Bezug auf die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland. Abgesehen davon, dass Gott nicht nur immer wieder in das Leben einzelner helfend eingegriffen hat, sondern eben auch in den Lauf der Weltgeschichte, müssen wir den Kritikern auch vorhalten, dass die Mehrheit der Menschen gerade unserer Tage, nicht an Gott glaubt und sein Eingreifen auf keinen Fall wünscht. Wäre es anders, wäre die Welt anders! Es ist doch durchaus symptomatisch, dass zum Beispiel führende Politiker unseres Landes nicht einmal bereit sind, ihren Eid zur Regierung mit einem "So wahr mir Gott helfe" zu bekräftigen. Es ist doch ferner eine Tatsache, dass in unseren Schulen und Universitäten der Darwinismus, die Evolutionstheorie gelehrt wird, die nichts anders sagt, als dass es keinen Schöpfer Gott gibt! Wie soll da, um alles in der Welt, Gott eingreifen und helfen. Wir wollen es letztlich gar nicht! So aber trifft Gottes Wort zu recht eine Welt, die ohne ihn leben will.
Sie wussten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott, noch ihm gedankt, sondern haben sich dem Nichtigen zugewandt, und ihr unverständiges Herz verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden... Darum hat Gott sie auch dahingegeben ihn ihrer Herzen Gelüste. (Römer 1. 21 ff)
Wem dieses Urteil eines liebenden Gottes zu hart erscheint - dass er ein Gott der Liebe ist, haben wir gerade aufgezeigt - der kann das augenblicklich ändern. Wer sich in Schuld und Sünde mit dem Leiden Jesu am Kreuz identifiziert, so, dass er auch seine Sünde von Jesus gesühnt weiß, fällt unter kein Urteil mehr. Die Bibel schreibt dazu im Römerbrief 8, 33 + 34 :
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.
Und im Kapitel 8, Vers 1, lesen wir:
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind!
Und wer diese Kraft Gottes, die Sünder zu Kindern Gottes macht, erfahren hat, der weiß es genau in Herzen und Verstand: Ich bin ein Kind Gottes und :
Gott ist wahrlich ein Gott der Liebe.
Wer dennoch kritisch, also beurteilend und verurteilend über Gott denkt, sollte sich ins Bewusstsein rufen, dass Gott nicht uns, seinen Geschöpfen gegenüber Rechenschaft ablegen muss, sondern wir ihm gegenüber. Natürlich bleiben manche Fragen offen, natürlich verstehen wir manches nicht. Aber ein Gott der Liebe hat seine guten Gründe, so zu handeln, wie er es tut. Darum sagt die Bibel in den Klageliedern 3, 39:
Ein jeder murre gegen seine eigene Sünde.
Und in Matthäus 7, Vers 1 heißt es:
Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet, denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden.
Wollen wir aber abschließend noch Konsequenzen aus all dem ziehen, für die, die sich mit Recht 'Kinder Gottes' nennen. Ich nehme an, es ist die Mehrzahl deren, die hier versammelt sind. Zwei Folgerungen sollten für uns selbstverständlich sein. Erstens, dass wir IHN, Gott, unseren Heiland Jesus Christus, lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit unserem ganzem Gemüte und mit all unserer Kraft, denn es heißt im 1. Johannesbrief 4, 19:
Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
Und das schließt - zweitens - die Liebe zu unseren Nächsten ein! Und der Nächste ist nicht nur der, der mit mir im Gottesdienst den Herrn lobt, sondern das ist auch ganz besonders der, der noch keine Beziehung zu Gott hat, der noch einer Erlösung bedarf ! Die Bibel sagt nun, dass wir Botschafter an Christi statt sein sollen. Darum sollten wir aus Liebe zu dem wahren Gott der Liebe immer daran denken und danach handeln:
Jesus sendet nicht seine Engel um das Evangelium zu verkünden, er kommt auch nicht selbst um das zu tun, sondern er hat nur uns, seine Nachfolger beauftragt, die Frohe Botschaft weiterzusagen. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Welch eine Verantwortung, aber auch, welch ein Vertrauen setzt Jesus da in uns !!!
Wenn wir das tun, sind wir ein gutes Zeugnis von der Tatsache:
GOTT IST DIE LIEBE !
Amen !

Man glaubt nur an etwas, von dem man überzeugt ist. Es kann dich niemand dazu zwingen, auch nicht dein schlechtes Gewissen.

Wenn es einen Gott gibt, dann liebt er Dich so, wie Du bist. Daran kann es nichts schlimmes geben.
Luise am 20. November 2007 17:51 Tolle Antwort sender, genau. Habe mal einen Spruch gelesen, den ich auch toll fand: "Ich bin so, wie der liebe Gott mich geschaffen hat und wenn er mit seinem Werk zufrieden ist, dann bin ich es auch". Find ich total sympatisch, so gegen die Perfektionssucht.

Die Antwort wird je nachdem, wen du fragst immer ganz verschieden ausfallen. Du musst sie für Dich entscheiden. Glauben tut man oder halt nicht, das kann Dir keiner vorschreiben, das muss von innen kommen. Ich glaube an Gott, aber nicht so, wie die Kirche, anders. Geh deinen eigenen Weg, einen anderen kann man nur als Schaf gehen, getrieben vom Hirten und ein Schaf wollen wir alle nicht sein, sondern selbstbestimmt.

Ich denke nicht, dass es schlimm ist,wenn Du nicht an Gott glaubst. Ich tus auch nicht!!! Es ist doch wichtig , dass man andere Menschen mit ihrem Glauben akzeptiert und respektiert.Aber von jemanden einen Glauben aufschwatzen lassen würde ich mir nicht.
Schlimm? Was bedeutet schlimm für Dich?
Der Glaube an Gott würde dir ja auch nichts nützen! Selbst der Teufel glaubt an Gott und rebelliert! Schlimm.......entscheide selbst, denn dir wurde ein freier Wille gegeben. Höre auf dein Gewissen wenn es noch funktioniert!

Niemand zwingt Dich, an ihn zu glauben, selbst Gott nicht, denn er hat uns mit einem freien Willen ausgestattet.
Allerdings muss jeder die Konsequenzen seines Handelns tragen.
Wer nicht an Gott glaubt und sich demzufolge auch nicht nach seinem Willen ausrichtet, kann von ihm auch nichts erwarten, keine Segnungen und kein ewiges Leben.

ein Kradinal sagte einmal: "Der Glaube ist ein ständiger Kampf", wobei er von sich selbst sprach. Also fällt es auch einem Kardinal hin und wieder schwer zu glauben. Kein Wunder wenn einfache Menschen wie Du und ich keinen Glauben finden. Sag also deinen Verwandten "Du kämpfst noch", dann können sie nichts sagen ;-)
ist doch prima, wenn so wenige an gott glauben. dann haben wir anderen eines tages "im himmel" mehr platz!
collo am 20. November 2007 18:42 wird es dann nicht langweilig, so auf Dauer ? ;-)
Teddylein am 21. November 2007 23:14 Es kommen sowieso nur 144000 in den Himmel.

Deswegen brauchst du kein schlechtes Gewissen haben.
Schließlich ist es deine Überzeugung und es kann dich niemand zum Glauben zwingen. Religionsfreiheit gilt meines Erachtens auch für den Atheismus! Ich glaube auch nicht an Gott oder Jesus und versuch aber auch nicht die Gläubigen zum Atheismus zu überreden. Das ist jedem selbst überlassen woran er/sie glaubt bzw nicht glaubt.

nein, ist nicht schlimm, ist sogar guuuuuut, willkommen im klub....
hi , es kann passieren, dass du nachher traurig und böse auf dich bist, wenn du nicht an jesus glaubst, denn nach dem irdischen absterben erlebst du enttäuschung.wenn das leben nur so sein sollte, was auf der erde geboten wird, wäre es unsinn!
gnat01 am 16. April 2008 23:50 es gibt auch andere alternativen... nicht so engstirnig denken bitte...
Ich kenne ein paar Jugendliche, die auch in einer gläubigen Familie aufgewachsen sind, haben sich nicht für Gott entschieden, und sind ganz tief gefallen! Andere haben sich aber für Gott entschieden und sind Jesus nachgefolgt und jetzt sind die Glücklicher als die, die ohne Gott leben! ich wünsche dir, dass du Jesus als deinen Persönliche Erreter annimmst, der am Kreuz gestorben ist! das ist keine menschlich erfundene Gischichte, dass ist eine Tatsache! Jesus ist Gekreutzigt worden, begraben, und nach drei tagen wieder Auferstanden! Möge Gott dir Helfen die Richtige Wahl zu treffen ehe es zuspät sein wird!
Spitze, was sich da so alles ansammelt. Wie schon des öfteren festgestellt sind bei diesem Thema die Ergüsse unglaublich. Glaube heisst wohl deshalb Glaube, weil man es nicht sicher weiss. Sonst wäre es nämlich wissen. Das unterscheidet den Glauben zum Wissen. Das macht den Glaube, und zwar jeden deshalb so spannend und unverbindlich. Jetzt würde mich nur noch interessieren, an was oder wen du glaubst. Es muss ja nicht Gott, Jesus oder sonst was sein.
"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht" Heb.11,1 sagt uns die Bibel! Und in diesem Fall handelt es sich um Jesus Christus den Sohn Gottes!

Gott ist für die Evolution, deshalb bin ich gläubig.
Es ist nicht schlimm, es ist ehrlich. Viele glauben einfach aus Angst an irgendetwas. Suche dir deinen eigenen Weg, glaube vorallem an dich selbst und an deine Fähigkeiten. Und lies Bücher zu dem Thema, z.b. von Heiner Geissler "was würde Jesus heute sagen" oder "wo ist Gott" oder "Glaube und Gerechtigkeit". Oder lies über andere Religionen, über Philosophie oder Esotherik. So wirst du finden, was zu dir passt. Und lebe jetzt GUT, dann musst du nie etwas bereuen...

Du brauchst deswegen kein schlechtes gefühl zu haben,Glauben tut man mit dem Herzen.
Ich würde das etwas anders definieren. Ist es schlimm, dass ich im MOMENT nicht an Gott glaube. Viele. die sagen sie glauben nicht an Gott, werden irgendwann dann doch "Gotesfürchtig". Überleg malk, wie oft ist es bei Dir vorgekommen, dass Du gesagt hast, "Um GoTtes willen", bei starken Schmerzen "Oh Gott, oh Gott" oder auch nur "herje (Kürzel für Herr Jesus). Ich denke, es kommt irgendwann die Zeit, dass jeder an einen Gott glaubt, wenn icht jetzt dann später... Vielleicht ist das ja auch Gottes Wille....
wandpilz am 20. November 2007 17:50 Als alter Hase der Linguistik bin ich neugierig, ob du den Ausspruch "Heiliger Schei..dreck!" auch mit Gott in Verbindung bringst.
Elster79 am 20. November 2007 18:05 Das hat nix mit Glauben sondern mit Erziehung und Gewohnheit zu tun, RaiDam
wandpilz am 20. November 2007 18:13 dank dir ;-)
ich bin mir da nicht so sicher, viele, die vor dem Tod stehen, fangen an zu beten, wie erklärt ihr euch das?
Samml am 20. November 2007 19:21 Die denken sich, es kann ja nicht schaden, in der Bibel steht doch die Letzten werden die Ersten sein !
wandpilz am 20. November 2007 19:26 wenn aus rein wissenschaftlicher sicht nichts mehr für den patienten getan werden kann, kriegt der patient angst und hofft auf ein wunder. viele menschen, die vor dem tod stehen und anfangen zu beten, sterben dennoch. wie erklärst du dir das? Um es kurz zu machen: Jeder Mensch fürchtet sich vor den Dingen, die er nicht versteht und schmückt sie mit Geschichten. Wenn ich kurz vor meinem Ableben mich damit beschäftige, an ein übernatürliches (allein dieses Adjektiv ist dumm) Wesen zu glauben, bin ich beschäftigt und mir geht es besser. Placebo-Effekt. Wir schlucken die Pille der Religion und fühlen uns dadurch besser (für jeden Fanatiker natürlich ein Zeichen oder Wink Gottes). Wenn der Mensch nicht sterblich wäre, würde sich kein Mensch um Gott scheren.
Wenn du so einfach es sagst, musst du es ja wissen. aber ich weis, dass wenn jemand auf einem sterbebett liegt, und sich dann in der letzten minute zu Gott ruft, der hat das richtige getan! Ich rate nur so: wenn jemand soeine gelegenheit hat über sein Leben noch ein letztes mal nachzudenken, der sollte alles in ordnung bringen vor Gott!!! den wenn nich, so wartet der Ewige Tod dann auf diese Person und das ist nicht so schön in der Hölle zu sein! es ist dort SCHRECKLICH! jeder Mensch hat hier auf der Erde die Wahl: Glaubt er an Gott und bekennt sich zu Ihm, so wird er im himmlischer Heimat wohnen, glaubt er nicht an Gott, so wird er die Ewigkeit in der Hölle verbringen! Möge Gott euch helfen die richtige Wahl zutreffen!
DH