Frage von Jannisplayer123, 63

Ist es schlimm wenn ich eigendlich 64 bit hab aber mur linux in 32 bit holtst?

Expertenantwort
von LemyDanger57, Community-Experte für Linux, 21

Schlimm ist es nicht, aber: 1.: Kann ein 32bit Betriebssystem, auch bei Linux, nicht mehr als 4 GB Arbeitsspeicher addressieren, hast Du mehr, bleibt der ungenutzt. 2.: Kannst du auf einem 32bit-Betriebssystem auch nur 32bit-Programme ausführen, auf einem 64bit-System aber sowohl 64bit- als auch 32bit-Programme. Wenn der Rechner 64bit-fähig ist, solltest Du auch ein 64bit Betriebssystem installieren, auch, wenn Du nur 4 GB Arbeitsspeicher hast.

Kommentar von medmonk ,

Wenn der Rechner 64bit-fähig ist, solltest Du auch ein 64bit Betriebssystem installieren, auch, wenn Du nur 4 GB Arbeitsspeicher hast.

Nur weil die CPU 64Bit erlaubt, sollte man nicht per se ein System mit 64Bit Architektur installieren. Ich habe hier beispielsweise noch ein älteres Notebook herumliegen, dessen CPU zwar 64Bit erlaubt, jedoch bei 2GB RAM nicht wirklich sinn macht. 




Kommentar von LemyDanger57 ,

Ich habe ja auch von 4 GB geschrieben. Und natürlich kann man auch mit 2 GB ein 64bit-System installieren, es ist ja nicht so, dass es dann nicht laufen würde. Mal ganz davon abgesehen, dass er uns leider nicht verraten hat, wieviel Speicher er zur Verfügung hat. Wenn er mehr als 4 GB hat oder später mal aufrüstet, wären 32bit für die Füsse.

Antwort
von Borcha, 44

Mit einem 64bit System können Berechnugen viel schneller gemacht werden als mit einem 32bit System. Es kann im Endeffekt zu Leistungsunterschieden kommen. Ich empfehle eigentlich immer (wüsste nicht wann nicht ^^) ein 64bit System zu nehmen! 

MfG Johannes :^) 

Antwort
von joernius, 6

Das macht sich nur bei Vorgängen mit hohem Speicherbedarf, wie z.B. Bild-Rendering, bemerkbar. Mit dem 32 Bit-System gehen max. 2x4GB RAM (PAE-Kernel) anzusprechen.

Expertenantwort
von guenterhalt, Community-Experte für Linux, 16

bei Linux gilt eine Regel fast immer:

mehr RAM ist sinnvoller als eine schnellere CPU.

Mit 32.Adressleitungen kann man nur 4GByte wahlfrei adressieren, das "wissen"  32-Bit-Programme und halten es ein, auch wenn CPU und Board viel besser sind.

Wer wenig auf seinem PC laufen hat, wird kaum einen Unterschied messen und schon gar nicht bemerken können.

Linux lässt normalerweise bereits beendete Programme im RAM und muss sie bei einem erneuten Start nicht erst wieder von der Festplatte holen. Das spart dann wirklich Zeit. Voraussetzung ist aber, im RAM ist genügend Platz.

Es wird sicher noch einige Zeit dauern bis 32-Bit-Linux-Distributionen nicht mehr verfügbar sind, es wird aber kommen.  OpenSuSE bietet die 42.1 schon nur noch in 64-Bit an und begründet das mit erheblich gesunkenen Downloads für die 13.x in 32Bit-Ausführung.

Warum also willst du dann 32 Bit nehmen und auch noch RAM ungenutzt liegen lassen?

Antwort
von JesusKing, 32

Jap dann must du Ram zu 4GB downgraden und kannst ein paar Spiele nichmehr Spielen

Kommentar von medmonk ,

Jap dann must du Ram zu 4GB downgraden 

Man muss überhaupt nichts »downgraden«. Wenn mehr als 4 GB verbaut sind, können diese nicht adressiert respektive genutzt werden. Bei aktuellen CPU mit 36 Bit breiten Adressbus und passendem Kernel man also mit etwas Trickserei mehr nutzen kann. Ob es auch sinn macht, wieder ein anderes Ding ist. ;) 

Kommentar von LemyDanger57 ,

Er muss gar nichts "downgraden", was sollte das denn auch sein und wie sollte das gehen? Indem er Speicherriegel entfernt?

Völliger Unsinn, 32bit-Systeme können nur den Speicher über 4 GB nicht adressieren.

Antwort
von flaglich, 38

Was Performance und Probleme angeht gibt es keine Unterschiede zwischen 32 und 64 bit. Den Unterschied macht der RAM. Wenn du 4 GB oder mehr hast oder einbauen kannst besorg dir die 64 Bit version, kostet in der Regel das gleiche ;-)

Hast du einen alten Rechner mit wenig Ram und willst alte Anwendungen fahren ist vielleicht noch die 32er Version im Vorteil. Die werden aber bald aussterben.

Kommentar von LemyDanger57 ,

besorg dir die 64 Bit version, kostet in der Regel das gleiche 

Das ist bei einer kostenlosen Linux-Distribution auch nicht anders zu erwarten ;-)

Kommentar von medmonk ,

Hast du einen alten Rechner mit wenig Ram und willst alte Anwendungen fahren ist vielleicht noch die 32er Version im Vorteil.

Selbst da macht eine eine Installation eines 32Bit OS wenig sinn. Statt dessen eher eine VM aufsetzen würde. Wobei die Zahl jener die 16Bit Anwendungen nutzen, wohl sehr gering sein dürfte. ;) 

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