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Ist es schlecht, wenn die Kinder bei den Großeltern sind?

gefragt von Mari0s am 05.11.2009 um 17:36 Uhr

Findet Ihr es schlecht für die Entwicklung der Kinder, wenn die viel Zeit bei den Großeltern verbringen weil beide Elternteile arbeiten müssen? Als Mutter hat man da irgendwie immer ein schlechtes Gewissen, obwohl man das ja nicht zum Spaß macht. Wie geht Ihr damit um, entfremden sich die Kinder dann von den Eltern?


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CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 5. November 2009 17:39
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Ich fand es großartig, die Großmutter "im Haus" zu haben! Zum einen ist es doch viel schöner, die Kinder von den Großeltern betreuen zu lassen, als von irgendwelchen fremden Leuten, zum anderen ist es das Natürlichste von der Welt. Und zum dritten gibt es ja noch genügend Kontakt zu den Eltern, z.B. am Wochenende. Großeltern sind doch meist entspannter und oft auch spannender als die Eltern (das ist jetzt den Eltern gegenüber nicht ganz fair, aber ein Bastelopa oder eine Geschichtenomi ist schon was Feines).

Kommentar von 767b55e247926f5d83979b51a63adfb1smallnewfarmer am 5. November 2009 17:40

stimmt

Kommentar von C95b26c027e578ff9fb68af049d472aesmallbenji2005 am 5. November 2009 17:42

Vor allem haben Großeltern die Geduld und die Aufmerksamkeit, die sie bei den eigenen Kindern nicht hatten. Ist doch so. Sehe ich bei meinen Eltern, als Eltern unerreichbar, aber jetzt bei den Enkeln machen sie alles mit.

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 5. November 2009 17:45

Wobei meine Oma auch streng sein konnte (musste sie aber auch ;-)). Und meine Mutter hat, wenn sie nach Hause kam, dann nur gelacht, wo Oma schimpfte. Aber genau das ist es eben: Familienleben!

Kommentar von C95b26c027e578ff9fb68af049d472aesmallbenji2005 am 5. November 2009 17:47

Wir waren bis zum Tod meiner Großmutter 4!!! Generationen in EINEM Haus. Es ist praktisch, wenn immer wer da ist, aber seit meine Oma gestorben ist, habe ich halt meine beste Freundin verloren....

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 5. November 2009 18:42

Das ist traurig. Ich finde Mehrgenerationenfamilien großartig. The more, the merrier, sozusagen.

Kommentar von Simple_avatar1smallKleinsorge am 5. November 2009 20:29

Ich war als Kind sehr oft bei meinen Großeltern, ich habe die Zeit sehr genossen, und geschadet hat es auch nicht. Bis vor 8 Jahren hatten wir noch 3 Generationen unter einem Dach, wir haben viel voneinander gelernt. Peter Kleinsorge


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anonym
beantwortet von uli67 am 5. November 2009 17:37
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Ich finde das ok. Besser als die Kinder alleine zu lassen.


gieni
beantwortet von gieni am 5. November 2009 17:38
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freu dich, dass du hilfe hast...das schadet den kleinen nicht sondern macht sozial kompetent.

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 5. November 2009 17:42

Richtig. Je mehr Menschen da sind, mit denen das Kind sich auseinandersetzen muss, umso mehr "soziales Lernen" findet statt. Gerade auch, wenn es generationenübergreifend ist.


anonym
beantwortet von doris11 am 5. November 2009 17:37
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Nein,ich habe meine Zeit bei Oma genossen!!


diemeggie
beantwortet von diemeggie am 5. November 2009 17:38
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für die kinder ist es schön, also meistens zumindest.
wenn man aber die möglichkeit hat, als mutter einige jahre zu hause zu bleiben, sollte man das auf jeden fall tun.



turalo
beantwortet von turalo am 5. November 2009 17:37
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Meine beiden großen Kinder waren zweimal pro Woche bei den Großeltern, die aber im gleichen Haus wie wir wohnten. Es galten verschiedene Regeln, eben die bei Oma und Opa und die bei Mama. Der jüngste Sohn ist nicht bei Oma und Opa, höchstens mal zu Besuch. Ein Unterschied im Verhältnis zu mir kann ich nicht feststellen.


anonym
beantwortet von littlemisssunshine am 5. November 2009 17:37
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Hm, wie lange sind die Kids denn bei den Großeltern?

Kommentar von Mari0s am 5. November 2009 17:39

Zu den normalen Arbeitszeiten, sie sind eins und drei Jahre alt.


newfarmer
beantwortet von newfarmer am 5. November 2009 17:39
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also meine eltern waren auch berufstätig, und unsere großeltern waren dann abends immer da..also ich fands super, und geschadet hat es auch nie..besser konnte meine kindheit nicht sein..:-)

Kommentar von C95b26c027e578ff9fb68af049d472aesmallbenji2005 am 5. November 2009 17:43

Ja bei den Großeltern aufzuwachsen ist toll. Ich war jeden Tag mit meinem Großvater irgendwo unterwegs, einkaufen, im Wald usw. Er war der Beste....


anonym
beantwortet von FKtante am 5. November 2009 17:38
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ich hatte auch jemanden der damals auf mich aufgepasst hat, und ich persönlich empfand das als nicht schlimm! hab meine eltern trotzdem sehr sehr lieb.


benji2005
beantwortet von benji2005 am 5. November 2009 17:41
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Ich bin selbst bei meinen Großeltern aufgewachsen, meine Eltern haben beide den ganzen Tag gearbeitet und wenn sie dann heimgekommen sind, waren sie nicht besonders gut drauf......

Ich habe meine Großeltern über alles geliebt, sie waren mir wichtiger als meine Eltern. Ich rede zwar mit meinen Eltern, aber als Eltern im richtigen Sinne sehe ich sie nicht. Leider habe ich meine Großeltern schon verloren.

Meine Kinder sind bei mir, der Grosse war 5 als ich wieder Teilzeit arbeiten ging und die Kleine ist erst 3, also bin ich auch wieder zu Hause.

Es ist sicher nicht schlimm, wenn die Kinder bei den Großeltern sind, aber als Eltern solltet ihr dann halt auch die Zeit die ihr mit euren Kindern verbringen könnt, wirklich intensiv geniesen. Dann wissen die Kinder, dass ihr sie wirklich liebt und es halt sein muss, dass ihr beide arbeitet.

Blöd ist nur, wenn die Kinder merken, dass die Großeltern wichtiger in ihrem Leben sind, als die eigenen Eltern. Ich habe es am eigenen Leib erfahren....


karla22
beantwortet von karla22 am 5. November 2009 23:11
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Nein, es ist sogar besser, wenn sie jemanden aus der Familie um sich haben können, als eine Fremdbetreuung. Der Mensch ist zum Arbeiten geboren, auch die Frauen ;-) In anderen Kulturkreisen bleibt niemand von den Müttern 3 Jahre lang zu Hause beim Kind und geht dann auf verkürzte Arbeitszeiten. Da wird sich auch innerhalb der Familie organisiert. Leider haben durch das immer steigende Rentenalter und oft auch durch die fehlende Nähe zu den Eltern viel zu wenig Mütter die Gelegenheit, ihre Kinder bei den Großeltern zu lassen, während sie arbeiten gehen. Also mach dir keine Sorgen, sondern freue dich darüber!


Igitta
beantwortet von Igitta am 5. November 2009 17:44
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Deine Kinder freuen sich sicher darüber, von Oma und Opa verwöhnt zu werden.


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 6. November 2009 08:32
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Also ich bin sehr froh, daß ich für meine Kinder selbst da sein kann. Es war ein großer Kampf mit mir selbst, mich auf die Mutterrolle einzulassen. Heute bin ich sehr stolz darauf, es geschafft zu haben, mich dabei gut und wertvoll zu fühlen. Ich weiß nicht genau, warum ich einen so großen Widerstand in mir hatte, mich auf die neuen Gegebenheiten in meinem Leben einzulassen, aber heute würde ich mich viel schneller hingeben, weil ich weiß, daß es gut für mich war und es immer Wege gibt, um an sein eigentliches Ziel zu kommen.

Meines Erachtens hast Du berechtigte Zweifel, wäre es doch von Natur aus normal, daß die Mutter bei den Kindern ist, und nicht in der Arbeit. Du merkst, daß etwas nicht stimmt und somit unstimmig für Dich ist. Gehe dieser Sache nach, sei mutig und fühle in Dich hinein. Frage Dein Herz und versuche, den Weg Deines Herzens zu gehen. Es geht ja nicht darum, die Großeltern schlecht zu machen. Es geht darum, daß Du mit der Angelegenheit ins Reine kommst, damit Du ständig Schuldgefühle mit Dir rumträgst. Damit wird ja keiner bei Euch froh. Die edelst Aufgabe einer Frau ist wohl die, Mutter zu sein. So viele wichtige Dinge und Angelegenheiten. Ich habe den Drang, es auf meine/unsere Art und Weise zu machen. Die Art meiner Eltern würde mir nicht mehr zusagen, weil sich einfach alles ändert, auch der Zeitgeist. Ich habe den Drang, meinen Kindern all mein Wissen und meine wertvollen Erkenntnisse mit auf ihren Weg zu geben. Ich möchte nicht, daß sie mit den Überzeugungen der Nachkriegszeit aufwachsen. Meine Eltern wären mir im Hinblick auf Veränderung zu unbeweglich. Es liegt mir am Herzen, selbst für meine Kinder da zu sein und vieles dabei zu lernen. Ich kämpfe täglich, mit mir selbst und mit all den Herausforderungen, die mir mein Leben schickt, aber für mich lohnt es sich, ich weiß wofür. So lange es geht, mache ich weiter. Kommt ein großer Schicksalschlag, dann muß auch ich darauf reagieren und wieder arbeiten. Das ist schon klar. Aber bis dahin kämpfe ich weiter für meine Kinder. Wir verzichten auf Urlaub, ein zweites Auto, schönere Klamotten, obwohl ich mir alles wünsche. Aber ich weiß, wofür ich verzichte! Ich wünsche es mir weiter und versuche über andere Wege mir meine Bedürfnisse erfüllen zu können. Und da gibt es einige!


anonym
beantwortet von OoChevyoO am 6. November 2009 11:30
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Ich finde es gut aber auch schlecht. GUT weil die Kinder dann nicht so wie viele daheim alleine sind und sich selber erziehen müssen.Leider ist es meistens der Fall,und schau an was aus der Jugend wird.Traurig aber war. SCHLECHT weil die Kinder gar nicht mehr den Bezug zu den Eltern haben. Aber ich glaube das ist alles eine Sache der Erziehung.....aber wenn man schon Kinder in die Welt setzt,sollte man auch viel für die Kinder da sein.Wozu wünscht man sich Kinder wenn man die eh nur abgibt oder die Kinder viel alleine läßt?!? Ich weiß das es heutzutage sehr schwer ist.Früher war der Mann oder die Frau arbeiten und ein Elternteil war immer zu Hause.Aber heute ist alles so sch....das beide Elternteile arbeiten müssen,um überleben zu können.


anonym
beantwortet von tanteju78 am 6. November 2009 13:34
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Hallo,

wenn deine Eltern bzw Schwiegereltern regelmässig deine Kinder betreuen, ist es wichtig, dass es auch dort gewisse Regeln gibt, die auch bei euch zu Hause gelten. Die Großeltern sollten dann etwas Abstand zur Rolle des "Verwöhners" nehmen, da sie ja in der regelmässigkeit auch eine Erziehungsfunktion ausfüllen.

Meine Schwiegereltern z.B wären überhaupt nicht geeignet, beispielsweise 3 Tage die Woche meine Kinder zu nehmen, da dort quasi gar keine Regeln herrschen--was immer mein Sohn möchte, er darf es. Er klettert dort über Tische, räumt die Schränke aus, steigt in den Kühlschrenk um zu sehen, was dort drin ist usw. Als ich anfangs versuchte zu intervenieren ("Nein kind, nicht auf den Tisch"), hiess es " Lass ihn doch". Folglich wird er dort nicht erzogen, sondern verwöhnt/VERzogen. Klar darf er auch mal einen Tag bei Oma und Opa verbringen, oder dort übernachten, aber ihn regelmässig an mehreren Tagen dort betreuuen lassen? Nein. Als ich ihn vor kurzem wegen meiner Schwangerschaft 3 Tage dort lassen musste, hatte ich hinterher Mühe, ihm wieder an die ganz normalen Regeln des Zusammenlebens zu gewöhnen...

Fazit: Es kommt darauf an, wie die Großeltern deiner Kinder sich verhalten. Traust du ihnen zu, das großelterliche Verwöhnen an den Wochentagen zurückzustellen und da eher zu erziehen? Oder eben nicht?



anonym
beantwortet von lollachen am 8. November 2009 11:02
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Ich finde es wichtig, das Kinder viel kontackt mit denn großeltern hat. Ich bin zwar 14, besuche meine großeltern regelmäßig. Aber frag deine Eltern, ob sie es auch okay finden auf die Kinder aufzupassen. Sowas kann schnell ihnen zuviel werden!!! Aber es es ist wirklich besser als fremde Leute im Haus zu haben. -me xD


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