Frage von Centario, 65

Ist es richtig wenn jemand sagt Was War und Was Sein Wird ist unwichtig, es kommt nur auf das Jetzt an?

Hat er am Ende recht weil sich bis jetzt die menschl. Herkunft mit Sicherheit nicht aussagen läßt. Ich mache mal ein Beispiel: Wenn etwas Schlimmes passiert ist habe ich den Ausspruch ganz allgemein schon öfters gehört: Wenn es einen Gott gebe hätte er das nicht geschehen lassen.---Das öffnet zwangsläufig die Frage was war dann gewesen? Genauso bei der Zukunft und folgenden Beispiel: Erlebt jemand existentielle Rückschläge ist häufig die Aussage: Warum soll ich nochmal neu anfangen ist doch sowie so alles zwecklos.---Da entsteht doch ebenfalls die Frage. Haben wir überhaupt eine sinnvolle Vision für die Zukunft oder müßen wir darauf verzichten? Gottes Aussage in der Hinsicht bei der Vertreibung aus dem Paradies mit den Worten: Geht dahin und.... . geben wenig Auskunft über die Zukunftsvision der Menscheit.

Antwort
von Andrastor, 26

yesterday is history

tomorrow is a mystery

but today is a gift

and that is why we call it

the present.

Aus der Vergangenheit sollte man lernen, Schlüsse ziehen aus den Fehlern die man selbst, oder andere gemacht haben und versuchen an sich selber zu arbeiten um besser zu sein.

Die Zukunft existiert nicht. Zukunft beschreibt Dinge und Ereignisse die es in dieser Form noch nicht gibt, also Dinge die sein können oder auch nicht. Daher sollte man ihr auch nicht so viel Aufmerksamkeit widmen, denn wer weiß schon ob man sie überhaupt erlebt.

Die Gegenwart jedoch ist der Moment in dem du dich gerade befindest. Diesen Moment solltest du nutzen und etwas daraus machen was dein Leben bereichert.

Gott gibt es nicht. Du musst ihm weder die Schuld für Dinge geben, noch musst du dich hilfesuchend an ihn wenden, denn er kann nicht helfen. Rosa Einhörner können dir auch nicht helfen.

Hinter Dingen die passieren gibt es keinen tieferen Sinn. Es gibt keine Interpretation für das Leben. Was passiert lässt sich bis zu einem gewissen Punkt zurückverfolgen, aber das wars auch schon. Du kannst herausfinden warum etwas passiert ist, aber ein "Wieso" gibt es da nicht.

Kommentar von TobiasSchu ,

Ich denke es ist falsch zu sagen, dass es Gott nicht gibt, denn beweisen kann man es nicht. Politisch korrekter wäre es zu sagen:,,Ich glaube, dass es Gott nicht gibt. / ! "

MfG:Tobi

Kommentar von Andrastor ,

Es ist schon lange bewiesen dass es die religiösen Götter nicht gibt. Das einzige Argument das Gläubigen verbleibt ist die Ausrede auf "das Übernatürliche".

Wie kann Gott Raum und Zeit erschaffen haben obwohl eine Tat  Raum und Zeit zur Durchführung erfordert?- Er ist Übernatürlich

Kann Gott in seiner Allmacht einen Stein erschaffen der so mächtig ist, das Gott ihn nicht weiter beeinflussen kann? Ja, nein und ja, denn Gott ist übernatürlich.

Wie hat Gott die Existenz erschaffen, obwohl man sich zur Erschaffung eines Systems außerhalb davon befinden muss?- Übernatürlich

Sprich alles wird auf eine reine Erfindung geschoben. Gott ist eine Erfindung die erklären soll was man (als Individuum) nicht erklären kann oder will, zu diesem Zweck wird einfach munter weiter erfunden und die Rückfrage wird als Beweis angesehen.

Woher kommt die Existenz? -Gott wird als Antwort erfunden. - Es gibt Existenz, also gibt es Gott.

Alles Gebilde aus Wunschdenken, falscher Überlegenheit und Logiklücken die in der Realität unmöglich sind. Daher wird eine weitere, unerklärliche Erfindung verwendet um die Makel der ersten Erfindung zu verschleiern: Das Übernatürliche.

Also stützt eine unbeweisbare, erfundene These eine andere unbeweisbare, erfundene These, wobei beide aus Mangel an Beweisen als falsch erklärt werden können (Russels Teekessel).

Somit ist es in allen Belangen politisch wie logisch korrekt zu sagen "Gott gibt es nicht".

Andererseits ist es in höchstem Maße politisch unkorrekt zu sagen das es Gott gäbe, weil die Behauptung einen bestimmten Gott würde es geben ohne diese Behauptung zu beweisen, sämtliche andere Gottvorstellungen und ihre Anhänger als Lügner bezeichnet.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Die Zukunft ist das, was sein wird, die Vergangenheit das, was gewesen ist, und die Gegenwart das, was ist. So wird aus der Zukunft die Gegenwart und schließlich Vergangenheit, während wir in der Zeit vorangehen. Die Frage ist, was jeder Einzelne daraus macht.

Ich hätte Dir ja ein DH gegeben, aber in Deiner Ansicht zur Existenz Gottes stimme ich mit Deiner Antwort nicht überein und ich habe durchaus persönliche Gründe für meine Ansicht dazu,

Kommentar von Andrastor ,

und ich habe durchaus persönliche Gründe für meine Ansicht dazu,

und genau das ist das traurige an der Sache. "Persönliche Gründe" wie Erlebnisse, Eindrücke oder Gedanken werden über Logik und Vernunft gestellt und als Argument mehr gewichtet als wissenschaftliche Erkenntnisse und die Wahrheit.

Antwort
von Annelein69, 39

Tiefschläge in der Vergangenheit kann man nicht mehr ändern,die muß jeder in irgend einer Form erleben und auch verkraften.Warum also lange zurückschauen?Du lebst im Hier und Jetzt und deine weitere Zukunft kannst du selbst aktiv gestalten und beeinflußen.Die Stärke liegt doch darin,weiter zu machen und vor allem nicht aufzugeben!

Antwort
von annettesbaeren, 19

Was mehrere Leute schon schrieben hat, wenn man über Vergangenheit ließt etwas gemein: die Vergangenheit ist vorbei- ist nicht mehr zu ändern. Vielleicht kann man etwas lernen von Entschlüssen und deren Folgen.........Aber die Zukunft. Wie auch immer, wenn man das Leben voll angehen möchte gibt es einen guten- jedoch schweren Rat:

Leben den Tag als ob es der letzte ist! Also lebe im hier und nun und tue das 100% oder mehr, warte nicht ab, sondern handle., fass Entschlüsse, sei Aktiv.

Viel Erfolg mit einem Schritt in der Zukunft

Antwort
von TheAllisons, 27

Unwichtig ist, was war, das ist Vergangenheit, das kann man nicht verändern. Wichtig ist das jetzt und die Zukunft, denn das kann man noch gestalten und ändern

Antwort
von JTKirk2000, 31

Wie schon geschrieben wurde, kann man das, was bereits geschehen ist, nicht mehr verändern. Aber wie man sich in der jeweiligen Gegenwart entscheidet, bestimmt, wie sich die Zukunft entwickelt. Von daher ist das Jetzt wichtiger als die Vergangenheit, aber es ist auch wichtig, das Jetzt in Anbetracht auf die Konsequenzen in der Zukunft zu beeinflussen. Von daher ist das Jetzt schon etwas wichtiger, als die Zukunft, denn im jeweiligen Jetzt, werden die Grundlagen für die Zukunft gelegt.

Kommentar von Andrastor ,

Dazu fällt mir ein Zitat ein:

Das Entscheidende in der Welt ist nicht so sehr, wo wir stehen, sondern
in welche Richtung wir uns bewegen.

- Oliver Wendell Holmes

Antwort
von skyberlin, 16

das kann man so sehen, aus diversen gründen. 1. die vergangenheit ist vorbei 2. zeit ist ein irrtum, weil ein eigenständiges kontinuum. zeit ist immer da, auch ohne uns. ob wir das nun mögen oder nicht 3. jetzt ist jetzt. trotz des zeitkontinuums, ist in zehn minuten, heut abend, und morgen früh dann auch jetzt... 4. die zukunft ist, egal wann sie eintritt, dann ist sie auch jetzt... bissl philo, aber hilft vielleicht. und wenn du morgen das das dann bestehende jetzt erleben möchtest. kannst du natürlich gut vorbereiten. insofern ist der blick in die zukunft und die innere und praktische vorbereitung ganz gut. aber glaubs mir, morgen mittag wirst du mir bestätigen, dass dann mal wieder jetzt ist :-)))

Kommentar von skyberlin ,

nachtrag: es ist immer gegenwart, lg

Antwort
von rudelmoinmoin, 10

du solltest >jetzt< Leben und nicht >wenn, war, könnte, usw,< und alles andere Ausschalten, ändern kann man daran nichts, wenn was passiert ist, >geben wenig Auskunft über die Zukunftsvision der Menscheit<. ein Glück

Antwort
von Netie, 10

Hallo Centario,

"Es kommt nur auf das Jetzt an" ist 'kurzsichtig' gedacht.

Ich versuch dir deine Frage durch ein Zitat zu beantworten:

"Wenn die Cherubim und die Flamme des kreisenden Schwertes den Weg zum Paradies versperrten, so hat der Herr Jesus Christus "einen neuen und lebendigen Weg" in das Allerheiligste geöffnet. "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich." (Vergl. Joh,14,6; Hebräer 10,20)

In dieser Erkenntnis geht jetzt der Gläubige durch eine Welt, die unter dem Fluch liegt, und in der die Merkmale der Sünde überall sichtbar sind. Er hat durch Glauben seinen Weg zum Schoß des Vaters gefunden, und während er dort geborgen ruhen kann, erfreut er sich an der gesegneten Gewissheit, dass der Eine, der ihn dorthin geführt hat, vorangegangen ist, um ihn in den vielen Wohnungen des Vaterhauses eine Stätte zu bereiten, und dass er bald wiederkommen wird, um ihn zu sich zu nehmen in die Herrlichkeit des Reiches des Vaters. So findet der Gläubige in dem Schoß, dem Haus und dem Reich des Vaters jetzt sein Teil und in der Zukunft seine Heimat und Belohnung."

lg

Aus 'Gedanken zum 1. Buch Mose' von C.H. Mackintosh

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