Der Energiepass ist in aller Munde und man liest immer wieder, dass beim Energiepass getrickst wird. Auf was muss man als Verbraucher achten? Welchen Energiepass benötigt man als Mieter?
Es gibt zur Zeit noch den Verbrauchsbasierenden Energiepass bis Mitte nächsten Jahres.Doch Vorsicht dieser ist ein Mogelpaket.Anhand der Verbrauchsdaten der letzten 3 Jahre wird hier eine Energiebilanz erstellt und ein Energiepass ausgestellt.Dieser ist allerdings nicht das Papier Wert auf dem er steht.Warum? Ganz einfach.Man kann sich jedes Haus "schönwohnen" indem man die Vebrauchszahlen zur Bewertung heranzieht.Bsp.2 identische Häuser,in einem wohnt ein altes Ehepaar in dem anderen eine junge Familie mit 2 Kindern.Der Verbauch wird in beiden Häusern sehr unterschiedlich sein und man erhält bei gleicher Bausubstanz ein Haus der Effizienzklasse A und eines Klasse B. Aufschluss über die tatsächliche Energieffizienzklasse eines Gebäudes bietet nur der Bedarfsorientierte Energiepass,der sämtliche Gebäudeparameter wie Transmissionswärmeverluste,Lüftungsverluste,solare Gewinne und interne Gewinne sowie die Anlagenspezifischen Parameter beinhaltet und auswertet.Erkennbar ist die Mogelpackung am Preis.Der Verbrauchsorientierte kostet manchmal nur 40-50 Euro während der Bedarfsorientierte meist nicht unter 350 Euro zu haben ist.

So viel ich weiß benötigt den nicht der Mieter, sondern der Vermieter bzw. Hausbesitzer. Dieser Paß soll ja dem Mieter zeigen, wie gut sein neues Mietobjekt isoliert ist um Heizkosten zu sparen.

Richtig, es geht hier um das Haus und für das Haus ist der Mieter verantwortlich. Ich kenne jetzt nicht genau die Fristen.
Als Mieter einfach mal den Vermieter fragen, ob und wann es einen Pass gibt.
Eventuelle wird man aber auch merken, dass der Vermieter aktiv wurde, denn der Pass zeigt schwächen des Hauses auf. Manche Fehler lassen sich leicht beheben. Wenn der Vermieter Dämm- oder Abdichtarbeiten ausführt oder ausführen läßt, ist das Vorbereitung und Nachbereitung in Sachen Energiepass.