Wieso ist es so,dass man beim Sport,ein natürliches Antidepressivum ausschüttet und daher auch automatisch gute Laune bekommt?Wird es daher bei Depressionen empfohlen? Gibt es andere Prozesse,die die selbe Wirkung erzeugen?
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Wie HerrLich schon schrieb, werden bei sportlicher Beanspruchung die körpereigenen "Glückshormone" (Endorphin, Serotonin und Dopamin) ausgeschüttet.
Bei leichten oder ggf. mittelschweren Depressionen oder generellen "Stimmungsschwankungen" kann es durchaus hilfreich und unterstützend wirken! Jedoch auch nur so lange, wie der Sport tatsächlich regelmäßig (mehrmals die Woche moderat) betrieben wird.
Bei schweren Depressionen kann man mit natürlichen Helferleins leider nicht soviel ausrichten. ABER Sport ist grundsätzlich gut, da es die Gesundheit, Fitness und Abwehr steigert.
Für Menschen, die schon eine längere Zeit unter Depressionen leiden, ist das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten auch stark erhöht. Das hängt mit der vermehrten Cortisolausschüttung zusammen. Sport und eine gesunde Ernährung/ Lebensweise sollten dann berücksichtigt werden, um dem entgegen zu wirken bzw. das Risiko nicht noch zu verschlimmern.
Nur leider ist es für depressive Menschen sehr schwer, DIESEN Schritt erstmal zu gehen und aus ihrer Lethargie, Leere, Kraftlosigkeit und Sinnlosigkeit zu treten.

Sport erzeugt Endorphine, die sog. Glückshormone. Sie wirken schmerzhemmend, beruhigend und angstlösend, verschaffen eine wohlig-glückliche Stimmung bis zu Ekstase, regen den Schlaf an, erhöhen die Wahrnehmung. Also ist Sport gut bei Depressionen.
Alles richtig. Aber wer schwer depressiv ist, bewegt sich nicht mehr - manchmal (eigentlich sehr häufig) noch nicht mal mehr aus seinem Bett heraus. Der will und kann einfach nichts mehr hören und sehen und will von der Welt nichts mehr mitkriegen. Ich kenne das. Ich war selbst jahrelang depressiv!!

hallo jabber,
als ich im letzten winter depressionen bekam, verschrieb mir mein hausarzt ein antidepressivum, von dem ich dermaßen schlapp und antriebslos wurde, daß ich es schon bald wieder absetzte. stattdessen habe ich mit joggen angefangen, und zwar täglich 5 km im wald. hat super geholfen, vor allem auch, weil man dabei den kopf frei bekommt und seine gedanken sortieren kann. die frische luft tat auch echt gut, wie gesagt, es war winter und bei uns so um die 0-3 grad kalt. nach dem joggen noch 30 min. pause eingelegt, dann ab unter die dusche und der tag war gerettet. mache ich übrigens heute noch so, wenn es mir mal wieder schlecht geht und es hilft immer.

Körper und Geist gehören zusammen, deswegen müssen sie auch beide in Bewegung gebracht werden, soll es einem gut gehen.

Johanniskraut hilft auch. Dauert aber ein paar Wochen, bis eine Wirkung einsetzt.