Ist es richtig, daß Beitragsgebühr für ARD/ZDF (ehemals GEZ) Priorität haben vor Unterhaltszahlungen oder geht Unterhalt für Kinder vor?

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8 Antworten

Die Beiträge für ARD/ZDF haben mit Unterhaltszahlungen überhaupt nichts zu tun.

Jedem Unterhaltspflichtigen - Vätern wie auch Müttern - muss vom Einkommen ein "Selbstbehalt" verbleiben, von dem er/sie seine eigenen Lebenshaltungskosten bestreiten kann, zu denen auch die Rundfunk-/Fernsehbeiträge gehören.

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Kommentar von bachforelle49
09.08.2016, 15:03

bei und für die Berechnung der Grundsicherung (zB), aber auch bei Hartz IV Berechnung wird der Beitrag für Rundfunk gesondert als Posten zu Gunsten des Anspruch/Antragstellers be bzw. verrechnet. Warum nicht beim Selbstbehalt, der den gleichen Armutskriterien entspricht? Also stimmt das nicht (richtig), was du anführst, denn im Falle von bescheinigter Armut (wie erwähnt) gelten die Rundfunkbeiträge keineswegs  zu den Lebenshaltungskosten! Gibt ja auch keinen Sinn, wenn man vernünftig darüber nachdenkt...

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Kommentar von Miklap
09.08.2016, 15:22

Bedeutet: wenn man also zum Selbstbehalt 17,50 Euro/Monat zu wenig hat, dann muss man zum Amt um die Zahlung eines verfassungswidrigen Rundfunks zu beantragen!?

Der Rundfunkbeitrag gehört also im jetzigen Zeitalter (digitales) zur eigener Lebenserhaltung? Ich glaube ich stehe im Wald!?

Wohl eher zur luxuriöseren Lebenserhaltung für Intendanten, Moderatoren und deren Rentenkassen...

Fazit: Einzugsermächtigung kündigen und gegen den unnötigen Beitrag klagen !!

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Kommentar von Menuett
09.08.2016, 22:18

Das war auch nicht gefragt.

Hier wurde gefragt, ob Beitragsschulden vor Unterhaltsschulden gehen.

Und da ist es ganz klar, dass der Unterhalt vorgeht.

Oder?

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Es ist natürlich wichtiger fürs Fernsehen zu bezahlen als für seine Kinder zu sorgen, ist doch klar!

Nein, ich hoffe nicht. Aber wundern würde es mich auch nicht.

Ganz ehrlich: Jeder, der Kinder hat, sollte veenünftig für sie sorgen und zwar so, dass es auf 15 Euro Gez nicht ankommt.

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Kommentar von bachforelle49
09.08.2016, 15:11

. sind 17.50 mtl € , aber du könntest genauso gut schreiben: wenn jemand  ´nen SB von 880 € hat + muß dann noch GEZ bezahlen, dann wären diese 15 € - wie du schreibst - für die Kids sicherlich besser verwendet - auch hier redet der Rundfunk Wasser und trinkt selber Wein, anders ist diese Absahnmentalität nicht zu erklären..

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wenn der Unterhaltszahler erst die Rundfunkgebühren ARD/ZDF etc. entrichten muß und dann vom verbleibenden Nettolohn der Unterhalt abgezogen wird, dann sollte man eigentlich `neudeutsch `davon ausgehen dürfen, daß eben diese Beitragsgebühren Vorrang haben vor Unterhalt! Was ist daran so schwer zu verstehen? Ob das jetzt im Einklang zu bringen ist mit sittlichen oder menschlichen Aspekten, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.. Darauf pfeift der Rundfunk doch, und der Gesetzgeber hat diesen Faktor zu Ungunsten des Unterhalts der Kinder ganz einfach verpennt! Oder wie und wo ist das klar definiert ohne ` Klein Hänschen ` Behauptungen?

denke mal, daß der Unterhalt für Kinder Vorrang haben sollte vor Beitragsgebühren - wer wollte dem widersprechen..

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Die beiden Sachen haben nichts mit einander zu tun. Es sieht allerdings so aus, als suchtest du mal wieder nach Argumenten gegen den Rundfunkbeitrag. weil du schon in deiner Frage von "Scheinheiligkeit" sprichst. Weißt du etwa die erfragte Antwort schon?

Der Selbstbehalt eines Vaters erhöht sich wegen des von ihm zu zahlenden Rundfunkbeitrags nicht. Der ist sozusagen von vorneherein im Selbstbehalt  mit eingerechnet. Dabei liegt der Selbstbehalt des unterhaltspflichtigen Vaters, der erwerbstätig ist, gegenüber einem minderjährigen Kind bei 1080 €, der eines nicht erwerbstätigen Vaters bei 880 €. In beiden Fällen ist das bedeutend mehr als einem Hartz-IV-Empfänger zusteht. Also sollte er  aus seinem Selbstbehalt auch den Rundfunkbeitrag entrichten können.

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Kommentar von bachforelle49
09.08.2016, 16:29

dein Wort in Gottes Ohr... was die 880 € SB anbetrifft, so wage ich das erstens gemessen an den Hartz IV Bezügen zu bezweifeln (!), und was die 1080 € SB anbetrifft, so zweitens arbeitet der Delinquent desselbigen ja auch im Gegensatz zum Hartz IV Empfänger! Das ist alles Quatsch, was da rüberkommt und wird nur zu Gunsten des Rundfunks argumentiert. Ist mir ein Rätsel, warum?? alles nur Widersprüche, je nach Gusto und Geldbeutel.:-(

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Tangieren sich nicht.

Wer einen Anspruch auf Befreiung vom Rundfunkbeitrag hat, steht in § 4 RBStV.

Beziehst du diese Leistungen nicht und stellst einen Befreiungsantrag wird der Beitrag fällig und nicht gesondert berücksichtigt.

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Kommentar von bachforelle49
09.08.2016, 16:42

ja ist klar, wenns um Geld geht, tangieren die sich nicht... logisch! Hauptsache mir geht's gut.. was interessieren mich die verarmten Kids der anderen, wenn Papa den Unterhalt um diesen Beitrag eben k ü r z t.. (?!) Aber reden .. vom Unrecht usw.. dabei passierts hier monatlich, wenn denn dann kein Geld für die Kinder da ist

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Der Unterhalt für die Kinder geht selbstverständlich vor.

Pfände ihn doch ganz einfach.

Richte beim Jugendamt eine Beistandschaft ein, die kümmern sich um alles.

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Kommentar von basai46
11.08.2016, 14:56

deutsche Männer sind dumm, daß sie überhaupt noch Kinder zeugen, wenn ihnen dieses Ungemach von Frauen mit deinem Strickmuster früher oder später droht. Wobei dein Jahrgang ja Gott sei Dank nicht mehr davon tangiert ist, so ist grundsätzlich festzuhalten, daß Frau (wenn der F**rz quer hängt..), mal eben zum Jugendamt läuft und - garantiert  - Recht bekommt...(!)

Wenns nach mir ginge, würde ich jeden einzelnen Trennungsfall kontrollieren, warum Trennung usw.., weil nur die KIinder auf der Strecke bleiben.. Am Vatertag erinnert man sich dann wieder gerne, wie notwendig doch Papa für die Erziehung der Kinder ist, aber der wird ja auf Unterhalt reduziert..

Um den Unterhalt auch nur für 1 Kind begleichen zu können, muß der Vater wenigstens 1500 besser 1700 € netto z Vfg haben, brutto also 2400 wegen der nun ungünstigen Steuerklasse, bei 2 Kindern katapultiert sich das dann schon auf 3000 brutto - welcher junge Vater hat schon gleich soviel...

unsere Familienministerin kümmert das wenig, weil sie sich ja erst neulich einen kräftigen Schluck aus der Diätenpulle verordnet haben, jetzt bei 15280 € (+672 Ortszuschlag), natürlich rückwirkend zum März usw.. da kann frau natürlich trefflich darüber philosophieren, daß säumigen Vätern der Führerschein abzunehmen wäre (ob die dann erst recht ihre Arbeit verlieren, ist sch**ssegal..)

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Nein, der Selbstbehalt erhöht sich dadurch nicht, vielmehr sind in dem Selbstbehalt die allgemeinen Kosten enthalten, daher auch die Gebühr für die Rundfunkanstalten. Im Selbstbehalt ist alles pauschal berücksichtigt, Nahrung, öffentliche Verkehrsmittel, Miete und Nebenkosten, Internet, Telefon und auch Gebühren wie für Radio und TV.

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Kommentar von basai46
10.08.2016, 17:15

.. kann man sich doch mit 880 € alles gar nicht leisten, was du da allles anführst, wenn allein die Warmmiete mit 500 € anzusetzen ist (nichts ungewöhnliches, wenn die 2tmiete - siehe Nebenkosten - mitberücksichtigt wird..) soll er also beim Essen und Trinken sparen, um die lebensnotwendigen Dinge wie aufgeführt entrichten zu können? das mußte mir mal näher erklären... wenns einem gut geht, hat man leicht labern..

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nein der selbstbehalt erhöht sich nicht. der beitrag für rundfunk ist bereits im selbstbehalt enthalten.

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Kommentar von bachforelle49
17.08.2016, 15:08

bitte den §en nennen und das Aktenzeichen, welches deine Aussagen belegt, denn es geht hier um die Frage, ob Rundfunkgebühren Vorrang haben vor Unterhalt (!!) 

und nicht, ob der Rundfunkbetrag schon im Selbsbehalt mit drinne ist. Es war nie die Rede davon, daß der Selbstbehalt um diesen Betrag erhöht werden müßte, sondern, um das mal ganz klar und unmißverständlich rüberzubringen, ob nämlich dieses Geld, welches der Rundfunk für sich gedenkt einzuvernehmen, beim Unterhalt nicht besser bei den Kindern aufgehoben wäre..(?!) Du hast keine Kinder, das entspricht ja dem Zeitgeist...

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