Frage von reh61, 18

Ist es richtig, dass bei meiner Mutter nun die bisher extra aufgeführten Modernisierungskosten künftig in die Grundmiete eingerechnet werden?

Das heisst ja, dass zukünftig die Grundmiete um ca. 60 € höher ist. Ist das rechtens oder können dadurch Nachteile entstehen? Bei einer weiteren Mieterhöhung würde ja automatisch die Erhöhung höher ausfallen durch die grundsätzliche Erhöhung der GRUNDmiete. Darüber hinaus wurde bei der Wohnung meiner Mutter noch keine Modernisierung vorgenommen!

Antwort
von albatros, 7

Ohne Modernisierung keine Modernisierungsmieterhöhung. Eine Modernisierung muss zumindest 3 Monate zuvor angekündigt werden.

Wenn denn das ordentlich erfolgte, kommt nach Abschluss der Arbeiten das eigentliche Modernisierungsmieterhöhungsverlangen. Wenn dem nicht widersprochen wird, tritt die Mieterhöhung ab Beginn des 4. Monats nach Ende der Arbeiten (Zugangsmonat mitgerechnet) in Kraft. Klar, dass sich dadurch die Nettomiete erhöht (1/11 der Kosten jährlich, 1/12 davon monatlich). Für Modernisierungsmieterhöhungen gelten die Abstandsfristen und Höchstgrenzen für anders begründete Mieterhöhungen nicht (Vegleichsmiete).

Für Künftige Mieterhöhungen entscheidet sich die mögliche Erhöhung nach der tatsächlich derzeit gezahlen Nettomiete (unter Berücksichtigung der Kappungsgrenze >> 20 bzw. 15%.

Antwort
von anitari, 10

Wie kommt denn Deine Mutter darauf das die Miete wegen Modernisierung um 60 € erhöht wird?

Hat sie lediglich die Ankündigung der Modernisierung und der damit voraussichtlichen Mieterhöhung bekommen?

Für eine Mieterhöhung, egal welcher Art, gilt immer die gerade aktuelle Grund-/Kaltmiete.

Antwort
von Colombo1999, 4

Die Modernisierungskosten können zu 11% im Jahr (nicht 1/11tel) auf die Mieten umgelegt werden.

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