Frage von DC2012, 20

Ist es rechtlich möglich bei einer Hausgeldabrechnung Gebühren für Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren der Vorjahre zu verlangen?

Ich habe eine Eigentumswohnung. Es gibt aus dem Jahr 2010 einen Beschluss über eine Gebühr für die Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren. In den Hausgeldabrechnungen 2011 und 2012 ist jedoch nichts belastet. Im Jahr 2013 und 2014 wurde mir dann jeweils der doppelte Betrag belastet, dies bedeutet eine Hausgeldnachzahlung für mich. Man erklärte mir hierzu in der Abrechnung 2013 sind die Jahre 2011 und 2012 und in der Abrechnung 2014 sind die Jahre 2013 und 2014 belastet. Ist dies so machbar? Ich bin der Meinung, da es sich um eine jeweilige Jahresabrechnung handelt, muss der Betrag im jeweiligen Jahr belastet werden. Ich bitte um Eure Hilfe.

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Antwort
von schleudermaxe, 12

.... in eine AR kommen nur Kosten und Lasten, die im Wirtschaftsjahr angefallen sind (Außnahme für Wärme), so lese ich die Spielregeln.Eine WEG hat allerdings nicht die Potenz, solche Gebühren zu verlangen, schaue vorsorglich in die TE. Viel Glück.

siehe ggf.

Sieht eine Vereinbarung der Wohnungseigentümer oder aber ein
entsprechender gemäß § 21 Abs. 7 WEG gefasster Beschluss die Zahlung der
Hausgelder per Lastschriftverfahren vor und verweigern einzelne
Miteigentümer ihre Teilnahme hieran, indem sie dem Verwalter keine
entsprechende Einzugsermächtigung erteilen, können diese gleichwohl zur
Teilnahme nicht gezwungen werden, sobald die Hausgelder dennoch
pünktlich auf dem...


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