Frage von Juri2o3, 29

Ist es rechtens, eine Klausurfrage in der Uni nachträglich rauszunehmen?

Guten Tag zusammen,

man nehme an, ein Student (=A) schreibt eine Klausur nach dem Antwort-Wahl-Verfahren in einer Universität. Die Modulklausur besteht aus 100 Fragen.A erhält eine 3,0 und geht anschließend in die Klausureinsicht, bei welcher festgestellt wird, dass eine der 100 Fragen nachträglich aus der Klausur genommen wurde. Somit besteht die Klausur nur noch aus N=99 Fragen. A sieht ebenfalls, dass er 29 Fehler hat. Also ursprünglich 71 richtige Antwort, nach der Löschung dieser einen Frage (die ursprünglich richtig beantwortet wurde) nur noch 70 richtig beantwortete Fragen.

Bei 100 Fragen= 100% wären also 71 Fragen = 71 % richtig gewesen. Ab 70% ist eine 2,7 vorgesehen. Durch die nachträgliche Löschung der einen Frage: Nur noch 70 Richtige von 99 Fragen insgesamt sind: 69,69%. Dies fällt in die Kategorie 3,0 (65%-70% Richtige).

Das heißt: Die eine ursprünglich richtig beantwortete, nun aber herausgenommene Klausurfrage ist entscheidend dafür, dass der Student A eine 3,0 anstatt einer 2,7 bekommt.

Ist es rechtens, eine Klausurfrage nachträglich aus dem Klausurbogen zu nehmen, wenn vor der Klausur kommuniziert wird, dass es sich um eine Gesamtanzahl von 100 Fragen handelt? Zu dieser Thematik sei nichts in der Prüfungsordnung vermerkt.

Vielen Dank für die Antworten. Liebe Grüße

Antwort
von Psychologie5Sem, 22

Wenn sie den Schnitt anhebt, und der Mehrheit an Schülern zu Gute kommt, meine ich Wissen, dass es legitim ist.

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