Frage von Centario, 144

Ist es ratsam sich jetzt schon sich auf die Winterfütterung unserer einheimischen Singvögel(Deutschland) vor zu bereiten?

Was unsere einheimischen Singvögel sind sollte wohl jeder wissen? Welches Futter ist am besten geeignet? Wer möchte schon gern auf das Vogelgezwitscher verzichten? Besonders im Frühjahr ist es intensiv. Warum ist das so?

Antwort
von xttenere, 57

Ich nehme Vogelfutter für *Wildvögel*...( bei uns heisst das *Freilandfutter* )dort sind alle Körner gemischt, und es hat für jeden etwas dabei . Zusätzlich hänge ich Meisenknödel auf, für die Meisenarten....kriegst Du alles im Fachhandel.

Da wir auf 1000 m Höhe wohnen, beginne ich langsam mit dem anfüttern, damit die Vögel im Winter wissen, wo die Futterquelle ist.

Man sollte es aber nicht übertreiben damit, da immer noch die Bäume und Sträucher genug Samen für die Tiere abgeben.

Kommentar von Centario ,

Ist das nicht für die Vögel anstrengend wenn sie jeden Tag 1000 m nach oben fliegen müssen? Danke, sonst ist der Platz bestimmt übersichtlich.

Kommentar von xttenere ,

Lies bitte die Antwort ganz und richtig....

Diese Vögel *wohnen* und bleiben das ganze Jahr auf dieser Höhe..genau wie wir auch....

Meisen...Eichelhäher...Sperlinge...Amseln diverse Finkenarten ...etc. 

Zugvögel wie z.B  Stare...Schwalben etc. sind logischerweise nicht da. 

Kommentar von AnonymTiger ,

1000m? Okay, so hohe Bäume gibt es nicht, aber iO. Die Natur hat die Vögel so gebaut, dass das schon in Ordnung geht

Kommentar von xttenere ,

Tut ihr nur so dumm....oder seid ihr es wirklich ???

Man kann auch sagen 1000m ü. M.

Kommt auf das selbe raus.

Kommentar von Centario ,

Ach so und warum machst du 3 Fragezeichen?

Kommentar von xttenere ,

Ach weisst Du was....geh spielen, und nerv nicht rum.

Kommentar von Centario ,

haha

Antwort
von dennybub, 31

Wir fangen zum Füttern, Ende Oktober an. Dann noch kleine Mengen. Wenn es dann bitterkalt wird und die Vögel nicht mehr genug Futter in der Natur finden, wissen sie dann wo sie ihr Futter holen können.

Dass Vögel in der freien Natur genug finden, stimmt schon ewig lange nicht mehr. Die perfekt gepflegten Gärten mögen zwar schön sein, sinnvoll für die Vogelwelt sind sie aber nicht.

Wenn man fütter, dann muss die Mischung Futter für alle Arten enthalten.

Amseln bekommen bei uns ungeschwefelte Rosinen, weiter haben wir gehackte Erdnüsse, Fettfutter für die Weichfresser,  auch etwas Insektenfutter und Streufutter. Am besten nicht das Billigfutter aus dem Supermarkt.

Wir haben 3 Futterstellen, eine große Futtersäule von Vivara, 2 Futterstellen für den Specht und eine Bodenfutterstelle für die größeren Vögel.

Wenn es im Winter einmal mild ist, bleiben die Vögel automatisch weg, besonders die Amseln.

Noch etwas, wenn z.B. eine kleine Meise, nach einer bitterkalten Nacht erst mal 2 Stunden auf Futtersuche gehen muss, ist sie tot. Es ist traurig, aber viele Vogelarten kommen ohne unsere Hilfe nicht mehr durch den Winter.

Kommentar von Centario ,

OK, danke

Kommentar von dennybub ,
Kommentar von spikecoco ,

ich kaufe auch das Futter von Vivara, dies ist sehr gut und bietet viel mehr als das Futter aus dem normalen Supermarkt.

Kommentar von dennybub ,

Eben, man bekommt bei Vivara hochwertiges Futter für jede Vogelart. Nur die gehackten Nüsse kaufen wir in 25kg Säcken bei Pauls Mühle. Ist günstiger, da brauchen wir den Winter über mindestens 3 Säcke.

Antwort
von Shiranam, 79

Die Fütterung dient ja nur der besseren Beobachtung. Du kannst also jetzt schon füttern, damit sich die Vögel an den Ort gewöhnen und später, im Winter auch kommen.

Wirklich sinnvoll ist diese Fütterung für unsere Vögel nicht. Momentan finden sie sowieso noch genug und im Winter findet dann die natürliche Auslese statt.

Geeignetes Vogelfutter findest Du in jedem Supermarkt.

Kommentar von Centario ,

Danke, Singvögel beobachte ich nach Möglichkeit immer.

Antwort
von teafferman, 26

Die Vögel bei mir in der Gegend melden sich bei mir, wenn sie Zusatzfutter brauchen. 

Im letzten Winter hatten sie bei mir in der Gegend mehr als genug Futter. Deshalb gab es keine Zusatzfütterung. Das war aber eine Ausnahme. 

Leider schneiden die Menschen die Früchte von vielen Büschen und Bäumen ab, entsorgen sie dann so dass keine Tiere dran kommen können. Wenn dann wie in diesem Jahr auch die Bäume kaum Früchte tragen ist Zusatzfütterung sinnvoll. 

Bei uns am Oberrhein macht sich immer noch das Bienensterben bemerkbar. Eine der Folgen war vor einigen Jahren ein großes Vogelsterben. Denn es fehlte schlicht an Futter. 

Dieses Jahr beobachte ich irgend ein weißes Zeug auf den Blättern und kaum Fruchtbildung. Als sei aus der Luft irgendein Gift versprüht worden. Mir fehlten auch manche Bestäubungsinsekten in diesem Jahr. 

Hätten nicht manche Menschen ganzjährig gefüttert hätten wir heute wohl einen durchaus geringeren Bestand an einheimischen Vögeln hier am Oberrhein. 

Ich habe auf Bitte der Kleinvögel vor etwa einer Woche - oder so - angefangen Sonnenblumenkerne ungeschält anzubieten. Aktuell kommen einige Meisen und eine Spatzenfamilie. 

Auf dem Land habe ich anders zugefüttert. Da lebte ich in einer Gegend, in welcher Natur nicht verkünstelt wurde von den Menschen. Wenn war da Fettfutter nachgefragt. 

Es kommt also immer drauf an. 

Ich möchte es noch mal betonen:

Da der Mensch sehr stark die Natur zerstört,, fehlt es vielen Wildtieren an Nahrung. Das ist aber nicht überall gleich und nicht in jedem Jahr gleich stark. 

Und bei der Zusatzfütterung kommt es eben auch immer darauf an, welche Vogelarten vorhanden sind. 

Kommentar von Centario ,

Danke, es gibt schon vieles zu beachten. Die Vögel sollten es uns wert sein.

Kommentar von teafferman ,

Gerne. Es ist relativ leicht, sie verstehen zu lernen. Jedenfalls wenn ich gefragt werde. 

Ich hatte heute temperaturbedingt weniger Futter als die letzten Tage angeboten, denn die Nacht war milder. Heute nachmittag gab ich dann noch mal einen Nachschlag. Davon lassen sie für morgen übrig, haben sich aber sehr ausführlich bedankt. 

Vögel neigen nicht dazu, sich von uns Menschen abhängig zu machen. Jedenfalls so lange nicht, wie es nicht überlebensnotwendig ist. Ein Beispiel sind die Spatzen bei Sacré-Cœur 

Sie bekommen seit manchen Jahren von einem Brötchenverkäufer täglich einige Semmeln angeboten. Also kommen sie pünktlich wenn er anfängt mit seinem Verkaufsstand. Nach einer Weile aber fliegen sie auch wieder davon. 

Hätten sie sich von ihm abhängig gemacht, würden sie sich ausschließlich von dieser Quelle ernähren. Diese Spatzen sind aber relativ gut erforscht. So ist der Beweis möglich, dass sie das Zusatzangebot schätzen, aber auch gut ohne leben können. Dass sie auch gut ohne leben können liegt in der speziellen pariser Landschaftspflege begründet. 

Antwort
von Lupus1960, 34

Beim füttern der Singvögel geht die Meinung weit auseinander.


Im Grunde genommen brauchen die Vögel zur Zeit kein zusätzliches Futter. Die Natur bietet jetzt einen reich gedeckten Tisch, der allemal gesünder und abwechslungsreicher ist, als jedes Vogelfutter.


Im Gegenteil, wenn man ein althergebrachtes Vogelhaus hat, wo die Vögel auch zwischen das Futter koten, dann können sich die Tiere auch gesundheitliche Folgen damit einhandeln.

Hilfe brauchen die Vögel erst, wenn eine geschlossene Schneedecke liegt.


Was das Futter angeht, so benötigen verschiedene Vogelarten auch verschiedenes Futter.
Amseln fressen zum Beispiel gerne Äpfel, auch wenn sie im Winter teilweise tiefgefroren sind. Finkenvögel, Meisen und Sperlinge fressen gerne Sämereien. Meisenknödel die man in Büschen hängen kann, werden sehr gerne angenommen. Rotkehlchen und Zaunkönige benötigen Weichfutter. Das könnte zum Beispiel in Fett (natürlich Salzfrei) gewälzte Haferflocken oder Trockenobst sein.

Körner sollten in Silos gegeben werden, so dass sie durch Kot nicht verunreinigt werden kann.



Antwort
von napoloni, 48

Jedenfalls sollte es gutes Vogelfutter sein. Das bedeutet:

Es sollte keine Ambrosia-Samen enthalten. Ambrosia ist eine invasive Pflanze, die extrem allergen wirkt und sich nicht zuletzt als Vogelfutter in unseren Gärten ausgebreitet hat.

Nach Ansicht meines Vogelfutterspezialisten ist ein Futter weniger hochwertig, wenn es viel Sonnenblumenkerne enthält. Hinsichtlich der Abfälle ist das einleuchtend: Meine Vermieter haben unter den Futterstellen immer Haufen von Sonnenblumenkernen. Und Ratten... :o)

Es gibt aber wohl auch schwarze Sonnenblumenkerne (mit weicherer Schale) und Futter mit geschälten Sonnenblumenkernen.

Antwort
von syncopcgda, 61

Es ist sinnvoll. die Vögel jetzt schon, oder spätestens im November an den Futterplatz zu gewöhnen, Futter: Kerne (Sonnenblumen), Körner (Hanf), Fettfutter (Haferflocken mit Talg gemischt), Erdnüsse.

Kommentar von AnonymTiger ,

nein, zusatzfütterung ist für Wildvogel NICHT sinnvoll

Kommentar von spikecoco ,

doch ist sie.  

Kommentar von AnonymTiger ,

nein

Antwort
von barbarinaholba, 45

Du darfst das ganze Jahr über Füttern......Umweltschutz / NABU hat ok gegeben......, da es immer weniger Insekten gibt..........Motten, Mücken,  Fliegen, Grashuepfer, usw, durch die vielen Pestizide und den immer weiter voranschreitenden Umweltgiften in der Luft ( Flugzeuge, kreuzfahrtschiffe usw,)......also scheu dich nicht und biete den Zwitschern Wasser und Koerner usw. an     ....( 1,5 Millionen Singvögel werden jaehrlich durch Netzfangmethoden getötet. und verspeist .....erkundige dich)     Das Wenige, was wir tun können , ist viel! Also, Füttern! Kleine Hilfen sind nie verkehrt.

Kommentar von Centario ,

Meinst du mit kreuzfahrtschiffe bestimmt Kreuzer? Danke


Kommentar von napoloni ,

Wahrscheinlich alle außer der Aida Prima.

Antwort
von AnonymTiger, 28

Man soll Wildvögel nicht füttern. Das verhindert die natürliche Selektion und somit zu einem Verschlechtern der Gesundheit der Rasse, da auch Tiere mit Krankheiten den Winter überleben können, sich dann fortpflanzen, Krankheiten übertragen auf andere Vögel, was sich dann im Lauf der Zeit negativ auf den Bestand auswirkt. 

Lass es lieber bleiben

Kommentar von Centario ,

Danke, meinst du die Vogelgrippe?

Kommentar von AnonymTiger ,

Nein, alle möglichen Krankheiten, auch z.B. erbbare Krankheiten 

Kommentar von extrapilot351 ,

@centario, Du meinst wohl sehr lustig zu sein, Deine Kommentare zeigen aber einheitlich einen hohen Grad von Unwissenheit. 

Kommentar von AnonymTiger ,

haha, ja

Antwort
von extrapilot351, 76

erst wenn Schneefall eingetreten ist. Momentan finden sie noch genügend überall

Kommentar von Centario ,

Ist das Leben schön über den Wolken? Ich meine die Vögel.

Kommentar von extrapilot351 ,

Du kannst das auch alles bei wiki nachlesen.

Kommentar von xttenere ,

Dem Kerlchen ist wahrscheinlich langweilig.

Der gibt überall seinennSenf dazu

Kommentar von Centario ,

Du schon wieder?

Antwort
von SchIaufuchs, 43

In meinem Garten haben sich - seit ich füttere - wieder Spatzen angesiedelt, die - man glaubt es kaum - bereits auf der "Roten Liste" auftauchen. Sie brauchen auch etwas unbepflanzten Sand zum Wühlen, dann kommen sie wieder. Mittlerweile ist es eine Bande von fast 30 geworden, die meine Silhouette hinter dem Fenster irgendwie mit Frühstück verbinden. Es sind fast immer zuerst jüngere, nicht so erfahrene, wagemutigere, die als erste picken kommen.

Allerdings muss es sich bei diesen Spatzen für andere Vögel um eine Art "Gang" handeln, deren Gesellschaft sie wohl eher meiden. Eine Taube sitzt ab und zu beim Mittagessen dazwischen. Kleinere (in Spatzengröße) wie Rotkehlchen, Finken und selbst die Amseln scheinen den lautstarken Spatzentrupp aber zu meiden.


Kommentar von Centario ,

Ich kann Spatzen auch gut leiden, nur sie singen nicht soviel.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Ein User hier sagte, es gehe beim Füttern auch ums Beobachten:
Das kann man wohl sagen!
Zum Glück wissen meine Schützlinge nicht, wie ich mich manchmal - möglichst bewegungslos - hinter dem Fenster beömmele, wenn sie herangeboing-boing-boingt kommen. Oder wie sie bisweilen auf ein Kek-Kek von einem aus der Truppe rasch davonflattern, dass das Futter verweht wird, aber immer nur ein paar Meter, und dort landen sie schon mit Wende, den Blick wieder auf die Futterstelle gerichtet.
Die Jungen sind bis Anfang September gut zu erkennen: Gleich groß wie die Alten zwar, haben sie eine weniger markante Zeichnung und hocken gern mitten im Futter, um ... sich füttern zu lassen. Man sagt, junge Spatzen, die ihre Eltern verloren haben, werden von anderen aus dem Trupp mitversorgt.

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