Umfrage von Buchfink 11.06.2010

Ist es ratsam einem Hypochonder einen Pschyrembel zu schenkyn?

76 Abstimmungen
Abstimmungen
Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein 49
Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat. 27
  • Hilfreichste Antwort von alchemist2 11.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    So, wie ich dich zu kennen meine :-D, ist die Frage nicht ganz ernst gemeint. Aber meine Antwort ist schon ernst gemeint:

    Tu es nicht. Ein Hypochonder ist immer auf der Suche nach Krankheiten, und er wird auch mit dem schönsten dicken Pschyrembel niemals irgendwas bei sich ausschliessen, er wird immer nur neue "Symptome" finden. Er will ja unterbewusst krank sein, auch wenn er jammert. Er braucht eben Zuwendung, die findet er nur durch Selbstmitleid und ständiges Wechseln von Ärzten.

    Wenn du den Beschenkten aber abgrundtief hassen und mit sich selbst beschäftigen willst, ist das eine sehr wirksame und auch grausame Methode :-D

  • Antwort von Draschomat 11.06.2010
    27 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Mach ruhig! Er könnte sich ja auch von sich aus passende Literatur besorgen. Also gut, wenn du nachhilfst. ;-)

    Außerdem kann er nicht unendlich viele Krankheiten bei sich "entdecken", oder gibt es Teile des Körpers, die mehrfach von etwas in Mitleidenschaft gezogen werden können? Bin da kein Fachmann...aber dennoch finde ich deinen Vorschlag gut. Du kannst ja dann selbst herausfinden, ob es eine gute oder schlechte Idee war. :-)

  • Antwort von aurata 11.06.2010
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat...

    ...und kann somit sein Repertoire ausweiten...

    .

    Als unterstützende Maßnahme zur Erhaltung und Ausweitung der Hypochondrie, ist Pschyrembel hervorragend geeignet.

    Du kannst Klebefähnchen bei besonders ekligen Bildern anheften, damit dein Freund nicht ziellos durch das Buch irrt.

    Falls du dabei bleibst und Vorschläge brauchst, melde dich noch mal, ich schau dann schnell nach - ich hab schon die Fähnchen ;-))

  • Antwort von holodeck 11.06.2010
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Ein sehr guter Einfall sogar.
    .
    Als Ex-Hypochonder kann ich das mit Fug und Recht behaupten. Die Darstellungen im Pschyrembel sind derartig gruselig und abstoßend, dass bei dieser eleganten Form der paradoxen Intervention der Hypochonder, so er das Werk gründlichst studiert, nur noch froh ist darüber, was er alles nicht hat und am Ende das Prinzip "völlig gesund, mir fehlt überhaupt nichts" zum Leitbild kürt ;-))

  • Antwort von erweh 11.06.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Super Idee, das bringt unbedingt wieder Arbeitsplätze in der Medizin.

    Solange er sich nicht einbildet unter Steinlaus-Befall zu leiden ......

  • Antwort von Quandt 11.06.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Chlor, mien Jung! Dem Pyromanen Streichhölzer und Benzäng ... ;-)

  • Antwort von ZwiebelimKarton 11.06.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Selbst wenn seine "Symptome" nicht mit den Beschreibungen übereinstimmen, sind sie seinem Fall einfach nur atypisch. Daher wäre dieses Nachschlagewerk so sinnvoll, wie einen Drogensüchtigen in ein Fass voll Kokain zu sperren.

  • Antwort von Merzherian 11.06.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Unbedingt, zur Erweiterung der Lektüre schlage ich noch den Juchli vor: Praxis und Theorie der Gesundheitsförderung und Pflege Kranker. Dann kann er sich zukünftig fachmännisch diagnostizieren und gleichzeitig die entsprechenden Pflegemaßnahmen einleiten. Vielleicht noch ein kleines Stärkungsmittel für die gewiß eintretende, hochgradige, mentale Erschöpfung, ausgelöst durch Reizüberflutung.

  • Antwort von marijo2 11.06.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Sinnvoller wäre es, dem Hypochonder eine Bibel zu schenken.

    Dann würde er vermutlich endlich seiner Zweckbestimmung als Märtyrer zugeführt.

  • Antwort von Wolpertinger 11.06.2010
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Schenke ihm lieber den Hadorn, das Standartwerk der Therapie für die ärztliche Praxis.

    Da kann er seine Einbildungskraft dafür verwenden wieder gesund zu werden.

  • Antwort von Siam1 11.06.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    ... und könnte eine eigene Praxis eröffnen, lach.

  • Antwort von auchmama 15.06.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Einbildung ist auch ne Bildung, damit es nicht die Einzige bleibt, ist so ein Nachschlagewerk sicher von Vorteil...;-)))

  • Antwort von galloper98 11.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Ein DH für die Frage - darüber könnte man Stunden nachdenken oder gar philosophieren... Ist etwa so wie die Frage nach der Henne und dem Ei. Jedenfalls ein Highlight nach einem langen Arbeitstag. LG

  • Antwort von kirschmelone 11.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Vielleicht findet dann ja eine Reizüberflutung statt, und er ist dann so gesättigt durch die vielen Krankheiten, dass Krankheiten keinen Reiz mehr auf Ihn ausüben.

    Macht man übrigens bei Menschen mit Zwangserkrankungen so, dürfen sich Waschzwängler nimmer Waschen und "müssen" Dreck anlangen.

    Der Fachausdruck ist Flooding. "Flooding" das heißt Konfrontationstherapie -> also die Konfrontation mit den Angstauslösenden Reizen

  • Antwort von anqelinajolly 11.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Die können einfach nicht rational denken. Mit Vernunft ist denen nicht beizukommen! :-P

  • Antwort von Katzewanda 17.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Du musst aber nach der allerneusten Ausgabe schauen, die älteren hat er alle schon!!! Und behalte den Kassenbon, bzw. füge ihn bei (Preis kennt er sowieso), damit er den Pschyrembel eintausch gegen was anderes, den allerneuesten hat er nämlich schon vorbestellt und als guter Kunde 2 Wochen vor Erscheinen bekommen...;)

  • Antwort von Virginia47 11.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Ich kenne das von meiner Tante. Wenn sie von einer neuen Krankheit hört, hat sie sie sofort auch.

  • Antwort von Sceptic 11.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Mann schankt ja alkoholikern auch keine Schnapps-Pralinen...

  • Antwort von gieni 11.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    kauf lieber was wo er gleich noch in die positiver richtung steuren kann... zb: http://www.amazon.de/Sanfte-Medizin-1-000-Hausmittel-Gesundheit/dp/3442167590/re...=sr116?ie=UTF8&s=books&qid=1276208843&sr=1-16

  • Antwort von hoffnungsglueck 11.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Bloß nicht. Man kann sich jede Krankheit auf suggerieren. Nachher denkt der Typ sich ins Grab. Schenk ihm doch 'Die Lyrische Hausapotheke' von Dr. Erich Kästner.

  • Antwort von aimbot 11.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Klar, da kann er sich richtig bilden, Pschyrembel ist ein ge!les Lexikon für Medizin!

  • Antwort von user1318 03.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    gute idee

  • Antwort von koch234 30.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Guter Einfall, so ist er beschäftigt und in der Fachliteratur sieht er genauer was er hat, als wenn er in den Gazetten beim Arzt blättert. :))

  • Antwort von holger2270 27.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Selbstverständlich! Wer freut sich nicht, wenn er Literatur über sein Hobby geschenkt bekommt? Wahrscheinlich, also, wenn er seine Leidenschaft ernsthaft betreibt, hat er den Pschyrembel schon, also vorsicht, erst rausfinden vor dem Schenken.

  • Antwort von Lilly2643 27.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Wer sucht, der findet.


    Hab son Ding zuhause. Man macht sich einfach zuviele Gedanken.

  • Antwort von andisazi 26.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Vielleicht gibt es den ja demnächst als eBook. Dann kann er sich speziell die neuen Bilder als Update runterladen - und einmal im Jahr ein Addon. Und dann ab per Uplink in die Online-Apotheke...;-))

  • Antwort von FrauRettich 22.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sieht er sich denn selbst auch als Hypochonder? Nicht, dass er sich durch das Geschenk vergackeiert fühlt. Hypochondrie ist eine ziemlich scheußliche Angelegenheit, besonders für den Betroffenen (jaja für die Umgebung auch).

    Von der Sache her wäre es wohl einerlei, denn ein Hypochonder macht innere diffuse Ängste an schönen begreifbaren Krankheiten fest, deswegen ist es auch egal, welche. Wenn die eine "objektiv" diagnostisch ausgeschlossen ist, kommt eben "subjektiv" die nächste Krankheit dran.

  • Antwort von aquestione 16.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Guter Einfall. Mit Fachliteratur sieht er genauer was er nicht hat.

    Ist super unterhaltsam, weil er dir dann Bilder von den Krankheiten zeigen kann, die er sich einbildet! :D

  • Antwort von corona407 15.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Lol, großartige Frage, danke dafür! :-D

  • Antwort von tischbein 13.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Lieber nicht. Er bildet sich sonst noch mehr Krankheiten ein

    Er würde wahrscheinlich noch mehr Krankheitsbilder entdecken, und irgendwann etwas finden, was er hat. Er sollte sich anderweitig helfen lassen.

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