Frage von nachwuchstalent, 25

Ist es okay, wenn man ein Experiment macht, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen?

Als Schulprojekt, um zu zeigen, wie das Umfeld mit Behinderung umgeht etc.

Antwort
von Schwoaze, 21

Ja, finde ich sehr in Ordnung. Das erweitert den eigenen Horizont und man bekommt ein bißchen Ahnung wie es ist und vielleicht auch einen anderen Zugang zu Menschen im Rollstuhl.

Expertenantwort
von goali356, Community-Experte für Schule, 22

Dass ist völlig ok, ich war selbst von der 4-7 Klasse auf einer Förderschule für Körperliche und Motorsche Entwicklung (wegen Feinmotrischen Problemen und weil ich auf einem Ohr taub bin), nach der 7. Klasse bin ich auf eine Hauptschule gewechselt (jetzt mache ich sogar Fachabitur). Auf der Förderschule hatten wir auch Rollstuhfahrer und ab und zu haben wir im Sportunterricht Spiele gemacht wo wir "laufenden" uns auch mal in Rollstuhl gesetzt haben um es auszuprobieren. Dass war für die Rollstuhlfahrer völlig ok. Ich persönlich hab absolut nichts dagegen sowas zu Simulieren, im gegenteil, ich finde es positiv, denn es zeigt dass ihr euch mit dem Thema auseinandersetzt.

Antwort
von Giovanni47, 25

Sicher geht das in Ordnung. Es ist wichtig, dass wir alle für die Probleme der Behinderten noch mehr sensibilisiert werden. Im Rollstuhl - und sei es nur zu Übungszwecken - stellst du sofort fest wie unüberwindlich gewisse Hindernisse (zb Treppenstufen, Einstieg in Bahnen und Busse usw) für Rollstuhlfahrer sein können. 

Antwort
von Furzer, 24

Ja, weil das die Schüler klar machen wird, wie gut man es als Laufender hat. Es ist kein Spott.

Wir hatten damals an der Schule ein ähnliches Projekt mit Blinden und wie es ist ein älterer Mensch zu sein.

Die Lehrer sind meist für so etwas heutzutage offen.

Antwort
von RobinXIV, 17

Hey,

Ja. Da dann evtl. manche die über Behinderte lachen mal wissen wie es überhaupt ist im Rollstuhl zu sitzen und wie eingeschränkt man dadurch ist.

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