Frage von LateIsFine, 152

Ist es okay, wenn ich meine Organe ganz sicher niemals spenden werde?

Ich bestehe darauf...ich finde es einfach eklig, wenn jemand meinen Körper (auch nach dem Tod) seziert...... -.-

Antwort
von Attagus, 39

Ja, natürlich ist das in Ordnung. Du kannst über deinen Körper entscheiden was zu Lebzeiten mit ihm passiert und auch nach dem Tod.


Antwort
von piobar, 18

Wen man stirbt wird man in den meisten Fällen "siziert". Das du nicht auf dem Tisch in der Pathologie endest ist nur dann möglich wenn du im Krankenhaus an einem Tod stirbst der eindeutig und zu erwarten war.

Kommentar von LateIsFine ,

ich will mich verbrennen lassen und 2 Münzen auf meine Augen legen lassen für den Fährmann. Wie bei den alten Griechen

Kommentar von piobar ,

bevor es zu dieser Bestattungsform kommt wirst du zuerst siziert um herauszufinden zu müssen weshalb du gestorben bist. Du kannst auch zum Notar gehen und dir diesen Wunsch eintragen lassen, dass du keine Obduktion wünschst. dies geht nur dann gut wenn du nicht ermordet wirst oder Selbstmord begehst, sobald das vorliegt wirst du zunächst einer Obduktion unterzogen. Anschließend Beerdigt oder Verbrannt

Kommentar von cyracus ,

Du verwechselst hier etwas: Bei der Frage hier geht es ja um die sogenannte "Organspende".

Körper in der Pathologie sind Körper von wirklich verstorbenen Menschen.

Körper der "Organspender" sind lebende Körper, wobei die sogenannte "Hirntod-Diagnose" gemäß den klinischen Vorschriften oftmals auch noch falsch ist:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

und noch schlimmer, wie Professor Coimbra in dem Interview

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

berichtet.

Antwort
von Vamptox, 41

Natürlich ist es in Ordnung es ist dein Körper und organspende ist freiwillig. Jedoch gibt es Menschen die es gegen deinen Willen machen. Die sind sehr sehr gefährlich.

Kommentar von LateIsFine ,

weg mit denen.

Kommentar von glaubeesnicht ,

Ok! Du findest es anscheinend spannender, innerhalb kürzester Zeit von Würmern gefressen zu werden!

Kommentar von LateIsFine ,

ja.

Kommentar von cyracus ,

Ok! Du findest es anscheinend spannender, innerhalb kürzester Zeit von Würmern gefressen zu werden!

Dieses Thema ist nicht für Witze geeignet!

Wenn der Körper "von Würmern gefressen" wird, ist der Mensch tatsächlich tot, und der Körper ist die zurückgelassene Hülle.

Dagegen sind "Organspender" beim Herausschneiden der Organe NICHT tot. Denn man braucht zum Zweck der Transplantation lebendige Organe, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen. - Infos hierzu gibt es zu hauf.

Die Intuition der Fragenden, sich nicht als sogenannten "Organspender" zur Verfügung zu stellen, ist also goldrichtig

Antwort
von FelixFoxx, 15

Wenn Du Dich ausgiebig über das Thema in seriösen Quellen informiert hast, spricht nichts dagegen, Organspende abzulehnen, die Entscheidung ist freiwillig und jederzeit revidierbar.

Ich finde es allerdings schade, denn ein Nierentransplantat hat mir mehr als 23 Jahre ohne Dialyse geschenkt, ohne die großzügige Spende wäre ich jetzt schon fast 30 Jahre an der Dialyse, wenn ich solange durchgehalten hätte...

Antwort
von Melonem, 35

Das jeder für sich selbst entscheiden kann ob und was er spenden möchte oder nicht ist das natürlich ok! 

Antwort
von casala, 26

natürlich ist das OK und laß dir ja nicht gegenteiliges einreden.

unversehrtheit und totenruhe wird immer mehr untergraben zugunsten einer alles möglich machen wollenden medizin.  :(

organspende ist löblich, aber verweigerer sind keine verbrecher.

Kommentar von CountDracula ,

Wenn ich tot bin, kann ich mir über Totenruhe und Unversehrtheit keine Gedanken mehr machen.

Kommentar von casala ,

das ist DEINE einstellung und auch gut.

allerdings soll es auch leute geben, die nicht gerne in einer organbank landen wollen und als ganzes beerdigt werden wollen.  :)

Antwort
von Mucker, 15

Das ist deine Entscheidung und völlig OK !

Zumal es ja nicht so ist, dass man deinen Körper nach deinem Tod seziert, um an die Organe zu kommen.

Die Organe von toten Personen sind nämlich nicht mehr brauchbar.

Für die Transplantation braucht man lebendige Organe von noch lebendigen Menschen, die sich vllt. im Sterbeprozess befinden - deren Organe aber noch gut durchblutet und lebendig sind.

Deshalb wurde das sog. Hirntodkonzept entwickelt, dass den Medizinern  erlaubt, sterbenden Menschen Organe zu entnehmen. Ohne das Hirntodkonzept wäre das Mord und die Mediziner würden im Knast landen.

Nicht nur Ich halte von dem Hirntodkonzept nichts - zumal es ca. 30 % Fehldiagnosen gibt.

Ausserdem ist die "Organspende" ein massiver und brutaler Eingriff in den Sterbeprozess, der einen friedlichen und würdevollen Tod unmöglich macht.

Darauf hat der Mensch aber ein Recht !

Mehr Info zu dem Thema findest du auf meinem Profil. LG

Antwort
von CountDracula, 14

Hallo,

rechtlich ist das in Ordnung. Das Moralische ist eine andere Frage. Wenn ich tot bin, kann ich das nicht mehr eklig finden.

Kommentar von cyracus ,

Wenn Du wirklich tot bist, kann aber auch niemand mehr Deine Organe zwecks Transplantation gebrauchen, die sind dann nämlich giftig. Und um "Organspende" geht es ja hier bei der Frage.

Kommentar von CountDracula ,

Der Tod ist für mich eingetreten, wenn ich hirntot bin. Das ist der Zeitpunkt, ab dem ich absolut nichts mehr mitbekomme. Ab diesem Zeitpunkt kann ich es also nicht mehr eklig finden, wenn mir Organe entnommen werden

Kommentar von Mucker ,

Du schreibst: " Der Tod ist für mich eingetreten, wenn ich hirntot bin. Das ist der Zeitpunkt, ab dem ich absolut nichts mehr mitbekomme "

Der Mensch irrt, solang er lebt.

Vor allem, wenn er nur unzureichend informiert ist.

Der Tod ist bei der Hirntod-Diagnose eben noch nicht eingetreten. Der Körper lebt da noch und die Organe sind noch gut durchblutet. Und dass du da nix mehr mitbekommst - dürfte eher Wunschdenken sein.

In dem Zustand können Frauen sogar noch ein Kind gebären.

Und hirntote Patienten, deren Angehörige einer Organentnahme (das wär allerdings der absolute Tod) nicht zustimmten, konnten sich wieder erholen und leben heute noch munter.

Ich rate zu weiterer Information, damit du dir ein Bild machen kannst, das auch stimmt.

Weitere Infos auf meinem Profil. LG

Kommentar von CountDracula ,

Ich sterbe dann lieber vorzeitig, mit dem Gewissen, dass ich einem anderen geholfen habe.

Kommentar von cyracus ,

@CountDracula, Du schreibst ja

Der Tod ist für mich eingetreten, wenn ich hirntot bin ...

Fakt ist doch, wenn Du tatsächlich hirntot bist, dann bist Du insgesamt tot, also absolut nix mehr funktioniert in Deinem Körper. Und dann können aus Deinem Körper keine Organe mehr zwecks Transplantation entnommen werden.

Du stützt Dich offenbar auf die "Hirntod"-Diagnosen. Das ist ja ein Unterschied. Der "Hirntod" zwecks Transplantation wurde doch erfunden, damit ungestraft aus (noch) lebenden Menschen Organe herausgeschnitten werden können, und damit danach die Transplantationsärzte und Helferpersonal nicht wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen.

Ich kann gut verstehen, dass man kaum glauben kann, dass wir von der "Transplantationsmaschinerie" derart angelogen werden mit der Behauptung, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden, und dass dies die ranghohen Politiker, die die Gesetze machen, auch noch in Gesetze zementieren und die Justiz das alles auch noch abnickt.

Ich meine, man kann durchaus sagen, bei den Transplantationsorganisationen handelt es sich um eine weltweit umspannende kriminelle Vereinigung.

Im Internet findet man hierzu Infos, wenn man weiß, wie man suchen muss. - Hier zum Beispiel berichten Angehörige, wie sie ihre Lieben nach der EXtransplantation (dem Herausschneiden der Organe) erlebt haben:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

.

Nicht einmal nach den Vorgaben sind die "Hirntod-Diagnosen" verlässlich:

Tabuthema Hirntod - Zweifel an der Qualität der Diagnostik

https://www.youtube.com/watch?v=dkcDtfLjqnQ

Und noch schlimmer - hier erklärt Professor Coimbra alles rund um den sogenannten "Hirntod":

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

.

In diesem Vortrag

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

zeigt Roberto Rotondo nach wenigen Minuten die Untersuchung von zwei sogenannten "Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ... 

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

.

Bitte nimm Dir die kleine Zeit für diese Informationen. Schließlich kann es mal Dein Leben retten und das Deiner Lieben, die sich Dir diesbezüglich anvertrauen.


Kommentar von CountDracula ,

Danke für die Erklärung, aber eigentlich ist mir das völlig egal. Ich sterbe dann lieber vorzeitig, mit dem Gewissen, anderen Menschen - vielleicht sogar mehr als einem - geholfen zu haben. Da der Tod sowieso unausweichlich ist, sehe ich keinen Grund dafür, das nicht zu tun. Wann ich sterbe, ist mir egal, aber mit meinen Organen kann ich jemand anderes vielleicht noch viel Leid ersparen.

Antwort
von glaubeesnicht, 22

Kopierst du jetzt schon die Fragen von anderen?

Kommentar von LateIsFine ,

ist eine harte Zeit Bruder. jeder muss gucken, wo er bleibt...

Antwort
von catweasel66, 15

du mußt nicht,also ist das okay

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