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Ist es Ok das die Bahn die ganze Zeit Streikt??

gefragt von xagentxxagentx am 22.10.2007 um 21:29 Uhr

die ganze zeit gibt es verspätungen und mann kommt immer zuspät zur Arbeit,viele menschen ärgern sich,doch die lockführer sind genau so menschen wie wir und die haben auch Recht auf mehr geld und ich finde es gut das die so Lange GEMEINSAM zusammen halten und nicht aufgeben,und wie ist eure Meinung?

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bahn x 1.241 Zug x 561 Deutsche Bahn x 310 Streik x 183

RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 23. Oktober 2007 22:33
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Ich finde den Streik auch nicht OK - Streik ist für mich eine legale Art von Terrorismus. Wenn ich einen Beruf ergreife, dan weiss ich genau, was ich da verdienen werde. Und wenn mir das zu wenig ist, dann ergreife ich einen anderen. Wenn ich streike, dann bekomme ich kein geld und werde auch keiner weiteren Aufträge bekommen. Ausserdem ist eine Forderung von 31% einfach nur unverschämt! Da MOtto sollte sein Sparan - nicht streiken.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 22. Oktober 2007 21:49
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Die Lokführer haben das Recht zu streiken; davon machen sie Gebrauch. Man nennt das Arbeitskampf. Die Forderung ist gerechtfertigt.

Wenn man nicht will, daß ein bestimmter Bereich bestreikt wird, weil man ihn der Daseinsvorsorge zurechnet, darf man ihn nicht privatisieren, sondern muß ihn mit Beamten betreiben. Man hat sich anders entschieden, dies nicht zuletzt, weil nach allgemeinem Konsens Beamte als ineffektiv gelten, also muß man jetzt auch die Folgen tragen.

Wer die Privatisierung gewollt hat, kann sich jetzt nicht beschweren.


anonym
beantwortet von Lilly19901 am 22. Oktober 2007 21:38
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ich find es total bescheuert ich kann auch nicht streiken das ich mehr geld krieg sojemand gehört gehört entlassen da nicht tragbar

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 23. Oktober 2007 22:31

ganz meine Meinung.


anonym
beantwortet von zinzito am 22. Oktober 2007 21:34
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gemeinsam... naja mehr oder weniger. die verbeamteten bahnführer oder die die der transnet oder ähnlichen gewerkschaften angehören streiken nicht mit. zu den forderungen: sie sind gerechtfertigt. sind ja keine 30% mehr sondern die rücknahme der kürzung des gehalts um 20% und 10% mehr gehalt. zu der art: genau so sollte es nicht gemacht werden. der kleinbürger bzw. das volk wird vergrault und die wirtschaft lacht. intelligenter wärs gewesen zu warten bis streiks im güter und fernverkehr erlaubt sind und dann einen generalstreik zu veranstalten bzw. die regionalbahnen fahren zu lassen.

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 22. Oktober 2007 21:37

Güterverkehr ist ja jetzt geplant.


anonym
beantwortet von Immanuel am 13. November 2007 08:51
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Nicht nur die Bahnkunden spüren die Folgen sondern die gesamte Bevölkerung durch den vermehrten "Stopp-und-Go auf den Straßen wird die Luft noch mehr verschmutzt und belastet. Die Bahn hat wahscheinlich wenig Verluste, wer streikt, bekommt kein Gehalt, wenn die Züge nicht fahren, verursachen sie auch keine Kosten. Das sind erst einmal Einsparungen. Im Nahverkehr haben die meisten Fahrgäste Zeitkarten, die werden Mühe haben, Ersatz zu bekommen.


MathiasMuench
beantwortet von MathiasMuench am 23. Oktober 2007 15:22
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Nein, es ist nicht o.k.

Natürlich haben auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn das Recht zu streiken, dies gesteht ihnen das Kollektivarbeitsrecht zu. Ich kann aber nicht erkennen, warum einzelne Berufsgruppen eines Unternehmens gesonderte Tarifverträge fordern können sollen. Wenn eitle Führer von Kleinstgewerkschaften demnächst in allen Branchen ihren Unternehmern Sonderregelungen für einzelne Berufsgruppen abnötigen, dürfte das deutsche Tarifvertragssystem alsbald zusammenbrechen. Des weiteren sind die Forderungen der GDL auch der Höhe nach problematisch.

Außerdem trägt die GDL diesen "Arbeitskampf" auf dem Rücken der Bahnkunden aus. Wenn ein Unternehmen bestreikt wird, soll das Unternehmen die Folgen spüren, nicht deren Kunden. Die Deutsche Bahn ist ein Monopolist, die Kunden können nicht ausweichen. Es bestünde sicher die Möglichkeit, interne Bereiche zu bestreiken und nicht gerade den Fahrdienst.


anonym
beantwortet von vaterteresa am 23. Oktober 2007 06:47
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Ja, nach dem geltenden Recht schon.

Jedoch ist es eine SCHANDE, was in diesem "zivilisierten" Land sich seit Monaten in Sachen Lokfüherstreik abspielt.

Doch ist immer zu bedenken, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient (nämlich selber gewählt hat), und die hat wiederum den Hr. Mehdorn als Bahnchef installiert(war das nicht unter dem phantastischen Kanzler Schröder geschehen?). Mehdorn wird den Sitz nicht räumen, er hat ja ein gutes Vorbild, das sich in den Oelmilliarden des Ostens badet.

Wo bleiben eigentlich die Konsumentenorganisationen? Was tun sie für den Bahnfahrer? Wieso gehen sie nicht auf die Strasse und blockieren mal aus Protest über die unfähigen Politiker die Autobahnen?


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 23. Oktober 2007 00:07
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Ich finde die Forderung der Lokführer völlig berechtigt. Der Verdienst dieser Menschen ist angesichts der Personalknappheit und der Verantwortung mindestens als besch...eiden zu bezeichnen.

Na klar wehrt sich Herr Mehdorn gegen eine Gehaltserhöhung von 31 %. Er hat ja Tarifverträge mit den anderen Partnern geschlossen, die hinfällig werden, wenn er den Lokführern jetzt 31 % zugesteht.

Da fällt doch die Erhöhung der Einkünfte von Herrn Mehdorn von allein im letzten Jahr von 77 % gar nicht ins Gewicht, PEANUTS halt, wie die insgesamt 235 % Erhöhung in den letzten 5 Jahren...


Qetan
beantwortet von Qetan am 22. Oktober 2007 21:35
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Solange Herr Mehdorn so unbeweglich und arrogant bleibt, kann die GDL gar nicht mit dem Streik aufhören. Ansonsten hätten viele Reisende Verspätungen und Zugausfälle in Kauf genommen, für nichts und wieder nichts, und die Lokführer könnten von ihren Gehältern immer noch nicht gescheit leben. Das kann nicht der Sinn eines Streikes sein.


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