Ist es normal, wenn man als Student bis 02:00 morgens lernt?

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9 Antworten

Das kommt darauf an, was man für ein Lerntyp ist, welchen Biorhythmus man hat und wie das eigene Zeitmanagement läuft. Und wann man angefangen hat. ;)

Für mich war es immer ein Rätsel, wie sich manche um 7.00 morgens in die Bibliothek setzen und sinnvoll arbeiten können. Da bin ich weder aufnahme- noch leistungsfähig. Ich habe viel nachts gelernt, sämtliche schriftliche Arbeiten sind nachts entstanden. Da hatte ich Ruhe und Zeit. Dafür habe ich dann eben länger geschlafen. Auch heute noch schreibe ich wissenschaftliche Aufsätze v.a. nachts.

Insofern macht es mich auch nach über einem Jahrzehnt noch stinkig, wenn Langschläfer-Studenten von Frühaufstehern blöd angequatscht werden. Wenn man nachts in Ruhe daheim besser arbeiten kann als tagsüber in der Bibliothek, wen geht das etwas an?

Wenn man BIS nachts um 2 bei einem deutschen Durchschnittstagesablauf NOCH über seinem Kram sitzt, ist es ein Problem. Dann ist aber immernoch die Frage, ob das schubweise kommt, weil man Meister der Prokrastination ist oder ob man einfach nicht mit den Inhalten zurecht kommt und dauerhaft soviel nacharbeiten muß. In letzterem Fall sollte man m.E. über einen Fachwechsel nachdenken.

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Kommt drauf an, wann du anfängst. Man muss sicher in den genannten Studienfächern (sehr) viel lernen und kann sich die Zeiten selbst einteilen. von 6 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts lernt sicher keiner regelmäßig durch, aber es kommen sicher viele Stunden zusammen.

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Warum stehen Juristen um 07 Uhr auf?? - Weil die Geschäfte um 8 Uhr zumachen. ;-D

Spaß beiseite. Der Vorteil, Nachts zu lernen besteht darin, dass man da meist ungestörter ist als am Tag. Ich kenne einige, die das so gemacht haben. Studenten haben eh ihre ganz eigenen Zeiten, wann sie was machen. 

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Nein, da fallen ja einem die Augen zu! Ich habe bis maximal 22.30 gelernt und wenn ich noch Durst hatte bis teils 2 Uhr in meiner Stammkneipe (mit Wirt und anderen) was getrunken. War aber auch eher unnormal. Aber so ist nun mal das Studentenleben. Man will ja auch was erleben und nicht NUR lernen.

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Kommt drauf an, ein Kollege von mir wollte Medizin studieren und hat mich halb 4 (mitten in der Woche) angeschrieben, ob ich denn noch Methylphenidat habe. Ich bin dann kurz vor der Arbeit zu ihn hingegangen, hab ihn ein bisschen was gegeben und er war immer noch hell wach.

Wenn man das Thema nicht versteht, dann ist (zumindest für mich) normal, wenn man es aber versteht geht es eigentlich. 

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Ja das ist es leider. Aber am Angfang macht man sich auch noch sehr viel Stress, möchte alles schaffen, geht zu jeder Vorlesung usw. Mit der Zeit lernst du dann Prioritäten zu setzen - aber lernen gehört leider dazu. LG Marry

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Kommentar von PWolff
29.01.2016, 16:04

Irgendwann fängt man als Student um 02:00 Uhr früh an, zu lernen. Manchmal auch 04:00, z. B. wenn man eine Party "früh" verlässt.

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Kommt darauf an, wann man anfängt.

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Nein, und gesund ist es auch nicht.

Man ist ohnehin nur drei Stunden am Tag so aufnahmefähig, dass man neue Inhalte dauerhaft speichern kann.

Lieber rechtzeitig schlafen gehen, ausschlafen und am nächsten Tag nach dem Frühstück weiter machen.

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Kommentar von Jerne79
29.01.2016, 16:39

Lieber rechtzeitig schlafen gehen,

Sorry, aber das sind doch mal wieder diese klassischen Frühaufsteher-Vorurteile. Nicht jeder ist ein Morgenmensch und dann aufnahmefähig, viele lernen abends oder nachts besser als tagsüber.
Einen qualitativen Unterschied gibt es dabei nicht.

Zum gesundheitlichen Problem wird das auch erst bei dauerndem Schlafmangel und ggf. bei dauerhaft zu wenig Tageslicht.

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wer in den vorlesungen aufpasst und notizen ( von Hand ) macht - braucht nicht nachts sinnlos lesen.

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