Frage von MyNameJoy, 174

Ist es normal mit 14/15 Sex zu haben?

Antwort
von Applwind, 98

Ja das ist normal. Allerdings sollte man meinen das ein paar früh reif sind wenn ich mir dann hier ein paar fragen durchlese kann ich das nicht unterstützen, aber es sind nicht alle.

Antwort
von Schnobbel, 174

Kommt meistens darauf an wie weit dein Körper schon entwickelt ist, 14 finde ich aber echt zu früh. 15/16 ist ein gutes Alter aber natürlich auch nur wenn du den richtigen Partner dazu hast.

Antwort
von TheKn0wledge, 35

Ja. Es ist moralisch wie auch biologisch und psychisch vollkommen okay. Wenn es einvernehmlich ist, ihr es also beide wirklich wollt, und solange ihr verhütet, macht ruhig. Ihr tut ja niemandem weh. Macht was ihr wollt, lasst euch nichts anderes einreden - es ist euer Leben, tut, was sich gut anfühlt, hört auf euer Herz.

Antwort
von Apfelkind1986, 50

Da "normal" ein subjektiver Begriff ist, nehme ich einfach mal das Durchschnittsalter. Und das liegt in Deutschland beim ersten mal bei 16 (auch wenn alle hier was anderes glauben). Insofern ist es also nicht normal, deshalb aber noch lange nicht verwerflich!

Antwort
von browniiieeee, 58

Heute fast bei allen so. Aber normal ist das längst nicht! In diesem Alter ist man selbst noch ein Kind und noch nicht reif genug, zu verhüten usw.
Ich selbst hatte mein erstes Mal mit 18 und ich kann bestätigen, dass das ein ziemlich gutes Alter dafür ist.

Pass auf dich auf, alles Gute! :)

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Heute fast bei allen so. Aber normal ist das längst nicht!

Diese beiden Sätze widersprechen sich! Du hast aber unbewusst recht, dass es nicht normal ist, denn entgegen deiner subjektiven und stark moralisch gefärbten Wahrnehmung liegt das Durchschnittsalter beim ersten Mal unverändert bei 16.

Kommentar von RoentgenXRay ,

Die Sätze widersprechen nicht "sich" sondern "einander."

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Gem. Duden ist "sich widersprechen" korrekt.

Antwort
von maki0, 76

Heutzutage leider ja. Meiner Meinung nach zwar viel zu früh, aber naja, kann man ja nix dagegen machen. Schau dir die ganzen Teenie-Eltern mal an, scheint für manche ja unglaublich kompliziert zu sein richtig bzw. überhaupt zu verhüten... Mit 15 ist man eben selbst noch halb ein Kind.

Antwort
von Dovahkiin11, 55

Es liegt heutzutage leider im Durchschnitt. Das heißt nicht, dass es normal ist. Ich finde das ganz und gar nicht.

Antwort
von ArtYT, 87

Meiner Meinung nach zu früh. Aber jeder soll es selbst wissen.

Antwort
von MrCrow667, 63

Ja. Ist heutzutage vollkommen normal. 

Antwort
von Seefuchs, 25

http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=1020

Da eine aktuelle Studie. Und es ist nicht die Mehrheit.

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Die erste richtige Antwort.

Antwort
von Libertinaer, 39

Das Durchschnittsalter für das "erste Mal" betrug 2009 14,5 Jahre. Und damit ungefähr so, wie die Jahre zuvor (z.B. 2007: 14,8). Der Wert ändert sich nicht groß.

Was sich auch nicht ändert, sind irgendwelche Nasen, die ihre Vorurteile verbreiten, dass erst heute so wäre, überhaupt viel zu früh, früher wäre das noch anders gewesen, Internet ist Schuld, etc.

Alles Blödsinn. Das war schon so, als es das Internet noch gar nicht gab. Und so sind die Menschen eben (zumindest die, denen entweder die Eltern keine Angst davor anerzogen haben, oder zumindest nicht "genug" Angst).

Aber: Es ist ein Durchschnittswert. D.h., viele fangen deutlich eher an, und viele deutlich später. Die größte Gruppe sind dabei die 16-Jährigen.

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Woher kommen deine Werte bitte? Die stimmen nicht.

Auch heute noch liegt das Durchschnittsalter beim ersten Mal bei 16.

http://www.n-tv.de/panorama/Sex-mit-14-bleibt-die-Ausnahme-article16338876.html

Es ist ein Durchschnittswert. D.h., viele fangen deutlich eher an, und viele deutlich später. Die größte Gruppe sind dabei die 16-Jährigen.

Das ist statistisch unmöglich. Wenn die größte Gruppe die 16 jährigen sind, wie soll dann der Durchschnittswert 14,5 sein? Das ist nur möglich, wenn es eine nicht unerhebliche Zahl von 10 Jährigen und darunter gäbe, die den Wert so drücken könnten...

Kommentar von Libertinaer ,

Ohne den N-TV-Artikel gelesen zu haben: Solchen journalistischen Meisterleistungen ist prinzipiell nicht zu trauen. =8->

Woher kommen deine Werte bitte?

Vom Forschungsinstitut Iconkids & Youth (die machen regelmäßig die so genannte "Bravo-Studie").

Das ist statistisch unmöglich.

Ich glaube nicht, dass das Institut in seinen Publikationen lügt. ;-)

Und "unmöglich" ist das schon gleich gar nicht!

Wenn die größte Gruppe die 16 jährigen sind, wie soll dann der Durchschnittswert 14,5 sein? 

Zum einen: Kann es sein, dass Du "absolute" und "relative" Mehrheit nicht unterscheidest bzw. verwechselst, bzw. gleichsetzt?

Das wäre auch ein Grund, warum ich Journalisten in ihren Artikeln nicht über den Weg traue. Dass die "Mehrheit" mit "Durchschschnitt" verwechseln und auch sonstige Probleme mit Mathematik und Statistik haben, scheint leider wohl eher die Norm ... 8-((

Zum anderen: Ja, es gibt eine nicht unerhebliche Zahl auch SEHR junger Menschen mit Sex. Ohne konkrete Altersangabe (oder genauerer Quelle) aus einer Reportage des Deutschlandfunks: Laut Umfragen sagen rund 80% der Erwachsenen, sie hätten als Kind einvernehmlich Sex gehabt. Rund 10% sagen, sie hätten auch Geschlechtsverkehr gehabt.

Bei Statistiken ist natürlich auch immer interessant, welche Gruppen man überhaupt befragt. Insbesondere wenn konservative Politiker am Ruder waren, hatte ich jedenfalls schon öfters den Eindruck, dass man manche Ergebnisse aus politischen Gründen lieber vermeiden möchte ... =;-o

... während ich Iconkids & Youth diesbezüglich eher neutral einschätze. Die Arbeiten im Interesse der Wirtschaft, und der sind korrekte Informationen über potentielle Kunden eigentlich i.A. immer wichtiger als verquaste Moralvorstellungen. ^^

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Hättest du den N-TV Artikel mal gelesen, wäre dir aufgefallen, dass die nur die aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zitieren. Aber du hast ja schon vorausgeschickt, dass das dann einfach manipuliert ist, das ist heutzutage ja auch das beliebteste Argument.

http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=1020

PS:

Deine Argumente bzgl. absoluter und relativer Mehrheit machen in diesem Zusammenhang keinen Sinn. Ich habe einen Master in Wirtschaft und traue mir zu, mit Statistik umgehen zu können.

Kommentar von Libertinaer ,

Hättest du den N-TV Artikel mal gelesen, wäre dir aufgefallen, dass die nur die aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zitieren.

Na ja, dass die nicht Umfragen/Statistiken komplett selber erfinden, wird niemanden überraschen. Mit ging es darum, ob sie das überhaupt mathematisch erfassen (können), worüber sie berichten! Und da gibt es nachgewiesenermaßen immer wieder berechtigte Zweifel (vorsichtig formuliert). ^^

Aber du hast ja schon vorausgeschickt, dass das dann einfach manipuliert ist, das ist heutzutage ja auch das beliebteste Argument.

Manipulation von Statistiken ist in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und wahrscheinlich auch in anderen Bereichen absolut usus. Heißt ja nicht ohne Grund: "Traue niemals einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast." 8-)

Wobei es noch nicht mal um Komplettfälschungen geht, sondern "nur" um die geschickte Auswahl an Fragen und Daten. Oder einfach nur geschickt gewählte Skalen.

Beispiele dafür, und wie so etwas funktioniert, gibt es ja ebenfalls reichlich. Man muss so etwas nur mal lesen ... ;-)

(Spontan fällt mir da eine Reportage ein, wo Investigativjournalisten als Wissenschaftler getarnt eine Forschungsreihe aufgelegt haben, die statistisch "bewiesen" hat, dass der Verzehr von Schokolade schlank mache. Nachdem so ziemlich alle Medien darauf reingefallen waren, haben sie sich geoutet - die Doku darüber war vor nicht allzu langer Zeit im TV zu sehen. Und auch auf Telepolis findest Du hervorragende Artikel zum Thema.)

Davon abgesehen: Kaum war Rot/Grün weg, hat die neue CDU-Familienministerin erstmal zwei Broschüren der BZgA aus dem Sortiment genommen, weil der Inhalt der religiösen Rechten nicht gepasst hat .- entgegen der dringenden Empfehlungen der Fachleute, inkl. derer vom Bundesgesundheitsministerium, Das ist halt Politik.

Deine Argumente bzgl. absoluter und relativer Mehrheit machen in diesem Zusammenhang keinen Sinn.

Das sehe ich anders. Ich habe das sicherheitshalber mit erfundenen Beispieldaten mal durchexerziert, ob man auch praktisch mit so einer Mehrheit auf so einen Durchschnitt kommen kann. Es ging. 8-) Auch ganz ohne dass mein Sexual-Weltbild erschüttert wurde. ;)

Ich habe einen Master in Wirtschaft und traue mir zu, mit Statistik umgehen zu können.

Ich will nichts gegen den Master-Abschluss sagen. Und schon gar nichts gegen Wirtschaftslehre. ;->

Aber ich mit meinem LK Mathe traue mir das durchaus auch zu. ;-)

Und wie gesagt: Die Manipulation von Statistiken ist nicht notwendigerweise ein Fälschen von Daten!

Gehen wir also einfach mal davon aus, das wir durchaus beide von Statistik ein wenig Ahnung haben. ;-)

Schauen wir nun auf die Fakten! Fakt ist:

  • In der BZgA-Veröffentlichung wird nirgendwo ein Durchschnittswert genannt (im allgemein veröffentlichten Teil der Bravo-Studie übrigens auch nicht - die Zahl hat der Geschäftsführer an anderer Stelle genannt).
  • Es wird nirgendwo gesagt, wie qualifiziert "Mehrheit" zu verstehen ist.
  • Weder Du noch ich haben die Rohdaten, sind also auf die Veröffentlichungen der Ergebnisse angewiesen.
  • Meine Aussage, dass sich das Alter nicht wesentlich ändert, findet man auch bei der BZgA.
  • Laut der BZgA wurden Ü14 befragt (also keine U14).
  • Laut BZgA wurde gefragt, ob man mit xyz Erfahrung hätte. Ich sehe keine Frage, in welchem Alter man diese Erfahrung gemacht habe.
  • Ich sehe auch keine Auswertung, in welchem Alter man vor 14 welche Erfahrung gemacht habe.
  • In der BZgA-Veröffentlichung wird mal von "hatte mit 14 bereits GV-Erfahrung" geredet, an anderer Stelle allgemeiner von sinngemäß "6% haben vor 14 sexuelle Erfahrung". Die reine GV-Grafik würde das ggf. noch hergeben. Und wenn damit wirklich der GV gemeint ist, wäre das immerhin soooo weit von meinen 10% nicht weg. Für wirklich irgendeine sexuelle Erfahrung erscheint mir das hingegen arg wenig - zum einen überhaupt, von wegen persönlicher Erfahrung, zum anderen mit Blick auf die im DF genannten 80%.
  • Du spekulierst, und kannst, mangels Rohdaten, auch nichts wirklich konkretes sagen, und behauptest einfach mal, dass sich andere geirrt/falsche Aussagen veröffentlicht/gelogen haben. Ich gebe hingegen einfach nur veröffentlichte Ergebnisse aus seriösen (oder zumindest bislang nicht negativ aufgefallenen), unabhängigen Quellen wieder.
  • Ich behaupte nicht, die BZgA läge grundsätzlich falsch. Mir ist einfach bewusst, wie sehr mit Statistiken, gerade in der Politik, auch Politik gemacht werden soll und wird. Schon deswegen gehe ich mit prinzipieller Vorsicht und Misstrauen an solche Veröffentlichungen. Zumal bei solchen, wie geschrieben, "unkonkreten" Fragen und Aussagen. Das macht dann erst Recht misstrauisch. ^^
  • Ich sehe schlicht nirgendwo die Aussagen, die Du von dir gibst. Sollte ich den Durchschnittswert und die Qualifizierung von "Mehrheit" überlesen haben, dann weise mich bitte auf die Stelle hin. Danke!
Kommentar von Libertinaer ,

Nochmal zur Sicherheit ganz konkret und mit NACHDRUCK:

Auch heute noch liegt das Durchschnittsalter beim ersten Mal bei 16.

In welchem Satz in dem von dir als Beleg verlinkten Artikel steht, dass das Durchschnittsalter wie von dir behauptet ist?

PS: Und bist Du nicht auch der Meinung, dass der Verfasser (wie heutzutage allerdings oft umgangssprachlich gebräuchlich aber fachlich dennoch falsch) irrigerweise "Sex" schrebt, obwohl "Geschlechtsverkehr" gemeint ist?

Kommentar von Libertinaer ,

Tja, keine Antwort ist auch eine Antwort!

Oh, und übrigens noch etwas zu den Themen "Politik mit Statistik" und "Qualitätsjournalismus": Laut BZgA (und auch Iconkids & Youth) war das Alter für das "erste Mal" über die Jahre zwar weitgehend stabil, bewegte sich aber leicht nach unten. Nun heißt es: "Inzwischen sei der Trend aber gestoppt, wenn nicht rückläufig." Wie jetzt? Nur gestoppt oder wirklich rückläufig?

"Ein 'Wertewandel' könne der Grund sein" gibt N-TV im Text die Leiterin der BZgA wieder. Sprich: vielleicht, vielleicht auch nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Anteil an Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund immer weiter zunimmt? Denn die haben halt später Sex. Der "Wert", der sich dann "wandelt", wäre der in der Eltern-Kind-Beziehung von Offenheit und Vertrauen hin zu Unterdrückung und, O-Ton BZgA, "Angst" vor den Eltern (bzw. es "wandelt" sich gar nicht, sondern wir haben halt Einwanderer aus eher sexual- und frauenfeindlichen "Kulturen", die ihre super-tollen Traditionen mitbringen - die "Einheimischen" fangen deswegen ja trotzdem nicht an, z.B. ihre Mädchen unter Koptücher und in Burkinis zu zwingen). Aber wen interessiert denn schon ein "Vielleicht - wir wissen es nicht!"? Offensichtlich nicht N-TV! Die stellen deswegen in der Überschrift fest: "Jugendstudie zeigt 'Wertewandel'" - Punkt! Fakt!? Blödsinn!

Und wie schön, dass die "Jugend"-Studie zwar immer noch so genannt wird, jetzt aber auf Erwachsene erweitert wurde, während die Kinder nach wie vor ignoriert werden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...

... oder bin ich der Einzige, der bei ernsthaftem Interesse am Sexualverhalten junger Menschen direkt nach der Frage "Hast Du mit xyz Erfahrung?" die Frage "Wie alt warst Du bei dieser Erfahrung?" erwartet? Wenn ich davon nichts sehe, dann frage ich mich sofort: Warum nicht?

Um deswegen also nochmal auf die Leiterin der BZgA zurückzukommen: "Positiv ist auch zu sehen, dass eine feste Partnerschaft jungen Menschen beim ‘ersten Mal‘ wichtig ist." Also ob das "positiv" ist oder nicht, mag jeder für sich selbst entscheiden. Das geht die BZgA und die Politik einen Dreck an! (Grundgesetz Artikel 2, Abs. 1?!) Alleine die Wertung an sich ist eine politische Aussage, die ohne Zweifel besonders jene Wähler gerne hören werden, die ein ganz bestimmtes Familienbild vor Augen haben (die hören sicherlich auch gerne etwas von "rückläufig", zumal es gerade diese Menschen sind, die Sex in jungen Jahren "befürchten" - wobei N-TV die Leiterin mit dem Wort "Befürchtungen" zitiert, während sie in der BZgA-Pressemitteilung neutral von "Annahmen" sprach, die sich nicht bestätigt hätten). q.e.d.!

Und um das alles zu sehen, braucht man übrigens keinen Master in irgendwas ...

... der ja ohnehin nicht verhindert hat, sich ein vermeintliches "Durchschnittsalter" aus den Fingern zu saugen. Da reicht ein "Augen auf und Gehirn einschalten"!

PS: Nur um das klarzustellen: Auch z.B. Iconkids & Youth stellen fest, dass

  • sich das Alter fürs "erste Mal" über die Jahre  nicht wesentlich ändert,
  • die größte Gruppe dabei die 16-Jährigen stellen, und
  • sich die Jugendlichen dabei eher nach einem festen Partner sehnen.

Auch unter Sexualpädagogen ist das Allgemeingut. Und das gebe ich hier bei GF auch weiter. Und ich habe damit auch in keinster Weise irgendein Problem! Aber anders als N-TV und die Leiterin der BZgA bewerte ich nicht die Form, Partnerwahl und/oder das Alter! Da muss halt jeder den EIGENEN Weg gehen! So etwas zu bewerten ist ein No-Go unter Sexualpädagogen, nicht aber bei bestimmten Politikern oder auch "Qualitätsjournalisten", die wohl eher Germanisten als Mathematiker sind, und dennoch offensichtlich nicht mal korrekt zitieren können (nicht mal sinngemäß, geschweige denn wörtlich). Und gleiches gilt wohl auch für viele GF-User mit großem Unterhaltungspotential.

Der einzige auffällige Unterschied: Iconkids & Youth gibt neben all den identischen oder zumindest ähnlichen Ergebnissen halt zusätzlich auch noch das Durchschnittsalter an (welches mir übrigens schnurz-egal ist: die Angelegenheit ist ja ohnehin eine sehr individuelle, und um mal wieder den Urvater der modernen Sexualwissenschaft, Alfred C. Kinsey, zu bemühen: "In der Sexualität gibt es kein 'nomal'!").  Und ob beim Stichwort "Angst" auch Eltern dazu zählen, denen beim Thema Sex mit 14/15 Aussagen wie "nicht normal" einfallen, lasse ich jetzt mal offen ...

Neu sind diese Erkenntnisse also in keinster Weise! Es gibt sie schon deutlich länger als die "Jugendstudie 2015" der BZgA ... (gähn)

PPS: "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendetwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das." ("Homer Simpson") ;-))

Kommentar von Libertinaer ,

Angesichts mancher Aussagen bzw. Kritik noch ein fachlicher Nachschlag zu meiner Antwort:

In der sexualpädagogischen Fachliteratur kann man u.a. folgendes lesen: "Sexualität im Sinne einer erwachsenen Sexualität beginnt Jugendliche schon sehr bald zu interessieren. (...) Zwischen zehn und dreizehn Jahren verwandelt sich diese erste Neugierde in die Sehnsucht, selbst Geborgenheit und auch Sexualität mit jemand anderem zu erleben. Bis es dann wirklich zu den ersten Beziehungserfahrungen und dann auch zu den ersten Erfahrungen mit Sexualität kommt, können noch einige Jahre vergehen."

Man beachte: "Können", nicht "müssen" oder "sollten".

Das liegt einfach an der jeweiligen Persönlichkeit (z.B. eher abenteuerlustig oder eher ängstlich, bzw. eher extrovertiert oder eher introvertiert), der Erziehung (also wie die Eltern zur Sexualität stehen: eher positiv und liberal oder eher negativ und religiös/konservativ) und in Folge natürlich auch am passenden Partner, der ja erstmal gefunden werden muss. ;-)

Und weiter heißt es: "Auch wenn Jugendliche manchmal spürbar zwischen Erwachsensein und Kindsein hin und her pendeln, sind sie in ihrer Sexualität und in ihren Bedürfnissen nach Beziehung als Erwachsene zu sehen. Das Aufkeimen erwachsener sexueller Gefühle im Alter von etwa 12 Jahren macht einen Teil in ihrem Erleben bereits erwachsen - unabhängig davon, ob es ihnen möglich ist, Verantwortung für ihren Alltag zu übernehmen. Das plötzliche Erwachsensein durch das Erleben erwachsener sexueller Gefühle macht auch die Grenze, die beim Thema Sexualität zwischen Eltern und ihren heranwachsenden Kindern besteht, erklärbar. Weder Eltern noch Jugendliche haben Interesse daran, sich gegenseitig über ihre persönlichen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse zu erzählen. In diesem Bereich sind die eigenen Kinder plötzlich erwachsen und teilen ihre Erlebnisse und Sehnsüchte nicht mehr mit ihren Eltern."

Das von mir genannte Durchschnittsalter stammt aus folgender Publikation, die seinerzeit im Rahmen des EU-Projekts "Safer Internet Day" veröffentlicht wurde, und jetzt noch auf dem Server des Forschungsinstituts verfügbar ist: http://www.iconkids.com/wp-content/uploads/2015/03/2011-Axel-Dammler-klicksafe-D...

Antwort
von Wonnepoppen, 39

Heutzutage leider schon!

Antwort
von Schnetzler, 42

Ja, die meisten haben jedoch mit 16 oder 17 das erste Mal Sex

Antwort
von Aiki123, 41

Naja bin 19 und immer noch Jungfrau(mann)... :3

Antwort
von bananaaeffchen, 53

heutzutage anscheinend schon..

Antwort
von Y0DA1, 60

Für manche ja, für andere nicht

Antwort
von 420James, 44

Bei generation doof gibt es ja nichts mehr abnormales

Antwort
von laurahemm, 23

Ja,ab 14 ist es ja erlaubt. Solange man auch richtig verhütet..

Kommentar von MyNameJoy ,

Aber wenn er nicht in einem kommt ist doch latte

Kommentar von Libertinaer ,

ab 14 ist es ja erlaubt

? Erlaubt ist es in jedem Alter!

Vermutlich verwechselst Du da etwas, weil Ü14 der Sex mit U14 verboten ist (jedenfalls in Deutschland). Das kann den U14 aber echt egal sein ... =;->

Kommentar von laurahemm ,

Jaja,mein ich:) und hää?

Kommentar von Libertinaer ,

? Redest Du mit MIR?

Du kannst auch der Meinung sein, die Erde wäre eine flache Scheibe. Ist trotzdem falsch. ;)

Also nochmal: Es gibt in keinem deutschsprachigen Land ein Gesetz, das Sex vor einem bestimmten Alter verbietet! Es gibt nur Gesetze, die Älteren den Sex mit Jüngeren verbieten. Und DIESE Grenze liegt in Deutschland bei 14 Jahren. Sprich: 15 & 13 ist für den 15-Jährigen verboten. 13 & 11 ist für alle erlaubt.

Kommentar von laurahemm ,

Jaa,mit dir auch,danke:) ne,ich habe diesen kommentar: wenn er nicht kommt ist doch latte nicht verstanden:/

Kommentar von Libertinaer ,

Wenn der Mann nicht in der Scheide abspritzt, dann ist die Verhütung latte (also in Normaldeutsch: egal). ;)

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