Frage von GirlwithTears, 90

Ist es normal immer wieder daran zu denken wie man am einfachsten sterben kann oder was nach dem Tod passiert?

ich würde natürlich schon alleine aus Angst mich nie umbringen , aber es beunruhigt mich einwenig..

Antwort
von MarioXXX, 9
Antwort
von Illuminaticus, 13

Ja, die meisten Menschen denken daran, gerade wenn es nicht gut laeuft.

Wenn es gut ausschaut, dann moechte man die Welt umarmen. Ein ewiges auf und ab, auch Dualitaet genannt.

Aber da die Langewile und der Stumpfsinn bei den meisten die erste Geige spielt, da wollen viele nicht mehr hier sein, das ganze Generve und Getue um nichts, nur weil sie jemand sein wollen usw. Der taegliche Wahnsinn.

Aus Angst, die taegliche Angst nicht aushalten zu koennen, lenken sich viele ab mit TV, Internet, Sport und allerlei Fuellaktivitaeten, nur um nicht an die Ausweglosigkeit denken zu muessen.

Einfach gesagt, leben die meisten Menschen ihr Leben in stiller Verzweiflung, aber sie reden nicht drueber, sondern tun, als ob alles klar waere, keine Probleme, alles Paletti.

Nach dem Tod ist wie vor dem Tod. Der Koerper ist kaputt, dein Bewusstsein muss nun den Koerper verlassen und geht in den Himmel um sich auszuruhen, vielleicht ein paar Jahre, dann willst du wieder mitspielen und stuerzt dich ins naechste Leben, wie wir alle immer wieder.

Du kannst dich bloss im Moment nicht daran erinnern, weil du vor deiner Geburt diese Amnaesie bekommen hast, damit du nicht weisst, wer du bist und wo du herkommst.

Also es gibt keinen Tod oder Ende fuer uns, deswegen ist Selbstmord nicht noetig oder angebracht, denn du musst dann wieder eine Ehrenrunde drehen.

Geht zwar, aber wieder ein Leben verschwendet um zu wachsen. Alles Gute!

Antwort
von Philipp59, 17

Hallo GirlwithTears,

es ist zwar nicht unnormal, wenn man von Zeit zu Zeit auch mal über den Tod nachdenkt. Wird man jedoch von immer wiederkehrenden Suizidgedanken geplagt, dann könnte eine ernste seelische Erkrankung dahinterstehen, die unbedingt ärztlich behandelt werden müsste.

Der zweite Teil Deiner Frage beschäftigt viele Menschen, unabhängig von ihrer seelischen Verfassung. Ja, kann man denn die Frage, was nach dem Tod passiert, überhaupt beantworten? Ja, das kann man und zwar dadurch, dass man Gottes geschriebene Wort, die Bibel, hinzuzieht. In ihr hat Gott für uns aufschreiben lassen, was nach dem Tod tatsächlich geschieht.

Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag der Auferstehung" geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

LG Philipp

Antwort
von JTKirk2000, 18

Was nach dem Tod passiert, mag ja irgendwie noch normal sein, denn immerhin ist es das, was manche Menschen vielleicht erst zu einem religiösen Glauben bringt.

Aber immer wieder darüber nachzudenken, wie man am einfachsten sterben kann, kann ein Anzeichen für eine unterbewusste, verdrängte oder beginnende Depression sein - es kann sein, aber es muss nicht sein. 

Wenn allein die Furcht Dich daran hindert, den entsprechenden Gedanken zu folgen, solltest Du daran arbeiten, mehr Gründe zu finden, diesen Gedanken nicht zu folgen, denn wenn Depressionen irgendwann immer stärker werden, kann es sein, dass die Furcht irgendwann keine ausreichende Barriere mehr darstellt.

Antwort
von Kathyli88, 35

Solche phasen gibt es durchaus immer wieder im leben. Das leben ist wie eine achterbahnfahrt. Ich denke jeder kennt das, wenn man finanzielle probleme hat, berufliche/schulische probleme, gesundheitliche probleme, das kann einem schonmal über den kopf wachsen und man dann denkt es wäre besser wenn man nicht mehr da wäre. Im prinzip verwechselt man aber etwas, man möchte sehr wohl da sein, nur ohne das jeweilige problem/die jeweiligen probleme. Es könnte ja alles so schön sein, theoretisch. Nur selbstmord ist keine verbesserung, sondern eine verschlechterung. Und wer weiß schon was danach kommt.

Es wird auch mal wieder besser, meistens. Außer man hat eine unheilbare krankheit oder verletzung. Aber selbst dann muss man sich irgendwie durchwurschteln ;)

Antwort
von maikidiiii, 61

ich kann nicht zählen wie oft ich schon über das Thema nach gedacht habe, das ist normal, du denkst ja quasi nur an die Zukunft :)

Lg.

Antwort
von majaohnewilli, 34

Ich hab das auch manchmal, daß ich an den Tot denke und er mich beunruhigt. Ich glaub, daß das ganz normal ist.

Blöd ist, daß wir alle wissen, daß wir ein Ablaufdatum haben aber keine Ahnung haben wann und wie es geschieht.

Ich denke am besten geht man damit um, wenn man diese Gedanken verdrängt. Wir können es sowiso nicht ändern und müssen es so hinnehmen wie es kommt. Also warum schon Jahre und Jahrzehnte vorher damit belasten?

Tu so als ob dich das ganze nicht betrifft, damit kann man gut leben :-)

Antwort
von janluk125, 49

Ich denke das der reine Gedanke Daran Nicht schlimm ist. Es ist ja auch ein "Spannendes Thema" um mich vorsichtig auszudrücken. Lass es nur nicht Realität werden.

Antwort
von Dichterseele, 14

Nein, das ist nicht normal.

Offenbar hast Du Probleme, die Du nicht zu lösen imstande bist, und möchtest diesen zu entfliehen. Auch wenn es nur ein Gedankenspiel ist - das Wunschdenken ist da, Dich irgendwie aus dem staub zu machen...

Hol Dir besser Rat, wie Du mit Deinem Leben besser zurechtkommst...
Dazu wünsch ich Dir viel Glück :-)

Antwort
von Pyrut, 38

Jo der Tod gehört nunmal dazu.

Ich meine ich würde es nicht wollen noch 300 Jahre auf dem Planeten zu bleiben ehrlich gesagt.

Antwort
von Secretstory2015, 42

Nein, es ist weder normal, noch gesund. Bitte suche Dir professionelle Hilfe!

Kommentar von janluk125 ,

Und was ist Daran nicht gesund? 

Kommentar von Secretstory2015 ,

Das sollte Dir Dein Instinkt schon erklären..

Kommentar von janluk125 ,

Tut er aber nicht deswegen Frag ich ja. 

Spaß bei Seite, Ich zitiere eine Andere Antwort

Ich glaube, dass die Menschen, die noch nie über den Tod und das Danach nachgedacht haben, die Unnormalen sind.

Warum Sollte mann denn Nicht an dieses Natürliche Thema Denken Können. Und da gehört nun auch mal dazu wie es ist, tot zu sein. Auf einmal Keine Schmerzen mehr haben. Auf ein mal wo anders Sein. Auf einmal alles anders.

Wie stellst du dir das denn vor ?!?  "Hallo her Psychologe ich habe ein Problem. Ich bin Unnormal. Ich habe an den Tod gedacht.  

Der wird dir nen Vogel zeigen. (im übertragenen Sinne)

Der Gedanke Schadet(meist)nicht, sondern Ist eher "Beruhigend" oder "zufriedenstellend" oder, oder, oder.

Kommentar von Secretstory2015 ,

Ich denke keinesfalls, dass es unnormal ist, daran zu denken und sich damit auseinander zu setzen. Aber dies immer wieder zu tun, das ist nicht normal und auch nicht gesund!

Kommentar von janluk125 ,

Ich will mich jetzt keinesfalls Streiten aber da Bin ich ganz klar anderer Meinung. Umso öfter man sich damit Auseinandersetzt desto Besser. irgendwann kommt man in eine Situation welche mit diesem Thema zu tun hat und dann ist man (ein wenig) Vorbereitet. Man hat sich seine Meinung üebr den Tod schon Gebildet. 

Ich bin weder Psychologe, Noch Seelsorger (wie Sicherlich an meinem Profil erkannt haben). Das einzige was ich dem Bereich an Ausbildung hab ist eine Weiterbildung vom Technischen Hilfswerk. Mehr nicht. Aber um eine Antwort auf Dieses Thema zu haben Muss mann nicht ausgebildet sein.

Kommentar von Secretstory2015 ,

Mir reicht es, mich einmal damit befasst zu haben und immer wieder daran erinnert zu werden, sobald uns jemand aus dem Freundeskreis oder aus der Familie verlässt.

Antwort
von teddy1202, 36

Ich glaube, dass die Menschen, die noch nie über den Tod und das Danach nachgedacht haben, die Unnormalen sind.

Aber Fakt ist doch: Es kam noch kein Verstorbener zurück = Also kann es im Jenseits so schlimm nicht sein.

Und sicherheitshalber glaube ich an die Wiedergeburt - man kann ja nicht wissen!

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