Ist es normal homosexuell zu sein + Einstellung der Medien zu Homosexualität?

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15 Antworten

Ich finde es ist normal, weil alles was die Natur geschaffen hat ist normal. Auch die seltsamsten Tiere oder Gebilde in der Natur sind normal, weil sie eben irgendwie entstanden sind.

Was in unserer Gesellschaft als normal gilt ist natürlich eine oft diskutierte Sache, die viel durch Vorurteile, Klischees oder Hass zerrüttet wird...

Ich finde nicht, dass die Medien explizit Pro-Homosexualität sind. Es gibt manchmal aber eher selten auch durchaus kritische Ansichten. (Ich als Homosexueller kann das zwar nicht nachvollziehen aber akzeptieren muss ich es trotzdem)

Die Frage ist natürlich welche Argumente sprechen gegen Homosexuelle. Werde ich dann verboten oder was sollte man damit erreichen? Oder soll ich mich dann schlecht oder auch ausgegrenzt fühlen? 

Ich glaube, dass es keine Argumente gegen Homosexuelle gibt, weil es eben keine gibt. Ich bin durch meine Sexualität kein Mensch zweiter Klasse um es ehrlich zu sagen ich unterscheide mich kein bisschen von Heterosexuellen. Also warum sollte man darüber diskutieren?

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Kommentar von Garlond
05.04.2016, 23:18

Alles was die Natur geschaffen hat ist natürlich.
Normalität bezeichnet in den meisten Fällen die am häufigsten vorkommende Eigenschaft.

Albino zu sein ist nicht normal, rote Haare haben ist (zumindest bei uns) auch nicht normal.

Es ist normal Chinese zu sein, denn die meisten Menschen sind Chinesen :)

Die Frage ist einfach, was soll Normal aussagen. Kein herausragender Künstler ist normal, sonst wäre er nicht herausragend.

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Ist es normal,behindert zu sein? Es gibt solche und solche und ich bin der Meinung,was auch immer die Medien darüber berichten,ich habe und vertrete meine eigene Meinung. Für mich ist es normal,mit Homosexuellen und mit behinderten Menschen Kontakt zu haben!Weil für mich niemand abwertend oder weniger Wert ist!

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Kommentar von icarenot
05.04.2016, 18:57

Danke für deine Antwort - Homosexuelle/Behinderte sind sicher nicht weniger wert als andere Menschen. Das sollte nicht zur Diskussion stehen.

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Es geht niemanden anderen etwas an, ob jemand auf Männlein, Weiblein oder beidem steht.

Nicht normal sind meiner Meinung nach eher diejenigen, die sich Gedanken über das Sexualleben fremder Leute machen. Die sollen sich lieber um ihren eigenen Kram kümmern, finde ich.

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Kommentar von icarenot
05.04.2016, 18:48

Danke für deine Antwort - ich stimme dir vollkommen zu.

"Ob jemand auf Männlein, Weiblein oder beidem steht"  , ist deren Sache.

Ich finde aber jedoch, dass es sehr von den Medien hevorgehoben wird. Was denkst du ?

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Es ist nicht der Normalfall, das stimmt, denn es betrifft nur etwa 5-10%  der Menschen. Also eine Minorität.

Da die Betreffenden ihre Homosexualität aber nicht aufgrund moralischer Verworfenheit erworben haben, sondern durch eine zu geringe Testosteronversorgung im Mutterleib, ist es absolut unsinnig, sie abzulehnen. Du lehnst ja auch Menschen nicht ab, die zwei verschiedenfarbige Augen haben.

Wenn man aufdringliche Homosexuelle abwehrt, die einen verführen wollen, ist das nachvollziehbar, aber das ginge einem bei heterosexuellen Menschen auch so.

Diesen relativ wenigen aufdringlichen und zickigen homosexuellen Selbstdarstellern stehen aber deutlich mehr Schwule gegenüber, die besonders gebildet und einfühlsam sind und oft künstlerische hochbegabt, die einen ausgeprägten Geschmack für Ästhetik haben und gepflegt, höflich und sauber auftreten.

Und die sind mir deutlich lieber als ungepflegte, laute, proletenhaft auftretende Testosteronmonster, die jede Frau für Freiwild halten. Und die aufgrund ihrer geringen Hirngröße noch nicht mal in der Lage sind, das Schild "rauchfreier Bahnhof" zu entziffern.


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Ich finde es nicht schlimm, aber auch nicht normal ( was ist schon normal?), weil die Biologie das irgendwann ja mal anders vorgesehen hat, toleriere es aber auch!

ich finde auch, dass die Medien glücklicherweise sehr pro- Homosexualität eingestellt sind, habe es aber noch nie bemerkt, dass jemand bei einer Begründeten Kritik als untolerant/ homophob dargestellt wurde!

Jeder hat in Deutschland Meinungsfreiheit und wenn die Zweifel begründet sind und vernünftig vorgebracht werden, sollten diese auch durchdacht und toleriert werden!

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Servus,

Selbstverständlich ist es normal, homosexuell zu sein o_0 :D

Es geht nicht darum, ob Homosexualität natürlich ist oder nicht (das ist sie, es kommt ja auch bei Tieren vor), sondern wenn du das Wort "normal" benutzst, dann beziehst du dich darauf, was etwaigen gesellschaftlichen Normen / Wertansprüchen entspricht.

Homosexualität ist laut den gesellschaftlichen Normen genauso normal wie Heterosexualität, auch wenn es natürlich nicht so häufig vorkommt :)

Ich persönlich kann nicht erkennen, dass Medien pro homosexuell eingestellt sind - es wird ziemlich neutral berichtet, wenn bspw. Menschen wie Klaus Wowereit oder der erst kürzlich verstorbene Guido Westerwelle erwähnt werden - dort wird von "Ehemann" gesprochen, ohne dass daraus was Besonderes gemacht wird.

Meiner Meinung nach steht man sofort als homophob/ untolerant da, wenn
man etwas gegen Homosexuelle sagt, auch wenn dies begründet ist.

Es gibt nichts Begründetes, was du gegen Homosexuelle sagen kannst.

Ich sage ja gegen Heterosexuelle auch nichts ;)

Lg

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Ich bin der Meinung, dass es normal ist, begründe es mit natürlicher Selektion. Es gibt auch homosexuelle Pinguine und andere Tiere, die dann sogar versuchen Nachwuchs zu zeugen.

Was heißt pro-Homosexualität, ich denke, Medien sind weder für noch gegen Homosexualität, sie sind ihr neutral gegenüber (wie ich).

Mit welcher Begründung hast du etwas gegen Homosexualität?

Liebe Grüße

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Kommentar von icarenot
05.04.2016, 18:29

Wie bist du denn auf die Schlussfolgerung gekommen ,dass ich etwas gegen Homosexualität habe?

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Normal, unnormal - mal ehrlich: Wen interessierts? Aus welcher Motivation heraus kommt diese Frage? Ist es überhaupt mehr als eine in eine Frage verpackte Meinungsmache? Homosexualität schadet niemandem. Mehr ist doch überhaupt nicht relevant.

Die Medien sind pro-Homosexualität eingestellt? Selbstverständlich sind sie das. Was sollten sie auch sonst sein? Gegen Homosexualität?

Meiner Meinung nach steht man sofort als homophob/ untolerant da, wenn
man etwas gegen Homosexuelle sagt, auch wenn dies begründet ist.


Was sollte man denn begründet dagegen sagen können?

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Die einzige Definition von "normal", auf die sich alle einigen können, ist "das, was die Mehrheit macht". Denn nur diese Definition kommt ohne Urteile und Vorurteile aus - zählen reicht.

Mit anderen Worten, einen Auto-Führerschein zu haben ist für Erwachsene in den Industrieländern normal, einen Pilotenschein zu haben aber nicht.

In diesem Sinne ist Homosexualität nicht normal, da sie eine Minderheit der Menschen betrifft. Aber sie ist natürlich. Sie tritt immer wieder auf, bei Menschen und übrigens auch bei Tieren, und nach allem, was wir wissen, ist sie angeboren.

Und was die "Einstellung" der Medien angeht: Ich kann mir keinen einzigen Fall vorstellen, wo es begründet sein kann, etwas gegen  Homosexuelle als Gruppe zu sagen. Insofern ist es die Aufgabe der Medien, neutral  zu berichten und nicht irgendwelchen Vorurteilen Vorschub zu leisten.

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Naja, ich finde Homosexualität ist etwas vollkommen normales. Nur weil es mehr heterosexuelle Menschen gibt, heißt es nicht, dass alles andere unnatürlich ist.

Ich finde Medien sind nicht wirklich 'pro-Homosexualität' eingestellt. Sie sind neutral und das sollte auch so sein. Es gibt KEINE Gründe gegen Homosexualität!

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Kommentar von icarenot
05.04.2016, 18:53

Danke für deine Antwort - bis auf das Fortpflanzungsargument, was sich erübrigt bei der geringen Anzahl von Homosexuellen, gibt es keinerlei Gründe dagegen. 

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  • Der Normalitätsbegriff ist ja in letzter Zeit durch politisch-korrekte Zensur in die Kritik geraten.
  • "Normal" im Sinne von weit verbreitet und üblich ist Homosexualität eindeutig nicht, sondern ein Minderheitenverhalten. Der Normalfall ist Heterosexualität.
  • "Normal" im Sinne von gesund und natürlich ist Homosexualität schon. Es ist fest davon auszugehen, dass Homosexualität evolutiv entstanden ist und irgendeinen noch nicht sicher bekannten Vorteil für die Gesamtgruppe bietet.
  • Du hast recht, dass die politische und mediale Einstellung extrem stark "pro-homosexuell" ausgerichtet ist. Meinungsfreiheit sieht anders aus. Politische Korrektheit ist zur neuen Methoden der Zensur geworden und drückt Denkverbote durch.
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Kommentar von CalicoSkies
06.04.2016, 00:43

Du hast recht, dass die politische und mediale Einstellung extrem stark "pro-homosexuell" ausgerichtet ist. Meinungsfreiheit sieht anders aus. Politische Korrektheit ist zur neuen Methoden der Zensur geworden und drückt Denkverbote durch.

Ich habe dich eigentlich immer sehr weltoffen und liberal eingeschätzt.

Woher stammt dieser Eindruck? Was z.B. ist ein konkretes Beispiel dafür?

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Ich glaube "normal" ist es nicht, jedenfalls nicht biologisch gesehen da es von dem eigentlichen Ziel des Geschlechts abweicht.

Aber homosexualität gibt es bei fast JEDER Rasse auf diesem Planeten...also im großen und ganzen betrachtet ist es normal !


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Homosexualität ist nunmal eine Lebensform, die man tolerieren muss. Selbstverständlich wird das einem von den Medien quasi schon indoktriniert. Auch weil sich viele Politiker und andere Promis urplötzlich outen.

Ich finde nur, wenn man sich zu dieser Lebensart entschieden hat, dann ist man auf natürliche Art und Weise nicht in der Lage eine Familie zu gründen. Sich dann eine Leihmutter oder nen Samenspender zu besorgen, nur um aus egoistischen Gründen der Natur einen "Streich" zu spielen, empfinde ich als unmoralisch.


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Kommentar von icarenot
05.04.2016, 18:54

Danke für deine Antwort - Adoptieren bei homosexuellen Paaren stehe ich auch kritisch gegenüber, zumindest solange das Kind nicht alt genug ist 

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Kommentar von randomhuman
05.04.2016, 20:22

Ich stimme mit ihrem letzten Absatz nicht ganz überein obwohl ich ihn durchaus verstehe...

Da z.B. das Samenspenden nicht nur Homosexuelle betrifft, sondern im Regelfall auch viele bzw. deutlich mehr Heterosexuelle, weil es bei vielen einfach nicht klappt aus gesundheitlichen Gründen usw. 

Dann könnte man auch sagen ich halte nichts von künstlicher Befruchtung obwohl für sehr viele auch das nur der einzige Weg ist um ein Kind zu bekommen...

Das hat außerdem nichts mit egoistischen Gründen zu tun... Was ist bitte egoistisch daran Kinder bekommen zu wollen. Das unterscheidet sich nicht grundlegend zu dem wie Heterosexuelle Paare Kinder bekommen oder eben wollen. Nur weil es da "natürlich" ist, ist es also nicht egoistisch. Den Sinnzusammenhang finde ich nicht.

Und allgemein was gibt es für Vorbehalte gegen die Adoption für Homosexuelle Paare. Da wird genauso geprüft werden wie bei Heterosexuellen Paaren ob die Eltern wirklich gut sind und sich um das Kindeswohl gekümmert wird.

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Kommentar von Projektplaner13
27.04.2016, 21:45

hey FancyDiamond, deine Worte :... wenn man sich zu dieser Lebensart entschieden hat...mit diesen Worten hast du dich selber abgeschossen, man kann sich nicht zu dieser Lebensart entscheiden - oder man belügt sich und ALLE - das ist unlogisch... real ist es unmöglich...dein Satz sagt mir, daß du dich mit der Angelgenheit in Sachen Homosexualität nicht befaßt hast, sondern nur etwas daherredest...TIPP : informier dich bitte, bevor du über Dinge redest, die du nicht so kennst, viel Erfolg damit...

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Ich finde es so ätzend wie die Medien das hypen, in jeder Sendung mittlerweile Schwule, die es übertreiben, sich wie kanarienvögel anziehen und ihre art extrem krass rüberbringen... ich finde das gehört nicht ins TV, das ist einfach nur krank.   Persönlich habe ich aber nichts gegen diese Menschen, sie können nichts dazu.

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Kommentar von OnkelSchorsch
05.04.2016, 18:17

Deine Meinung, ist völlig okay.

Nur hier sehe ich es anders als du, wenn du schreibst: "ich finde das gehört nicht ins TV". Denn du kannst ja umschalten, wenn du was siehst, was dir nicht gefällt. Mache ich auch so.

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Nicht normal, aber auch nicht krank. Ja die Propaganda in den Medien ist wirklich schlimm und: lass dich nicht von iwelchen Mädchen, welche mit ihrer Regenbogenbrille noch "higher" sind, als so manche Politiker, als homophob darstellen.

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