Frage von jungundnational, 117

Ist es "normal" dass Nachfahren von Nazis heutzutage noch stolz auf das Wirken ihrer Vorfahren sind?

Also wenn ein heute erwachsener Mann einen Vater hatte, der ein Nationalsozialist war(etwas bekannter) und aktiv an der Judenvernichtung mitgewirkt hat, und dieser Mann heutzutage noch immer die NS- Ideologien vertritt, da sie eben in seinem Kopf sind und er diese auch an seine heute jugendlichen Kinder weitergibt. Gibt es noch viele dieser Menschen oder ist es eher eine Ausnahme?

Antwort
von Dahika, 60

Ich fürchte schon, dass es viele gibt, die das tun.

Aber es gibt sicher auch viele Nachfahren von Naziverbrechern, die die Taten ihrer Väter zutiefst verabscheuen und sehr darunter leiden, dass ihre Väter Verbrecher waren. Das kann bis zu starken persönlichen Depressionen gehen.

Die Enkelin von Amon Göth - Schindlers Liste - hat dies in ihrem Buch eindrücklich beschrieben.

Antwort
von tuedelbuex, 42

Dieser erwachsene Mann wird wahrscheinlich damals noch recht jung gewesen sein und hat diese Ideologien "mit der Muttermilch" aufgesogen und ist deshalb, trotz des ganz offensichtlichen Unrechts, welches Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, weiterhin von ihnen überzeugt. Denn in seinen Augen hat der Führer Recht gehabt und wie könnte es angehen, dass der eigene Vater ein Verbrecher gewesen sein sollte....völlig unmöglich....Gerade ältere Herrschaften (aber auch die Damen) zwischen 80 und 100 (+X) aus "besserem Hause" (Adel, Alte Offiziersfamilien), oft während des Krieges vom Vater mitsamt des Familienvermögens ins sichere Ausland verbracht, hängen gerne solchen Ansichten nach, nachdem sie nach dem Krieg nach Deutschland (dann als Halbwaisen, Vati wurde verurteilt und hingerichtet, natürlich ungerechterweise) zurückgekehrt sind. Auf solche Leute treffe ich (allerdings immer weniger) beruflich, da ich im Kundendienst für Haustechnik tätig bin und solche Geschichten schon häufig "aus erster Hand" hören durfte(?) oder eher musste...

Antwort
von Jumphero, 72

Naja die Kinder von denen waren schon stolz biss sich die Meinung änderte...die meisten sind normal und sie entschuldigen sich dafür was ihre Vorgänger gemacht haben es gibt aber noch die die noch grössere Nazis geworden sind...aber wenn sie dann auf freundliche Bürger treffen gibts aufs maaul

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Naja, 90 % dieser "Neonazis" hätten unter Adolf einen Spaten in die Hand gedrückt gekriegt. Mit Suffköpfen und Baseballschlägerschwingenden Arbeitslosen kann man eben auch keinen Staat äh Volksgemeinschaft aufbauen.

Die heutigen Neonazis können froh sein, daß sie in der Bundesrepublik leben, unter jeder anderen Diktatur wären das die ersten, die als Kanonenfutter dienen dürften.

Kommentar von surfenohneende ,

Die heutigen Neonazis können froh sein, daß sie in der Bundesrepublik leben, unter jeder anderen Diktatur wären das die ersten, die als Kanonenfutter dienen dürften.

Oh JA,

zu Etwas Anderem als Kanonenfutter taugen Neonazis auch nicht ^^

Naja, 90 % dieser "Neonazis" hätten unter Adolf einen Spaten in die Hand gedrückt gekriegt. Mit Suffköpfen und Baseballschlägerschwingenden Arbeitslosen kann man eben auch keinen Staat äh Volksgemeinschaft aufbauen.

Oh JA,

oder diese sogenannten "Neonazis" wären als sogenannte "Asoziale" / "Arbeitsscheue" heute selber im KZ gelandet ^^

Antwort
von NUTZ3RNAME, 12

Das ist normal, wenn auch nicht gut. Wer so erzogen wurde, denkt meistens auch so

Antwort
von Fordfahrer123, 62

In der Regel distanzieren sich die Nachfahren dann besonders stark vom Nationalsozialismus oder schwenken sogar ins genaue Gegenteil um.

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