Ist es normal, dass man wieder Disskusionen mit dem Pferd führen muss, nachdem man nun etwas anders macht als bisher?

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7 Antworten

Das wichtigste haben wohl alle überlesen.... "Nach einem Eingriff..".

Das ist nicht unnormal ! Nach einem größeren Eingriff mit langer Narkosedauer verhalten sich einige Pferde so.

Ich habe manchmal das Gefühl, als ob das Gehirn dabei resettet wird, denn das habe ich bei mehreren Pferden erlebt.

Nun heißt es, das ganze noch einmal von vorne... dieses mal wird es allerdings schneller gehen. Du musst wieder damit beginnen ihn sehr stark zu kontrollieren. Jede Abweichung sofort korrigieren und dabei schnell und genau sein. Damit lernt er erneut, dass Du die Kompetenz hast und aufpasst. Das machst Du ja bereits und anfangs muss man eben auch mal massiv Maßregeln. Das lässt dann jedoch nach. So wie Du es bisher erreicht hast, ist es der richtige Weg.

Wenn Du ihm beweist, dass Du jede Sekunde aufpasst, wird er sich auf dich verlassen und das Ergebnis ist, dass er keine Gespenster sieht, sondern auf Dich vertraut.

Ja, etwas frustrierend ist das schon, wenn man bereits einen so weiten Weg miteinander gegangen ist, aber:

Du bist diesen Weg schon einmal gegangen - und kannst es wieder -

LG Calimero

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Kommentar von BloodredPoetry
18.03.2016, 20:29

Ich hatte den Eingriff und nicht das Pferd^^ Jedoch hatten wir einen Stallwechsel^^ Danke aber trotzdem, dass du mich unterstützt ;) Ich hab nämlich einen mega Dickschädel, aber weiss manchmal nicht wie ich das sagen soll^^

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Kommentar von BloodredPoetry
29.03.2016, 19:53

Und es läuft wieder...Mittlerweile nehmen wird wieder proffessionellen BA-Unterricht und ich glaube es wird 1000 Mal besser als es vor dem Stallwechsel war, weil wir jetzt endlich gute Unterstützugn bekommen, was wir leider früher nicht hatten...

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lass dich nicht auf diese machtspiele ein.

sie sind lebensgefährlich.

mach bitte keine freiarbeit mit dem pferd. sobald es entdeckt, wieviel kraft es hat, wird er es ausnutzen.

in der tat - er testet.

und an der longe reissen ist nicht mal eine notlösung. es ist gar keine lösung.

mach mit dem pferd am besten keinerlei freiarbeit mehr. übe bei der bodenarbeit mit ihm dinge wie stellung und biegung, seitwärts gehen - und - ganz wichtig - wieder das rückwärtsgehen.

begieb dich mit diesem pferd niemals in situationen, in denen du nicht hundertpro die kontrolle hast.

wenn er auch nur EINMAL vorn rauslangt - ob aus ungeduld oder in richtung rangordnung, dann bist du mindestens 3 wochen ausser gefecht.

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Kommentar von BloodredPoetry
17.03.2016, 20:51

Beim Führen hab ich keine Diskussionen mit ihm, da klappt alles gut, selbst das Rückwärts gehen. Dass er halt mal Gespengster sieht, kommt vor aber ich hab ihn bisher immer dran vorbei gebracht. Ich möchte halt gerne etwas weiter kommen, insbesondere Freiheitsdressur spricht mich sehr an und bisher sah das ja ganz gut aus...aber jetzt fürchte ich, dass ich das nie schaffe...fühle mich allgemein sehr unfähig was Pferde betrifft...

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Keine Machtspiele! Ein Pferd schaut in deine Seele rein und weißt schon ob du gut gelaunt zu ihm kommst oder genervt oder gestresst. Überlege dir nicht Zuviele Aufgaben für den Tag, er ist kein Mensch mit den du alles "besprechen" kannst. Und spüre das du im Gleichgewicht bist und führen kannst bevór du zum Pferd gehst. Dann folgt er dir überall hin wo du gehst. Viel Glück!

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Ich kenne das von meiner RB nur zu gut. Sie ist noch jung und hat sehr viel Hengstverhalten aus seiner unbeschwerten Jugend mitgenommen. Wenn ich einmal denke, ich haben sein Vertrauen und seinen Respekt, beweist er mir, dass es nicht so ist und er stärker ist. Ich weiß genau, wie frustrierend das ist, aber ich habe bisher noch keine Lösung für unser Problem gefunden. Ich glaube, das muss jeder individuell angehen...

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Kommentar von BloodredPoetry
17.03.2016, 20:54

Immerhin bin ich nicht die Einzige, die dieses Problem hat. Bisher bin ich mit der Methode Buck Branaham nicht schlecht gefahren: Lass das Pferd den Fehler machen, es soll irgendetwas machen. Wenn das Verhalten erwünscht ist, wird Druck weggenommen, wenn nicht folgt eine Konsequenz. So lernt das Pferd mitdenken, es ist logisch für das Pferd. Schlussendlich wird die Rangordnung in einer Pferdeherde auch nicht besonders sanft ausgemacht...dewegen hab ich auch kein besonders grosses Problem dem Pferd mal kräftig an der Longe zu reissen.

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Hallo du!

Ich sage dir das aus guter Erfahrung, dein Pony kann alles doch du musst an dir arbeiten!Anstatt mal lauter zu werden könntest du dich mal auf die Weide deiner Rb setzen und nachdenken was du falsch machen könntest!Setz dich einfach zu ihm und beobachte ihn mache viel Bodenarbeit und versetze dich in ihn!Ich wünsche dir viel Erfolg ;)

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Kommentar von BloodredPoetry
05.10.2016, 21:43

Danke die Frage ist schon uralt und wir haben all die Probleme inzwischen gelöst ;) Dafür leider das Zwischenmenschliche mit der Besi nicht :(

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Nein, mit dem Pferd diskutieren ist nicht normal.

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Sowas kenne ich von meinem. ich würde die freiarbeit erstmal lassen, das kann für dich wirklich sehr böse ende.

Ich wurde geschupst, getreten und gebissen, danach habe ich aufgehört.

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Kommentar von BloodredPoetry
17.03.2016, 22:21

So schlimm ist es mittlerweile zum Glück nicht mehr. Er hält immer Abstand. Es sein lassen find ich auch nicht gerade toll, weil ich dann aufgebe und aufgeben ist ja nie gut. Hast du damit wieder angefangen? Anderseits muss ich von dem Pferd  mittlerweile sagen, dass er schön Abstand hält, wenn ich Futter ins Heunetz oder in die Krippe gebe (er wartet schön in der Ecke, muss ihn nur noch sanft mit der Gerte antippen), auch in die Boxe laufen oder raus laufen, würd er mich nie anrempeln...er wartet immer schön bis ich voraus bin. Das hab ich ihm beigebracht...

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