Ist es normal, dass ein deutscher Nationalist starke Sympathien für Frankreich hat?

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4 Antworten

Starke, eigenständige Nationen, die miteinander befreundet sind. Kann ich gut nachvollziehen.

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Kommentar von elagtric
14.07.2016, 10:18

ja, alle sind stark, nur eine ist stärker. Merkste was ?

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Ja warum denn nicht? Die politisch rechtskonservativen haben zur Zeit einen gemeinsamen Feind-den Islam.

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Kommentar von thetee99
14.07.2016, 10:15

Wie kann eine Religion der Feind einer politischen Ideologie sein? Die Säkularisierung ist bei dir wohl noch nicht angekommen? :(

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Kommentar von Bube1602
14.07.2016, 10:18

Wie kann eine Religion der Feind einer politischen Ideologie sein?
Damals vor 75 Jahren war es das Judentum?
Religion kann und wird IMMER politisch eine große Rolle spielen!

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Kommentar von Bube1602
14.07.2016, 10:54

Nur mal so… Die AKTUELL am meisten politisch verfolgte religiöse Minderheit ist das Cristentum. Hier ein Auszug eines Artikels aus der SZ:
Vor wenigen Tagen veröffentlichte das christliche Hilfswerk Open Doors den Weltverfolungsindex 2013. Daraus geht hervor, dass weltweit etwa 100 Millionen Christen verfolgt werden. Am schlimmsten ist die Lage in Nordkorea.

Auch andere religiöse Minderheiten wie die muslimischen Rohingya in Myanmar oder die Uiguren in China sind staatlicher Willkür und Unterdrückung ausgesetzt.

Weiter heißt es:

Doch den besorgniserregendsten Trend bei der Unterdrückung stellen wir im Nahen Osten fest. Dort sind religiöse Minderheiten derzeit massiver brutaler Verfolgung ausgesetzt.

Gegen wen richtet sich die Gewalt dort besonders?

Vor allem die Christen sind bedroht. Im Irak etwa wird die christliche Minderheit der Assyrer und Chaldäer aus dem Land vertrieben und systematisch ausgelöscht. Seit Beginn des Irak-Kriegs 2003 hat sich der Anteil der christlichen Bevölkerung von etwa 1,2 Millionen um mehr als die Hälfte reduziert. In Nordkorea gelten Christen als politische Straftäter. Folter, Hinrichtungen und barbarische Experimente sind in nordkoreanischen Arbeitslagern für sie Alltag.

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Frankreich ist ja evtl. ein gutes Vorbild für nationalisitschen Stolz und patriotisches Denken und rechtskonservativ bedeutet nicht gleich rechtsradikal. Nach letzteren und im Bezug auf die gute, reine deutsche Historie, müsste man Frankreich ja eigentlich hassen, alleine für den Versailler Vertrag. Gemäßigte, rechtskonservative wollen in der Regel das Altbewährte beibehalten, dazu zählt auch seit längerem eine enge Kooperation mit dem Nachbarland Frankreich.

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Vielleicht hat das mit Sympathien für den "Front National" und das "Mouvement Identitaire", das ja von Frankreich nach Deutschland rübergeschwappt ist, zu tun.

Und wie hier schon jemand sagte, hat man ja mit dem Islam einen gemeinsamen Feind.

Frankreich und Deutschland sind ja auch irgendwie beide "Christliches Abendland". Und das wird ja von vielen Rechten sehr hochgehalten.

Das wären die drei Aspekte, die mir jetzt einfallen.

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