Frage von Atheist659, 280

Ist es normal das man sich von Homosexualität angeekelt fühlt?

Ich finde Homosexualität und Homosexuelle ekelhaft, aber ist das normal? Mich widert es einfach an, allein schon die Vorstellung. Warum muss man Homosexualität eigentlich toll finden? Ich meine sonst wird man gleich als "Homophob" abgestempelt heutzutage. Warum eigentlich? Warum muss man Homosexualität heutzutage eigentlich toll finden? Und evolutionär gesehen macht Homosexualität ja auch keinen Sinn oder?

Antwort
von randomhuman, 143

Warum muss man dies warum muss man das bla bla. Du musst gar nichts. Was du aber kannst ist deine Meinung für dich behalten. In einer zivilisierten Gesellschaft hat jeder das Recht auf ein ganz normales Leben, so eben auch alle Homosexuellen. Ob du das toll findest oder nicht interessiert mich nicht die Bohne, solange du niemanden beleidigst oder ablehnst nur aufgrund der sexuellen Orientierung.

Schon alleine dadurch, dass du mich ekelhaft findest, obwohl du mich gar nicht kennst zeugt von einer sehr einseitigen Sichtweise, wenn nicht gar sehr oberflächlichen. Ich finde das schade, weil Respekt untereinander sehr wichtig ist, vor allem in einer demokratischen Gesellschaft. 

Evolutionär macht so vieles nicht Sinn. Darüber brauchen wir keine Diskussion anfangen, da es kein Argument ist.

Kommentar von don2016 ,

lieber randomhuman...dieser Atheist659 ist ein alter "Kunde" hier, der unter unzähligen Namen schon gegen Homosexuelle gehetzt hat; er ist wirklich selber schwul (17J. alt, m), hatte mich auch schon einige Male beleidigt; ich sehe nur eine Therapie für ihn als Hilfe; er ist darüberhinaus auch suizid gefährdet, weil er sich selber haßt; gibt schwulenfeindliche Parolen raus, is aber selber schwul, das hatt er mir mal gebeichtet...vlt. kann ein Psychologe noch helfen, liebe Grüße aus Köln

Kommentar von don2016 ,

...danke für Dh...; bei unserem FS hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob er auch die Hilfe eines Psychologen annehmen würde; wenn du wüßtest, was der alles an NEGATIVEM von sich gab - es war echt krankhaftes, ja sogar kriminelles dabei - ...dennoch, wenn ich ne Chance sehen würde, ihm helfen zu können, mit nem fähigen Therapeuten, würde ich es versuchen, liebe Grüße

Kommentar von Dxmklvw ,

Ich sehe einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Stellen einer Frage, in der zur Begründung lediglich das eigene Empfinden dargestellt ist, und dem Versuch eines Meinungsdiktats, das sich aufdrängend dagegen richtet, eine bestimmte Frage zu stellen.

Kommentar von randomhuman ,

Und was willst du mir damit sagen...? 

Kommentar von don2016 ,

...der weiß selber nich, was er meint...hohoho

Antwort
von xXSnowWhiteXx, 34

Ist es normal sich vor Homosexuellen zu ekeln? Leider ja. Ist es rational? Nein! 

Es geht nicht darum, was man toll finden muss und was nicht, sondern was das menschlichste ist. Und die Liebe zwischen zwei Menschen ist menschlicher als alles andere, egal welchen Geschlechts. 

Meiner Meinung nach, sind wir gar nicht in der Position darüber zu entscheiden, was wir am menschlich-sein toll finden zu haben und was nicht. Denn wenn wir in die Wiege gelegt bekommen, wie wir sind, dann ist das halt so. 

Wenn man Homosexuelle nicht "toll" findet (akzeptiert), hat man was gegen sie. Und wenn man etwas gegen Homosexuelle hat, ist die Abneigung dahinter sinnlos und ohne jeden Grund. 

Ich sage immer: Wenn ich Leute Rosenkohl essen sehe, stelle ich mir immer vor wie ich das auch machen würde. Ich beziehe immer alles gleich auf mich. Und dann könnte mir kotzübel werden, weil ich keinen Rosenkohl mag. Das heißt aber nicht, das Rosenkohl zwangsweise schlecht ist, nur weil der mir nicht schmeckt. Und wenn der anderen schmeckt, dann freu ich mich doch, das andere glücklich damit sind. Dann hat es mich nämlich eigentlich auch nicht zu interessieren, was andere Leute so essen. Damit werte ich den Rosenkohl weder ab, noch muss ich ihn selbst essen. 

Und dieses gerede von wegen "ist gegen die Evolution und so weiter", kommt meiner Erfahrung auch immer von den größten Hobby-Biologen. Oder wenn das als "nicht natürlich" abgestempelt wird. Shampoo, Hamburger, Autos. Bankkarten und Computer sind auch nicht "natürlich", und trotzdem dulden wir sie. 

Lg <3 

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 70

Die Mehrheit der Gesellschaft hat Homosexualität mittlerweile akzeptiert oder duldet sie zumindest. Ich persönlich finde sie nicht schlimm, denn jeder soll sich so ausleben wie er das möchte. Ob Sinn oder nicht spielt in Dingen die mit Liebe oder Beziehungen/Gefühlen zu tun haben sowieso keine Rolle.

Antwort
von nai994, 42

Du musst es nicht toll finden, aber bitte akzeptiere es. 
Aber ich verstehe es nicht. Warum fühlt man sich durch ein homosexuelles Paar belästigt? Liebe ist was schönes, davor muss man sich nicht ekeln.

Antwort
von ClochardFranken, 97

Warum stellst du dir so etwas vor? Ich habe nichts gegen Homosexuelle. Jeder wie er will, und kann. Aber ich finde das jetzt auch nicht "toll", und mach einen Fan Club auf. Ehrlich gesagt, mach ich mir da gar keine Gedanken drüber. Ich bin ja Hetero.

Und als Heterosexueller kann man doch damit ganz entspannt umgehen. Ein Schwuler hat mir noch nie ein Mädel ausgespannt. Wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich ganz sympatisch. Vielleicht find ich sie doch "toll". :))

Kommentar von Dxmklvw ,

"Ein Schwuler hat mir noch nie ein Mädel ausgespannt."

Das ist der Normalfall. In Ausnahmefällen gibt es aber auch Schwule, die z. B. üble Sprüche in Umlauf bringen, um eine Hetero-Beziehung auseinanderzubringen, weil sie total scharf auf den Mann sind und dessen Freundin als Konkurrenz ansehen.

Egal, ob jemand für oder gegen etwas ist oder etwas einfach nur toleriert, für die eingenommene Haltung gibt es auch immer eine riesige Anzahl weiterer Argumente, die Betreffenden im Augenblick der Diskussion nicht in den Sinn kommen, die aber trotzdem wirksam bleiben und das Vorgetragene oder die Formulierung mit einfärben.

Kommentar von ClochardFranken ,

Tja, vermutlich bin ich nicht so scharf. ;)

Und ein A....loch zu sein, ist ja unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Bildung, sozialer Herkunft, Nationalität, Rasse, Religionszugehörigkeit usw.

Antwort
von nnblm1, 130

Homosexualität kommt auch im Tierreich vor, nur so zur Info - weil du meinst, es mache keinen Sinn.

Du musst überhaupt nichts gut finden, es reicht schon, wenn du andere nicht beleidigst und sie so leben lässt, wie sie es für richtig halten.

Kommentar von Dxmklvw ,

Das Argument, daß Homosexualität auch im Tierreich vorkommt, halte ich dagegen für nicht brauchbar, denn im Tierreich kommt u. a. auch Kannibalismus vor, was man auch nicht als Argument der Rechtfertigung verwendet, wenn Menschen gleiches Verhalten zeigen.

Es gibt jedoch einige andere Argumente, die dafür sprechen, Homosexualität zu tolerieren, ebenso, wie es Argumente gibt, die dagegen sprechen.

Kommentar von don2016 ,

...die Aussage, daß Homosexualität auch im Tierreich vorkommt, ist sehr wohl brauchbar: denn die ist da genauso natürlich, wie bei uns Menschen...der Herr "kontrovers"....

Kommentar von Dxmklvw ,

Das Problem ist einfach nur, daß längst nicht alles, was natürlich ist bzw. auch woanders vorkommt, auch erwünscht ist. Vieles ist speziell von den Menschen nicht erwünscht, die gegenteilig ausgerichtet sind oder spezielle Betrachtungsweisen haben, welche für solche Menschen in deren Lebensumständen auch richtig sein können.

Kommentar von Raskolnikow21 ,

"ebenso, wie es Argumente gibt, die dagegen sprechen."

Aha? Da bin ich mal gespannt.

Kommentar von Dxmklvw ,

Solche Argumente ergeben sich aus den ebenfalls vorkommenden weiteren Folgen, wobei die Häufigkeit des Auftretens kein Kriterium sein kann, wenn es nur darum geht, schon den Anfängen von Unerwünschtem wirksam zu begegnen.

Dazu gehören diverse latente Gefahrenpotentiale, die sich über 10 Ecken ergeben. Viele Eltern wollen verhindern, daß ihre Kinder aus Neugier etwas ausprobieren oder daß sie in ihrem Denken in eine Richtung modifiziert werden, die dem Denken der Eltern entgegensteht.

Einige Homosexuelle überschreiten Grenzen, wobei die Grenzüberschreitung durch die Toleranz der hinnehmbaren Homosexualität erleichtert wird.

Menschen, die beispielsweise aus es aus nachvollziehbaren Gründen ablehnen, von Personen des anderen Geschlechts körperlich untersucht, durchsucht usw. zu werden, wollen höchstwahrscheinlich auch nicht, daß sich Homosexuelle an ihrem Körper möglicherweise aufgeilen.

Ebenso wollen viele nicht, daß es z. B. in speziellen Berufen nicht mehr eindeutig unterscheidbar wird, ob jemand nur den Erfordernissen des Berufes nachkommt oder ob er über den Beruf seine sexuelle Neigung auf irgend eine spezielle Weise an anderen teilweise auslebt.

Alles das gibt es natürlich stets, egal, ob etwas verboten wird oder nicht.

Die Nachvollziehbarkeit der Argumente ergibt sich deshalb in der Hauptsache nicht aus dem Aspekt, daß etwas theoretisch auch unerwünschte Folgen haben könnte, sondern daraus, daß das Tolerieren des Ganzen in diversen Details auch Tore zu mehr Mißbrauchsmöglichkeiten der entgegengebrachten Toleranz öffnet.

Kommentar von nnblm1 ,

Was hat das Ausleben sexueller Interessen im Beruf (unangebracht, klar) mit der Orientierung zu tun? Ich möchte von zB nicht von Pflegepersonal sexuell missbraucht werden, ganz egal welchem Geschlecht die betreffende Pflegeperson angehört und wie deren sexuelle Orientierung ist!

Risikoverhalten zeigen auch heterosexuelle Personen, ich bin nicht sicher, ob das so sehr mit der sexuellen Orientierung zu tun hat.

Antwort
von Dxmklvw, 49

Es ist absolut normal, daß Menschen unterschiedlich empfinden. Ebenso gibt es ja auch Menschen, die z. B. Schnecken verzehren, so wie es andere gibt, die sich schon bei dem Gedanken daran ekeln.

Im Gegensatz zu "normal" steht auch "künstlich herbeigeführt", wobei Letzteres meistenteils eng mit provozierend oder gegen den Willen Aufdrängen im Zusammenhang steht.

So ist es normal, etwas zu mögen oder sich heftig von etwas abgestoßen zu fühlen.

Aber es ist künstliches Aufdrängen, andere mit allen Mitteln dazu bringen zu wollen, auf Kommando anders zu empfinden. Obendrein ist es auch unsinnig, weil daraus bestenfalls ein "stillschweigend hinnehmen" entsteht.

Doch alle Dinge laufen immer in zwei Richtungen. Das nach außen gerichtete Verhalten kann angemessen sein, es kann aber etwas anders dargebraucht auch ein Aufdrängen sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand seine Abneigung gegen etwas anderen aufzudrängen versucht oder anderen aufdrängen will, etwas für gut zu halten.

Kommentar von don2016 ,

...was laberst du denn hier fürn Scheiß...???

Kommentar von Dxmklvw ,

Nun krieg dich mal wieder ein, ich habe doch verstanden, daß es dir nicht in den Kram paßt.

Antwort
von mary2016, 89

Man muss Homosexualität ja nicht toll finden aber man sollte homosexuelle Menschen genauso respektieren wie alle anderen Menschen auch.

Kommentar von Atheist659 ,

 

 Das fällt mir schwer.

Kommentar von Dahika ,

Gottchen, manchen Leuten fällt es schwer, ordentlich mit Messer und Gabel zu essen. Aber sie sollten es halt lernen. An seinen Einstellungen kann man arbeiten.

Kommentar von ClochardFranken ,

@Dahika

Kommentar des Tages!!! Gottchen......Spitze! :))

Kommentar von randomhuman ,

Made my day ;)

Kommentar von Reggid ,

mary2016:

...man sollte homosexuelle Menschen genauso respektieren wie alle anderen Menschen auch.

Atheist659:

Das fällt mir schwer.

und dann beleidigt rumjammern dass man als homophob bezeichnet wird ;-)

irgendwie seid ihr typen ja fast schon lustig...

Antwort
von peace1187, 51

Du sollst es einfach tolerieren. Aber deine Aussagen klingen in der Tat sehr Homophob!

Antwort
von Ontario,

Fragen darf doch einer noch stellen dürfen, oder ? Auch die Meinungsfreiheit ist noch legitim. Der Fragesteller hat eben ein Problem, was Homosexualität betrifft und das bringt er zum Ausdruck. In unserer Gesellschaft gibt es noch genug Menschen, die nicht wahrhaben wollen, dass Homosexualität eine Veranlagung ist und es an Toleranz fehlen lassen. Bei uns gab es bis vor einigen Jahren den Paragraphen 175, der Homosexualität unter Strafe stellte.Dieser Paragraph wurde abgeschafft. Es gibt noch genug Länder, in denen Homosexualität unter Strafe steht. Es sollte eben dahingehend Aufklärung stattfinden, dass Homosexualität eine Veranlagung ist, welche die Betroffenen nicht zu verantworten haben. Solange es da immer noch falsche. Vorstellungen gibt, bleibt auch die Ablehnung. Ich habe im Bekanntenkreis zwei Familien in denen die Söhne homosexuell sind. Die Mütter der Söhne schämen sich deswegen. Wenn es da Feierlichkeiten gibt und die Söhne bringen ihren Freund mit, da wird nach wie vor besonders genau hingeschaut. Die Religionen tragen auch noch dazu bei, dass Homosexualität abzulehnen ist. Christen , Moslems und andere.

Antwort
von don2016, 110

Lieber Fragesteller, du bist m 17 Jahre und selbst homosexuell, hat (d) eine Therapie nix gebracht ? ...geht die Hetzerei wieder los ? ...lass dich behandeln, mach das. ...durch nen Guten Psychologen kannst du wieder gesund (er) wurden, es ist ein guter Tipp, sonst fliegst du hier immer wieder raus. Gruß aus Köln

Antwort
von warehouse14, 86

Evolutionär gesehen macht Heterosexualität genausowenig Sinn. 

Also:Fortpflanzung nach Art der Amöbe. Für alle! ;)

Es gibt nunmal Leute, die sich wegen allem und jedem sofort beleidigt fühlen wollen, das/der nicht so ist, wie sie. Da wird man sogar als Unmensch betitelt, wenn man nur das Wort "krank" erwähnt.

Aber Krankheiten gehören doch auch zur Natur und sind somit ganz normal und demnach keine Beleidigung -.-

Ekelgefühle sind auch natürlichen Ursprungs. Grundlos hat die also keiner.

Im Übrigen gibt es genug Homosexuelle, die sich bei der Vorstellung eines heterosexuellen Aktes ekeln. Es wird also auch wieder nur 'ne natürliche Sache sein, wenn man etwas eklig findet, was eben nicht der eigenen Neigung entspricht.

Ich persönlich finde, daß intelligente Menschen es nicht nötig haben, andere aufgrund ihrer Individualität mit egal welchen Begriffen abzuwerten.

Also wer Dich als homophob betitelt und das als Abwertung meint kann nicht besser sein als Du. ;)

Also habt euch einfach lieb.

warehouse14

Antwort
von yearningforbo, 143

Das du dich nicht angezogen fühlst ist dein Recht und deine Meinung. Niemand sagt, dass du Homosexualität toll finden sollst. Was man heutzutage verlangt ist einfach akzeptiert zu werden, was meiner Meinung nach ein menschliches Bedürfnis ist, welches jeder Mensch auf dieser Welt verdient. Du selbst strebst auch nach Akzeptanz und Respekt in deinem Umfeld. Genau so tun es Homosexuelle. Du wirst leicht als Homophob abgestempelt wenn du Aussagen wie, "Ich finde Homosexualität und Homosexuelle ekelhaft". Dies wird und ist auch als Homophobie bezeichnet. Ich würde dir raten in Zukunf auf deine Ausdrucksweise zu achten. Natürlich fühlst du dich jetzt nicht zum gleichen Geschlecht angezogen. Das ist dein Recht. Es ist aber auf jeden Fall nicht in Ordnung beleidigende Aussagen ins Netz zu stellen, geschweige den, sie in der realen Welt zu äussern. Es geht auch nicht darum ob Homosexualität Sinn ergibt. Das du dich zu einer Frau/Mann hingezogen fühlst ergibt auch keinen Sinn. Liebe ergibt keinen Sinn und das muss sie auch nicht. 

Ich hoffe ich konnte dir die Augen einwenig öffnen.

Grüsse J

Kommentar von don2016 ,

@yearningforbo..., lies bitte meinen Kommentar nach der 1. Antwort hier bei randomhuman...; was ich schreibe, ist Tatsache von diesem: "Atheist659"...

Antwort
von Hyaene, 58

Nenne doch die ganzen pseudotoleranten Leute, die deine Meinung nicht akzeptieren "meinungsphob". 😂 Denn zur Toleranz gehört auch, andere Meinungen und Ansichten zu tolerieren, sofern sie sachlich geäußert werden. 

Ich selbst kann es nicht verstehen, dass du dich da so ekelst. ':-D Sind ja schließlich auch bloß einfache Leute, wie wir. Aber gut, ist ja etwas Subjektives. ^^

Ob es normal ist? Keine Ahnung. Aber ich finde es normal, dass man nicht alles mag. Mit Ehrlichkeit macht man sich leider eher mal unbeliebt, als mit Heuchelei. Kenne es bei anderen Themen nur zu gut. ^^' Und ja, bei vielen Themen heucheln die Menschen, was das Zeug hält, nur um nicht "böse" zu sein. 

Es kommt aber auf den Umgang(ston) mit seinen Mitmenschen an. Man muss nicht alles mögen, aber man muss deshalb auch nicht gleich diese Menschen anschreien, die man nicht mag. So, meine Meinung. 

Mal aus reinem Interesse. ^^ Warum ekeln dich Homosexuelle? 

Kommentar von don2016 ,

...er ist selber homosexuell, hat damit Probleme..s. meine Ausführungen...

Kommentar von Hyaene ,

Danke für die "Info", aber woher weißt du das? Und vor allem... Wie kann man sich denn dann selbst hassen? Homosexualität ist ja keine Krankheit, wegen der man kaputt gehen kann. Vielleicht hat er ja übertrieben konservative Eltern, die ihm einreden es sei schlimm? :-/

Kommentar von don2016 ,

@Hyaene..., er hatte schon unzählige Namen, Profile hier...wird immer wieder gesperrt; meldet sich einfach wieder unter anderem Namen an...; er hat es mir selber gesagt: er ist homosexuell (17 Jahre und männlich), auch Suizid gefährdet...der brauch echt Hilfe...; von seinen Eltern her weiß ich nix; er erzählte ja auch nix, woher er seine Probleme hat...er haßt einfach nur sein Schwulsein, haßt sich selber und insofern alles, was schwul ist...;

...obwohl er mich schlimmstens beleidigt hat, würde ich ihm Hilfestellung hier in Köln mit einem Psychologen geben; ihn damit auf die richtige Bahn zu bringen, vlt. sogar sein Leben retten, wär gern behilflich bei seiner Gesundung; ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen...wenn ich hier Selbstmord... gefährdete junge Menschen antreffe, sehr gerne helfen möchte, alles ins Lot zu bringen..., liebe Abendgrüße aus Köln

Kommentar von Hyaene ,

Hach ja, dieses Helfersyndrom... ^^'

Hatte ich vor einer ganzen Weile abgelegt, einfach, weil es sich gerade bei Jugendlichen sehr oft um verwöhnte Bälger handelt, die bloß nach Aufmerksamkeit rufen, sich über die ach so böse Welt beschweren, dann aber selbst vor Egoismus stinken. Und dann werden einem "Probleme" erzählt, die möchte man selbst erstmal haben. ^^

In diesem "Fall" scheint es wohl ausnahmsweise anders zu sein. :-(

Lieber TE

Ich kann es immer noch nicht verstehen, was dich daran so dermaßen stört homo zu sein. Es ist keine Krankheit, normal und nicht einmal eklig. Ich habe hier schon von Fetischen gelesen, das ist wirklich eklig. :'-D Zumindest für mich. Aber so lange keiner zu Schaden kommt oder Schutzbefohlene ausgenutzt werden, sehe ich da kein Problem, so merkwürdig mir auch manche Fetische vorkommen. ^^' 

Ich denke, das wissen hier einige, dass ich der Meinung bin, dass Menschen ebenfalls Tiere sind. Denn rein biologisch gibt es keine Unterschiede. Nur wörtlich, wie zum Beispiel; "Sex" = "Paarung" oder "Krieg" = "Revierkampf". Es sind verschiedene Worte, die dennoch ein und dasselbe beschreiben.

Auch bei anderen Tierarten, außer uns, gibt es Homosexuelle. Also kann dieses "Das ist nicht normal - natürlich" - Argument schon mal nicht gelten. Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass sie Homosexualität "erschaffen" hat. Und sei es um Überbevölkerung zu verhindern. Irgendeinen Sinn wird es schon haben.

Kommentar von don2016 ,

@Hyaene.....soweit so gut formuliert, aber mit deiner Meinung, deine eigenen Worte:

Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass sie Homosexualität
"erschaffen" hat. Und sei es um Überbevölkerung zu verhindern.
Irgendeinen Sinn wird es schon haben.

bin ich nicht einverstanden;

...wir homosexuell Liebenden, sind eine Art von verschiedenen Sexualitäten und somit normal und ja in der Natur gibt es das auch bei unzähligen Tieren; aber wir sind nicht geschaffen, der Überbevölkerung entgegenzutreten; sondern um uns Gleichgeschlechtliche genauso zu lieben, wie sich alle anderen lieben; egsal ob sie Kinder zeugen (können) oder nicht !

...vlt. "gurgelst" du vorher mal, bevor du ne Aussage triffst, derer du dir nicht sicher bist, ok ?...is ja nich bös gemeint...; deine Worte mit der Überbevölkerung währen aber passend, als Argument zu den Homophoben, die dumme Sprüche kloppen...

...liebet euch...

Kommentar von Hyaene ,

Lieber don2016,

ich habe mich mal auf dem Profil vom TE, auch seinem neuen, umgesehen. Du scheinst ihn regelrecht zu verfolgen, was ich auch nicht ganz normal finde, wenn ich ehrlich bin. Es hat auch nichts mit helfen wollen zu tun, wenn du egal, welche Frage er stellt, ihn gleich wieder an den Pranger stellst und überall erzählst, wie böse er doch ist und sein Privatleben, das er dir per PN schrieb, verbreitest. Im Übrigen braucht man nicht der ganzen Welt zu erzählen, wenn man jemandem hilft. 

Wer wirklich gern hilft, der tut es, weil es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist...

Dass der TE dir gegenüber auch mal aggressiv wurde, kann ich nun nachvollziehen, denn wie man sieht, kannst du nicht damit umgehen, wenn jemand anderes nur eine Vermutung äußert. Vielleicht hast du selbst ein Aggressionsproblem? Kommt mir nämlich ein wenig so vor. Ich kann dir auch nur raten, bevor du anderen helfen willst, solltest du dir vielleicht erstmal selbst helfen. 

Auch solltest du dich an das halten, was du selbst von anderen verlangst. Nämlich, dass man dich und deine Meinung akzeptiert, ohne dich anzugreifen und dir gleich mal etwas zu unterstellen.

Lasse andere in Ruhe, lasse ihnen ihre Meinung oder Vermutung, denn auch du weißt nicht, warum dies die Natur so eingerichtet hat. Das weiß nämlich niemand. Was wir aber wissen, ist, dass auch Liebe ein "Instrument" der Biologie ist und ihren Sinn hat. 

Und dieses "Homophob" - Argument, ist dasselbe, wie, wenn man als Nazi betitelt wird, nur, weil man eine Religion kritisiert.

Das war natürlich auch nicht böse gemeint. ;-P

Kommentar von Hyaene ,

P.S.

Du scheinst auch den Sinn meines Textes absolut nicht begriffen zu haben. ^^

Antwort
von Bicurious, 137

Man ist halt homophob wenn man sich davor ekelt ! Ich finde es nicht normal, aber nagut wie man es sieht..... ich zbs bin lesbisch .... aber das muss eine Person wie du ja nicht verstehen -.-'

Kommentar von Dxmklvw ,

Ein kleines gesellschaftliches Problem ergibt sich daraus, daß "homophob" zum Reizwort geworden ist und "heterophob" ziemlich ausgeblendet bleibt.

Kommentar von Hyaene ,

"heterophob" konnte ich bisher noch nicht am eigenem Leib spüren. ^^' Du etwa? Ist jetzt keine rhetorische Frage, sondern würde mich wirklich mal interessieren.

Mir wurde noch nie gesagt, dass ich unnormal oder krank sei, 
was ja bei Homosexualität sehr oft vorkommt. :-/

Antwort
von frischling15, 86

Mich schauderts, hier  so etwas zu lesen!

 Welche Weisheiten außer Deinem Nick "Atheist" und nun diesem Bekenntnis zur "Homophobie" hast Du denn noch vorzuweisen ?

Hoffentlich akzeptierst Du  Behinderte-  Angehörige anderer Religionen-   alte Menschen  und Frauen !

Kommentar von Hyaene ,

Da ich kein Freund der Heuchelei bin, stehe ich dazu, dass ich nicht alles toleriere und eine eigene Meinung habe. 

Die beginnt dann, wenn andere zu Schaden kommen. Nämlich bei Religionen, die menschenverachtend sind oder Behinderte, die sich ihrer Taten bewusst sind und wissen, dass ihre Kinder ebenfalls mit ihrer Krankheit (Gendefekt) zur Welt kommen und dennoch aus Egoismus Kinder in die Welt setzen. 

Wie man so etwas tolerieren kann, ist und bleibt mir ein Rätsel. Wahrscheinlich aber auch nur, weil man sich entweder zu wenig informiert hat oder einfach allen anderen alles nachquatscht. 

Im Übrigen kann durch Offenheit und Ehrlichkeit zur eigenen Meinung, auch Aufklärung entstehen... 

Antwort
von Directions, 47

Wieso kannst du deine Meinung nicht einfach für dich behalten?

Antwort
von Dahika, 99

Schmunzel.

Die Leute haben davor am meisten Angst, was sie selbst anzieht.  ;-)

Bei homophoben Leuten muss ich daher stets grinsen und denke mir meinen Teil.

Ob das normal ist, weiß ich nicht. Ich finde es albern. Es zwingt dich doch keiner dazu,  deinen eigenen homosexuellen Neigungen, wenn auch einigermaßen verdrängt, nachzugeben.

Ich selbst bin hetero und wollte auch nicht mit einer Frau Sex haben. Aber warum sollte ich es ekelhaft finden?

Ich finde auch Grünkohl ekelhaft, aber ich muss ihn ja nicht essen.


"Jeder Jeck es anders", sagen wir in Köln.


Kommentar von frischling15 ,

......und darum liebe ich  Euch !  :)

Kommentar von ClochardFranken ,

Kölle Alaaf. ;)

Antwort
von 34frager34, 13

Du musst das nicht toll finden, aber du solltest es tolerieren. Du willst dein Leben leben, so wie du es willst und das gleiche wollen die anderen auch. Genauso wenig wie du von ihnen als "homophob" abgestempelt werden willst, wollen sie von dir als irgendetwas abgestempelt werden. Es beruht also auf Gegenseitigkeit. 

Du kannst es ja ekelhaft finden, aber das darf die anderen nicht beeinflussen oder einschränken. Ich finde Fleischkonsum auch ekelhaft, deswegen verurteile ich weder Menschen, die welches essen, noch verbiete ich es ihnen. Ich lebe nach meiner Überzeugung, aber das heißt noch lange nicht, dass andere es auch müssen, nur weil ich es so besser fände.

Du musst bei so etwas weder hinsehen, noch dir irgendetwas vorstellen und praktizieren musst du es auch nicht! Du hast diese Freiheit, also lass sie die anderen auch haben.

Antwort
von Brunnenwasser, 87

Das fehlende Wort lautet Toleranz

Mehr mußt Du nicht besitzen, um es in Zukunft ignorieren zu können.

Antwort
von Rosalielife, 28

Wie wir andere Menschen beurteilen, liegt zum Teil an unserer Erziehung. Hatten wir Eltern, die uns mit ihrer Ansicht stark beeinflusst haben, haben wir gelernt, Dinge als verwerflich anzusehen und wenn wir das nicht reflektieren, tragen wir dieses Gelernte einfach weiter.

Sind Eltern tolerant und zeigen auch andere Sichtweisen auf, verhalten sich selbst offen und locker, können sich Kinder ihre Meinung selbst bilden und fühlen sich darin gestärkt.

Es ist auch prägend, in welchem Umfeld man lebt, wie Kollegen, Nachbarn etc. kommentieren, wie wir hier eingebunden sind. Wollen wir nicht auffallen, schließen wir uns der Meinung an.

Unser eigenes Sexualleben spielt die grösste Rolle. Wie ticken wir? Machen wir Experimente, was lassen wir zu, was können wir uns vorstellen?

Du bist überzeugt, dass du Homosexualität ablehnst. Das kultivierst du, das möchtest du anderen aufoktruieren.  Deine Meinung ist deine Sache, missionarisch anderen das aufzudrängen, die andere. Das geht entschieden zu weit!

Antwort
von LordofDarkness, 71

Niemand verlangt von dir, Homosexualität "toll" zu finden. Du sollst lediglich das Recht anderer Menschen anerkennen, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten.

Und ganz nebenbei, zum Begriff "ekelhaft"... Wirklich "lecker" ist auch heterosexueller Geschlechtsverkehr nicht. Das vergisst man nur zeitweise im Rausch der Erregung - eine geniale Erfindung der Natur, die dem Menschen überhaupt erst ermöglicht, Fortpflanzung zu betreiben, ohne dabei Brechreiz zu erleiden. Nehmen tut sich beides nichts.

Antwort
von Empylice, 80

Toll finden musst du gar nichts. Du sollst uns bloß akzeptieren! Du willst schließlich auch akzeptiert werden, wie du bist.

Antwort
von earnest, 39

Nein, das ist nicht normal.

Deine "Frage", in der du dich über (wie du sicher "privat" sagen würdest) "perverse Homos" beklagst, finde ich eklig, ja, pervers. 

Und menschenverachtend.

Es lohnt nicht, im Detail auf dein Geschreibsel einzugehen.

Kommentar von earnest ,

Übrigens, hier eine Weisheit, die ich dir mit auf den Weg geben möchte:

"Die größten Kritiker der Elche

Waren früher selber welche."

Oft ist es so, dass die schlimmsten Homophoben - also: Menschen wie du - sich selbst mit eben dieser Homophobie davon ablenken,  dass sie sich selbst über ihre sexuelle Identität nicht im Klaren sind.

Ob das für dich zutrifft, weiß ich natürlich nicht. Wenn es aber so sein sollte, dann weißt DU es.

Kommentar von don2016 ,

...hi earnest, ja es ist bei ihm so...lese ma oben meinen Kommentar, lg

Antwort
von Hamburger02, 75

Nein, normal ist das nicht.

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