Frage von Logdash, 21

Ist es normal das das Periphere Sehen nach außen hin vom sichtfeld immer schlechter wird?

Wenn ich z.B. ein Gegenstand ganz im Augenwinkel betrachte dann kann ich nicht mal die Farbe erkennen, ist ein Gegenstand aber relativ nah am Fokuspunkt (ich schaue nicht genau drauf sondern daneben) dann kann ich schon einiges mehr erkennen.

Also ist es normal das man desto weiter außen immer schlechter sieht?

Antwort
von gfntom, 12

Das ist normal. Im periphipheren Gesichtsfeld können wir keine Farben erkennen. Wir merken das aber meist nicht, weil unser Gehirn diese "ergänzt".

Kommentar von Logdash ,

aber ist es normal das das Periphere sehen nach außen hin immer schlechter wird, oder müsste das abgesehen vom Zentrum überall gleich sein?

Antwort
von PFromage, 13

Kommt darauf an:
in der Peripherie (Stäbchen) sieht man nicht so scharf, sieht keine Farben; dafür sieht man lichtschwächere Objekte  (ausprobieren z.B. mit Sternen) auch die zeitliche Auflösung ist besser (Flimmerlicht sieht man peripher deutlicher)

Kommentar von Logdash ,

ja das ist mir klar aber meine Frage war ob das Periphere sehen nach außen immer schlechter wird oder ob es überall gleich ist egal ob neben dem Zentrum oder ganz außen

Antwort
von Jaenelle92, 2

Ja das ist normal. im zentrum hast du die Zapfen welche für das scharfe sehen zuständig sind. Wir Menschen brauchen nur im Zentrum scharf zu sehen. Wir haben nur im Zentrum Zapfen! Am Rand ist es Wichtig, dass wir Bewegungen wahrnehmen. Deshalb gegen Rand immer mehr Stäbchen. Diese können nicht scharf und Farbig abbilden, dafür hell und dunkel super gut unterscheiden. Google mal die Begriffe Zapfen, Stäbchen,Netzhautaufbau und Fovea (Stelle des schärfsten Sehens)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community