Frage von RuhrpottMom, 44

Ist es Nötigung, wenn Kindsmutter die eigene Rückkehr um 2Std nach hinten verschiebt und somit auch die Rückgabe der Kinder?

Es wurde vereinbart, dass die Kinder nach Besuchskontakt beim Vater um 16h zurück gebracht werden. Beim abholen der Kinder teilte sie ihm dann mit, dass sie erst nach 18h zurück sei und somit die Kinder erst dann abgeben werden können. Ist das schon Nötigung?

(Die Übergabe war übrigens für 2Std nach einem gemeinsamen Termin im Zuhause der Kinder vereinbart: sie hat Kinder und Koffer zum Termin mitgebracht, keine Kindersitze, und ist von dort einfach in ihr Wochenende gefahren. Vater durfte zusehen, wie er mit den Kindern zu deren Zuhause und an die Kindersitze kam! Meinem Verständnis nach auch Nötigung!)

Antwort
von GanMar, 22

Siehe dazu https://dejure.org/gesetze/StGB/240.html

"Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft."

Die Ankündigung, nicht zum vereinbarten Termin zu erscheinen, ist weder Gewalt noch die Androhung eines empfindlichen Übels. Also kann der Vorwurf der Nötigung nicht aufrecht erhalten werden.

Antwort
von Hexe121967, 27

sind die kinder soooo lästig das papa das als nötigung empfindet wenn er die mal 2h länger hat?  die mama hat die kinder in der regel rund um die uhr.

und nein, als nötigung sehe ich das nicht sondern einfach als abstimmung weil auch mamas mal kurzfristig was vor haben können.

Kommentar von RuhrpottMom ,

Zu den Kindern äußere ich mich hier nicht! 

Aber der Vater hat ja dann auch noch gut 5Std Rückweg vor sich!

Kommentar von Hexe121967 ,

das ist papas problem und nicht das der mama. die hat auch mal ein recht auf kinderfreie zeit zumal sie den kompletten alltag eben ohne papas unterstüzung managen muss.

Kommentar von RuhrpottMom ,

Wer Papa raus wirft, braucht sich nicht beschweren. Und wenn die Kinder von 8-16h aus dem Haus sind und alle 2 Wochen beim Vater kann auch nicht davon die Rede sein, dass die Mutter mal ne Auszeit braucht.

Aber ich wollte keine PERSÖNLICHE Meinung, sondern nur den Sachverhalt der Nötigung geklärt haben

Kommentar von Hexe121967 ,

und dann würde papa trotzdem nicht 5h weit weg ziehen wenn ihm denn die kinder was bedeuten. und ja, wenn das zusammenleben nicht klappt, muss einer gehen.

zum scheitern einer beziehung gehören 2 menschen.

nochmal: als alleinerziehende mutter hat man einen arsch voll arbeit, beruf, betreuungszeiten, Kita, schule haushalt etc. unter einen hut zu bekommen. dagegen ist alle 2 Wochen mal bei papa zu sein ein furz.

Antwort
von LeCux, 24

Als Vater es als Strafe zu empfinden und am liebsten sofort Klage zu erheben wenn man seine Kinder sehen darf?

Traurig.

Kommentar von RuhrpottMom ,

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal seine Meinung für sich behalten!

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