Mein Sohn ist 2 Jahre alt und geht im Mai in den Kindergarten.Er ist von 1-3 Jahren. Neulich war ich dort musste noch was abgeben. Die Kinder haben draußen gespielt und einige die ganze Zeit geweint. Als ich wieder mit meinem Kind ging, stand ein kleiner Junge vor mir und hat mich beim gehen beobachtet hinter dem Zaun und hat bitterlich geweint und nach seiner Mama geschrien. Nun habe ich Bedenken ob es nicht zu früh ist. Hat jemand Erfahrungen damit?

Es ist defintiv nicht zu früh, sein Kind auch schon im Alter von unter 3 Jahren in eine Kita zu bringen. Es ist einfach eine Frage der Eingewöhnung und der "Betreuungsmoral" der Erzieherinnen: Frage in der kita wie die Eingewöhnung abläuft. Eine gute Eingewöhnung dauert in der Regel ca. 2 bis 3 Wochen. Im übrigen sollten Krippenkinder immer von der Erzieherin getröstet werden. Lässt es sich von der Erzieherin nicht trösten, hat es diese als Bezugsperson nicht akzeptiert. Das heisst, es empfindet in diesem Moment: Ich bin verlassen, es hat Verlustängste und das ist nicht o.k.! Als Faustregel gilt: Ein Kind gilt als eingewöhnt, wenn es sich von der Erzieherin trösten lässt und sich beruhigen lässt. Also weinen beim Abschied ist völlig normal, solange jemand für das Kind da ist, dass es tröstet und sich seiner annimmt. Aber den ganzen tag oder auch stundenlanges Weinen ist nicht normal. Also sprich mit der Kita die Eingewöhnung durch und wenn dein Bauch dir nein sagt, dann probier es ruhig mit einer anderen Einrichtung oder auch Tagesmutter. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wenn die Erzieherinnen schlecht ausgebildet sind, ist es zu früh.
Wenn sie gut ausgebildet sind, ist es OK.
Es kommt darauf an, wie gut die Eingewöhnung durchgeführt wird. Und es ist abhängig von der Fachkompetenz und von der Konzeption und vom (spezifischen) Alter der Kinder (einen Monat früher hätte das Kind nicht geschrien...). Und es ist auch abhängig von den Eltern. Und dem Personalschlüssel...
Auch professionelles Personal kann nicht über sich hinauswachsen wenn der Personalspiegel schlecht ist!!!! Ich kenne das aus eigener Erfahrung!!!
wie meinst du das mit Personalspiegel?
koira1975 am 7. März 2008 21:52 Das bedeutet, dass evtl zuwenig Erzieherinnen für die Gruppengrösse/Altersklasse da sind.
es sind 10 Kinder und 2 Erzieherinnen und meist noch eine praktikantin
♥ Sender am 7. März 2008 22:04 Quotient aus (Anzahl pädagogischer Kräfte) und (Anzahl Kinder).
Im Kindergarten kommen beispielsweise (ab 3-jährige) 1,5 pädagogische Kräfte auf 25 Kinder. 1,5: d.h.: eine Erzieherin und eine 'Hilfskraft', die die Arbeit macht (Kinderpflegerin, Praktikantin, Hilfskraft...)

Also Erfahrung nicht wirklich. Mein kleiner wird im Juli 3 und kommt erst im September in den Kindergarten. Finde es richtig so, wenn ich mir vorstelle ich hätte ihn letztes Jahr rein getan, naja. Er hätte bestimmt sehr geweint. Finde auch das er erst mit 3 hinsoll. Wo ich bei meinem bedenken habe ist das er noch nicht redet und noch nicht sauber ist und sauber werden will ;-((
Dazu gebe ich Dir ganz lieb gemeinten Tip mit auf den Weg: Hab Geduld und lass Deinem Kind die Freiheit selbst entscheiden zu dürfen wann er trocken wird! Erst dann wird er trocken werden. Sobald /solange Kinder mitkriegen wie wichtig das Sauberwerden für die Eltern ist....bis dahin werden sie den Eltern zeigen wer hier BESTIMMER ist!!! DAs Kind selbst! Ich wünsche euch viel Geduld und Spaß mit dem Töpfchen! :-)

Wenn Du es einrichten kannst laß ihn noch bei Dir.. er ist so klein und braucht Dich noch sehr. Wenn es gar nicht anders geht mußt Du ihn halt in den Kindergarten geben. Aber meiner Meinung nach ist das in einem Alter von 1 -3 Jahren zu früh und sollte nur in Anspruch genommen werden wenn es gar nicht anders geht.
ich habe früher in einer sogenannten Krabbelgruppe gearbeitet-eben Kinder von 1-3.Da gibt es zwischendrin immer mal Phasen,da wollen die Kinder nicht in die Gruppe,vorallem nach einer Krankheit.Wenn man als Mutter sich verabschiedet und dann geht,dann beruhigen sich die Kinder generell in ein paar Minuten wieder.

Ja Kinder sollten erst mit 3 Jahren in den Kindergarten gehen. Vorher ist es noch zu schmerzhaft, wenn die Eltern zu lange weg sind.

wenn du dein kind nicht aus finanziellen gründen (arbeiten / alleinstehend /geringverdiener usw)abgeben musst, so würde ich mein kind nicht vor dem 3 - 4 lebensjahr da hinbringen, es stärkt zudem das mutter kind gefühl, wenn das kind noch etwas bei mama bleiben darf
ps. so schnell wie die kinder erwachsen werden, so schnell kannst du gar nicht schauen. genieße jeden tag mit deinem filius

Du musst am Anfang beobachten, beobachten, beobachten. Das kommt immer auf das Kind selbst an und darauf wie sehr es ihm gefällt!!! Mein Cousin ist z.B. mit 2Jahren auch ohne Probleme in den Kindergarten! Gab zwar am Anfang ein paar Tränen aber das war schnell vergessen!!

Es kommt ganz auf Dein Kind an und auf die Einrichtung, die Du wählst. Ist Dein Sohn gewöhnt zwischendurch mal stundenweise ohne Mama zu sein? Ist er kontaktfreudig? Wie gehen die Erzieherinnen mit den Kleinen um? Auf jeden Fall würde ich Dir empfehlen am Anfang dabei zu sein und ihm Sicherheit geben.
Ich persönlich finde das früh, aber in Skandinavien klappt das ja auch und manchmal geht es eben nicht anders.

hehe bin zwar erst 14 aber weiß noch wie ich heulend am giter gestanden hab und mama gesagt habe aber dann kamen eig imemr die anderen kinder zu mir und woltlen das es mir besser geht und die erzieher waren eig auch gleich immer da alos ich aknn aus erfahruing sagen das das am anfang normal is weil man noch keinen so richtig kennt und alles *neu * ist ^^

Ist er bisher immer nur mit dir zusammen gewesen? Dann wird ihm - und dir - die Trennung anfangs schwer fallen.
Mein Enkel war schon oft tagsüber bei anderen (Tagesmutter, Nachbarin, Tante) gewesen, als er in den Kindergarten kam, und hat sich schnell dort eingewöhnt.
Vielleicht kannst du bis Mai noch ein bißchen mit deinem Sohn "üben", mal einen Vormittag woanders zu sein. Und anfangs vielleicht auch selber zeitweise dabeibleiben.
Ich habe meinen Sohn auch mit 2 Jahren in den Kindergarten gegeben und ich habe nur gute erfahrungen gemacht. Was die Entwicklung der Sprache betrifft. Es gibt immer Kinder die weinen das wird auch dein Sohn so machen da er sich von dir für die Zeiot trennen muss. Aber die Kinder gewöhnen sich relativ schnell daran. Aber wenn du bei diesen Kindergarten ein schlechtes Gefühl hast solltest du dich vielleicht nach einem anderen umschauen. Du solltest aber auch bedenken das es für die größe der Gruppen nicht genügen Betreuer gibt und es daher kommen kann das einige Kinder allein sind aber das bleiben sie ja nicht immer.
Die Erzieherinnen sind dort super auch die Einrichtung. Er würde ja von 9-13Uhr hingehen. Naja der kleine ist überwiegend bei mir. Oder bei einer weiteren Bezugsperson aber selten.
Wenn das so ist sehe ich da kein Problem. Aber die Tränen bei der trennung lassen sich nicht vermeiden. Man sollte dann schnell gehen, da wird sich der kleine auch schnell beruhigen.
Und er geht 3 mal in der woche
Mein Sohn ist mitlerweile 4 und schon im Kindergarten aber er ist mit 1,5 bis zum 3. Lebensjahr in eine Krippe gegangen. Ich war total unsicher ob es das Richtige war weil ich ja auch nur das BESTE für mein Kind wollte. Mein Sohn hat sehr viel gelenrt und obwohl er ein Einzelkind ist hat er dort ein sehr stark ausgeprägtes Sozialverhalten entwickelt. DAS hätte ich ihm so zu hause nicht mitgeben können. Er hat auch mal geweint wenn ich mich verabscheidet habe am Morgen aber sobald ich um die Ecke war hat er sich beruhigt und gespielt! (So sagten mir die Erzieherinnen)
ALLERDINGS würde ich rückblickend anders entscheiden: Der Personalspiegel in dieser Kinderkrippe war sehr schlecht. Wenn mal eine Erzieherin krank war kam kein Ersatz oder Vertretung! Dann war EINE Erzieherin mit 12 Kindern zwischen 0 und 3 alleine!!! Das ist meiner Meinung nach unverantwortlich!!! Nachdem ich ihn aber dort eingewöhnt hatte wollte ich ihn nicht nochmal umgewöhnen! Deswegen blieb er dort 1,5 Jahre bis er 3 wurde!
Genauso ist es, und keine alleinerziehende Mutter sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie ihr Kind in eine gute Kita gibt. Die Vorteile, die es für fast alle Kinder hat, sind inzwischen auch erwiesen.
DH für diese ausführliche Antwort!
@ jungemama20: Es ist nicht zu früh. Die Kita ist keine Notlösung, sondern eine gute Lösung!