Ist es nicht sinnvoll einen Philosophen bzw. eine Philosophin über das Land/die Gesellschaft regieren/entscheiden zu lassen, wenn ja/nein, warum?

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4 Antworten

Plato wollte so etwas ja initiieren,die besten Kinder optimal schulen,erziehen,um eine Klasse zu bekommen,die als bestmögliche Gruppe die Geschicke des Landes leiten. Dafür wollte er sie allerdings auch von den Eltern trennen,vom III.Reich bis zur DDR wurde das leider umgesetzt,so konnte man fanatische Identifikation mit dem Staatssystem erreichen,weil man sie anstelle der Elternliebe einpflanzte. Natürlich wollte Plato das nicht,doch auch aus den besten Ideen kann Schlechtes werden.
Und Philosophen sind ja auch nur Menschen. Der Grund,warum viele Philosophen sich frauenfeindlich benehmen,(Schopenhauer..),wird darin vermutet,daß diese Männer sich ihrer gedanklichen Sonderstellung bewusst sind..bis ein schönes Weib um die Ecke biegt! Da werden die Denker leider wieder durch ihr Begehren auf "Bauarbeiter"-Niveau heruntergezogen,und dafür hassen sie sich,projizieren das aber auf DAS WEIB. (Hallo,Religionen..! Schleier..pff. )
Kurz: Auch ein hervorragender Denker bringt nicht alle Voraussetzungen für eine Führung mit. Ideal wäre eine Zusammensetzung aus Fachleuten,Praktikern,Kritikern,auch Menschen mit visionären Gedanken,jedoch mit klarer Struktur,wer am Schluss die Entscheidung trifft,wenn er ALLE gehört hat. Und das muss kein Philosoph sein,es gibt auch Menschen mit "Führungsnatur".
Ich las mal,daß die Navy in USA ihren Offizieren Folgen von Enterprise mit der Kommandantin zeigt,als Beispiel für gute Mannschaftsführung.
Und bei den Simpsons übernehmen in einer Folge Lisa und ihr Intelligenzclub mit Prof.Frink,Dr.Hibbert u.a.das Kommando in Springfield-und sie scheitern. :)
Aber mehr Denken,kritische Betrachtung,intellektuelles Niveau wäre in der Politik heutzutage sehr wünschenswert!! Gute Frage!! :)

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Nichts gegen Philosophen, das ist ja auch mein Fach. Aber Platon war definitiv ein Antidemokrat in einer Zeit, in der Athen bereits eine Demokratie war. Er war ein Adliger und wollte eigentlich die Adelsherrschaft zurück. Das nannte man dann Aristokratie die "Herrschaft der besten".

Mit Churchill meine ich: Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - bis auf alle anderen. Wenn das Volk Philosophen wählen will, dann bin ich dafür. Zum Beispiel als nächster Bundespräsident würde ein Philosoph eine gute Figur machen. Aber eine Oligarchie ist völlig unakzeptabel, auch dann, wenn es eine der Philosophen wäre.

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weil die meist keine entscheidungen treffen

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Eine einzige Person? Nein.

Einen Haufen Philosophen? Hm, vielleicht, aber wenn man das Ganze zu unrealistisch sieht, dann klappt das auch nicht.

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