Ist es nicht grundsätzlich vollkommen unlogisch zu einem allmächtigen Gott zu beten?

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43 Antworten

Was eher unlogisch ist, dass Gott angebetet werden will.

Das wäre etwa wie wenn du dich vor einen Ameisenhaufen stellst und verlangst dass dich die Ameisen 5 mal am Tag anbeten. Als Gegenleistung hilfst du Ihnen dann natürlich nicht wenn ihr Bau vom Regen überschwemmt wird, denn das Leben ist ja "eine Prüfung".

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Wenn man sich unter Gott ein definiertes Idealbild von Denkweise und Charakter vorstellt, dem man sich möglichst stark annähern möchte, und wenn man sich unter Gebet so etwas wie eine besondere Form wirksamer Autosuggestion vorstellt, dann läßt sich auch im Gebet ein Sinn entdecken, weil dann Geist (menschlicher Geist) seine eigenen Strukturen zielgerichtet kontaktiert, um mögliche Fehler zu beheben.

Stellt man sich Gott aber als eine externe höhere Macht vor, die man mittels eines Gebets beliebig manipulieren kann, dann ergibt sich bereits daraus die Sinnlosigkeit des Gebets, das zu jedem Zeitpunkt stets eine riesige Anzahl Menschen gleichzeitig völlig verschiedene und sich gegenseitig ausschließende Begehrlichkeiten vortragen, die dann in ihrer Summe so etwas wie weißes Rauschen sind und von einem Gott möglicherweise als etwas wahrgenommen werden, was wir bei Menschen als Tinnitus bezeichnen.

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Kommentar von Radyschen
18.08.2016, 02:18

Irgendwie schwach, dass man für eine Autosuggestion eine Hilfe braucht. Hat mehr was von Placebo.

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Die Katze beißt sich in den Schwanz. 

Wenn er weiß, wie sehr man ihn verehrt, ändert das nichts daran, wie sehr er verehrt wird. Der Verehrer muss seine Verehrung zeigen, auch wenn er weiß, dass Gott es weiß. Zeigt er sie nicht, verehrt er ihn nicht so stark, weil er sich nicht bemüht, dies zu zeigen.

Das Zeigen der Verehrung ist mit Aufwand verbunden, welcher in sich wieder die Verehrung unterstreicht. Es ist eine Art von Opfer.

Wenn du zum Beispiel weißt, dass du einen Menschen vorm Ertrinken retten würdest, macht dich das nicht zum Helden. Du bist erst dann ein Held, wenn du einen Menschen vorm Ertrinken rettest.

Gott weiß, dass du einen retten würdest, aber deswegen darfst du dich in der akuten Situation nicht davor drücken.
Gott weiß, dass du dich nicht drücken wirst (oder ob doch).

Hier gibt es eher einen Konflikt mit dem freien Willen. Der muss eigentlich bei der Allwissenheit ausgeschlossen werden.

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Möglicherweise brauchen wir es ja, dass wir um etwas bitten, damit wir es richtig zu schätzen wissen?

(Warum hat er uns dann nicht so gemacht, dass wir es auch ohne das zu würdigen wissen?)

Wenn wir ein Dutzend Schritte weiter denken, kommen wir irgendwann an die Frage, ob die Logik über Gott oder Gott über der Logik steht.

(Gott über der Logik ist un-logisch, aber nicht wider-logisch)

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Wenn  dir in Glaubensdingen etwas  unlogisch vorkommt, muss es nicht für einen gläubigen Menschen ebenso sein.

Ich bin selbst nicht gläubig, konfessionslos, wurde nie getauft und sehe mich als Ignostiker.... Gerade aus dem letzten Aspekt heraus kann ich es nicht verstehen, dass Atheisten gläubigen Menschen selbst Gebete verleiden wollen. Was ist störend daran, dass es Menschen gibt, die zu ihrem Gott beten. Wenn Glaube ihnen Trost, Stütze  und Wegbegleiter durchs Leben ist, ist das doch schön..... 

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Hallo
Es geht darum das wir uns bemühen sollen .
Man kann sich nciht auf die Couch legen und sagen "Allah s.w.t weiß was ich will " so etwas ist respektlos .
Jemand der Allah s.w.t "kennt " und der sich mit dem Islam befasst hat wird aus liebe zu Allah beten .
Da geht es garnicht drum ob Allah s.w.t allwissend ist oder nicht, wir sind hier um uns zu bemühen .

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Immer wieder, wenn ich so dringend Hilfe brauchte und dann endlich gebetet habe und mein Gebet tatsächlich erhört wurde, dann denke ich eher: 

"Ist es nicht unlogisch, dass ich so wenig zu dem allmächtigen Gott bete?"

Dann denke ich, wie dumm doch, dass ich nicht gleich zu meinem himmlischen Vater  renne und sage: "Vater, lieber Vater, hilf mir bitte'

Es hat einmal jemand, ein sicherer Oswald Chambers gesagt: 

"The whole meaning of prayer is that we may know God."

Gebet ist also ein Geschenk Gottes an uns, denn gerade durch das Gebet erleben wir ja Gottes Allmacht. Ich staune oft, wie schnell und konkret Gott auf mein Rufen hin in eine Situation eingreift. 

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Kommentar von earnest
18.08.2016, 06:15

Wen meinst du mit "uns", Whitekliffs?

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Das ist Teil des Allmachtsparadoxon. 

Das ist das selbe, wie als würdest du fragen:

Kann Gott einen Stein erschaffen, den er nicht hochheben kann ?

Mit menschlicher Logik ist nach Aussage von Theologen und Gläubigen Gott jedoch nicht beschreibbar (ob das eine Ausrede ist, oder nicht, darüber lässt sich streiten) in diesem Sinne ist die Diskussion darüber sinnlos.

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Kommentar von Abahatchi
17.08.2016, 21:49

nach Aussage von Theologen und Gläubigen Gott jedoch nicht beschreibbar

Was wiederum ein Paradoxon darstellt, denn mit so einer Aussage wird ja dieses Geistwesen Gott in der Form beschrieben, dasz es unbeschreibbar sei. 

Es kann also nur eine "Ausrede" sein, jedoch eine, mit der sie ihre Unfähigkeit, Paradoxa zu erkennen, offenbaren. 

Grusz Abahatchi

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Entscheidend ist vor allem die Erkenntnis, dass Beten absolut nichts nützt. Betenden gehts im Schnitt auch nicht besser und die müssen auch nicht seltener "Lebenskatastrophen" hinnehmen, als Nicht-Betende. Das sagen jedenfalls bisher alle statistischen Untersuchungen zu diesem Thema.

Auch das Versprechen des Alten Testaments, fester Glaube würde mit einem hohen Lebensalter belohnt, ist bei näherer Betrachtung ebenfalls glatt gelogen. Auch hier gibt es keinerlei statistischen Vorteil für Gläubige gegenüber Atheisten.

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Ist es nicht grundsätzlich vollkommen unlogisch zu einem allmächtigen Gott zu beten?

Warum?

Da Gott aber z. B. im Christentum und im Islam als allwissend betrachtet wird, ist dies doch vollkommen unlogisch, denn Gott weiß es schon längst, wenn wir seine Hilfe oder seinen Rat brauchen und er weiß logischerweise auch, ob und wie stark wir ihn verehren und respektieren.

Es geht im Gebet weniger darum, dass er weiß, was wir gern hätten, als vielmehr darum, dass wir ihn anerkennen. Und eben deshalb sind Gebete keineswegs unlogisch.

Sehe ich das richtig und wenn ja warum beten Gläubige dann überhaupt.

Da Du es nicht richtig siehst, erübrigt sich eine Antwort auf diesen Satz

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Hallo Golem999,

viele sind der Auffassung, die Allmacht Gottes schließe Allwissenheit mit ein. Das stimmt aber nicht; Gott ist nicht allwissend! Das lässt die Bibel ganz deutlich erkennen.

Wenn man davon ausgeht, Gott wüsste jedes Ereignis im Voraus, dann müsste man ihn auch für all die vielen schlechten Entwicklungen mit verantwortlich machen. Dies lässt sich aber in keinster Weise mit der Persönlichkeit Gottes vereinbaren, über den es in der Bibel heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist e" (5. Mose 32:4). Gott besitzt zwar die Fähigkeit, alles zu wissen, er macht von dieser Fähigkeit jedoch nicht uneingeschränkt Gebrauch. Dazu heißt es in einem Bibellexikon:

" Die Behauptung, Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht alle künftigen Ereignisse und Situationen bis ins einzelne vorherwüßte, verrät in Wirklichkeit eine willkürliche Ansicht über Vollkommenheit. Vollkommenheit im eigentlichen Sinn des Wortes verlangt keine solch absolute, uneingeschränkte Anwendung, denn ob etwas vollkommen ist, hängt davon ab, inwieweit es den Maßstäben der Vortrefflichkeit entspricht, die jemand, der dafür kompetent ist, festgelegt hat. (Siehe VOLLKOMMENHEIT.) Letzten Endes sind Gottes Wille und Wohlgefallen — nicht die Meinungen oder Auffassungen von Menschen — ausschlaggebend dafür, ob etwas vollkommen ist oder nicht (5Mo 32:4; 2Sa 22:31; Jes 46:10).

Wenn es Gott unter gewissen Umständen gefällt, von seinem uneingeschränkten Vorherwissen wahlweise und in beliebigem Umfang Gebrauch zu machen, hat bestimmt weder ein Mensch noch ein Engel das Recht, zu ihm zu sagen: „Was tust du?“ (Hi 9:12; Jes 45:9; Da 4:35). Es geht daher nicht um die Frage der Fähigkeit, d.  h. darum, was Gott vorhersehen, vorherwissen und vorherbestimmen kann — denn „bei Gott .  .  . sind alle Dinge möglich“ (Mat 19:26)  —, sondern darum, ob Gott es für angebracht hält, etwas vorherzusehen, vorherzuwissen und vorherzubestimmen, denn „alles, was er Lust hatte zu tun, hat er getan“ (Ps 115:3).
("Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).


Wie hier angedeutet wird, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Die Bibel lässt an verschiedenen Stellen erkennen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht und aufgrund dieser Untersuchung dann eine Entscheidung trifft. Dazu ein Beispiel: Stell Dir vor, jemand schaut sich die Aufzeichnung eines Fußballspiels an. Er könnte zwar sich schon zuvor das Ergebnis ansehen, doch mag er sich dafür entscheiden, sich zuvor das gesamte Spiel erst einmal anzuschauen. Ebenso hat Gott in vielen Situationen abgewartet, welche Entwicklungen sich ergeben würden (ohne diese vorher zu kennen) und hat erst dann entsprechend darauf reagiert.

Dass Gott sich jeweils so und nicht anders entschieden hat, gibt uns als Menschen nicht das Recht, dies zu bewerten und zu beurteilen. Jedenfalls handelt Gott niemals verwerflich oder ungerecht. Wir als seine Geschöpfe sollten uns niemals anmaßen, an der Gerechtigkeit Gottes zu zweifeln. Eines sollten wir nämlich niemals vergessen: Die Fähigkeit, Dinge moralisch zu bewerten und zu beurteilen haben wir schließlich nicht aus uns selbst, sondern von Gott erhalten. Dies demütig anzuerkennen, macht es uns leichter, manche der Handlungsweisen Gottes zu verstehen oder zu akzeptieren.

Du siehst also, es ist nicht unlogisch oder unvernünftig zu Gott zu beten. Wenn Gott bereits alles wüsste, würde er uns nicht durch die Bibel dazu auffordern: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten.Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8)

LG Philipp

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Kommentar von earnest
18.08.2016, 06:03

Das ist ein rein spekulativer Text, bei dem alle "Beweise" aus der Bibel stammen.

Das nennt man zirkuläre Logik.

Womit ich nicht gesagt habe, dass Gebete nicht auch für Menschen nützlich sein können.

(Ich staune immer wieder, woher Gläubige wissen wollen, was Gott will.)

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Hallo,

das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

1. Gläubige beten zu Gott u.a. deshalb, weil sie Rat und Anleitung suchen.

2. Sofern GOTT allwissend ist und sowohl Problem als auch mögliche Lösungen bereits kennt, ist damit dem Betenden ja nicht automatisch geholfen. Schließlich muß der Betende ja auch noch von den Lösungen erfahren, sofern er nicht selbst auf diese kommt. Dies zu erfahren, dazu dient das Gebet.

3. Dies wird klarer, wenn man versteht, was GEBET bedeutet: Man kann es mit "Sprechen mit Gott" definieren.

Allerdings: "wer sich Gott naht, muss glauben das er ist und das er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Bewohner wird."....Zitat aus der Bibel.

Also, ohne Glauben brauchst Du nicht beten.....

cheerio

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Man "betet man entweder um Gott um etwas zu bitten bzw. um in um Rat zu fragen oder um seinen Respekt zu bekunden." Um Respekt zu bekunden ist das einzig logische. Denn damit erwirbt man sich ja so eine Art Bonuspunkte für das "Leben" nach dem Tod.
Um Rat zu fragen oder um etwas zu bitten ist unlogisch. Ein transzendenter Gott existiert ja laut den Gläubigen außerhalb des Raumes und der Zeit, er ist somit auch nicht nachweisbar. Wenn jedoch Bitten durch Gebete etwas nützen sollten, müsste dieser Gott auf unsere reale Welt zugreifen, er wäre damit also nachweisbar. Ist er aber nicht. Ergo: Gebete können gar nichts nützen, zumindest nicht hier für unsere reale Welt. Um ihn um etwas reales zu bitten oder um Rat zu fragen ist deswg. unlogisch.
Nichts desto Trotz kann beten je nach psychischer oder ideeller Verfassung des Betenden nützlich sein, z. B. weil er sich besser fühlt oder Hoffnung daraus schöpft.

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Kommentar von earnest
17.08.2016, 15:06

Bonuspunkte gibt es bei GF.

Die Fleißkärtchen fürs Paradies sind hingegen eine unsichere Sache. Es ist noch keiner zurückgekommen, der uns erzählt hat: "Susanne, die werden dort oben wirklich eingelöst. Sammle mal fleißig weiter."

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Beim beten geht es nicht wirklich darum, daß Gott erfahren soll, was der betende Mensch braucht, sondern eher darum, daß es dem betenden Menschen selbst bewußt wird, ob das wirklich wichtig ist, was er sich wünscht.

Und bei der gebetsvollen Ratsuche geht es darum, den "Wald zwischen den Bäumen" wieder erkennen zu können. ;)

Das Gebet dient also dem Menschen, nicht Gott.

warehouse14

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Du meinst es ist "vollkommen unlogisch" zu beten? Wenn du genau weißt wieso dich diese Frage beschäftigt dann wird dich die Antwort dazu weiter bringen. Tja und was wohl "vollkommen" ist, das hebt sich auf. Zitat: es ist für mich vollkommen überflüssig zu wissen was ich nicht ändern kann. ;)

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Weil es ihnen Hoffnung gibt.
Das ist das gleiche wie Gott macht keine Fehler, aber trotzdem braucht man die 10 Gebote und viele halten sich nicht mal dran.
Oder Gott verzeiht jedem, aber trotzdem kann man in die Hölle kommen.
Religion ist unlogisch, aber es gibt den Menschen eben Hoffnung, außerdem konnten sie vor allem früher einiges damit erklären, z.b. Blitze, da sie noch nicht wussten, was das ist.

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Kommentar von alexander329
17.08.2016, 18:56

Was ist an deinen Aussagen unlogisch? 

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Kommentar von gromio
18.08.2016, 07:30

@bittersweat:

Interessante Einwände, aber:

Die zehn Gebote gab GOTT den Menschen, weil diese oft ihr Leben mit Fehlverhalten wie in den 10 geboten genannt führen. Eine Handlungsanleitung Gottes, weil Menschen offenbar nicht selbst in der Lage sind, gerecht zu sein. DIES ist nicht Gott anzulasten.

Die Hölle gibt es nicht - es handelt sich um heidnische Lehren, die nachweislich den Eingang in einige christliche und die muslimische Lehre(n) gefunden hat. GOTT quält keine Menschen nach ihrem irdischen Tod in einer Hölle - warum auch?

Aus der Bibel, Römer Kapitel 6 Vers7:

7 Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.*+

So einfach ist es, Antworten in der Bibel zu finden..........

....nur Mut!

cheerio

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Gott möchte zwar respektiert werden, v.a. aber möchte er seine Liebe erwidert sehen.Alles was aus Liebe getan wird ist Gebet, aber nicht alle gebete sind Liebe. 

Natürlich kennt Gott jeden in und auswendig, das Gebet ist aber für uns Menschen nötig, um überhaupt eine Beziehung zu Gott aufzubauen und ihn dann auch lieben zu können. 

Und Gott möchte immer (vielleicht aus vorliegenden Grund) unsere Mithilfe - also unser Gebet für jemanden.

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Geh doch mal der Frage nach, ob Sprechen und Kommunikation reduzierbar sind auf Informationstransport.

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Das hast du richtig erkannt. Es ist immer wieder seltsam befremdlich Gläubige von ihrem allwissenden Gott reden zu hören, welche zwei Sätze weiter dann meinem diesem Gott etwas beweisen zu müssen.

Aber zum Glück gibt es Gott nicht und jeder Milchkarton beantwortet Gebete auf dieselbe Weise wie Gott.

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 Das vollkommenste Gebet ist Lobpreis und Dank, denn nur dieses Gebet zeigt die Liebe zu Gott um Seiner selbst willen. Dann erst kommt das  Bittgebet, in dem es um uns selbst und unsere Anliegen geht.

Gott ist nicht nur allwissend, sondern auch unwandelbar.  Von daher können wir Ihn nicht "umstimmen" in dem Sinne, dass er seinen Plan für uns ändert. Wir beten nicht, um Gott zu informieren, denn er kennt unsere Bitten schon, bevor wir sie aussprechen. Wir beten, um damit unseren Glauben und unser Vertrauen an seine wirkmächtige Liebe zu bestätigen.

Menschen denken in Zeitbegriffen, sie kennen vorher, jetzt und nachher. Gott dagegen ist die Ewigkeit und in Ihm gibt es keine Zeiten. Er ist das ewige Jetzt, d.h. ganz Gegenwart - von der Erschaffung der Welt bis zum Ende. Weil das so ist, kann Gott unsere Gebete in Seinen Plan mit aufnehmen.

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Kommentar von earnest
17.08.2016, 15:07

Das sind - wieder einmal - reine Behauptungen.

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Kommentar von AaronMose3
17.08.2016, 15:37

Gott ist nicht nur allwissend, sondern auch unwandelbar.

Quelle ?

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