treulose am 26.06.2009 um 15:09 Uhr
Habe gestern ein bericht gelsen, in dem stand das nahezu 98% der Pädagogen weiblich sind und die Jungs zu soft und nicht richtig männlich sein dürfen weil das sofort unterdrückt wird . Was meint ihr

In der Regel sollten Kinder zuhaus erzogen werden! In der Schule bekommen sie die notwendige Bildung (hoffentlich) Wer Bildungsinhalte vermittelt, ist m.E. irrelevant.

Nein, wichtig ist nur dass die Lehrerinnen gut sind und die Schüler ihre aufgaben machen.

Natürlich ist das schädlich. Schüler sollten sowohl männliche wie auch weibliche Bezugspersonen haben, damit sie sich ausgewogen entwickeln können.

ähm also ich fand immer dass es mehr männliche pädagogen gibt! im kindergarten ist die weibliche fraktion vielleicht in der überzahl, aber doch nicht in der schule?
treulose am 26. Juni 2009 15:10 ja sorry meinte ich im Kindergarten
nadine0506 am 26. Juni 2009 15:12 kann ich mir nicht vorstellen, dass in irgend einer weise negativ sein könnte!

Kinder werden doch in der Schule nicht "aufgezogen", sondern unterrichtet. Es ist egal, ob das ein Mann oder eine Frau tut, Hauptsache ist, es geschieht fachlich und pädagogisch qualifiziert. Nach meiner Erfahrung sind jedoch in den Schulen keineswegs deutlich mehr Frauen als Männer als Lehrer tätig!
Die Hauptbezugspersonen der Kinder sind die Eltern. Die sind dafür verantwortlich das ihre Kinder ein richtiges Weltanschauungsbild bekommen.

Heutzutage gibt es mehr alleinerziehende Mütter als alleinerziehende Väter. Letztere spielen in der Regel in auseinandergegangenen Partnerschaften und gescheiterten Ehen meist nur noch Gastrollen. Wie soll da ein Vaterbild entstehen? In Kindergärten und in Grundschulen herrscht eindeutig Frauenüberschuss beim Personal, anders sieht es aus in Realschulen und Gymnasien. Aber es ist den Männern nicht zu verdenken, wenn sie wenig Interesse am Erzieher- und Lehrerberuf zeigen, ist er doch in der Öffentlichkeit imer noch nicht genügend angesehen. Hinzu kommt der ewige Stress mit den Kindern und neuerdings ganz massiv mit rechthaberischen Eltern.
Wünschenswert wäre eine gleichmäßige Besetzung von Kindergarten- und Lehrerstellen durch Frauen und Männer.

nein sicher nicht. sollte es tatsächlich so sein, das weibliche pädagoginnen jungs eher soft erziehen, was auch immer das heißen mag, ist es doch viel besser, als ihnen im kindergarten schon beschränkungen in der entwicklung aller teile ihrer persönlichkeit aufzuzwingen und sie in eine "harte" "männliche" richtung zu drängen.

Nein, ist nicht negativ oder hat es dir oder mir oder sonstwem geschadet?
Wichtig ist nicht das Geschlecht des zu Erziehers, sondern seine pädagogische Einstellung und Haltung.
Naja und die lässt bei Männlein und Weiblein des öfteren leider zu wünschen übrig.

Da der Kindergarten gemeint war, möchte ich zu bedenken geben, dass dieser zu einer Zeit stattfindet, in der Kinder (ohne Kindergartenbetreuung) ja auch überwiegend in weiblicher Gesellschaft wären (Mütter). Ich halte das nicht für bedenklich ;-)
es ist bestimmt nicht gut, dass sowohl im kindergarten, als auch in der grunschaule vorwiegend frauen arbeiten und die kinder zu hause auch häufig nur von der mutter erzogen werden. wenn du es extrem sieht, sehen die kinder machmal erst mit 10 jahren einen mann der für erziehung und pädagogik zuständig ist
SecondAttempt am 26. Juni 2009 15:16 Nur, wenn sie keinen Vater haben.
Maryline am 26. Juni 2009 15:22 ... und immer mehr KInder haben nur noch einen Gastvater.