Frage von Annabotika,

Ist es moralisch vertretbar, dass ein Mensch über den Tod eines geliebten Haustieres entscheidet?

Liebe Leserinnen und Leser,

manch einer von euch hat ein Haustier. Dabei ist es egal, ob es ein Hund oder eine Katze ist, oder ein anderes liebgewordenes Tier.

Im Laufe der Jahre wird aus dem verspielten Tier ein erwachsenes Lebewesen, und im Anschluß daran kommt die Phase des Älterwerdens und des Siechtums.

Ein Tier sollte in Würde sterben. Doch manchmal bemerkt man, dass es dem Tier dabei nicht gut geht. Es frißt und trinkt nicht mehr richtig, die Nieren arbeiten evtl. nicht mehr richtig.

Ist es moralisch vertretbar, mit seinem Tier zum Tierarzt zu fahren, und ihm die Todesspritze zu geben? Darf man in dieser Form in das Leben eines Tieres eingreifen?

Mich würden hierzu eure Erfahrungen und Sichtweisen interessieren.

Liebe Grüße Anna

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26 Antworten Die Frage wurde geschlossen
Antwort von Urbanessa,
16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dreh doch die Fragestellung einfach mal um: Würdest Du es moralisch vertretbar finden, wenn ein Mensch aus Egoismus (und sicher auch Feigheit) heraus weigert, einem leidenden Tier die notwendige Erlösung zu verschaffen?

In der freien Natur würden schwache, leidende Wildtiere nicht überleben; die würde sich mehr oder weniger sofort das nächstgrößere Raubtier einverleiben. In der freien Wildbahn würde also kein Tier lange leiden. Das ist ein Ungemach, das der Mensch mit der Domestizierung über die Haustiere gebracht hat, und damit steht der Mensch selbstverständlich auch in der Verpflichtung, die notwendigen schritte zu unternehmen, um Leiden zu verhindern bzw. zu beenden. Und damit ist Deine Frage beantwortet: Es ist nicht nur moralisch vertretbar, ein Haustier einzuschläfern; es ist vielmehr die verdammte Pflicht des Tierbesitzers, das zu tun. Wer sich dieser Pflicht entziehen möchte, der ist nicht geeignet, Haustiere zu halten.

Kommentar von knutschie,

Aber ich bereuhe es jeden Tag. Menschen bringt man auch nicht einfach um nur weil sie Schmerzen haben. Wie konnte ich nur. Woher meinte ich zu wissen dass es kein lebenswertes Leben mehr ist? er hatte wahrscheinlich seine eigene Lebensqualität wenn er fraß oder schlief oder wenn wir nach hause gekommen sind hat er sich noch gefreut/ bzw war erleichtert. ich komm mir jetzt noch 3 Jahre später vor wie eine Mörderin. Jeden Tag. Vielleicht kam es uns ja nur so vor als würde er leiden. man kann ja nicht reinschauen.

Kommentar von Urbanessa,

Aber ich bereuhe es jeden Tag.

Dann solltest Du keine Tiere halten, wenn Du mit der damit verbundenen Verantwortung und den Verpflichtungen nicht umgehen kannst.

Menschen bringt man auch nicht einfach um nur weil sie Schmerzen haben.

Tiere auch nicht. Auch Tiere versucht man zunächst - als verantwortungsvoller Halter - zu behandeln und die Schmerzursache zu eliminieren. Aber hier geht es ja nicht einfach um "Schmerzen haben"; hier geht es um unheilbare Schmerzen, um Siechtum, um Leiden, das erst mit dem Tod endet. Es geht um ein Sterben auf Raten.

Auch kannst Du doch domestizierte Tiere nicht einfach mit Menschen gleichsetzen. Menschen können im Fall des Falles selber entscheiden, ob sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen, und sie können auch über eine Patientenverfügung bestimmen, dass ihr Leben nicht sinnlos in die Länge gezogen wird. Diese Möglichkeiten haben Haustiere nicht - der Mensch hat ihnen diese Möglichkeiten der eigenen Entscheidung genommen, alser anfing, aus Egoismus die Tiere zu domestizieren. Also muss der Mensch nun auch dafür sorgen, dass er die richtigen Entscheidungen trifft, wenn es um das Lebensende des Tieres geht.

Wie konnte ich nur. Woher meinte ich zu wissen dass es kein lebenswertes Leben mehr ist?

Was hat denn der Tierarzt gesagt?

er hatte wahrscheinlich seine eigene Lebensqualität wenn er fraß oder schlief oder wenn wir nach hause gekommen sind hat er sich noch gefreut/ bzw war erleichtert. [...] Vielleicht kam es uns ja nur so vor als würde er leiden. man kann ja nicht reinschauen.

Wieso war der Hund (?) erleichtert, wenn Ihr nach Hause gekommen seid? Man lässt doch ein Tier nicht alleine - erst recht nicht, wenn es krank ist. Das Rudel lässt nur alte und schwache/kranke Tiere zurück - die arme Töle dachte vermutlich jedes Mal, wenn Ihr gegangen seid, dass sie nun aus dem Rudel verstoßen wird. Wer nicht mehr oder weniger ganztags Zuhause ist, der sollte keine Hunde halten - und ganz sicher nicht als Einzelhund.

Zum anderen: Tiere, ganz besonders Hunde, zeigen gemeinhin nicht, dass sie leiden. Denn wenn sie ihr Leiden dem Rudel offen zeigen würden, dann würde das eben dazu führen, dass sie anderen Rudelmitglieder das geschwächte Rudelmitglied ausstoßen. Wenn ein Hund also schon (auch nur leisteste) Anzeichen von Schmerz zeigt, dann sind die Schmerzen bereits so schlimm, dass der Hund Anzeichen für seine Schmerzen auch mit größter Anstrengung nicht mehr unterdrücken kann. Das sind folglich schier unerträgliche Schmerzen. Und, ja, solche Feststellungen kann man als erfahrener Tierhalter und als Tierarzt gesichert treffen.

Klar freut sich auch ein leidendes Tier dennoch, wenn es 'was zu fressen kriegt oder wenn es Zuwendung bekommt. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Aber es ist einfach unangebracht und egoistisch, Leiden, für das es keine Heilung mehr geben wird, sinnlos in die Länge zu ziehen.

Antwort von Darkicegirl,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebe Anna,

leider ging ich diesen Schritt erst. Auch ich machte mir Gedanken darüber wie sich meine Katze denn fühlen wurde. Und es kam mir so vor als ob Sie auf dem Weg zum TA es schon wußte. Sie hatte unerträgliche Schmerzen und innere Blutungen. Gerade als Ärztin setze ich mich viel mit dem Tod auseinander und wie viele ältere Menschen wurden sich wünschen das man auch Sie "erlösen" dürfe? Ich dachte mir bei meiner Katze, wenn schon Menschen sich unter schweren Krankheiten wünschen erlöst zu werden, wie soll es dann meiner Katze gehen? Das hat mir die Kraft gegeben diesen Schritt zu tun, außerdem will ich meine Katze ja nocht unter Schmerzen und Fieber dahinsiechen lassen.

Antwort von iris66,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

jede entscheidung die ich treffe für mein tier, mache ich aus liebe zu dem tier. Warum gibt es denn bei den menschen eine patientenverfügung? Niemand, ob Mensch oder ob Tier muß leiden

Antwort von derregenmacher,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Mensch,hat die Verantwortung für das Tier übernommen.Hier gilt für mich nur eines,die Erlösung von unnötigen Schmerzen.Auch wenn es mir verdammt schwer fallen würde,ich würde für unserem Kater die Entscheidung übernehmen.Vorher würde ich alles Menschenmögliche unternehmen und verschiedene Meinungen von Tierärzten einholen. Du kannst dir auch im TV dazu eine Sendung ansehen. Dazu empfehle ich die Sendung Menschen,Tiere &Doktoren.Hier wird alles dazu erklärt.

Antwort von pasmalle,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auch als gläubiger Christ, welcher versucht seine Handlungen am Wort Gottes auszurichten, sage ich ja zu deiner Frage. Es ist moralisch vertretbar über den Tod eines geliebten Haustieres zu entscheiden. Grundvoraussetzung muss dabei allerdings sein, dass das Tier unheilbar krank, und starken Schmerzen und körperlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt ist, kurz gesagt, dass das Tier leidet.

Wer sein Tier liebt, wird diese schwere Entscheidung allerdings nicht nur nach seiner eigenen Einschätzung treffen, sondern dabei auch den Rat seines Tierarztes einholen. - Nur er kann ermessen, wann der Zeitpunkt des Leidens, den Zeitpunkt der Lebensfreude, des Lebensgenusses überschreitet und damit die (fast) schmerzlose Erlösung des Tieres angesagt ist. Außerdem wird auch kein verantwortungsvoller Tierarzt vorher aktiv werden.

Meinem letzten Hund habe ich so den Abschied erleichtert, indem ich ihn in den Stunde der geplanten Erlösung nicht zum Tierarzt "geschleppt", sondern den Tierarzt ins Haus, in die vertraute Umgebung gerufen habe, wo er "Wuschel" dann in meinem Armen erlöst hat.

Weil ich mich anfangs als Christ offenbart habe, möchte ich noch anfügen, dass es dem Menschen nach der Bibel nicht gegeben ist, sich, oder anderen Menschen das "Leben zu nehmen". Darüber darf allein Gott entscheiden. - Die Tiere jedoch hat Gott in die Hand des Menschen gegeben - selbstverständlich aber auch mit der Auflage verantwortungsbewusst und respektvoll mit diesen Mitgeschöpfen, mit deren Leben umzugehen.

Kommentar von Tinkerbella16,

Wenn in der Bibel steht dass der Mensch NICHT über Leben und Tod von anderen Geschöpfen entscheiden darf, dann ist es doch sicherlich nicht vertretbar über das Leben von Tieren zu entscheiden, das macht keinen Sinn. Vielleicht meinte Gott dass wir verantwortungsbewusst und respektvoll mit Tieren umgehen sollen bis zu ihrem Tod, aber scheinbar nicht dass wir über ihren Tod entscheiden sollen sonst hätte er doch nicht gesagt dass es nicht so ist.

Kommentar von kuechentiger,

Das ist Kappes, wir entscheiden ja auch über ihr Leben. Die meisten (Haustiere) würden garnicht geboren sein, wenn die Menschen es nicht wollten bzw. die Voraussetzungen dazu geschaffen hätten. Und ein schwerkrankes Tier möglicherweise unter Schmerzen einfach abkratzen zu lassen kann einem nicht umsonst als strafbare Handlung angelastet werden.

Kommentar von Szintilator,

@Tinkerbella16, wo in der Bibel steht das, daß der Mensch nicht über den Tod von anderen Geschöpfen entscheiden darf¿ Führe die Stelle mal an, die möchte ich mal nachlesen!

Kommentar von pasmalle,

@Tinkerbella

Ich verstehe deinen Einwand nicht. Wie schon Szintilator bemerkt hat, gibt es in der Bibel keinen Hinweis, dass der Mensch nicht über Leben und Tod von "anderen Geschöpfen" entscheiden darf, wenn es sich um Tiere handelt. - Tiere sind nach der Bibel sogar dem Menschen als Nahrungsquelle und zum Verzehr überantwortet, wenn es sich um Nutztiere handelt - etwas was mir selbst nicht unbedingt gefällt. Wie sollte das ohne die Erlaubnis zum Töten möglich sein?

Antwort von Marco1978,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gehört sogar zur Verantwortung für ein Tier dazu, dass man es vor unnötigem Leid und Schmerzen bewahrt. Es ist sehr schwer, den Egoismus zu überwinden und dem geliebten Tier ein langes Siechtum zu ersparen. Es tut weh, diesen Gang anzutreten und wenn möglich noch zuzusehen, wie es eben doch noch leben möchte. Aber wenn es keine Heilung gibt, wenn es sich nur noch unter Schmerzen oder gar nicht mehr bewegen kann - dann muss man sich eben trennen können. Viele Menschen wären wohl froh, wenn es diese Möglichkeit auch für Menschen geben würde - einen würdevollen, selbstbestimmten Tod.

Kommentar von Tinkerbella16,

Der Tod ist aber nicht selbstbestimmt durch das Tier.. sicherlich hätten die Tiere gerne die Chance auf einen selbstbestimmten Tod aber das können wir ihnen nicht geben.

Kommentar von himako333,

Hallo**** Marco,****Du sprichst mir aus dem Herzen..lieben Gruß..himako

Antwort von jockl,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da es keine dummen Fragen gibt ist das eine bl..... Ein verantwortungsvoller Tierhalter erlöst ein Tier vor unnötig langem Siechtum. In freier Wildbahn erledigt das die Natur auf ihre Art. Nur eine solche Natur gibt es bei uns nicht. Tiere unter sich kennen den Begriff Moral nicht.

Kommentar von Tinkerbella16,

Sie kennen den Begriff Moral nicht - hast du gefragt? Oo

Antwort von frugi,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

... es wäre dann doch auch sicher in Deinem Interesse, wenn der Veterinär, um der Verkürzung des Leidens, eine Spritze empfehlen würde !

Antwort von vesparoller,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Du dem Tier im Alter / Krankheit damit unnötiges Leiden ersparst, ist diese Überlegung durchaus angebracht. Hier ist sicher auch der Rat des Tierarztes gefragt. Denn genauso kann ich die Gegenfrage stellen: Wie egoistisch ist es vom Besitzer, das Tier nur unnötig lange seinem Leiden (im Falle einer altersbedingten Krankheit) auszusetzen, nur weil der Besitzer noch möglichst lange mit dem geliebten Tier zusammen sein will?

Kommentar von Tinkerbella16,

Aber wenn ich mich dagegen entscheiden würde, dann nicht um länger mit meinem Tier zusammen zu sein, sondern weil ich nicht das Gefühl habe dass ich das Recht dazu habe über das Tier zu entscheiden.

Kommentar von kuechentiger,

Hier geht es nicht um dein Recht, sondern um deine Pflicht. Wenn man ein leidendes Tier nicht einschläfern läßt, dann verstößt man unter Umständen gegen das Tierschutzgesetz, indem man (durch Unterlassen) dem Tier "länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden" zufügt. Und das ist ein Straftatbestand.

Kommentar von Urbanessa,

Aber wenn ich mich dagegen entscheiden würde, dann nicht um länger mit meinem Tier zusammen zu sein, sondern weil ich nicht das Gefühl habe dass ich das Recht dazu habe über das Tier zu entscheiden.

Das ist doch Tünnef. Du entscheidest jeden Tag über das Leben und das Wohlergehen des Tieres - mit der Wahl und Menge des Futters, mit der Art und Dauer der Beschäftigung, mit der Wahl der Umgebung, die dem Tier geboten wird, etc.

Und als Tierhalter steht man nun mal in der Pflicht, Leiden zu verhindern bzw. ggfs. zu beenden. Wer das nicht möchte, der darf einfach keine Tiere halten. Punkt.

Antwort von guterwolf,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wir haben diesen Schritt schon zweimal hinter uns... Für uns - als Familie - war es ein Akt der Gnade unsere Hunde zu erlösen und nicht leiden zu lassen, da keine HOffnung mehr auf Besserung bestand.

Ein Hund, der nicht mehr aufstehen kann, unter sich machen muss, nicht mehr frisst und nicht mehr trinkt - aber ein starkes Herz hat - sollte nicht so unwürdig sterben müssen und deshalb ist es für uns moralisch vertretbar, ein Tier, welches uns viele Jahre treu begleitet hat von seinenen Leiden zu erlösen.

Ich finde es auch furchtbar solch eine Entscheidung treffen zu müssen, aber wir haben es nie bereut, so schwer es uns auch gefallen ist.

Kommentar von guterwolf,

übrigens:

unsere Hunde wurden zu Hause, in ihrer gewohnten Umgebung, eingeschläfert, denn jeder TA kommt ins Haus. Begraben sind sie in unserem Garten.

Kommentar von hooligan333,

oh schnüff - iss schon traurig tote hunde

Antwort von Minischweinchen,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

meiner Meinung hat man sogar die Pflicht und Verantwortung das Leid eines Tieres zu beenden, wenn es keine Lebensqualität und Lebenswillen mehr hat. Es würde nur leiden und man sollte nie aus eigenem Schmerz und Egoismus zu lange warten, wenn man sieht wie schlecht es dem Tier geht!

Grüssle und ein gutes neues Jahr!

Antwort von lichtschatten,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sich aus Liebe von einem geliebten Lebewesen verabschieden, ist eine edle Haltung. Aus eigener Sehnsucht ein krankes Tier am Leben erhalten zu wollen, finde ich verantwortungslos. Wenn Menschen sich vom Leben verabschieden wollen, sollte man sie auch gehen lassen. Bei Menschen kann man dies jedoch aufgrund zu heftiger Manipulationsgefahren nicht standardisiert in Form von Todesspritzen durchsetzen; bei Tieren schon.

Antwort von kreativkruemmel,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich war vor einem jahr in der sytuation. meine süsse hündin ist mit 16 jahre so krank geworden das sie sich qwälte. das zeigte sie nicht nur durch ihr umfallen ich sah es ihr irgendwann an das sie nicht mehr konnte. der tierartzt hat sie dann von ihren schmerzen befreit. ich hab das nicht sofort zugestimmt. noch nicht mal weil ich hoffte das sie wieder gesund werden könnte, nein das es keine wunder gibt , das wuste ich ja, nein ich wollte und konnte diese end scheidung nicht treffen. aber irgendwann in einen augenblick . da spürte ich dieses gefühl wenn alle die liebe die ich für diesen hund empfand nicht geheuchelt war. wenn all die sätze .. dir wird es immer bei mir gut gehen, gelogen waren. dann muss ich endscheiden. ich weis nicht ob es später mal nee stelle geben wird, wo ich für dieses ja zur einschläferung vor einer höheren macht verantworten muss. aber hier auf erden , da ging es für mich nicht mehr um eine verantwortung die ich später vieleicht , nach meinem eigenen ableben verantworten muss.hier ging es um die verantwortung zwischen qwal und tot. ich endschied mich für den tot. genau wie ich es nicht für mich haben möchte , das ich mich mal qwälen muss, so wollte ich es auch nicht für meinen hund. das ich den schritt mal gehen muss. wuste ich schon als ich mir 16 jahre vorher diesen hund genommen hab. verantwortung bedeutet verantwortung fürs tier und es nicht qwälen lassen. das hätte ich nicht verantworten können. wenn sie wirklich noch 1 oder 2 tage gelebt hätte, es wäre ja nur noch ein zeitlich begrentztes auf schieben gewesen. aber ich sie hätte unter qwalen sterben lassen. ich glaub dann hätte ich mir selber nicht mehr ins gesicht schauen können. das war ein weg bei den ich über meine eigenen grenzen gehen muste. trotz allen hab ich mich wieder für einen hund endschieden. und auch jetzt weis ich, wenn nicht was mit mir ist, das ich mit den hund, der jetzt hier liegt und genüsslich sein kauknochen verarbeitet irgendwann diese endscheidung von mir verlangen darf und sie auch bekommen wird. auch dann wird es nicht um mich , sondern um meine süsse gehen.. und da werde ich immer gegen qwalen endscheiden.

Antwort von imager761,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ein Tier sollte in Würde sterben.

Und das bedeutet deiner Meinung nach Siechtum, Schmerzen und einen qualvollen Tod?

Das Gegenteil ist der Fall: einer derartigen Besitzerin würde die Haltung entzogen und amtsärztlich eingeschrittten - mit Strafanzeige wegen Tierquälerei :-O

G imager761

Antwort von Lachlan,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich finde den Begriff Todesspritze etwas grausam. Es ist eine Einschlafhilfe für den letzten Schlaf. Das klingt besser. Und das Tier zeigt es meistens, wenn es merkt, dass sein Ende da ist. Es sucht sich dunkle Ecken, weil es seine Ruhe haben will und dort dann auch in Ruhe endgültig einschlafen will. Das klappt aber nicht immer, weil es in einer Wohnung/Haus passiert. Also muss man seinem geliebten Tier die letzte Ehre und Hilfe geben, die es braucht. Inzwischen ist es weit verbreitet, dass der Tierazt nach Hause kommt und man nicht in die sterile und kalte Tierarztpraxis fahren muss. Das ist für beide Betroffene die bessere Variante.

Ich sehe und höre meine Katze, die mit 21 Jahren an Pfingsten 2011 mit Hilfe der Spritze gegangen ist, auch heute noch irgendwo sitzen oder laufen.

Antwort von kuechentiger,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist moralisch nicht vertretbar, ein krankes, leidendes Tier nicht einschläfern zu lassen. Wie hier schon gesagt wurde, würde in der Natur ein Tier in einem solchen Zustand nicht sehr lange existieren.

Ich musste vor einigen Jahren meinen ersten Kater einschläfern lassen. Ich habe den Tierarzt damals gebeten zu mir nachhause zu kommen, weil ich das kranke, ohnehin völlig verstörte Tier nicht noch in eine fremde Umgebung schleppen wollte. Und das war gut so, der Kater ist friedlich in seinem gewohnten Umfeld auf meinem Arm eingeschlafen und hatte nicht noch Streß durch die Autofahrt und die ganzen Umstände.

Das einzige, was mich hinterher belastet hat war, dass ich mich nicht schon viel früher zu diesem Schritt entschlossen habe.

Infoseite einer Tierarztpraxis zu diesem Thema:

http://www.tierarzt-hucke.de/Allgemein/abschied1.html

Antwort von freezyderfrosch,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein es ist nicht moralisch vertretbar weil man in die Natur eingreift.

Niemand darf bestimmen wann etwas stirbt. Auch unheilbare Krankheiten und Leiden und Schmerzen gehören zum Leben dazu, genauso wie die Katze, der Hund und der Hamster an sich.

Der Mensch verpasst einem Tier nur eine Todesspritze, weil er dazu fähig ist. Solange man nicht weiß, ob das Tier sterben oder leben will, solange sollte man es auch leben lassen. Erst wenn der Mensch weiß, dass das Tier absolut dazu fähig ist, selber zu entscheiden ob es sterben oder leben will und diese eindeutigen Signale uns senden kann, - erst dann ist der Eingriff mit der Todesspritze in Ordnung und damit moralisch vertretbar.

Wir töten dieses Tier nur, weil "wir" , also unser Gehirn meint, es wäre für das Tier das Beste. Wir töten nicht das Tier, weil es außerhalb unseres Bewusstseins feststeht dass es gut ist, diesem Tier das Leben zu nehmen, wenn es krank ist. Der Mensch erlaubt sich also viel zu viel und bestimmt sogar schon, wann das Tier sterben soll, da ist eindeutig zu viel Menschheit im Spiel. Einfach zu viel Gehirn eines Menschen. Was ist schon ein Gehirn eines Menschen bezogen auf das Universum? Unsere moralischen Werte existieren nicht außerhalb, nur im Gehirn.

Auf der einen Seite leidet das Tier, aber auf der anderen Seite lebt das Tier auch. Egal, ob das Tier Schmerzen hat oder nicht, es lebt und jede Todesspritze nimmt einem Tier das Leben. Man ermordet quasi das Tier, weil man ihm letztendlich eben nichts anderes als das Leben nimmt. Stell dir vor wir Menschen würden von Außerirdischen als Haustiere, in dem Fall , als Hausmenschen gehalten und die bringen uns um nur weil wir unheilbaren Krebs haben. Es gibt aber eindeutig Menschen, die auch mit Krebs weiterleben wollen und nach der Chemotherapie immer noch Lebensfreude haben. Solange Tiere dir nicht sagen können, ob sie überhaupt die Todesspritze haben wollen oder nicht, sollte man auch nicht eingreifen. Man bekommt einfach keine eindeutigen Signale. Vielleicht hat das Tier trotz unheilbarer Krankheit irgendwie und irgendwo noch Freude an irgendwas, was dem Besitzer aber nicht bewusst ist.

Kommentar von Annabotika,

Danke für Deine gute Antwort. In der freien Natur hat ein krankes Tier keine Chance, und wird von Jagdtieren recht schnell getötet.

Kommentar von Affia,

Bei euch beiden möchte ich als Tier nicht totkrank werden. Ihr würdet mich wirklich leiden lassen bis zum bitteren Ende.

Welche dramatischen Folgen solch eine Denkweise hat, kann man sehen bei Menschen, die krankhaft Tiere 'sammeln', sog. Animalhording. Bei diesen Menschen steht angeblich das Tier im Mittelpunkt und sie dürfen leben, wie sie wollen. Sie dürfen auch elend sterben und werden nicht selten von Artenossen angefressen / aufgefressen. Die Besitzer dieser Tiere haben überhaupt kein Unrechtsbewusstsein und sie sehen die Leiden der Tiere nicht.

Ich habe hier die Geschichte unserer Hündin geschrieben. Sie konnte in den letzten beiden Tagen ihres Lebens nicht mehr auf die Beine kommen, sie war komplett gelähmt an ihrem Hinterteil. Trotzdem schleppte sie sich aus ihrem Korb um Besucher zu begrüßen und es war schlimm, das mit ansehen zu müssen. Es kann doch nicht wirklich jemand glauben, dass dieser Hund noch Lebensqualität empfunden hat. Sie war ein Berner-Sennen-Mix und entsprechend groß und schwer. Wie lange hätten wir ihr das zumuten sollen? Wenn wir sie nicht von ihrem Leiden erlöst hätten, dann wäre es für den Hund das beste gewesen, gleich den nächsten Schlaganfall zu bekommen aber nach eurer Ansicht hätten wir ja selbst dann nicht zum Tierarzt fahren dürfen.

Ich hätte mich geschämt, dieses tolle Tier nach einer langen guten Zeit so leiden zu lassen.

Ich möchte selbst auch nicht überleben um jeden Preis und ich möchte niemals von Geräten abhängig sein, die mich künstlich am Leben halten. Als Mensch muss man darüber selbst verfügen, als Tierhalter bin ICH für das Tier verantwortlich und muss im schlimmsten Fall die Leidenszeit verkürzen / beenden. Ich gehe nicht unverantwortlich damit um und ich würde kein Tier wegen einer Lappalie einschläfern lassen (das macht auch kein Tierarzt) aber wenn ich sehe, dass die Zeit vorbei ist, dann werde ich meinem Tier auf diese Weise helfen.

Unsere Haustiere leben nun mal nicht mehr unter natürlichen Bedingungen, also tragen wir die Verantwortung.

Kommentar von freezyderfrosch,

Hallo Affia

Sicherlich will ich nicht unmenschlich sein und meine philosophische Betrachtung über deine Gefühle stellen. Das wär glaube ich unfair und auch keine Diskussion wert. Aber es gibt hier eine klare Linie zu ziehen. Was ist philosophisch, also im Sinne der Philosophie wohlmöglich unmoralisch und auf der anderen Seite stellt sich die Frage "Was ist meine Erfahrung und wie sehe ich das persönlich?". Zweiteres trifft auf dich zu, und meine Antwort trifft auf das Erste zu.

Ich finde man sollte hier Menschen die denken es sei unmoralisch auch nicht unbedingt bis zum letzten Tropfen mit Kritik zukleistern, denn sicherlich hat der jenige der sagt es ist unmoralisch genauso ein Recht sich an der Frage zu beteiligen wie der der sagt, es ist nicht unmoralisch sondern richtig.

Welche dramatischen Folgen solch eine Denkweise hat, kann man sehen bei Menschen, die krankhaft Tiere 'sammeln', sog. Animalhording. Bei diesen Menschen steht angeblich das Tier im Mittelpunkt und sie dürfen leben, wie sie wollen. Sie dürfen auch elend sterben und werden nicht selten von Artenossen angefressen / aufgefressen. Die Besitzer dieser Tiere haben überhaupt kein Unrechtsbewusstsein und sie sehen die Leiden der Tiere nicht.>

Nun ich bin kein Anhänger des Animalholding. Aber ich hab ein Hund den ich pflege, dem ich Essen gebe und der sein Auslauf bekommt. Sowas muss schon sein. Das hat etwas mit Verantwortung zu tun, weil ein Haustier dass von Menschen gezüchtet wurde, etwas anderes ist, als ein Tier dass schon immer in der freien Wildbahn gelebt hat. Aber ich kann mein Tier auch leiden lassen, ohne dabei ein schlechter Mensch zu sein. Ich könnte sagen, ich will auf der anderen Seite das Leid meines Haustieres nicht sehen, aber auf der anderen Seite muss ich aber auch akzeptieren das Leid und Tod ein unumstößlicher Bestandteil der Natur ist. Ich könnte beispielsweise dadurch dass mein Tier leidet, mich auf der anderen Seite gegen die Todesspritze entscheiden und dafür mich aber emotional stärker zum Tier hingezogen fühlen, weil ich "mitleide". Ich behalte also auch menschliche Werte wenn ich mich gegen die Todesspritze entscheide. Man muss sich auch ein bisschen als Mensch zurückziehen und der Natur ihren Lauf lassen und nicht völlig und komplett über das Tier, sprich, auch über dessen Tod bestimmen. Und wenn jemand sagt, ich möchte meinem Tier das Leben nicht nehmen, das soll die Natur machen, dann ist es für mich absolut nicht unmenschlich. Zudem ist die Natur auch eine Todesspritze. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie angesetzt wird.

Ich habe hier die Geschichte unserer Hündin geschrieben. Sie konnte in den letzten beiden Tagen ihres Lebens nicht mehr auf die Beine kommen, sie war komplett gelähmt an ihrem Hinterteil. Trotzdem schleppte sie sich aus ihrem Korb um Besucher zu begrüßen und es war schlimm, das mit ansehen zu müssen.

Das ist es ja auch. Wir entscheiden uns für die Todesspritze weil "wir" es nicht mit ansehen können. Der Hund hat neben dem ganzen Schmerz und Leid, bestimmt auch den Willen gespürt und die Freude gehabt Menschen zu begrüßen. In dem Moment wo ich das Tier einschläfer, entzieh ich ihm diesen starken Willen und diese kleine Restfreude die er in Zukunft hätte nochmal haben können. Man nimmt ja einem die Zukunft weg, wenn man ein Lebewesen tötet und damit auch weitere kleine Lichtblicke des Lebens.

Es kann doch nicht wirklich jemand glauben, dass dieser Hund noch Lebensqualität empfunden hat. Sie war ein Berner-Sennen-Mix und entsprechend groß und schwer. Wie lange hätten wir ihr das zumuten sollen? Wenn wir sie nicht von ihrem Leiden erlöst hätten, dann wäre es für den Hund das beste gewesen, gleich den nächsten Schlaganfall zu bekommen aber nach eurer Ansicht hätten wir ja selbst dann nicht zum Tierarzt fahren dürfen.>

Es kann doch nicht wirklich jemand glauben, reicht eben für die Philosophie nicht. Denn man kann nicht beweisen, ob das Tier noch Lebensqualität empfunden hat oder nicht. Sicherlich schon, weil das Tier trotz Krankheit, darum gekämpft hat Besucher zu begrüßen. Und zum Tierarzt fahren ist absolut in Ordnung. "Zur Behandlung" ja, aber nicht um das Tier töten zu lassen. Wenn ich als Mensch gelähmt bin und ich es kaum noch aushalte vor Schmerzen, dann wäre ich trotzdem ganz schön verbittert darüber, wenn mich einfach jemand zu einem hinfährt der mich umbringt. Bei den Tieren machen wir das einfach, weil wir ein höheres Bewusstsein haben und Tierliebe empfinden können und "eben" weil wir auch fähig sind mal eben zum Tierarzt zu fahren um es einschläfern zu lassen. Unsere Intelligenz und unser ethisches Denken ist der Auslöser dafür, dass Tiere durch die Todesspritze sterben. Würden wir mit den Haustieren auf einem Stand sein, was das Denken und Handeln angeht, dann gäbe es anstatt der Todesspritze vielleicht etwas ganz anderes. Vielleicht ausschließlich nur allein mehr Zuneigung und Zärtlichkeiten als Trostspende.

Kommentar von freezyderfrosch,

Ich hätte mich geschämt, dieses tolle Tier nach einer langen guten Zeit so leiden zu lassen.>

Wenn es das für dich Richtige war, dann ist es ja auch in Ordnung. Du hast ein gutes Gewissen und denkst es wär die richtige Entscheidung. Aber das ist alles "Mensch" und "Psyche" und nicht "Natur" und "Philosphie". Darum sagte ich, das muss man trennen können.

Ich möchte selbst auch nicht überleben um jeden Preis und ich möchte niemals von Geräten abhängig sein, die mich künstlich am Leben halten. Als Mensch muss man darüber selbst verfügen, als Tierhalter bin ICH für das Tier verantwortlich und muss im schlimmsten Fall die Leidenszeit verkürzen / beenden. >

Das heißt aber auch gleichzeitig, dass ich für das Tier lebe, bzw. für seine Zukunft alleine entscheide und weil das Tier es nicht selbst entscheiden kann, tu ich es für das Tier anstatt ich sag, das ist das Tier und das andere bin ich. Das ist es ja was ich meine. Weil wir ein höheres Bewusstsein haben, entscheiden wir über die Zukunft des Tieres.

Ich gehe nicht unverantwortlich damit um und ich würde kein Tier wegen einer Lappalie einschläfern lassen (das macht auch kein Tierarzt) aber wenn ich sehe, dass die Zeit vorbei ist, dann werde ich meinem Tier auf diese Weise helfen.>

Das ist deine Meinung, da kann ich auch nicht dran rumrütteln. Wenn du meinst, es sei das Richtige, dann muss ich es akzeptieren, gesetzlich verboten ist es nicht.

Unsere Haustiere leben nun mal nicht mehr unter natürlichen Bedingungen, also tragen wir die Verantwortung.>

Sie leben wie gesagt nicht in freier Wildbahn und wurden von Menschen gezüchtet und groß gezogen, das heißt aber nicht, dass da überhaupt keine Natur mehr existiert. Der Tod und der Schmerz bleibt ein Bestandteil der Natur, egal ob es ein Labrador im Haus unter Menschen oder ein Wolf im Wald unter Tieren ist.

Antwort von Tibettaxi,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ist es moralisch vertretbar aus bescheuerten moralisch religiösen wahnvorstellungen heraus ein Lebewesen sich quälen zu lassen ? NEIN, ist es nicht. Jedes Lebewesen sollte imn würde sterben können und nicht elendiglich krepieren müssen - nur weil es moralapostel und diverse Religionen wollen

Antwort von sophia40,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Anna,

ich kann Deine Frage sehr gut verstehen. WIr haben uns auch sehr sehr viele Gedanken gemacht dazu. Wir haben den Schritt schon zwei mal gehen müssen. Ich denke es ist irgendwie auch so, dass der Hund, wenn er mit dem Menschen lebt einfach nicht von selbst gehen kann. Die Tiere draussen leben anders sie sind gesünder fressen gesünder haben die Umweltreize nicht sie leiden nicht an so vielen Krankheiten wie unsere Hunde. Diese Tiere sterben einfach sie sterben anders irgendwie freieer habe ich das Gefühl. Ich habe dazu auch schon einmal eine sehr interessante Sendung gesehen die meine Meinung bestätigt. So denke ich dass ich als Mensche irgednwie schauen muss, mein Tier zu erlösen und zu befreien weil er/ sie es selbst nicht immer kann. Bei unseren beiden Hunden war es so, dass sie es uns immer angezeigt haben, wenn sie nicht mehr wollten. Beide Hunde haben sich lange vorher von uns verabschiedet wir konnten es fühlen und sehen. Man konnte es in ihren Augen sehen in dem tiefen Blick und in den Bewgungen in der Mimik und Gestik aber am meinsten in den Augen, dass sie nicht mehr wollten. Beide Hunde wussten beim Einschläfern um was es geht und beide Hunde sind in Ruhe und sogar in Dankbarkeit gegangen. Sie sahen am Ende aus als würden sie ruhig schlafen. Ich werde das nie vergessen weil ich damals so erleichtert war. Ich habe mir so viele Gedanken gemacht und immer gedacht was tue ich meinem Tier an das arme Tier. Aber es war anderes als ich dachte . Es war schlimm aber für den Hund ruhig und richtig. Man kann es fühlen und wenn man es fühlt dann ist es richtig. Man muss nur seinem Gefühl vertrauen.

Kommentar von guterwolf,

DH sophia40, genau so habe ich es auch bei unseren Hunden empfunden. Beide Hunde sind in meinen Armen eingeschlafen und haben mich angesehen bis zuletzt und wenn man in Blicken lesen kann, habe ich Liebe und Dank gelesen.

Kommentar von sophia40,

Oh guterwolf, das ist irgendwie so traurig und irgendwie aber auch das schönste Gefühl was man haben kann finde ich. Ich sehe es genau so. Wenn man es sieht dann ist es gar keine Frage. Ich denke immernoch daran und weißt Du, ich finde der Hund zeigt einem auch so sehr wie er einem vertraut in dem Moment. Danke für Dein Lob.

Antwort von maxi6,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn ich selber so krank werden sollte, dass mein Leben künstlich verlängert werden sollte, würde ich persönlich das auch nicht wollen (steht sogar in meinem Testament) und wenn mein Haustier leidet, wobei es immer darauf ankommt, was mein Tier hat und wie schlimm es ist, finde ich persönlich besser, wenn es sanft einschläft, als unnötig und künstlich sein Leiden zu verlängern.

Kommentar von Lachlan,

maxi6, wenn das in Deinem Testament steht, nützt es Dir gar nichts, denn das Testament wird erst eröffnet, wenn Du tot bist. Du brauchst eine Patientenverfügung, die gilt zu Deinen Lebezeiten.

Kommentar von maxi6,

Das habe ich eigentlich auch gemeint, ich kam nur gerade nicht auf das Wort.

Kommentar von Tinkerbella16,

Es geht aber nicht darum das Leben künstlich zu verlängern. Wenn ich ein Tier NICHT einschläfere lasse ich das Leben normal und wenn ich es einschläfere, dann verkürze ich es künstlich. Ist also eine ganz andere Situation

Kommentar von maxi6,

Ich denke mal, wenn ein Haustier unheilbar krank ist, still vor sich hinleidet, wie es vor allem Katzen ja meistens tun, wäre es in meinen Augen unverantwortlich, dem Tier Medikamente etc. einzugeben, nur damit ich zusehen kann/muss, wie es immer weniger wird, bis es schlussendlich von selber über die Brücke geht, kann ich mir dann auf die Schulter klopfen und sagen, toll, Maxi, Dein Tier ist in Würde gestorben?

Ich bin eher nicht dieser Meinung!

Antwort von Affia,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn das Tier leidet, dann lasse ich es vom Tierarzt einschläfern. Kein Tierarzt wird ein Tier einschläfern, das nicht wirklich leidet und das durch Behandlung zu heilen wäre.

Wir haben vor vielen Jahren unseren Hund einschläfern lassen. Der Hund hatte mit 15 Jahren einen Schlaganfall und das komplette Hinterteil war gelähmt. Der Hund konnte seine Geschäfte nicht mehr erledigen ohne Hilfen und bewegte sich ausschließlich mit den Vorderpfoten vorwärts. Da gab es dann einen Tierarzt, der eine 6monatige Therapie machen wollte und danach sollte der Hund wieder 'halbwegs' auf den Beinen sein. Unser langjähriger Tierarzt klärte uns über diese Therapie auf und der Erfolg schien eher fraglich. Sicher war allerdings, dass diese Therapie sehr viel Geld gekostet hätte ohne jegliche Erfolgsgarantie. Außerdem wären im Rahmen der Therapie nicht einmal die Ursachen für den Schlaganfall gesucht worden.

Der Hund war für seine Größe schon in einem ansehnlichen Alter und wir haben ihn einschläfern lassen. Ich hätte mir die Qualen des Tieres nicht ohne Selbstvorwürfe lange ansehen können.

Unsere anderen Tiere sind altersbedingt meist sehr plötzlich verstorben und niemand musste eingreifen. Bei Tieren darf man eingreifen wenn nichts mehr geht und das finde ich ok so. Ich finde es eher verwerflich wenn aus reinem Eigennutz ein Tier über lange Zeit leiden muss.

Antwort von Schoggi1,
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Hallo Annabotika

Ich finde es hat keinen Sinn mehr für das Tier zu Leben wenn es nur noch leiden muss. Wenn es nur noch so da liegt und kaum noch laufen kann, finde ich es besser, wenn man dem Tier die Todesspritze gibt. Ich als Mensch würde das auch für gut heissen mir die Todesspritze zu geben, sofern es keine Heilungschancen mehr gibt und ich ausser im Koma zu liegen, nichts mehr anderes tun kann.

Ja, mir würde es auch schwer fallen unser Hund ein zu schläfern. Aber ihm zu liebe würde ich es tun, weil es einfach keinen Sinn mehr hat. Und ich denke ein Tierarzt kann das sehr gut einschätzen ob sowas sinnvoll ist oder nicht. Ich finde eher das es moralisch nicht vertretbar ist, das Tier noch Monatelang leiden zu lassen. Deswegen begrüsse ich das einschläfern.

Ein Frohes neues Jahr und eine gute Frage von dir.

Antwort von viktorel,
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Ja (1.Mose 1,28).

Der Begriff "herrschen" meint auch, sich der schwachen und kranken Wesen zu erbarmen.

Kommentar von Tinkerbella16,

Und Gott sagt in der Bibel genauso dass wir Menschen NICHT das Recht haben über Leben und Tod von anderen Wesen zu entscheiden.

Antwort von Mrmabey,
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Wenn das Tier leidet dann ja.

Antwort von knutschie,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich bereuhe es. Obwohl ich mir 100% sicher war, dass er Schmerzen hatte und schon über 2 Jahre nicht mehr Gassi gehen wollte.. ich bereuhe es jeden Tag. Wie kann ich entscheiden ob er lebt oder nicht? warum hat ich nicht einfach die Schmerzmitteldosis anpassen lassen? Wer bin ich meinen Hund töten zu lassen. ich bereuhe es jeden Tag. ich komm mir vor wie ein Unmensch. Ich komm mir vor wie eine Mörderin.

Er hatte vielleicht doch noch seine ganz eigene Lebensqualität. Wie kann ich das entscheiden? Woher will ich wissen ob was für den Hund lebenswert ist und was nciht. Er hatte noch Freude am fressen und ich lass ihn umbringen. Er konnte sogar noch aufstehen und hat sein Geschäft sogar im Garten erledigt. Ich hatte immer das Gefühl dass er nurnoch leiden würde. aber ich bereueh es jeden Tag.

Kommentar von guterwolf,

ich will jetzt nicht richten, dazu kenne ich die Situation nicht. Aber unter den Umständen hätte ich wahrscheinlich noch abgewartet. Du hattest bestimmt deine Gründe und dein TA muss ja auch einverstanden gewesen sein .

Kommentar von knutschie,

klar war der TA einverstanden. und ich find es nicht hilfreich dass du sagst du hättest noch abgewartet. ich kanns ja nicht mehr rückgänig machen. und bin eh schon so traurig. und ich rede auch jeden Tag von diesem Hund. ich würde in Zukunft bestimmt lieber von der Euthanasie absehen und die Schmerzmitteldosis erhöhen stattdessen. Unser anderer Hund der auch eingeschläfert wurde, (er war ca 18) er hatte ganz kaputte Zähne und die Zahn-op wäre in dem Alter zu riskant. er hatte alters-demenz und hat überhaupt nichts mehr kappiert, so saß er zb. vor der Wand und dachte es wäre die Türe. in seinem Fall bereuhe ich es natürlich ebenso. man hätte ihm ja Schmerzmittel injezieren können! wie dumm von mir einfach die Sterbehilfe zu wählen. jetzt ist es geschehen.

Antwort von Tinkerbella16,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Meiner Meinung nach nein. Und zwar einfach deswegen, weil NIEMAND von uns weiß ob das Tier leben möchte. Und da kann jetzt keiner von euch irgendetwas gegen sagen denn das ist das einzige worauf es ankommt. Es gibt Menschen die starke Schmerzen haben aber trotzdem noch leben möchten,wenigstens noch kurze Zeit. Genauso gibt es Menschen ohne Schmerzen die nicht leben möchten. Ich denke dass es bei Tieren genauso ist, außerdem kann kein Tierarzt sagen WIE stark die Schmerzen für das Tier sind. Deshalb denke ich dass man jedes Tier leben lassen sollte aber vielleicht auch ein Gespür dafür entwickeln wie es dem eigenen Tier geht. Ich denke man kann Tieren ansehen ob sie Lebenswillen haben oder nicht. Ich finde es aber völlig FALSCH wenn der Tierarzt sagt dass das Tier eingeschläfert werden "muss" zu sagen dass das dann jetzt wohl so ist weil das Tier Schmerzen hat. Wenn man so argumentiert, dass es egoistisch wäre das Tier leiden zu lassen, dann frage ich mich wirklich, warum man sowas nicht bei Menschen genauso macht. Es gibt auch sehr kranke Menschen die Schmerzen haben aber man schläfert sie nicht einfach ein weil man davon ausgeht dass sie noch Lebenswillen haben oder vielleicht noch einige Tage Zeit, auch wenn man ihre Schmerzen nicht komplett stillen kann.

Kommentar von kuechentiger,

Ja, dann lass mal eine angefahrene Katze, die das Kreuz gebrochen hat und den Kiefer, schön von alleine sterben! Wieviele todkranke oder schwerverletzte Tiere hast du denn in deinem Leben schon gesehen oder betreut?

Und zu den Menschen: es gibt nicht umsonst einen "Sterbehilfetourismus"!

Kommentar von guterwolf,

Ich weiß nicht, ob du ein Tier hast. Wenn du weit über 10 Jahre mit einem Hund/Katze zusammen lebst, dann weißt du auch, wie sich ein Tier fühlt, ob es ihm gut geht, ob es Schmerzen hat, ob es sich quält.

Wir haben unsere HUnde zu sehr geliebt um sie unnötig leiden zu lassen.

Das ist auch keine Entscheidung, die man ad hoc trifft, damit beschäftigt man sich und handelt letztlich nach dem Wohl des Tieres.

Kommentar von kuechentiger,

Mißverstanden? Sie meinte ja, dass man überhaupt nicht das Recht hat, ein Tier einschläfern zu lassen.

Deshalb denke ich dass man jedes Tier leben lassen sollte

Ich habe selbst Tiere und ich arbeite als Tierpfleger. Ich habe schon genug Dinge gesehen, wo ich sehr froh war (für die Tiere!), dass die Möglichkeit des Einschläferns besteht!

Kommentar von guterwolf,

wahrscheinlich hatte sie noch nie einen Hund /Katze und kann das gar nicht nachvollziehen. Ich würde immer wieder so handeln, alles andere ist egoistisch, ich würde meinen Hund sich nie zu Tode quälen lassen, denn die wenigstens sterben von selbst. Ein Mensch würde in einer solchen Situation (wenn er könnte) sich vor einen Zug werfen, Tabletten nehmen oder was auch immer. Ein Tier kann uns nur durch sein Verhalten zeigen: ich will nicht mehr - ich kann nicht mehr und wenn man eine Beziehung zu seinem Tier hat, kann man dieses Verhalten auch richtig deuten.

Kommentar von Tinkerbella16,

Ich habe Haustiere.. keinen Hund oder ein Katze aber 2 Kaninchen von denen eins nach 12 Jahren gestorben ist.. Alsoo ich wollte damit sagen dass ich nicht weiß ob wir das Recht haben Tiere zu töten bzw denke dass wir es nicht haben. Aber am Ende habe ich ja geschrieben dass ich denke dass man Tieren ansehen kann ob sie leben möchten. Deshalb halte ich es eigentlich für schlecht aber ich kann es verstehen unter bestimmten Bedingungen. Ich meinte übrigens NICHT so Situationen wie die mit einer Katze mit gebrochenen Knochen, ich hab eher an ein Tier mit zb einer schweren Krankheit gedacht die langsam schlimmer wird. Weil ich denke dass man da nicht pauschal sagen kann wieviel Schmerz ein Tier empfindet. Falls jetzt irgendwer verstanden hat wie ich das meinte..

Kommentar von guterwolf,

es geht ja nicht nur um Schmerzen. Die kann man lindern durch Medikamente und wenn das Tier dann einigermaßen schmerzfrei ist wird es auch noch Lust am Leben haben. Tiere sind im Ertragen von Schmerzen genau so unterschiedlich wie Menschen, manche stecken das weg, manche nicht. Nur weil mein Hund Schmerzen hat, die ich durch Tabletten oder Spritzen lindern kann, würde ich meinen HUnd nicht einschläfern.

Man merkt es ganz einfach, vorausgesetzt man hat ein Gefühl für sein Tier.

Unsere Bonny, das war unser 3. Hund hatte schon mehrere Wochen Probleme mit den Gelenken, sie konnte nur noch schlecht und langsam laufen, musste öfter eine Pause machen. Das ist alles nicht schlimm, geht man eben weniger spazieren und gibt Medis. Eines Abends legte sie sich neben die Haustür, ich dachte, sie wollte raus, wollte sie aber nicht. Sie kam nicht mehr hoch, wir halfen ihr und sie ging ein letztes Mal in den Garten und machte ihr Geschäft und legte sich wieder an die gleiche Stelle. Wir schoben ihr eine Decke unter und deckten sie zu. Am anderen Tag lag sie immer noch dort, Fressen, was wir ihr brachten wollte sie nicht, sie leckte lediglich ein bisschen Wasser aus meiner Hand.

Ich rief dann unsere TÄ an, sie meinte, es wäre wohl so weit. Wir aber nicht. Wir haben dann den Tag über und die Nacht abwechselnd neben ihr gesessen, ihren Kopf im Schoß und wir fühlten, sie wollte nicht mehr. Am 2. Tag lag sie noch immer und da wussten wir, wir müssen sie gehen lassen. Nachmittags kam dann unsere TÄ und unsere Bonny, die nie jemand ins Haus ließ, wedelte nur kurz mit dem Schwanz. Sie brauchte 2 Narkosespritzen (sie hatte ein starkes Herz) und als sie eingeschlafen war, bekam sie die andere. So ist sie friedlich in meinen Armen eingeschlafen, sie schaute mich an bis ihr die Augen zu fielen und wedelte noch mal leicht mit ihrem Schwanz und wir wussten, dass wir das Richtige getan hatten.

Sie war mir von allen unseren Hunden die liebste, es ist jetzt 11 Jahre her und mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich an sie denke und das ist sehr oft der Fall.

Was hättest du gemacht? Sie noch tagelang liegen lassen?! Bestimmt nicht.

Kommentar von sophia40,

Schnief .............................. :-((

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