Frage von umut0612, 151

Ist es moralisch unkorrekt korrekt Fleisch zu essen, Pro/Kontra?

Ich muss eine Show machen wo ich ein Fleischer bin und dafür bin Fleisch zu essen?Könnt ihr mir ein paar Kontra Agumente geben wäre nett?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FuCat, 59

Es ist moralisch vertretbar Fleisch zu essen, einfach aus dem Grund, da es die Umwelt deutlich weniger belastet, als zb der Raubbau durch Soja-Pflanzen. Auch sind Menschen schon immer Omnivoren gewesen. Selbst unsere Vorfahren (die Affen) jagten und aßen Fleisch. Zudem ist Fleisch maßgeblich für unsere Intelligenz verantwortlich, denn ohne dieses, hätten wir niemals genug Energie zu uns nehmen können, um dem Gehirn den Wachstum ermöglichen zu können, den es geschafft hat.

Kommentar von PhilippBl ,

Rate mal wo das Soja das im Regenwald angebaut wurde hingeht? Ja, richtig in die Tierfutterindustrie^^

Kommentar von Omnivore13 ,

Unfug. Es geht in die Bioethanolproduktion. Verfüttert werden NUR die Reste nach der Presse. Sowas wissen aber keine Veganer!

Kommentar von randalemitk ,

-Massentierhaltung schadet auch der Umwelt

-Das Soja geht an die Industrie

-Nur weil immer schon etwas war muss es auch jetzt nicht sein. Dein Argument ist genauso wie der Satz "Es gab schon immer Sklaven deswegen muss es sie heute auch geben."

Bitte das nächste mal erstmal informieren!

Kommentar von FuCat ,

Dennoch bleibt der Mensch ein Omnivore, um dies zu ändern wäre Jahrtausend lange Entwicklung nötig. Eine solche Entwicklung kann man aber nicht erzwingen.

Für einen Omnivoren ist es schädlich sich nur von Pflanzen oder nur von Fleisch zu ernähren. Dementsprechend müssen wir beides zu uns nehmen. 

Antwort
von Deichgoettin, 48

Eigenartige Frage. Wenn Du den "Fleischer"  spielen mußt, brauchst Du PRO- Argumente und keine Kontra-Argumente, oder sehe ich das falsch?

Fleisch und besonders Innereien haben eine große Mengen lebenswichtiger Vitamine und Mineralstoffe (u.a. Eisen, Selen und Zink) diese mit pflanzlichen Mitteln zu erreichen ist viel aufwändiger und weniger effizient. Nur Fleischesser decken ihren Vitamin B12-Bedarf durch den Konsum von Fleisch, insbesondere Innereien (Leber und Nieren).
Wichtige Vitamine wie A und B sind im Fleisch enthalten. Ein Mangel dieser Vitamine kann zu Muskelschwund und Herzinsuffizienz, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Blutarmut führen.

Durch korrekte Tierhaltung (Weidehaltung) von Rindern, können Flächen besser genutzt und unfruchtbare Böden zur Produktion von Lebensmitteln eingesetzt werden. Der Tierkot  ist dabei kein Problem, sondern ein wertvoller Bestandteil für die Landschaftspflege.

Fleisch ist reich an Eiweiß und  Aminosäure. Kein anderes Lebensmittel hat so viel essenzielle Aminosäure.

Der Fettgehalt von Fleisch ist niedriger als angenommen wird. 100 g Schweinefilet liefern z.B. nur 2 g Fett

Antwort
von wickedsick05, 36

Der Mensch ist Allesesser. es gibt kein vernünftiges Argument gegen Fleisch.

aber gegen Verzicht:

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es ist ein Hype mehr nicht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein
Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne
Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber
nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist. Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz/Artenschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region. Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburger.

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch,
ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

Antwort
von Omnivore13, 40

Natürlich ist es moralisch vertretbar Fleisch zu essen.

Fleisch hat viele wichtige Nährstoffe in großen Mengen und eine gute Bioverfügbarkeit.

Außerdem ist die Fleischproduktion nun mal nötig, weil nur so hochwertiger biologischer Dünger entsteht.

Das weglassen von Fleisch wäre zudem eine pure Futtermittelverschwendung von Zellulose, Koppelprodukten (Stroh, Ölschrote, Melasse, Biertreber, usw.) und Futtergetreide (schlechte Ernten, minderwertigere Böden, Folgefrüchte)

Eine Lebensmittelproduktion ohne Viehzucht ist nicht möglich. Daher ist es für mich auch nicht moralisch vertretbar auf Fleisch zu verzichten.

Gruß
Omni

(BG)

Antwort
von NormalesMaedche, 61

Pros gibt es keine außer den Geschmack.
Gesund ist das meiste Fleisch auch schon lange nichtmehr.
Ein fettes Kontra ist die Haltung der Tiere.

Kommentar von Omnivore13 ,

Pros gibt es keine außer den Geschmack.

Da gibt es eine Menge: Dünger, Energie, Nährstoffe und Futtermittelverwendung.

Gesund ist das meiste Fleisch auch schon lange nichtmehr.

Was heißt "nicht mehr"? Die Qualität des Fleisches wird immer besser. Und Deutschland hat mit die höchsten Standards der Welt

Ein fettes Kontra ist die Haltung der Tiere.

Eine der strengsten Haltungsverordnungen der Welt ist ein Kontra? Na alles klar...

Kommentar von NormalesMaedche ,

Ehm streng ist daran ja wohl garnix.

Kommentar von Omnivore13 ,

Ach nicht? Na dann schau mal in die ganzen Verordnungen, an was sich alles die Viehzüchter halten müssen!

Antwort
von Machtgarnix, 58

informiere dich mal im Internet, wie die Natur zerstört, bzw. belastet wird wegen der Massentiehaltung. Nicht nur werden riesige Flächen an Regenwälder für das Futter zerstört, auch der Transport des Futters und die Haltung an sich ist sehr Energiefressend. Bei mir kommt darum nur selten mal Fleisch aufs Teller.

Kommentar von FuCat ,

Informiere dich mal, wie sehr die Natur durch zb, massenhaften Sojanabau belastet wird. Da ist Tierhaltung nichts gegen.

Kommentar von Machtgarnix ,

FuCat, für die Massentierhaltung muss ZUSÄTZLICH Futter angebaut werden, neben dem Raubbau, für uns Menschen! Und das ist nicht unerheblich!  https://www.boell.de/de/2015/01/08/futtermittel-viel-land-fuer-viel-vieh

Kommentar von Omnivore13 ,

Heinrich Böll Stiftung ist ein Veganer-Verein ohne jegliche Kenntnisse über Viehzucht!

Sie unterschlagen VÖLLIG, dass Futtergetreide nicht gleich Brotgetreide ist. Wie bitte willst du aus der Folgefrucht Wintergerste ein Brot backen?

Damit ist der Vorwurf der Ineffizienz völlig daneben!

Zudem reden sie mit irgendwelchen Zahlen über Massentierhaltung, obwohl NIRGENDS auch nur einheitlich definiert ist, ab wann diese ominöse Haltung anfangen soll

Dann bringen sie auch noch bildlich Soja als Futterpflanze rüber. Soja ist giftig roh! Soja wird in Brasilien angebaut wegen E85. Man will das Öl und nicht den Rest der Pflanze. Aber der Rest der Pflanze (das Sojaextraktionsschrot) kann man verfüttern. Und das muss man auch, weil es sehr Eiweißhaltig ist und tierisches Eiweiß ja unsinnigerweise 2001 verboten wurde! Davon redet die Böll-Stiftung KEIN Wort. Warum wohl?

Solche Tatsachenverdrehungen sind typisch für Veganer-Vereine!

Kommentar von Machtgarnix ,

aha, jeder irrt, nur Sie nicht, alles klar! Die Zeit ist dann wohl auch keine seriöse Seite?

https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/fleisch http://www.zeit.de/2007/04/Kuh                                            http://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/istab/lehrende/hbrunken/angewand...   http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/viehzucht.htm 

Wenn sie wollen, ich kann noch mehr links geben!!

Kommentar von Omnivore13 ,

Da kannst du noch 100 Seiten hier posten. KEINE davon widerlegt das was ich hier gesagt habe und erwähnt es auch in keinem Wort!

Oder ist es etwa gelogen, dass Brasilien kein E85 hat? Ist es gelogen, dass Sojaextraktionsschrot als Futter dient und nicht die ganze Sojapflanze? Ist es gelogen, dass Wintergerste zum Brot backen und Bier brauen geeignet ist? Ist es gelogen, dass es keine einheitliche Definition von Massentierhaltung gibt?

Mich würde das mal stark interessieren, was nun an meinen Ausführungen falsch sein soll. Bitte erkläre mir das! Und bitte sieze mich nicht. Ich bin keine 80!

Antwort
von IsabellaBluki, 65

Außer den Geschmack gibt es keine Pro Argumente und auch das kann sehr leicht entkräftet werden da es heutzutage wirklich unglaublich viele pflanzliche Produkte gibt die man glatt mit fleisch verwechseln könnte.
Naja moralisch korrekt ist es meiner Meinung nach nicht, denn die Haltung und Tötung der tiere und die Qualen die sie dadurch ihr leben lang haben stehen einfach nicht in der relation einer Mahlzeit.
Außerdem würde die Mehrheit der europäischen Bevölkerung es strikt ablehnen Hunde und Katzen zu essen und prangern sogar andere Länder wie China an da dort Hunde und Katzen gegessen werden. Aber wenn das so moralisch schlimm ist, wo ist dann der Unterschied zu einem Schwein oder einer Kuh, verstehst du was ich meine? Wie viele von euch Fleischessern da draußen würden sofort in ein neues steakhouse gehen wenn eins um die ecke aufmacht aber gegen ein lokal in dem Hunde und Katzen angeboten werden auf die Straße gehen und protestieren.
Naja und einfach diese ignoranz und der egoismus einem anderen lebewesen so viel Leid zuzufügen und es zu töten obwohl man alternativen hat finde ich schon sehr fragwürdig aber dann heißt es ja immer, es ist eine persönliche entscheidung. Von wegen, meinst du die tiere wurden gefragt ob sie denn gerne geschlachtet werden wollen?

Kommentar von umut0612 ,

Aber sind Tiere nicht dafür da sie zu essen?

Kommentar von IsabellaBluki ,

Tiere sind eben nicht dafür da um sie zu essen, in der Natur ist es was anderes, Raubtiere brauchen die Energie aus den kleineren Tieren um überleben zu können und trotzdem ist es immer ein harter Kampf an Nahrung zu kommen. Außerdem jagen sie ja hauptsächlich kranke, verletzte oder junge tiere, niemals aber nahe an die komplette Ausrottung wie menschen es machen. Außerdem haben die Tiere in der Natur eine chance zu flüchten und wenn sie schnell genug sind überleben sie auch. Die menschen sperren die tiere ein, viele sehen niemals Sonnenlicht und sie erleben solche qualen nur um am ende für etwas getötet zu werden was die menschen nicht brauchen. Wir haben die wahl was wir essen wollen und es geht bei uns nicht ums nackte überleben. Viele verzichten nur nicht dsrauf weil sie entweder zu faul sind oder ganz einfach zu egoistisch sind das ganze mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ich hoffe ich hab somit beide eurer kommentare beantwortet....

Antwort
von Delveng, 42

Pro: Es ist moralisch korrekt, Fleisch zu essen.

Kontra: Mir sind keine Argumente bekannt.

Antwort
von Schokolinda, 39

Moral ist für jeden was anderes.

Kommentar von wickedsick05 ,

nein... Moral ist das Verhalten einer Gruppe.  und da der großteil Fleisch isst ist es Moralisch völlih in Ordnung.

Ethik ist individuell...

Kommentar von Schokolinda ,

da die menschen zu unterschiedlichen gruppen gehören/sich zählen, ist das gehupft wie gesprungen.

Antwort
von NormalesMaedche, 38

Warum willst du kontra Argumente wenn du DAFÜR sein sollst?

Kommentar von umut0612 ,

ich meinte ´´ist es moralisch unkorrekt´´ mein fehler

Kommentar von NormalesMaedche ,

Ja aber in der Frage unten steht, dass du jemanden spielen sollst, der dafür ist Fleisch zu esse. willst aber Argumente dagegen

Kommentar von umut0612 ,

Nein dafür ich sagte doch mein Fehler!

Kommentar von NormalesMaedche ,

Also willst du Gründe Fleisch zu essen? Ich bin grad voll verwirrt. Naja jedenfalls gibt es keine dafür, außer eben der Geschmack, und vielleicht einige Stoffe die aber auch nicht nur durch Fleisch gegeben werden.

Antwort
von ErsterSchnee, 37

Moralische Kontras gegen Fleischkonsum fallen mir nicht ein. Höchstens gegen gewisse Haltungsbedingungen.

Kommentar von umut0612 ,

schade :(

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