Eine gute Freundin stellt ihre Ernährung gerade von vegetarisch auf vegan um, und möchte das auch mit ihrem einjährigen Sohn machen. Ich habe etwas Sorge, ob der Kurze dann in einigen Hinsichte zu kurz kommt. Hat jemand Erfahrung mit veganer Ernährung und Kleinkindern?
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Ich kenne einige mittlerweile große Kinder die vegan ernährt wurden. Wenn mensch es richtig macht gibt es keine Mangelerscheinungen.

es ist - leider - immer noch im umlauf, dass tierprodukte essentiell wichtig sind - was - bei ausgewogener veganer ernährung - ABSOLUT nicht der fall ist! ganz im gegenteil.
ein link zum schmökern: http://vegan-central.de/foren/board.php?category=Familie

Obwohl selbst seit vielen Jahren Vegetarier würde ich bei kleinen (und auch grösseren) Kinder von der doch sehr einseitigen VEGAN-Ernährung dringend abraten.
Veganarchist am 21. Mai 2008 19:29 klar KANN vegane ernährung einseitig sein, MUSS aber NICHT
NaomiYael am 25. Mai 2008 18:07 Wenn man nur Kartoffeln, Erbsen, Möhren und Salat zu sich nimmt, ist sie gewiss einseitig. Wenn man allerdings ein bisschen Interesse aufbringt und sich die Zeit nimmt, sich darüber zu informieren, was man da eigentlich alles in sich hineinstopft, ist sie es mit Sicherheit nicht. Die Natur gibt eine riesige Bandbreite an Nahrungsmitteln her, die die Menschen nicht zu schätzen wissen. Lieber töten, töten, quälen, töten. :)
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 07:08 Zustimmung!!! Aber ist ja nichts Neues dass Veggies keinen Plan von veganer Ernährung haben, solange nicht mindestens ein männliches Küken oder Kalb für sie drauf gegangen ist, mögen sie nichts essen :P Gerichte ohne Eier oder Milch sind ihnen völlig abnorm...

Ich kenne jemanden, dem es gar nicht gut bekommen ist, sich veganisch zu ernähren. Es fehlen halt essentielle Nährstoffe.
Bitte keine falschen oder diffamierenden Fehlinformationen verbreiten, das hat eventuell rechtliche Konsequenzen. Eine fehlernährte Person die sich vegan (nicht "veganisch") ernährt, ist für die Bewertung veganer Ernährung völlig bedeutungslos. Es müßte höchstens untersucht werden, warum es dieser Person "gar nicht gut bekommen" ist. Was lag wirklich vor? Magersucht oder andere Formen der Autoaggression, Unwissen über vegane Ernährungsgrundlagen? Einseitige Kost "Salzstangen-Veganer"?
Bei einer ausgewogenen veganen Ernährung und mit Kenntnis veganer Ernährungsgrundlagen (wo was her, Jod, Eisen, B12, Vitamin D usw.) kann es bei einem gesunden Menschen zu keiner Mangelerscheinung kommen, da dem Körper alle essentielle Nährstoffe angeboten werden. Die Unbedenklichkeit veganer Ernährung, und im Gegenteil sogar die Vorteile davon bekommen immer mehr wissenschaftliches Gewicht. Und dies ist nicht nur eine gute Nachricht für Veganer, sondern auch eine schlechte Nachricht für Menschen die aus Affekt oder bewußt Bedenken verbreiten. Denn gerade die wissenschaftliche Gewichtung kann als Grundlage für Veganer dienen, sich gegen derlei FUD rechtlich zu wehren.
Dieser Kommentar ist grober Unfug. Man kann einen bestimmten beim Namen genannten Veganer diffamieren, "die Veganer" als Gruppe nicht, eine rechtliche Handhabe existiert nicht. Anderlautende Behauptungen sind hanebüchen (es ist etwas anderes, ob ich sage "Soldaten sind Mörder" oder "Soldat Thorben Kuhn aus Wismar ist ein Mörder").
Gesundheitliche Vorteile des Veganismus gibt es nicht. Bei der Vegetarierstudie der DGE wiesen Veganer eine höhere Mortalität auf, die geringste hatten "moderate" Vegetarier (z.B. einmal die Woche Fisch oder Hühnchen). EINIGE Menschen kommen problemlos mit veganer Kost klar (genauso wie viele Eskimos sich fast nur von Fleisch und Fett ernähren können), andere bekommen schnell Probleme wie z.B. Vitamin B12-Mangel. Das ist individuell verschieden. Auch positive / verharmlosende Verallgemeinerungen sind deshalb zu vermeiden.
Diese Frage erzeugt meist heftige psychologische Reaktionen von Menschen, denen es gar nicht um die Kinder geht sondern die generell negativ auf vegane Ernährung reagieren.
Eine der größten Organisationen weltweit von Ernährungswissenschaftlern, die US-amerikanische ADA, hat in einem Positionpapier zu vegetarischen Ernährungsformen ausdrücklich betont, dass eine vegane Ernährung in allen Lebenssituationen vom Kleinkind bis zum Greis, in der Schwangerschaft und für Heranwachsende geeignet ist. Grundlage für diese Aussage waren Bewertungen vieler wissenschaftlicher Studien, sodass die Frage ob man ein Kind vegan ernähren kann grundsätzlich mit ja beantworten kann. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen gut vegan und schlecht vegan. Die Mutter / die Eltern sollten sich also mit der veganen Esskultur und Ernährungslehre auseinander setzen.
Unabhängig von der wissenschaftlichen Begleitmusik, gibt es selbstverständlich auch die Realität vieler und mehr werdender Veganer, die von Geburt an vegan leben. Wer angesichts dieser Tatsachen Bedenken streut mit Argumenten, die seit nun fast 50 Jahren überholt gelten, muss sich fragen lassen was eigentlich seine Agenda ist.
Bei der DGE ist diese Agenda klar: Im Beirat dieser Organisations sitzen Unternehmen aus der Milch - u. Fleischwirtschaft, eine neutrale Bewertung kann hier leider nicht erwartet werden.
Ein Thema das besondere Aufmerksamkeit verdient in der veganen Ernährung ist das Vitamin B12. B12 wird von Bakterien gebildet, allerdings gibt es zur Zeit noch kein Lebensmittel auf dem Markt, das mit den richtigen Bakterien fermentiert wurde. B12 wird immer in Reinform Lebensmitteln zugesetzt. Allerdings ist auch das zugesetzte B12 von Bakterien, und nicht wie fälschlich oft verbreitet wird "chemisch-synthetisch". Da der vegane Markt noch zu klein ist, wird es auch noch dauern bis ein Getränk oder Soja-Joghurt usw. auf den Markt kommt, bei denen B12 im Lebensmittel selbst fermentiert wurde. Quellen von B12 von denen man früher dachte es handele sich um B12 wie Sauerkraut, Biere, Tempeh oder Feinkostalgen, stellten sich als Pseudo-B12 heraus welches wirkungslos bleibt und im Körper keine Funktionen hat. Eine Schwangere sollte also auf Produkte achten, die mit B12 angereichert wurden oder auf Supplemente zurückgreifen. Auch das B12 in Reinform wurde von Bakterien (und in Ausnahme mit Hefen) fermentiert und bietet somit eine gute Alternative zu Lebensmitteln in denen oft eine zu geringe Menge B12 zugesetzt ist. Die Hersteller beachten in der Regel nicht den sogenannten Aufnahmeverlust bei B12.
Das schwierigste bei der veganen Ernährung allerdings ist das Überwinden der Angst und die Verunsicherung. Menschen die Fehlinformationen bewußt oder aus Affekt streuen verstärken diesen Effekt der Verunsicherung, der bei allem Neuen eigentlich ganz normal ist. Leider ist die Zahl der Nichtveganer und somit auch deren Meinungsgewicht so enorm in der Überzahl, dass eine Rehabilitation der veganen Ernährung fast unmöglich scheint.
So braucht es besonders viel Willensstärke von veganen Eltern, ihr/e Kind/er konform mit der eigenen ethischen Kultur aufzuziehen. Und meistens geschieht der Entschluss doch immer mit einem Quäntchen Unsicherheit im Hinterkopf, was ist, wenn es doch nicht gut ist? Manchmal geistern Meldungen durch die Presse, bei denen von vermeintlich vegan ernährten Kindern die Rede ist, die krank geworden sein sollen. Bei näherer Betrachtung hat sich allerdings bis jetzt immer herausgestellt, daß es sich hier um Anhänger esoterischer oder ähnlich motivierter Ernähungstrends handelt, deren Kostform überhaupt nichts oder nur oberflächlich mit veganer Ernährung zu tun hatte. Tatsächlich war hier die Auswahl an Lebensmitteln extrem eingeschränkt und mit einer vollwertigen veganen Ernährung nicht zu vergleichen. Diese Kostformen (z. B. Rohkost) unter veganer Ernährung einzusortieren wird dem Thema nicht gerecht.
Vegane Eltern sollten sich von alledem nicht irritieren lassen, spätestestens seit dem Positionspapier der ADA gibt es eine fundierte wissenschaftliche Grundlage aufgrund derer man sein Kind guten Gewissens vegan ernähren kann. Allerdings entbindet dies natürlich nicht von der Verantwortung, genug Neugier zu entwickeln dies richtig zu machen.
SickChickJay am 12. Januar 2009 02:07 DH!

Demjenigen, den es interessiert, empfehle ich gerne diesen Link weiter:
http://vegan.de/pdf/content/bibliothek/allgemeines/vivaveganfuermutterundkind.pd...
Ansonsten einfach mal die Suchmaschine benutzen und nach "vegan kids" suchen, da findet sich auch die ein oder andere interessante Seite.

Also die Gesellschaft ist schon witzig wenn ich sehe was Eltern Ihren Kindern aus dem Supermarkt alles für ein Schrott und Müll mit Aromen Pestiziden Zuckern Geschmachsverstärkern und Haltbarmachendem Junk zu essen geben und sich dann aufregen wenn jemand seine Kinder vegan ernährt is das sowas von witzig. Es gibt tausende vegan ernährte Kinder die alle normal aufgewchsen sind, bestimmt gibt es auch negativ Beispiele, gibt es die überhaupt? Aber die gibt es wohl bei kranken Kindern die mit viel Fleisch usw. vollgestopft werden auch oder?

Von einer früheren Bekannten wusste ich noch in etwa das der Arzt abgeraten hat bei Kindern vegan zu leben.Nachzulesen hier: http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=24
Mag aber jeder für sich entscheiden ob er sowas verantworten kann oder mag.
Ja, ja, die Schwager der Cousinen der Arbeitskollegin:-))) Deren Kinder von der veganen Ernährung anfingen grün zu strahlen:-))
Aber mal im Ernst: Selbstverständlich raten viele Ärzte von der veganen Ernährung ab. Erstens mal ist in ihrer Ausbildung keinerlei Ernährungsphysiologie. Die Aussage eines Arztes zu Ernährungsfragen ist in etwa so brauchbar wie die eines Holzfällers zu englischen Möbelantiquitäten. Ärzte handeln aus dem gleichen Affekt wie die Leute hier, die sich negativ geäußert haben, im schlimmsten Fall mißbrauchen sie sogar ihre Autorität um ihre Reaktion auf den Ratsuchenden zu projizieren.
Wer Rat sucht zur veganen Ernährung sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sich in einer vollkommen feindlichen Umwelt befindet. Selbst durch die tatsächliche Expertenmeinung der Ernährungsphysiologen weht der Wind der Ideologie. Also genau das, was Veganern eigentlich immer vorgeworfen wird.
Auch die DGE ist eine Organisation, auf deren Rat man in Bezug auf vegane Ernährung nicht vertrauen kann. In ihren Beiräten sitzen Unternehmen aus der tierverarbeitenden Industrie, deren Interesse die Verbreitung sachlich richtiger Informationen bezüglich veganer Ernährung nicht ist.
Wer sich vegan ernähren will und rational verwertbare Informationen möchte ist komplett auf sich selbst gestellt, selbst innerhalb veganer Kreise kursieren Fehlinformationen. Jedoch wird die Qualität der Information von Jahr zu besser und der irrationale Sektor hat viel mehr Mühe seine Thesen zu verbreiten, es gibt meist gleich kontra.
Die beste Chance ist es jedoch immer noch sich mit anderen Veganerinnen und Verganern zu vernetzen und Informationen auszutauschen bis das eigene Grundwissen auf einem akzeptablen Standard ist. Dauert vielleicht eine Woche...
naklar kannst du auf jeden fall! ich lebe auch vegan und habe da einen echt coolen blog im internet gefunden. der autor ist auch echt cool und antwortet sehr schnell! schau mal auf http://www.fit-vegan.de lg

fleisch enthält wichtige nährstoffe die der körper braucht. wenn man sich veganisch oder vegetarisch ernährt fehlem den körper die nährstoffe. folgen sind schlechte zähne, falten usw
Ein längst überhohltes und schwer verletzendes Vorurteil das du da bringst.
Informiere dich mal bitte ein bisschen genauer über Veganer. Stichpunkte: Alexander Dargatz oder Veganer Sport
Ich persönlich lebe Vegan, habe jedoch keine schlechten zähne und auch keine falten, bin (hab mich beim Arzt testen lassen) überdurchschnittlich gesund, noch viel gesünder als jegliche Möchtegern Karnivoren. Beispiel, Mein Eisengehalt ist für einen Veganer ziemlich hoch, selbst für einen Fleischfresser ist mein Eisengehalt hoch, er erlaubt mir Extremsportarten zu machen ohne Probleme mit einem zu niedrigen Eisengehalt zu bekommen.
Darf ich fragen welche Stoffe mir den genau fehlen sollten?
Ich mag es nicht wenn schlecht informierte Leute anfangen irgendetwas über Veganer zu erzählen wobei sie höchstwarscheinlich noch nie etwas mit Veganer zu tun hatten. Du verstehst hoffentlich das das ein bisschen verletzend ist wenn man solche Vorurteile über Veganer bringt.
Zudem beweisen Studien das Vegetarier durchschnittlich gesünder leben als Fleischesser.
Wenn du sowas bringst, dann bitte auch eine Begründung, am besten auf Wissenschaftlicher Basis.
Außerdem gibt es das Wort veganisch nicht. Man ernährt bzw lebt Vegan, nicht veganisch.
Wo hast Du bloß diesen Blödsinn her, MelliJ.?
Informier Dich lieber erstmal richtig, bevor Du Dich zu Wort meldest!
hier gibt es gute Tipps: http://www.vegan.at/veganelebensweise/starterkit/kapitel/kap11.html
Man kann es tun, sollte es aber tunlichst lassen. Infos:aufhttp://www.kostenlos.com/vegan/vegane_ernaehrung.html
Leider finden sich hier wieder die üblichen Vegan-Sektierer, die mit ihren Verweisen (Dargatz, VivaVegetare, ADA etc.) den üblichen geistigen Inzest betreiben: 3 linientreue Quellen gegen hunderte anderstlautende und die gängige Lehrmeinung.
Leider kann man Kinder nicht einfach vegan ernähren. Die übliche faserreiche vegane Kost hat zu viel Volumen für Kindermägen bzw. zuwenig Eiweiß und Nährstoffe pro Volumeneinheit. Auch können Kinder das für's Wachstum nötige Eiweiß besser aus Milchprodukten, Eiern und ggf. auch Fleisch gewinnen, als aus Hülsenfrüchten mit ihrem einseitigen Aminosäurenprofil (Und immer nur Soja und Bohnen, um überhaupt an etwas Eiweiß zu kommen ist sowieso nicht gut für den kindlichen Verdauungstrakt).
Mit Planung (d.h. nicht Pudding und Chips) ist eine ausgewogene (ovo-lacto) vegetarische Ernährung von Kindern möglich. Veganismus eignet sich nur für Erwachsene und ist bei Kindern Mangelernährung!
Die US amerikanische offizielle ernährungswissenschaftliche gesellschaft schriebt eindeutig, dass eine gut geplante vegane Ernährung für Menschen aller Altersstufen von Säuglings- bis zum Greisenalter geeignet ist. Andersartige Behauptungen sind unsubstantiierte Gerüchte, über die jeder, der mit fundierter Information vegane Kinder großzieht bzw. großgezogen hat, nur lachen kann. Trotzdem ist es nicht lustig, weil viele diese Desinformationen ja tatsächlich glauben.