Frage von Charlie123456,

Ist es möglich einen Buker selber zu bauen ?

Ich habe lange darüber nachgedacht mir einen Bunker machen zu lassen,

da der Kostenvoranschlag aber sehr teuer ausfiel dachte ich mir ob es möglich wäre diese Arbeit selber zu verrichten ... 

Ist dies möglich wen ja mit welchem Aufwand / Ich habe vier Leute die mir helfen würden

Zur Grösse kann ich nichts sagen weil ich ja noch überhaupt nicht weis wie viel mich das Kosten wirt ?

 

Ps. spart euch bitte solche Kommentare wie " Wiso brauchst du den einen Bunker"

Antwort von velodog,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ein privates Schutzbauwerk ist technisch und finanziell durchaus überschaubar, man kann es allerdings auch extrem kompliziert und teuer machen.

Hier in der Gegend wimmelt es praktisch von privaten Bunkern aus dem II WK, geschätzt hatte wohl damals jedes dritte...vierte Haus so einen Bunker, die meisten gibt es heute noch.

Zweck der Bunker war damals der Schutz gegen alliierte Luftangriffe, dabei aber selten gegen Volltreffer, sondern eher Schutz gegen Trümmer, Splitter und Brandbomben. Die Bauwerke haben durchweg alle Deckenstärken von bis zu  1,5m Stahlbeton und Wandstärken um die 60...70 cm. Gassschleusen und Luftfilteranlagen wurden so gut wie nie verbaut, bei großen Bunkern war sowas natürlich Standart.

Ein moderner Schutzraum müßte heutzutage wohl anderen Anforderungen entsprechen, mit Fliegerbomben ist wohl kaum noch zu rechnen.

Meterdicker Stahlbeton ist daher mit Sicherheit überflüssig.

Die Bedrohungen heutzutage dürften eher durch Naturkatastrophen oder durch unmittelbare Folgen plötzlicher gesellschaftlicher Umbrüche wie z.B. durch den Zusammenbruch wirtschaftlicher Strukturen entstehen.

Die Frage ist darum eben immer: vor was möchte ich mich wie lange schützen ?

Danach richtet sich dann der Aufwand für das Bauwerk.

Antwort von Strategiezocker,

Hallo.., die Frage wogegen Du dich schützen willst,solltes Du zuerst klären...ich schätze mal,gegen die Folgen eines Krieges der mit Massenvernichtungswaffen geführt wurde,bist Du machtlos. Sinnvoll wäre es aber über folgendes Szenario nachzudenken: 1. Größere Naturkatastrophe mit globalen Folgen z.B :Meteroiteneinschlag oder größerer Vulkanausbruch. Beide Szenarien würden sich sehr drastisch auf ALLE Nationen auswirken,da mit einem Zusammenbrechen von Recht und Ordnung zu rechnen wäre...ausserdem würde die Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen,da der größte Teil der Landwirtschaft wegfallen würde! Du musst dir zuerst überlegen,für wieviele Menschen Dein Schutzraum ausgelegt sein sollte (Familie und/oder Freunde) Mach Dir Gedanken,ob damit zu rechnen ist,daß Familienmitglieder mit Freundin/Freund...deren Eltern u.s.w mitaufgenommen werden wollen. Sollte das in Erwägung gezogen werden,brauchst Du eine Obergrenze...Du baust einen Schutzraum...kein verdammtes Fussballstadion g ! Weihe nicht mehr als EINE zentrale Person ein,damit im Falle eines Falles die Organisation des spontanen Umzugs reibungslos klappt......NIEMAND aussenestehendes darf mitkriegen,daß diese Einrichtung existiert !!! Sollte der unterirdische Aufenthalt länger dauern (mehr als 3 Monate) sollten einige Dinge im Vorfeld erledigt worden sein: Du brauchst UNMENGEN an Konservendosen (große Auswahl sollte beachtet werden) Du solltest genug Trinkwasser gehortet haben ! Aber das allerwichtigste ist die ausreichende Energieversorgung.....NIEMAND hat große Lust,DURCHGEHEND eine Belüftungsanlage mit der Hand zu bedienen....deswegen sollten Belüftung und Beleuchtung durch eine Energieversorgungsanlage ((solar,windkraft,blockheizkraftwerk,brennstoffzelle) gespeisst werden...was wiederum eine Bervorratung an Brennstoff (Pellets,gas) notwendig macht und damit auch einen seperaten Lagerplatz !!! Toiletten sollten sog. Trockentoiletten sein(werden auch beim camping benutzt)....dazu GENÜGEND Plastikbeutel und Katzenstreu (nimmt Flüssigkeit und Gerüche sehr gut auf)...dazu empfiehlt es sich,Plasikfässer zur "Endlagerung" der gefüllten Plasikbeutel zu besorgen (auch ausreichend g) Achte darauf,daß Du im Vorfeld deinen Blindarm und Deine Weisheitszähne entfernt bekommen hast....wäre ein schlechter Witz,wenn du einem Meteror überlebst und dann in Deinem Schutzraum an einem Blindarm krepierst.ggg

Hoffe ich konnte Dir die eine oder andere inspiration geben :-)

Antwort von doejohn1488,

Vergiss was manche hier geschrieben haben, keine Ahnung. Ein privater Bunker muss nicht aus Stahlbeton etc. sein und er muss auch nicht gegen moderne Bunkerbrecher standhalten. Da der Bunker privat ist wird er kein direktes Ziel sein, was bedeutet das er höchstens vor den großflächigen Auswirkungen einer Waffe schützen muss. Da reicht schon ein versenkter Baucontainer unter ca. 3 Meter Erde.

Wichtig ist eine gut geplante Lüftung mit Filterung, dazu eine Toilette und eine Heizung. So ein Container kommt dir wahrscheinlich auf ca. 700€ bis 800€. Ein Grundstück mit geeignetem Boden das etwas abgelegen ist wird wahrscheinlich 700€ bis 800€ kosten. Für Aushub einen Bagger mieten. Alles zusammen, inkl. etwas nachschweissen, bzw. verstärken des Containers kostet dir so ein Containerbunker um die 3000€. Du kannst natürlich auch alles selbst machen. das dauert dann aber seine Zeit. Als Toilette würde ich ein Sacksystem mit Chemie nutzen, dazu Vorräte an Dosen, Lüftung auf ABC Schutz achten, am besten Handbetrieb oder ev. über Autobatterie die man laden kann. (Solar, Windrad, Fahrradgestell)

Guter Tipp, wennd u ein Grundstück kaufst achte darauf das man dort "bauen" kann, bzw. bau eine große Hecke oder dichten Zaun darum. ;) Am besten wenn alles nach Gartenhaus und Gemüsebeet aussieht. Und erzähl keinem Menschen etwas darüber. Dem Baggerfahrer sagst du das du einen Fischdeich machst, zuschaufeln kannst du selbst. Den Container anliefern und am besten mit Traktor oder Auto reinziehen - (Schlitten nutzen) Heizung würde ich extern des Hauptcontainers in einer Box betreiben, sollte zwar Wärme in den Bunker geben, aber eigenen Luftzulauf haben und nicht an der Luft in deinem "Wohnbereich" nagen!!

Antwort von nwBerlin,

In den meisten Bundesländern ist es so oder so verboten weil du nur die Oberfläche gekauft hast und nicht den Boden darunter

Kommentar von doejohn1488,

Unfug, dann dürftest du ja auch keinen Keller bauen....

Antwort von fail94,

Gib es auf wenn du einen bunker brauchst, dann kauf dir einen.

das braucht vile zu lange und hilft warscheindlich gar nichts...

Antwort von Delta120,

Die Frage ist eigentlich, welchen Schutz Du haben willst. Brauchst Du einen Bunker mit Zertifikat, dann muss es wohl eine spezielle Baufirma sein. Ansonsten vergib den Rohbau, so wie Du Ihn vorstellst und mach den Rest selbst.

Antwort von alf1952,

Wenn Du was von Statik verstehst bist Du im Vorteil. Ob der Bunker dann den nötigen Schutz bietet steht auf einem anderen Blatt.

Antwort von Chris199,

Das dürfte fast unmöglich sein da es einem Normalverbrauchen kaum möglich sein wird an die Rohstoffe zu kommen, du brauchst je nach art des Bunker Stahlbeton, riesige Stahltüren ect. Das kriegt man nicht so leicht im Bauhaus - wirklich gute Firmen beziehen ihre Materialien über das Militär. Also der Kostenpunkt wennst es privat machst ist sicher höher und Leute brauchst mindesten s20 (die müssen sich aber Auskennen.

 

PS: Wiso brauchst du den einen Bunker ?? (bin nicht so der Sparsame)

Antwort von XxL2001,

So was gab es im zweiten Weltkrieg schon mal - die meisten privaten Bunker haben relativ wenig gebracht - allerdings die Nerven beruhigt. Distanziere Dich von dem Gedanken, bei der heutigen Waffentechnik wäre es reine Geldverschwendung - das legst Du besser an, wenn Du Dir einen raffinierten " Fluchtplan " in ein " sicheres " Land ausdenkst und dort vielleicht Grund oder Behausung erwirbst.

Kommentar von doejohn1488,

Die Bunker haben sehr viel gebracht, ansonsten hätte man nach den verbrecherischen Bombardierungen von Zivilstädten durch die USA und England nicht hunderttausende Tote sondern Millionen Tote gehabt.... Und ein sicheres Land nimmt dich im Konfliktfall nicht auf, weil dann um dein Konfliktland alle Grenzen dicht sind!

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