Mein Mann hat sich letztens eine kleinere Wunde zugeführt.Nun frag ich mich ,falls eine Wunde größer ist ,ob man selbst Hand anlegen könnte.Denn er hat sozusagen eine Phobie was Krankenhäuser und ähnliches angeht.Worauf müsse ich achten? Benötige ich bestimmte Materialien ,damit ich es (so gut wie nur möglich)wie ein "Arzt" machen kann? Oder sollte man lieber es sein lassen,weil man mehr falsch machen kann?
nein ,kein problem.
du musst nur sehen wie du deinen gatten auf die nähmaschine bekommst :o))

Also, als ich meiner letzten Frau den Blinddarm rausgenommen habe, ist das gar nicht gut gegangen. Die nächste bringe ich lieber ins Krankenhaus.
Lola60 am 8. August 2007 23:07 wie viele Frauen hattest du denn schon, mal so nebenbei gefragt?
waldgeist am 8. August 2007 23:13 Der Blinddarm, war die Erste. Nach dem ich der zweiten ein neues Herz eingesetzt habe und diese nun nicht mehr lebt, sitze ich ein. Na ja mal abwarten wie es weiter geht, wenn ich wieder drausen bin.
:-)))))
Warum das denn? Wenn du ein bißchen Übung bekommst, kann es doch beim nächsten mal viel besser klappen. Am besten fragst du dann vorher hier nach, was du für eine "Do-it-yourself-Blinddarm-Op" so alles benötigst... :0)
Also Du kannst nicht einfach Deine heimischen Nähgarn verwenden und ohne medizinische Vorkenntnisse solltest Du bei Deinem Mann auch keine Wunde nähen. Außerdem näht man nicht mit einer geraden Nähnadeln. Um Gottes Willen, wie kommt man denn auf solche Ideen? Wollt ihr die Praxisgebühr sparen???

Immer nach dem Motto
nur die harten kommen in den Garten
waldgeist am 8. August 2007 23:10 Super!!!
Traust du dir ernsthaft zu, eine offene Wunde deines Mannes fachmännisch zuzunähen?!? Das größte Problem hierbei wird vor allem die mangelnde Sterilität werden. Auch wenn du die Nadel (würdest du eine aus deinem Nähkasten nehmen... :0) ) über einem Feuerzeug "röstest", wie man es früher gemacht hat, wirst du nie genug Keimfreiheit erreichen und eine heftige Infektion ist vorprogrammiert! Ich denke, jeder Beruf hat mit seiner Ausbildung auch seine Berechtigung. Laß lieber die Finger von großen Wunden und sich jemanden damit befassen, der sich damit auskennt!

Es gibt doch Klammerpflaster für kleinere Wunden.
thehop am 8. August 2007 23:16 PS: Auch unter Wundverschlussstreifen, Urgostrips, Leukostrips zu finden...
http://www.mercateo.com/c/318-69/Wundverschlussstreifen.html

Mein Süßer ist auch so ein Arztphobiker-Spezi und hat sich eine größere tiefe Wunde am Arm selbst genäht. Mit normaler Nadel und Nähgarn, weil grad nichts anderes zur Hand war. Mir wird schon schlecht, wenn ich nur dran denke.
Mein Tipp: lege statt Nadel und Faden lieber Chloroform oder KO-Tropfen in die Nottruhe, dann kannst du ihn ohne Mühe zur Chirurgie abtransportieren lassen ;-))
manu1979 am 8. August 2007 23:28 Der Gedanke kam mir bei der Frage auch gleich...

Man kann das natürlich tun und wenn man den Faden (mit Schnaps) und die Nadel (durch Ausbrennen) desinfiziert, könnte es sogar funtionieren, aber in der Zivilisation ist es absoluter Blödsinn, darüber überhaupt nachzudenken.

Dann könnte man doch gleich einen Reißverschluß einnähen, oder? Wäre doch enorm praktisch...ggg.

Notfalls geht ein Bürotacker. Aber bitte vorher die Klammern eine halbe Stunde in 60%igen Wodka desinfizieren. Zum Abschluß mit dem Creme-Brulee-Brenner oder einem Feuerzeug die geklammerte Wunde kurz abflammen, damit sich das Kunstwerk später nicht entzündet. Fertig.
Ich empfehle zu weiteren Lektüre aus der Hobbythek-Edition das Standardwerk von Jean Pütz "Machs Dir doch selber - Pseudochirurgie für Arme". Viel Spaß.

Nomen est omen!
Knowledge am 9. August 2007 07:47 Auf welchen Namen beziehst du dich?
also um das ganze ernst anzufassen. natürlich geht das nicht. das gäbe ne hässliche narbe. von schmerzen gar nicht zu reden. in vielen krankenhäusern gibts neuerdings techniken womit wunden verklebt werden. und wenn du jetzt schon den sekundenkleber suchst..nein das geht nicht.
wenn du jetzt alleine in 3000 metern auf einer skihütte wärst und dein gatte sich tief geschnitten hätte.... aber nicht normal......

Hallo Ihr Antwortenden,
auch wenn Eure Ironie teilweise echt witzig ist bitte ich Euch jeder Frage eine Chance zu geben und sie ernsthaft benatwortet. Ich bin mir auch bewusst, dass solch eine Frage eine gute Vorlage für ironische Antworten ist, worauf Du, ratlos65, bitte in Zukunft achtest. Schließlich möchtest Du ja ernsthafte Antworten bekommen.
Liebe Grüße
Peter vom gutefrage.net-Support
engelhaar am 9. August 2007 20:52 Bei aller Liebe, aber diese Frage ernsthaft zu beantworten ist wohl nicht drin. Das grenzt ja schon an grober Körperverletzung wenn in dieser Richtung ein echter Tip abgegeben wird. Humor hat übrigens noch Niemanden geschadet und vielleicht ist der Mann ja bereit nach all den tollen Vorschlägen doch lieber die Arztpraxis oder Klinik aufzusuchen.
Diese Frage war doch sicher nicht ernst gemeint, oder???????????????? Das sollte auf jeden Fall von einem Arzt mit dem richtigen Material gemacht werden.
Ich verstehe nicht, was ihr mit dieser Frage für ein Problem habt! Wieso soll sich nicht jemand selber eine Wunde nähen? Also, liebe ratlos65: Ja, du kannst. Aber nur mit proffessionellem Material. Also nichts von wegen Nähnadel und Garn. Ich habe mir für den Notfall bei meinen Wildnistrips rund um den Erdball vom Doc ein solches "Nähset" besorgt und mir aus einem Handbuch die Knotentechnik angeeignet - man näht nämlich nicht gleich wie bei textilen Stoffen. Weiters habe ich an rohen Fleischstücken geübt. Die gebogenen Nadeln und die Fäden vom Arzt sind bereits steril verpackt. Säubere die Wunde ordentlich und dann kanns losgehen. Ach ja: Der Arzt gibt eine örtliche Betäubung - du wirst allenfalls unter Schmerzen nähen müssen, aber das ist auzuhalten. Du stirbst ja auch nicht an einem versehentlichen Nadelstich in den Finger... Viel Erfolg beim Üben!
Super Antwort!!! Schade, daß ich nicht auf diese Idee gekommen bin... :0)
kreischvorlachen genial