Frage von latricia, 142

Ist es möglich dass, das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf den Kindesvater übertragen wird?

Hallo Ihr Lieben !

Km & Kv haben gemeinsames Sorgerecht, die Km jedoch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der Kv klagt nun aufgrund der Tatsachen, das ABR ein :

  1. Kv & Lp nehmen offensichtlich Marihuana zu sich.
  2. Km handelt zunehmend mit Tieren. Verwendet Kindergeld dafür.
  3. Km schreit offenbar Zuhause nur rum & ebenfalls die Kinder an.
  4. Km behaart auf vorhandenen Depressionen.
  5. Kind gibt eingeschüchtert zu das es von Km & Lp geschlagen wird & manipuliert.
  6. Km unternimmt mit Kind nix, sitzt nur am PC & surft meist im Internet.
  7. Km zieht das Kind nicht entsprechend der Jahreszeit an.
  8. Km musste aufgrund mangelnder Aufsicht der Gesundheit der Zähne vors Gericht gezogen werden. ( Kind ist 6 & hat bereits im Alter von 2, 4 Zähne verloren durch Karies. Im Alter von 6 noch ein Zahn verloren und 8 weitere mit Löchern und Karies in den Zwischenräumen. Genannte 5 Zähne wurden gezogen )
  9. Km fördert das Kind in keinster Weise.
  10. Kind trägt immer noch ein Nuckel.
  11. Kind hat bis 5 Jahren noch Windeln getragen.
  12. Kind beruht auf der Aussage es möchte beim Vater wohnen ( auch vor dem Verfahrensbeistand )
  13. Km hat bereits das Kind vergessen vom Kindergarten abzuholen, Kind saß 1 Stunde als einziger im KG.
  14. Km macht nur Fertiggerichte für die Kinder.
  15. Km lässt Kinder regelmäßig allein in der Wohnung ohne Aufsicht.

Es sind nur ein paar Stichpunkte, die eigentlich ausreichen sollten um es ein bisschen Anschaulich zu machen .

Was sagt ihr ? Wird das Gericht entscheiden dass das Kind zum Vater zieht?

Antwort
von feefle, 71

Hallo und Guten Abend,

das ist nicht so eindeutig zu beantworten, da hierbei die Frage ist, welche der Behauptungen auch eindeutig bewiesen werden können (durch Zeugen etc.).

Bei den zahlreichen Punkten sind meines Erachtens vor Gericht nur die Punkte 12 (leider etwas eingeschränkt durch das junge Lebensalter) und 15 gravierend von Bedeutung, alle anderen Punkte können bestenfalls lediglich dazu dienen, die Unzuverlässigkeit der Km bei der Kindesbetreuung zu untermauern.

In der Argumentation des Kv sollten die Punkte 1,2,3,4,6,9 und 14 zumindest gut überdacht, wenn nicht sogar weggelassen werden, da es bei vielen Richterinnen und Richtern nicht so gut ankommt, wenn von einer oder beiden Seiten denunziert wird.

Meine Empfehlung: Beratung durch eine Anwältin/einen Anwalt für Familienrecht.

Viel Erfolg und schönen Abend.

Kommentar von latricia ,

Also eigentlich sind alle Punkte nachweisbar, eine Anwältin ist bereits involviert und der Gerichtstermin steht auch schon. 

Kommentar von feefle ,

Das klingt - für mich! - soweit ganz vielversprechend. Bei einer erfahrenen Anwältin könnte das ganz gut laufen - insofern Du nicht die Antragsgegnerin (Km) bist :-)) - aber sicher kennst Du auch den Spruch:"Vor Gericht und auf hoher See...". Viel Glück also!

Kommentar von latricia ,

Nein ein Glück bin ich nicht die Km, zumal ich auch keinerlei der aufgelisteten Punkte tuen würde. 

Ja der Kv ist bei der gleichen Anwältin die ihm damals beim einklagen des gemeinsamen Sorgerecht beistand.

Vielen Dank für die Antwort 

& ebenfalls noch ein schön Abend 

Kommentar von ErsterSchnee ,

Wenn er bei der gleichen Anwältin wie damals ist, dann kann das ja nur in die Hose gehen. Gemeinsames Sorgerecht war auch schon vor sechs Jahren nichts spektakulär Außergewöhnliches...

Antwort
von maja11111, 38

1. interessiert keinen menschen und geht dich garnichts an. marihuana oder zigaretten rauchen, macht für öffentliche stellen keinen unterschied mehr.

2. geht dich nichts an und beeinträchtigt nicht das kindeslwohl. wofür die km das kindergeld verwendet, ist ihre sache. sie muss es nicht für das kind ausgeben, dass ist ein weitverbreiteter irrglaube.

3. ob sie die kinder anschreit oder nicht, geht dich nichts an. sie tut in ihrer wohnung was sie will. es stört die kinder nicht.

4. wenn die km depressionen dann steht es dir nicht zu das in frage zu stellen. es geht dich ebenfalls nichts an

5- wäre zu prüfen ob es geschlagen wird oder nur erzählt was du hören willst

6. geht dich nichts an, dass ist freizeitplanung der km. im tgl. routineleben macht man auch keine tgl. oder wöchentlichen unternehmungen. maximal gehen die kids auf den spielplatz und selbst dazu ist die km nicht verpflichtet. es geht dich nichts an.

und so weiter bis punkt 11 es geht dich nichts an.

12. dasselbe sagt kind wenn die mutter daneben steht. darauf musst du nix geben. das macht jedes kind, sagen was die eltern hören wollen.

13. passiert den meisten eltern mal. uninteressant.

14 - geht dich nichts an. ist auch völlig in ordnung.

15. auch in ordnung. ich musste jeden tag allein mit dem bus aus der 10 km entfernten schule fahren und alleine im haus auf meine eltern warten. nach hause kam ich 14 uhr, ich war 7 jahre alt und meine eltern kamen um 18 uhr von der arbeit. so lebte ich in den 80igern, so sind meine kinder aufgewachsen und tun es immer noch. schlüsselkinder nennt man das.

was ist jetzt also dein problem? du zählst eine lange liste an uninteressanten fakten auf, die nur dafür sorgen dich in einem schlechten licht dastehen zu lassen. du solltest das unterlassen. du nennst keinen grund der km das abr entziehen zu lassen. bezeichnend ist, dass sie es bereits alleinig hat. lass die km zufrieden und kümmer dich um deine belanglosigkeiten. für eifersucht und missgunst gibts therapeuten die dir helfen können dich wieder allein zurechtzufinden.

Antwort
von ErsterSchnee, 67

Nein, vermutlich wird das Gericht es als das sehen, was es ist. Verletzte Gefühle und Rachegedanken.

Kommentar von latricia ,

Wie es ist ? Sicherlich sind das keine Rachegedanken. Alles ist beweisbar. 

Kommentar von maja11111 ,

doch - denn nichts von dem was du aufzählst ist auch nur interessant für einen richter. du bekommst eine auf den deckel und vielleicht denken richter und gegnerischer antwalt darüber nach, dir umgangsverbot auszusprechen, da du die kinder in einen lächerlichen loyalitätskonflikt stürzen willst, wegen eifersucht und missgunst. du tust dem kind nicht gut.

Antwort
von Dahika, 35

Sei mir nicht böse. Aber dein Text ist unlesbar. Verfasse ihn doch bitte in flüssigem Deutsch neu, denn ansonsten ist er eine Zumutung.

Antwort
von NightmareJL, 4

Ja der Kv würde das Aufenthaltsbestimmungsrecht erhalten! 

Antwort
von ettchen, 71

Ich sage dazu, dass offenbar einmal mehr ein Trennungskrieg auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird.

Ich hoffe mal, dass der Familienrichter nach eingehender Erläuterung der Situation durchs Jugendamt, eine gute Entscheidung fällen wird.

Kommentar von latricia ,

Km & Kv sind mehr als 6 Jahre getrennt .

Es ist kein Krieg zwischen Ihnen, es geht um das Wohl des Kindes.

Kommentar von ettchen ,

Aha.

Kommentar von latricia ,

Dem Vater geht es auf jeden Fall darum. Und es ist schon Grund genug wenn das Kind ausdrücklich sagt es will zum Vater, oder nicht? 

Kommentar von ettchen ,

Der Richter wird das schon entscheiden.

Gegenfrage: wie kommst du bei der Sache ins Spiel? Du bist offenbar weder Kindesvater noch Kindesmutter.

Kommentar von latricia ,

Ich bin die derzeitige Lebenspartnerin des Kv und hatte leider viel mit der Km zutun. 

Kommentar von ettchen ,

Aha, das passt dann so etwa ins Bild, das ich mir gemacht habe.

Kommentar von latricia ,

Und welches Bild wäre das? 

Kommentar von maja11111 ,

das du dich schon wieder in sachen einmischt die dich definitiv nichts angehen. halte dich aus den sachen der eltern raus. die regeln was gut oder schlecht für das kind ist. das verfahren jedenfalls wird für den kv mürbe ausgehen.

Antwort
von PippoDerErste, 60

Das Kind tut mir leid...

Kommentar von latricia ,

Inwiefern? 

Kommentar von PippoDerErste ,

Das ist Vernachlässigung

Kommentar von latricia ,

Hinsichtlich der Mutter leider ja. 

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