Frage von Geographie91, 37

Ist es Möglich das sich die persönlichen Vorlieben ändern?

Meiner Meinung ja normalerweise nicht, aber ist es möglich das durch den Konaktabbruch zu einer vertrauten Person/en auch ein wechsel der eigenen Vorlieben stattfindet. Sagen wir mal man baut den Kontakt zu Anderen Leuten auf, sodass sich dann die eigenen üblichen Vorlieben für bestimmte Gewohnheiten die man sonst hatte plötzlich von ein auf den Anderen Moment wechseln. Man hat vorher z.B immer gern gechillt und z.B am liebsten King of Queens geguckt. Und dann nach dem Kontaktabbruch gar keine Lust mehr auf die Sendung hat. Vielleicht hat sich das eigene Wesen geändert und man ist nicht mehr so gechillt wie vorher. Kann sowas sein??????????????? GEHT DAS????? Ich meine wie stark kann ein Mensch sich elbst denn ändern. Ich dachte man ist immer man selbst, dabei wäre das ja falsch, wenn das gehen würde. Ich dachte man bleibt ein Leben lang der selbe. st es nicht so?

Antwort
von ViolettCM, 13

Die kurze Antwort ist; Ja, es ist möglich!

Ich denke du bist noch relativ jung oder? Denk doch einfach mal daran zurück wie du als kleines Kind warst. Sicher nicht genauso wie heute oder? Du veränderst dich stätig genauso wie dein Körper und dein Umwelt.

Es ist aus den unterschiedlichsten Gründen möglich, dass sich alleine deine Einstellung zu bestimmten Sachen komplett ändert und du anfängst dich anders zu verhalten. Selbst deine Sexualität kann sich während der Pubertät noch verändern.

Es kann sein, dass das jetzt etwas erschreckend klingt aber das ist halb so wild. Die meisten Veränderungen sind langsam. Andere durch bestimmte Ereignisse schnell. 

Vielleicht verbindest du auch aktuell zumindest unterbewusst das Chillen und das King of Queens schauen mit dem Kontaktabbruch? Das kann man wohl nicht genau sagen. Ich bin keine Psychologin daher kann ich da nicht so in die Tiefe gehen, wie ich es gerne würde.

Es besteht immer die Chance, dass sich diese Veränderungen wieder umkehren. Vielleicht bleiben sie auch bestehen. Sie gehören zu deiner Entwicklung, ob geistlich oder körperlich dazu. Und um deine letzte Frage zu beantworten:

Du bleibst auf der einen Seite du selbst. Nur Veränderst du dich und bist nicht die selbe wie zum Beispiel vor 4 Jahren oder 3 Monaten oder wenigen Tagen. Denn jede Erfahrung die du im Leben machst, wird dich gezwungener Maßen verändern. Das bleibt nicht aus, aber dennoch ist es völlig normal.

Kommentar von Geographie91 ,

So jung bin ich auch nicht (24) was du mit Veränderung in der Pubertät und so meinst versteh ich. Ist aber nicht das was ich meine. Ich finde es trotzdem komisch, dass man nicht mehr gechillt King of Queens wie damals gucken kann. Das ist ein großer Einschnitt in meinem Leben. Ich hab KoQ glaube mit 15 das 1. Mal gesehen und bis jetzt vor kurzem wiederholt geguckt. Und jetzt plötzlich nicht mehr? das müsste ja heißen, dass deine Vorlieben durch deine Vertrautes Umfeld geprägt wird.

Kommentar von Geographie91 ,

Ich hasse Veränderungen -.- Aber danke für dein Kommentar war sehr hilfreich Ich würd am liebsten noch so wie 10-11 sein wo alles noch lustig  sein durfte

Kommentar von ViolettCM ,

Hey! Ich bin 24. Die beste Veränderung an mir selber habe ich erst vor einem Jahr gehabt. eine andere große läuft gerade. 
Lustig kann noch heute alles sein. Man darf sich nur nicht einreden lassen, dass es nicht so ist. Es sei denn man will wie viel zu viele nur gleich geschaltete Schafe sein. Veränderungen können auch oft sehr positiv sein... Stell dir um Beispiel mal vor, du müsstest jetzt noch Windeln tragen. ;)

Kommentar von ViolettCM ,

Naja... Ich war auch von Kleinauf Motorsport fan. in erster Linie Formel eins. Nun lockt mich das nicht mehr hinter dem Ofen hervor... war bei mir ähnlich wie bei dir... Naja... Das leben ist halt ein Poppes... (ernsthaft? Hier wird zensiert?) 

Antwort
von fernandoHuart, 23

Nur Verrückter ändern nie ihre Meinung (ist nicht von mir. Dies hat ein schlauer Mensch damals gesagt).

Dass man ein Abneigung wegen schlechte Erinnerungen entwickelt ist durchaus möglich. Ein Art Trauma also.

Kommentar von ViolettCM ,

Grundlegend richtig, aber als Trauma würde ich es eher nicht bezeichnen. Es ist eine negative Erfahrung mit einer temporären Veränderung des Interessenspektrums.

Kommentar von fernandoHuart ,

OK. Dann so. Es kommt auf die Wirkungsstärke des Erlebnis. Oder?

Kommentar von ViolettCM ,

Richtig. Ein Traume würde für mein Empfinden voraussetzen, dass die Seele erheblich geschädigt wurde. Mehr als nur eine Veränderung der Vorlieben die hier sogar nur temporär sein könnten.

Kommentar von fernandoHuart ,

Danke für die Richtigstellung!

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