Ist es möglich an Depressionen und gleichzeitig an Schizophrenie zu leiden?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Depressionen und Schizophrenie sind zwei verschiedene Erkrankungen. Es ist allerdings so, dass z.B. bei sehr schweren Depressionen psychotische Symptome auftreten können. Diese äussern sich vor allem in Verarmungswahn, Verschuldungswahn, Versündigungs- oder Verkleinerungswahn und weniger in Halluzinationen. Behandelt wird dann in erster Linie die Depression, da die Psychose ein Symptom also eine Folge derer ist.

Auf der anderen Seite können schizophrene Patienten Depressionen entwickeln. Die Depressionen äussern sich häufig in Konzentrationsschwierigkeiten und Antriebsmangel und weniger an Hoffnungslosigkeit und Freudlosigkeit. Behandelt wird dann in erster Linie die Schizophrenie als Grunderkrankung.

Dies (beides) ist jedoch eher selten der Fall. Normalerweise gibt es keine Überschneidung von Depressionen und Psychosen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Patienten, bei denen einen Schizophrenie diagnostiziert worden ist, können zu bestimmten Phasen durchaus erhebliche depressive Beschwerden entwickeln und schwer darunter leiden.

 Dies ist am häufigsten der Fall, wenn sogenannen "Negativ-Symptome" der Schizophrenie im Vordergrund stehen. Darunter versteht man eine Reihe von Symptomen, die in gewisser Weise eine Ähnlichkeit bzw. Überschneidungen zur Depression aufweisen. 

Den Patienten fällt es schwer sich zu konzentrieren, sie haben einen geringeren Antrieb bzw. wirken und fühlen sich lethargisch und haben auch eine eingeschränkte emotionale Schwingungsfähigkeit oder erleben Gefühle nicht so intensiv. 

Dies ist sowohl für die Patienten selber, wie auch für ihre Umgebung deutlich spürbar. Die Behandlung dieser Symptomatik erfordert aber in aller Regel einen ganz anderen Ansatz als die übliche Behandlung für Depressionen.

Eine andere Gruppe von Patieten mit Schizophrenie haben jedoch Depressionen in der Folge der Erkrankung. Häufig ist dies der Fall, wenn sie die negativen Auswirkungen und Einschränkungen der Erkrankung realisieren.

 Leider besteht auch heute trotz deutlich besserer Behandlungsmöglichkeiten noch ein erhebliches Selbstmordrisiko für Schizophreniepatienten.

http://web4health.info/de/answers/bipolar-schiz-depr.htm

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solltest du eine Schizophrenie oder/und Depressionen mit psychotischen Symptome haben, dann geh bitte niemals in eine Psychiatrie! Man kommt sofort auf die geschlossene Abteilung, wird immer angelogen und was dann passiert willst du gar nicht wissen. Du solltest auch kein Neuroleptikum nehmen weil das verursacht schwere bleibende Schäden und das schon ab Zwei Wochen Einnahme.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kiwibird02
11.04.2016, 13:50

Hey

Meinst du das jetzt wirklich ernst? Zuerst mal ich bin 16 Jahre alt und komme aus der Schweiz, nehme nun täglich eine Dosies von 300 mg Seroquel (Quetiapin) ein und in ein paar Wochen werde ich sehr wahrscheinlich in eine Tagesklinik (für Kinder und Jugendliche) gehen für ein paar Monate. Ich bin zwar auch sehr skeptisch was Antipsychotika angeht, aber es gibt leider keinen Anderen weg den Überschuss an Dopamin im Gehirn zu regulieren also ja..

Kiwibird02

1

Was möchtest Du wissen?