Frage von DrSchmitt, 356

Ist es legitim sein Pferd zu bestrafen?

Hallöchen liebe Ratgeberfreunde!

Ich habe mich kürzlich daran erinnert, dass ein Bekannter meines Schwagers einen Bauernhof besitzt. Auf diesem hält er u. a. auch Pferde. Eines davon soll einmal seinen fünfjährigen Sohn getreten haben, wobei Kiefer und Gesicht des Jungen irreversiblen Schaden nahmen. Daraufhin beschloss der Schwager erbost, das Tier aus Rache zu erhängen.

Abgesehen von der menschlichen Tragödie fragt man sich bei so einem Sachverhalt natürlich, ob so etwas eigentlich legal ist. Hat mein Schwager in dieser Situation überreagiert? Wie hätte die Strafe für das Pferd am besten gestaltet sein müssen?

Ich wende mich an euch, da ich weder Erfahrung mit Pferden noch mit Pferdezucht habe. Ich bin geneigt das Vorgehen meines Schwagers zu verurteilen, jedoch kenne ich die genaue Gesetzeslage nicht.

Vielen Dank im Voraus für eure hilfreichen Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Parhalia, 123

Ich glaube hierbei noch nicht einmal, dass Du oder ich hier ganz viel von den Gesetzlichkeiten kennen müssen. 

Natürlich ist es wirklich eine ganz grosse und tragische Angelegenheit, wenn ein Mensch oder insbesondere ein Kind durch ein Tier schwer und dauerhaft zu Schaden kommt.

Aber ein Tier kann man deswegen nicht nach menschlichem Ermessen "bestrafen". Und quälen oder strangulieren darf man es schon gar nicht, auch wenn die Emotionen noch so gross sind.

Menschen mit erwiesener ( massiver ) Bosheit kann man ja noch wegsperren, und sie wissen in der Regel dann auch, weswegen sie in einer Zelle sitzen. ( und selbst hier sage ich BEWUSST : " in der Regel "... )

Wie willst Du sowas ausser konkrete Notwehrhandlung direkt zum Zeitpunkt des Geschehens aber nachträglich auf ein Tier anwenden ?

Ich habe einen Jugendfreund aus alten Tagen und der ist damals als erwachsener Mann ... sogar Familienvater.... einfach aus Leichtsinn oder ... sorry, bei dem weiss ich es nicht anders, weil er sonst eigentlich ganz rational ist... 

Naja, er rannte ganz dumm hinter einem ihm eigentlich bekannten Pferd wie doof rein aus Spass her und hatte echt nur Glück, dass das verängstigte Pferd ihn im Lauf beim auskeilen wirklich nur um wenige Zentimeter am Kopf verfehlte.

Ich hätte IHM danach am liebsten gleich eine Faust gegeben, weil ER SEIN Leben riskierte und das als FAMILIENVATER mit Kenntnis über Pferde und andere Grosstiere. Ich war aber so geschockt und danach froh zugleich, dass die Hufe des Pferdes sich NICHT auf sein Gesicht drückten.

WEN sollte man daher " ins Gebet " nehmen ? Das Tier, oder den fahrlässigen Menschen, wo das Tier nicht richtig behandelte und achtete, bzw. das Kind in die Reichweite dieses Tieres liess ?

Aber mit aller Achtung und Wohlwollung wünsche ich dem Kind eine bestmögliche Genesung und die "Stärke" durch Euch in der Einsicht, dass nicht das Pferd an sich schuld war, sondern irgend ein Mensch seiner Verantwortung in diesem Bezug nicht nachkam.

Aber ich spreche mal für alle User dieser Plattform, dass wir allesamt dem Steppke Deines Bekannten eine bestmögliche Genesung wünschen.😊

Kommentar von DrSchmitt ,

Vielen Dank für deine/eure Wünsche und den konstruktiven Beitrag

Kommentar von Parhalia ,

Gerne geschehen und danke für die Auszeichnung. 😉

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 67

Hallo, 

ob bestrafen in Hunde - oder Pferdeerziehung, da gehen die Meinungen weit auseinander. Aber ich denke wir sind uns alle einig, dass das was dein Schwager gemacht hat falsch und richtig absurd ist. Wenn das stimmt, dann hat er sich strafbar gemacht und Mitwisser sollten ihn anzeigen. Das war schließlich schwerste Tierquälerei.

Pferde sind keine Tiere die mal eben aggressiv werden und jemanden ins Gesicht treten. Das wird schon Hintergründe haben. Auch wenn er knapp dem Tod entkommen ist, wer dann gleich so aus der Haut fährt sollte keine Tiere mehr halten.

Zu deiner Frage wie man anders reagieren hätte können: Indem man gar nix gemacht hätte. Man sollte nix und niemanden bestrafen weder Kind noch Hund und Pferd. Das ist einfach sinnfrei, bringt gar nix ausser vielleicht mehr Probleme. Tiere können die Strafe mit ihrem Handeln idR nicht verknüpfen. Schon gar nicht wenn man Stunden später damit kommt. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von sukueh, 35

Ich würde sagen, dass es durchaus legitim ist, sein Pferd zu "bestrafen", aber sicherlich nicht in der Form, es zu töten.

Wenn sich ein Pferd mir gegenüber gefährlich benimmt, dann nehme ich mir durchaus die Freiheit, dem Pferd zu sagen, dass es dieses Verhalten zu unterlassen hat.

Anders sieht die Sache bei einem Unfall wie von dir beschrieben aus: Der Junge muss man in Reichweite der Hufe hinter oder neben dem Pferd gestanden haben. Es wäre eigentlich in der Verantwortung des Vaters gewesen, sein Kind aus dieser "Position" herauszunehmen bzw. erst gar nicht einnehmen zu lassen. Also hat in dem Fall nicht das Pferd, nicht das Kind, sondern der Erwachsene die Verantwortung.

Dann ist die von dir geschilderte Strafe ja keine Erziehungsmaßnahme, die man sofort nach dem Eintreten des Falls vollzieht, sondern es gehört ja Planung und Vorsatz dazu. Und dann kommen wir in den verbotenen Bereich. Ich würde nicht in dem Wissen leben wollen, dass einer meiner Verwandten ein derartiges Verhalten an den Tag legt und damit ungestraft davon kommt. Will er derartige oder ähnlich drastische Erziehungs- oder Bestrafungsmethoden etwa auch bei seinem Kind (oder anderen Personen, die ihn ärgern)anwenden ?

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 80

bei einem solchen "schaden" wird das tier durch einen amtsveterinär begutachtet - und im normalfall die tötung des pferdes angeordnet.

ein pferd wiegt 600kg. erhängen eines pferdes ist schlichtweg unmöglich.

ausserdem hätte er sich, sollte das wahr sein, nach den tierschutzgesetz strafbar gemacht. er hätte einem wirbeltier vermeidbar erhebliche schmerzen zugefügt. und auch wenn einem das pferd gehört, darf man es allenfalls töten LASSEN, aber nicht selber töten. da gibt es so das eine oder andere gesetz.

wo hat der "bekannte des schwagers" das pferd denn entsorgen lassen?

ich denke da eher an eine art "stille post". 

aus "er hätte am liebsten..." ist dadurch, dass es von mund zu mund gegangen ist, eine ausgeführte tat geworden.

hat er es tatsächlich gemacht, ist jeder, der davon kenntnis hat, verpflichtet, ihn anzuzeigen - weil er mitwisser einer straftat ist. wer von einer straftat kenntnis hat und denjenigen nicht anzeigt, macht sich selbst strafbar.

hat die person die tat nicht begangen, machst DU dich strafbar wegen rufschädigung und übler nachrede.

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ich glaube nicht, dass deine geschichte wahr ist - und ich kann es beweisen.

Kommentar von Fuchsma ,

Mal davon abgesehen dass es echt grausam ist, aber:
Wieso sollte das denn nicht gehen? Mit einer Kette und einem Trecker sollte das doch möglich sein.

Kommentar von VanyVeggie ,

Gehen tut das schon. Aber ich kann mir das auch nicht vorstellen. 

Kommentar von meggie105 ,

@laurajune: was auch immer du uns mitteilen willst - formuliere es bitte in anständigen sätzen. dein kommentar ist total unverständlich geschrieben, sodass man dich nicht wirklich ernstnehmen kann und du absolut lächerlich wirkst.

Kommentar von Everklever ,

bei einem solchen "schaden" wird das tier durch einen amtsveterinär begutachtet - und im normalfall die tötung des pferdes angeordnet.

Das kann ich weder glauben noch mir vorstellen. Wo steht das denn bitteschön?

Kommentar von ponyfliege ,

such selber.

"amtsvetrinär"

Kommentar von Everklever ,

such selber.

"amtsvetrinär"

Liebe(r) @ponyfliege, ich gehöre selbst zu denen. Deshalb verwundert mich deine Aussage so.

Kommentar von DrSchmitt ,

Die Geschichte ist tatsächlich wahr. Das Pferd wurde mit einem Polypropylenseil erhängt - er hat das Seil über einen dicken Ast geworfen und an einem Traktor befestigt. Leider hat sich das Pferd gesträubt und das Seil riss. Schließlich benutzte er das genannte Seil und der Vorgang gelang.

Kommentar von laurajune ,

was bist du für ein HuENSohn ganz ehrlich das ist so wie willst du das bestreiten ? das ist Tierquälerei hat eure Mutter euch das nicht beigebracht ?!?!????! ALTER EKELST DU DIFH NICHT VOR DIR SELEBR ????? WUNDERT MICH

Kommentar von ponyfliege ,

der ton in der übelsten yellow press ist ein dreck gegen eure kommentare... ich bin froh, sowas nicht persönlich kennenlernen zu müssen...

@meggie105 - du bist natürlich ausgenommen!

@vany veggie - du bist natürlich ebenfalls ausgenommen!

Kommentar von Everklever ,

und auch wenn einem das pferd gehört, darf man es allenfalls töten LASSEN, aber nicht selber töten

Unsinn. Man darf es, wenn man es tierschutzgerecht beherrscht.

 da gibt es so das eine oder andere gesetz.

Das stimmt. Aber du weißt zu wenig darüber, um den Mund so voll nehmen zu können.

Kommentar von ponyfliege ,

nö. ich weiss genug.

Antwort
von Kuro48, 115

Gar nicht. Der Junge wird den Fehler begangen haben, der das Tier dazu brauchte auszuschlagen/ihn zu treten.
Ein kleines Kind kennt den Umgang mit den Tieren nicht und wenn es sich dann von hinten nähert etc. kann es schnell Panik beim Fluchttier Pferd auslösen.

Statt das Pferd zu bestrafen, hätte man bei einem Bauernhof voller Tiere eher mehr auf das Kind aufpassen müssen, da wird eher der Fehler sein.

Fand der Vorfall in Awesenheit von Erwachsenen statt und war nicht vermeidbar, so ist es einfach ein furchtbares Unglück gewesen. Der Ärger gegenüber dem Tier ist verständlich, das eigene Kind ist eben gerade schwer verletzt worden. Gerade hier sollte man aber dann auch sehen, dass das Tier wohl die wenigste Schuld an allem hatte und gar nicht versteht was falsch lief.

Das Tier zu erhängen war nicht nur falsch sondern Tierquälerei und kann angezeigt werden. Das Leben des Pferdes zu nehmen hat nichts ungeschehen gemacht. Wenn man es schon nicht mehr hätte sehen wollen, hätte ein sofortiger Verkauf auch gereicht, zur Not auch eine Schenkung. Das hätte das Leben des ungewollten Tieres geschützt und es trotzdem "beseitigt".

Kommentar von DrSchmitt ,

Du bist also der Meinung dass das Erhängen des Pferdes nicht zu legitimieren ist?

Kommentar von Kuro48 ,

Nein, ist es nicht. Mit der Erhängung wurde doch dem Pferd eine Absichtshandlung unterstellt dies grundlos getan zu haben, nur mit der Absicht das Kind zu schädigen.

Ein Pferd ist aber kein Mensch der aus niederen Beweggründen zur Körperverletzung greift und selbst bei Menschen empfinde ich eine Todesstrafe als unangemessen.

Das was getan wurde, war einfach nur Rache. Niemand von uns war dabei, aber es ist stark davon auszugehen, dass das Kind etwas getan hat, was das Tier zu der Reaktion trieb. Hier hat das Kind und die Erwachsenen den Fehler begangen wobei die Erwachsenen die Verantwortung tragen, wenn man jemaden die Schuld geben muss. Das Tier ist grundlos getötet worden.

Du gibst doch auch keinerlei Details preis um die Lage zu verstehen? Hatte man das Kind völlig allein spielen lassen? Fahrlässigkeit der Erwachsenen

War ein Erwachsener dabei? Die Pflicht wäre es gewesen das Kind in eine sichere Position zu bringen oder vom Pferd fern zu halten, wenn es ein nervöseres Tier ist oder nicht vernünftig erzogen. Wieder Fahrlässigkeit der Erwachsenen

War alles optimal, aber das Pferd hat sich aus irgendeinem Grund erschreckt oder sonstwas? Ein trauriges Unglück, denn das Pferd hatte sicher nicht das Ziel ein Kind zu verletzen, sondern hatte in irgendeiner Art Angst etc.

Wie man es dreht, man hat für ein eigenes Versagen oder ein Unglück den Sündenbock im Tier gesucht und das war grundlegend falsch.

So reißerisch jeder TV Tierfilmer ist, jeder wird dir eines sagen:

"Wenn etwas passiert, bin ich Schuld, denn dann habe ich nicht aufgepasst, zu viel gewagt oder nicht geschafft mit dem Tier in dem Moment richtig zu agieren."

Und das ist bei unseren Haustieren nicht anders. In gibt kaum Momente in denen wir nicht die Verantwortung dafür tragen. Beim Pferd das beste Beispiel ist das Laufen hinter dem Tier in Reichweite seiner Hinterbeine. Dort kann das Pferd nicht einsehen wer sich nähert. Es kann ein Pferd, ein Mensch aber auch ein Raubtier sein. Die logische Folge wäre es für ein Fluchttier, wenn die Angst zu groß wird, nach hinten auszuschlagen oder wegzurennen um sich zu retten.

Nehmen wir an der Kleine kam von hinten, griff an das Bein oder den Schweif des Tieres oder machte nur seltsame Geräusche. Das hätte unbedingt verhindert werden müssen. Ein dort bekommener Tritt ist lebensgefährlich und sehr wahrscheinlich, wenn das Tier keine Ahnung hat wer oder was sich dort aufhält. Genau deswegen kommt man eher von der Seite. Das kann aber natürlich ein kleines Kind nicht wissen und da wären wieder die Erwachsenen gefragt, wer das Kind da hin ließ.

Kommentar von DrSchmitt ,

Er erzählte nicht warum das Kind im Stall war. 

Kommentar von Kuro48 ,

Dann kann man sich denken warum. Weil er selbst weiß, dass es da nicht hin gehörte. Ohne die genauen Hintergründe zu kennen, kann man allerdings nicht unterscheiden ob es Verschulden oder ein Unglück war. Eins steht aber fest, am Pferd wird es nicht gelegen haben.

Die Zeit die er damit verbrachte ein wehrloses Tier zu töten, hätte er lieber an der Seite seines Sohnes verbringen sollen.

Was ist denn  jetzt besser? Davon die Schuld auf das Pferd zu schieben, hat das Kind auch seine Gesundheit nicht zurück bekommen.

Antwort
von johnnymcmuff, 4

Wie hätte die Strafe für das Pferd am besten gestaltet sein müssen?

Dem Pferd gebührt keine Strafe, aber dem dem Halter des Pferdes vielleicht schon, z.B. wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.

Antwort
von hashtagsusi, 123

Hallo,
Erstmal erschüttert mich dieser Vorfall zutiefst :O es ist GANZ klar, dass das was dein Schwager getan hat, Tierquälerei ist. Ein Pferd ist nunmal ein unter anderem wildes bzw auch gefährliches und unberechenbares Tier, es kann nichts dafür das der Instinkt es treten lässt. Man kann zwar nicht mehr viel machen, aber du solltest mit deinem Schwager reden denn solche "Anfälle" kann man wegtrainierten oder zumindest halbwegs unter Kontrolle bringen, sodass man gefährliche Situationen erkennt und vermeidet.

Kommentar von laurajune ,

der muss die Tiere weggenommen bekommen und außerdem gehört der in die Psychiatrie und Knast Pferde treten wenn jemand hinter denen steht dann ist e s der Vater schuld wer nimmt nein 5 jährigen mit in ben Pferdestall und apsz dann nicht auf das das Kind sich nicht hinter das Pferd stellt und der Tierquäler hätte es denen sagen müssen wenn der doch meint der hätte so afgresive flpferde warum lasst der dann andere darein tja selber schuld das Kind ist nicht mal tot dem Pferd HAT DER SEIN LEBEN GENOMMEN ja SEIN LEBEN möchtest du spüren wie dir dein leben genommen wird ? zeig das deinem Schwager und sag uns wo der wohnt aber pass auf wenn der das liest bist du bestimmt selber in Gefahr aber sag uns wo der wohnt und mach anonyme Anzeige dann kann der niemandem wa stunden was denn wenn du dem Kind aus versehen weh tust zB nen Autounfall baust dann kommt der nachts heimlich in dein Haus und du wirst umgebracht

Kommentar von VanyVeggie ,

@laurajune: Fahr mal bitte runter! Das ist ja nicht auszuhalten mit dir. Wie alt bist du? 10? Klar ist es schlimm wenn Tiere gequält werden, aber so auszuticken hilft keinem. Mal abgesehen davon, dass diese Geschichte erstunken und erlogen ist. Dementsprechend muss man sich nicht so überunnötig aufregen.

@hashtagsusi: IdR sind domestizierte Hauspferde keine wilden und unberechenbare Tiere. Ausser sie haben ein Trauma. Letztlich liegt aber auch das am Menschen. 

Kommentar von DrSchmitt ,

Es ist höchstwahrscheinlich sinnlos dich darauf hinzuweisen dass der beschriebene Vorfall den Tatsachen entspricht. Außerdem sollten im Haus gehaltene Tiere ein gewisses Maß an Gehorsam aufweisen, das auch eingefordert werden muss. 

Kommentar von hashtagsusi ,

@VanyVeggie ich habe ja geschrieben dass sie UNTER ANDEREM unberechenbar sind, man kann sie noch so gut dressieren und zähmen, es ist und bleibt ein Tier, das Instinkte hat und nunmal austritt wenn es sich von irgendwas (was ein Mensch vllt nicht als Bedrohung sieht) bedroht fühlt.

Antwort
von Everklever, 28

Eine merkwürdige Auffassung.

Daraufhin beschloss der Schwager erbost, das Tier aus Rache zu erhängen.

Damit macht er sich strafbar. Der Kerl hat offenbar nicht alle Tassen im Schrank. Hat ihn das Pferd vielleicht auch schon mal am Kopf erwischt?

1. Entweder handelt es sich um ein grundsätzlich gefährliches und widersetzliches Tier, mit dem der Besitzer nicht fertig wird:

- Dann gehört ein Kind nicht in dessen Nähe

- Man entfernt das Tier aus seiner Nähe (Schlachtung, Abgabe an erfahrenen Halter, ...)

oder

2. Die Eltern haben nicht aufgepasst und/oder das Kind nicht über die Gefahren aufgeklärt

- dann war es ein vermeidbarer Unfall, den die Eltern sich zuzuschreiben haben

Die Gedanken deines Schwagers sind geprägt von unangebrachten Rachegefühlen und dem Versuch, von seiner eigenen Dummheit und Unfähigkeit abzulenken. Es wäre wohl angebracht, ihm ein Verbot der Tierhaltung zu verpassen.

Wie hätte die Strafe für das Pferd am besten gestaltet sein müssen?

Gar nicht. Welchen Sinn soll die "Strafe", egal welcher Art, denn haben? Glaubst du, das Pferd versteht den Sinn und wird dadurch reuig? Oder der Vollzug der Todesstrafe an diesem Tier spricht sich mit abschreckender Wirkung in Pferdekreisen herum?

Antwort
von RRRRDDDD, 119

Erstens ist es auf jeden Fall strafbar ein Tier zu töten, und zwar vollkommen zu Recht !!!

Zweitens hat dein Schwager einen irgendwie gearteten Fehler im Umgang mit dem Pferd gemacht. Bedauerlicherweise mußte das der Sohn ausbaden, aber die Schuld trifft den Pferdehalter, der anscheinend inkompetent ist, zumindest was den Umgang mit dem zitierten Pferd anbelangt.

Drittens sind Pferde sehr sensible und liebe Tiere, eine besonders schützenswerte Gattung !!! Es ist besonders verwerflich, sich gerade an einem solchen Tier zu vergehen !!! 

Kommentar von DrSchmitt ,

Was wäre denn deiner Meinung nach eine angebrachtere Strafe?

Kommentar von RRRRDDDD ,

Das entsprechende Pferd ist nicht zu bestrafen, sondern es ist richtig mit ihm umzugehen.

Kommentar von kuchenschachtel ,

ist einfach wirklich so... wenn man keine Ahnung von Tierhaltung hat, dann sollte man es auch lieber ganz lassen...

Kommentar von Everklever ,

Erstens ist es auf jeden Fall strafbar ein Tier zu töten, und zwar vollkommen zu Recht !!!

Das stimmt so nicht. Es ist verboten, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund zu töten.

Drittens sind Pferde sehr sensible und liebe Tiere, eine besonders schützenswerte Gattung !!! Es ist besonders verwerflich, sich gerade an einem solchen Tier zu vergehen !!! 

Wobei gegen eine leckere Pferdebratwurst, Pferderouladen oder einen original rheinischen Sauerbraten aber auch nichts einzuwenden ist.

Kommentar von DrSchmitt ,

Der Kadaver kam danach zum Schlachter. 

Kommentar von Everklever ,

.....womit der Erfinder dieser Geschichte sich gerade als Lügenbaron entlarvt hat. Wie jeder merkt, der auch nur ein wenig von solchen Dingen versteht.

Ein Pferdekadaver zum Schlachter.....das ist doch zum Wiehern!

Kommentar von RRRRDDDD ,

@ Everklever : Werden denn nur einzelne Pferdeteile zum Schlachter gegeben ?

Kommentar von VanyVeggie ,

Kein Metzger hätte den Kadaver einfach genommen und schon gar nicht zum Verzehr freigegeben. Jeder Schlachter hätte hier wohl die Polizei gerufen. 

Sorry, aber entweder hat dein Schwager dich da anglogen oder du lügt selber......

Kommentar von DrSchmitt ,

In Rumänien sind Schlachter da wohl liberaler.

Kommentar von ponyfliege ,

demnächst verlässt du dann auch noch den planeten... 

auf einem andern planeten könntest du glaubwürdig rüberkommen...

Kommentar von DrSchmitt ,

Das habe ich jetzt nicht verstanden. Hör auf herumzutrollen.

Kommentar von RRRRDDDD ,

Nicht alles was man nicht versteht, ist das Ergebnis von trollen ...

Kommentar von DrSchmitt ,

Du kannst uns ruhig auf deinem Planeten erzählen was es mit Tanzbären auf sich hat.

Kommentar von papavonsteffi ,

@VanyVeggie

Natürlich wird hier gelogen bis sich die Balken biegen.

Das klingt ja alles nach einem Horrorfilm.

1. Alleine ein Pferd mit 10 Zentnern aufzuhängen ist praktisch unmöglich, also müsste es noch einen 2. Mistkerl geben.

2. Woran aufhängen ...  an einen Baum? ...  bricht ab!

An eine extra Halterung aus Stahl? ...  warum sollte die da sein?

An das Dach vom Pferdestall? ...  wer hält das Pferd, außerdem ist das meißt aus Holzbalken und bricht deshalb auch durch.

3. KEIN Metzger in Deutschland darf ein totes Tier (ob Kuh, Schwein, Pferd ...) verarbeiten, bevor es ein Amtstierarzt begutachtet und frei gegeben hat.

Also, Lügen, Horror, Verarschung!

Ich gebe jetzt allen - NORMALEN - hier den guten Ratschlag, sich ab sofort nicht mehr provozieren zu lassen und keinerlei Antwort mehr zu geben. Bei mir ist jetzt auf jeden Fall Schluss.

Kommentar von DrSchmitt ,

Du scheinst deinen Doktor nicht in Pferdeexekution gemacht zu haben. 

Antwort
von Goodnight, 121

Hätte sich der Schwager besser selbst erhängt. Was hat ein 5-jähriger hinter einem Pferd zu suchen?!

Kommentar von Bulls44 ,

klar doch... der junge ist schuld..fall gelöst

Kommentar von Goodnight ,

Irrtum, der Vater ist daran schuld!

Kommentar von ponyfliege ,

die geschichte ist nicht wahr.

Kommentar von Parhalia ,

Ich würde sie nicht grundlegend als unwahr abtun. Aber vllt. war es kein Pferd, sondern wirklich ein Hund....

Kommentar von DrSchmitt ,

Sie ist wahr. Das Pferd hieß Rocco.

Kommentar von ponyfliege ,

beweis?

Antwort
von uniformhumor, 110

Nein, das ist Tierquälerei. Der soll in den Knast, das geht gar nicht. Ein Tier kann keine "Schuld" fühlen.

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde, 18

Um ein pferd zu bestrafen ode auch zu belohnen hat man etwa 3 Sekunden Zeit. Alles andere bringt das pferd nicht  mehr mit seinem Verhalten in Verbindung.

Kommentar von DrSchmitt ,

Dann ist es ja erfreulich, dass die Vollstreckung unverzüglich erfolgte.

Kommentar von Urlewas ,

Ist das alles eindummer Witz?

Ich glaube kaum, dass jemand, dessen Kind grade schwer verletzt wurde, sich innerhalb der nächsten Sekunden an dem Pferd zu schaffen macht. 

Ich habe die Frage so verstanden, was sinnvoll sei, wenn ein Pferd " bestraft" werden soll - was ja normalerweise nicht den Tod, sondern die Besserung des " Übeltäters" bewirken soll.

Daher erwähne ich, dass eine Bestrafung immer sofort durchzuführen ist - ein ( noch dazu derartiger!) Racheakt ist völlig unsinnig.

Meines Erachtens gehört in der beschriebenen Situation sowieso nicht das Pferd der bestraft, sondern derjenige , der einen 5 jährigen unbeaufsichigt im Pferdestall läßt.

Denn selbst ohne großen Sachverstand läßt sich leicht erahnen,  eine halben Tonne Lebendgewicht kein Kinderspielzeug darstellt.

Die meisten domestizierten Pferde sind so gut erzogen, dass sie nicht mit Absicht nach einem Menschen treten. Aber die wenigsten habem gelernt, wirklich gut aufzupassen, wohin sie ihre Hufe stellen. Und, genau wie bei Menschen, kommen in einer Schrecksekunde unkontrollierte Bewegungen vor, die bei der Körpermasse eines Pferdes natürlich entsprechende Auswirkungen haben können. 

Antwort
von laurajune, 20

Vor allem was hat der Schwager damit zutun das ist Tierquälerei von fremd ne Leuten und dem der das zugelassen hat wünsche ich asuvh nur den Platz in der Hölle und wieso erzählt der das einfach so rum ist der stolz drauf oder was erzählt der einfach so ja ich hab ein Pferd erhängt und da beschwert sich keiner alles klar alle svhelvhten menschen und das sind auch die die sich nicht einsetzen wie die anderen Leute die auf dem Bauernhof leben haben einen platz in der hölle bekommen

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