Frage von superrobot03, 45

Ist es in Ordnung, als Jugendlicher imaginäre Freunde zu haben?

Hallo, liebe Community! Meine Frage an euch ist, ob es in Ordnung ist, als Jugendlicher imaginäre Freunde zu haben. Ich spreche in der Öffentlichkeit nicht mit ihnen, höchstens in Gedanken, aber ohne mir anmerken zu lassen, dass ich es tue. Ich sehe die Person nicht vor mir, sie spricht nicht eigenständig (ich muss mir die Antwort selbst ausdenken) und es ist mir immer bewusst, dass die Person meiner Fantasie entspringt und nicht wirklich existiert... auf der anderen Seite habe ich jedoch extrem konkrete und detaillierte Vorstellungen vom "Leben" der Person und halte daran fest. Insgesamt habe ich momentan 2 imaginäre Freunde, einen seit ca. 1,5 Jahren und einen seit letztem Herbst/Winter... als Kleinkind hatte ich meines Wissens nach keine. Ich habe mich freiwillig dazu entschlossen, mir welche auszudenken, damit sie mit mir über Themen "reden" können, die andere nicht interessieren, und mich verstehen... habe auch reale Freunde, aber ein imaginärer Freund hat ab und an gewisse Vorteile... ich würde gern von euch wissen, ob all dies noch relativ "normal" und in Ordnung ist oder ob ich zu einem Psychiater in Behandlung gehen sollte^^ danke im Voraus :)

Antwort
von Aleqasina, 12

Imaginäre Gesprächspartner können ganz nützlich sein, um bestimmte Dinge zu verarbeiten, also gewissermaßen innerlich durchzudiskutieren. Fast alle Menschen machen in Gedanken irgenwelche Rollenspiele, um sich auf reale Situationen vorzubereiten und irgendetwas zu planen.

Die Kriterien, ob das normal oder psychologisch bedenklich ist, sind meiner Meinung nach diese:

  1. Dir muss immer klar sein, dass diese Personen imaginär, also ein Gedankenspiel sind. Wenn du sie für real hältst oder Realität und Imagination nicht mehr auseinanderhalten kannst, wird es gefährlich.
  2. Deine Gedankenwelt darf dich nicht vom normalen konstruktiven Umgang mit der realen Umwelt und von wirklichen sozialen Kontakten, echten Freundschaften usw. abhalten. Deine Phantasie darf nicht zur Weltflucht werden.
Antwort
von Nightlover70, 14

Das ist natürlich schon ein wenig schräg (nicht negativ gemeint).

Die Hauptsache ist aber doch, dass es für Dich ok ist. Mach es einfach so wie es für Dich gut ist.

Den meisten Menschen wird vermutlich die Toleranz fehlen Deinen Spleen zu tolerieren.

Kommentar von martinzuhause ,

es ist nicht "schräger" als wenn jemand zu einem der götter betet. die sind auch nur imaginär

Kommentar von Nightlover70 ,

Ja, das stimmt !!

Antwort
von kunibertwahllos, 16

naja ich bin auch mein Eigener Freund , stelle mir macnchaml vor wie ich mit meinen anderen Ich´s also meine Namensvetter rede xD

aber ich nenn das eher denken bzw mit sich selbst reden nicht imaginäre freunde ^^

Antwort
von Nayes2020, 14

hmm also ich denke das es sozialtechnische Probleme hervorrufen könnte.

du gewöhnst dich daran jemanden zu haben der dir recht gibt. weil mit dir selbst streiten wirst du wohl kaum^^

das bedetuet du verlierst den Bezug dazu Kritik anzunehmen.
was in gewissen maße fürs soziale Leben wichtig ist.

außerdem verlernst du mit dem Eigenheiten und Macken von anderen menschen klar zu kommen. weil diese  kannst du nicht kontrollieren und diese hast du dir nicht ausgedacht.

also mit anderen Worten. irgendwann sind deine imaginären Freunde bsser als echte Menschen.

Also mein rat, lass es lieber sein. sprich mit deinen Freunden was dich stört. das sie nicht für dich da sind wenn du sie brauchst usw.

Antwort
von martinzuhause, 15

es gibt viele leute die imaginäre freunde haben. manche nennen sie sogar götter. das ist nichts anderes

Antwort
von Glueckskeks01, 12

Hmmmm.... Ganz ehrlich? Ich halte es nicht für normal, auch wenn es niemandem schadet.

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