Nudelsternchen am 10.02.2009 um 12:49 Uhr
durch diese Frage komme ich zu einer weitern Frage
http://www.gutefrage.net/frage/sollte-es-einen-elternfuehrerschein-geben-ideensa...
ist es nicht so das Versagen noch immer ein Tabu ist, grade (junge) Mütter/Väter sollen funktionieren - sie haben sich das ja so ausgesucht, hätten ja verhüten können...usw.
Ich meine viele Frauen/Männer haben ja heute eine dopelt und 3fach belastung ( Arbeit/Haushalt/Kind(er) ) da ist es doch kein Wunder wenn es einem mal zu viel wird...
Ich gebe Dir recht, wenn Eltern mal überfordert sind wird oft gleich der Kopf geschüttelt. Oder wenn ein Kind hyperaktiv ist und das Umfeld denkt die Eltern haben das Kind aber schlecht erzogen, oder gar nicht im Griff. Dabei gibt es eben auch schwierige und pflegeleichte Kinder.

elterführrerschein nicht direckt. aber ich finde es keine schande sich hilfe zu holen. ich sehe es sogar al mutig an, seine schwäche einzugestehen und zu sagen: hier komme ich nicht alleine weiter, ich brauche hilfe!

Versagen ist kein Tabu! Die fehlende Erkenntnis, versagt zu haben, jedoch schon.
Und dann sollten Hilfsangebote auch angenommen werden.
Leute die Hilfe brauchen sollten sich auch welche holen und nicht damit alleine leben.
es ist immer nur gut sich Hilfe zu holen, niemals eine Schande! Genauso gut ist es Hilfe anzubieten, wo Not gesehen wird. leider dauert es aber oft Monate bis man Hilfe bekommt, daraus entwickelt sich oft ein Teufelskreislauf, aus dem man schwer herauskommt.
Wofür gibt es inzwischen Hilfe, bestimmt nicht dafür das keiner hingeht. Aber leider passiert das heute immer noch, das man deswegen schief angesehen wird. Aber die Hilfestellen, egal welche haben Schweigepflicht und besser Hilfe in Anspruch genommen, als das man durchdreht.

Hilfe einholen, in welcher Art auch immer ist kein Grund sich zu schämen. Es zeugt von Stärke und Willenskraft.

Dazu muß man sich aber auch erstmal selber eingestehen, daß man es nicht schafft und daß man Fehler gemacht hat.
Ich denke, das es jeder Mutter mal zu viel wird! Das ist nicht das Problem, man sollte in diesem Fall aber in der Lage sein, sich Hilfe zu holen, und sich auch helfen zu lassen!
Wolkenheim am 10. Februar 2009 12:56 Genau und andere Leute sollten nicht nur kritisieren ,sondern mal die Augen aufmachen und Hilfestellungen geben....

Ich glaube das Gefühl kennt wohl jeder, der in dieser Situation (Mutter/Kinder/Arbeit) ist - so manches mal möchte ich auch weit weglaufen und doch schaffe ich es und wachse daran. Ein Austausch finde ich unter Mütter wichtig, da viele ähnliche Situationen vorhanden sind. Gebe nicht auf du schaffst das auch.

ich kaufe mir 30 hunde die mir in die bude machen, soll ich mir hilfe holen ? damit andere es weg machen? die frage ist überflüssig - jeder kann entscheiden wie belastbar es ist .. alle anderen sollten selber betreut werden und keine unschuldigen kinder in die welt setzen.

Das sollte man überlegen, bevor man sich für ein Kind entscheidet.
Und mit genau solchen unüberlegten Aussagen drängt man Hilfsbedürftige nur noch mehr in die Situation die ihnen eh schon zu schaffen macht! Daumen Runter!
leanderchen am 10. Februar 2009 12:55 Man kann doch gar nicht wirklich beurteilen, was da alles auf einen zukommen kann mit Kind(ern)! Ein Haus kann man wieder verkaufen, den Hund verschenken, das Pferd abschaffen, die Selbstständigkeit beenden und sich wieder in ein Angestelltenverhältnis begeben... Alles, was einem über den Kopf wächst, kann man abschaffen, aber Kinder nicht!
Danke das mein ich das es kein Grund ist sich zu schämen ist eigntlich klar, ehr würde ich da von stärke sprechen...aber viele sehen es halt (s.Antworten) immer noch anders.
@Libelle33: DH von mir! Welche Eltern sind denn gelernte Psychiater, dass sie egal, welches Kind "sie haben", mit dessen "Macken" umgehen können?!