Frage von Tragosso, 205

Ist es heutzutage noch üblich seine Kinder taufen zu lassen (obwohl man nicht gläubig ist)?

Wenn ja, was ist der Grund dafür? Der gesellschaftliche Druck kann es doch kaum sein, weil man in Deutschland mittlerweile, wenn man nicht getauft ist, von der Gesellschaft im Normalfall nicht anders behandelt wird als jemand der getauft ist. Generell würde ich sagen ist das doch fast nie Gesprächsthema.

Das Thema Kommunion/Konfirmation lasse ich mal außen vor, da geht es wahrscheinlich in erster Linie um Geld und Geschenke.

Antwort
von danhof, 30

Konsequent ist es, aus der Kirche auszutreten und auch seine Kinder nicht taufen zu lassen, wenn man nicht an Gott glaubt oder mit der Institution katholische/evangelische Landeskirche irgendein anderweitiges Problem hat.

Meine Eltern haben mich nicht taufen lassen, sondern überließen mir die Wahl. Gläubig bin ich erst viel später geworden und seitdem Mitglied einer Freikirche - aus voller Überzeugung.

Kommentar von Blitz68 ,

Hut ab vor deinen Eltern

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 43

Hallo!

Ich würde das mal mit der Firmung vergleichen. Als ich 2006 gefirmt wurde, machten die meisten keinen Hehl draus dass sie nur zur Firmung gehen, weil die Familie das so wünscht oder die Eltern es angeordnet haben.... entsprechend passiv waren die dann drauf & störten die Vorbereitungen im Pfarrheim so sehr, dass mir persönlich die ehrenamtlichen Firmbegleiter echt leidgetan haben die da ihre private Freizeit investierten. Sorry, das war mir als nur noch voll peinlich!

Es ist also letzten Endes eigentlich nur der gesellschaftliche oder viel mehr familiäre Druck: MAN macht es so, die Eltern oder die Großeltern usw. wünschen es & dem beugt man sich dann auch. Speziell auf dem Land bzw. in katholisch geprägten Gegenden kann das echt schlimm sein: Da sind dann die Eltern des Täuflings vllt. eher "Kirchvorbeigänger", aber deren Eltern sind wiederum eben "Kirchgänger" und legen größten Wert auf die Taufe... zumal "die anderen" ja reden können warum der kleine Martin/Thomas/Alexander wie auch immer nicht getauft wurde & das nicht mit einer Familienanzeige in der Zeitung, wie das oft Usus ist, gleich mal publiziert wurde. Ich kenn' das!

Auch bei der Firmung geht es meist nicht um Geld oder Geschenke, deswegen fand ich dass das ganz gut passte.

Antwort
von PaulPeter44, 11

Hallo,

ich arbeite in einem Büro, wo Taufen angemeldet werden.

Und ich stelle fest, das Taufen oft noch üblich sind. Aber leider immer weniger aus Überzeugung. Viele lassen taufen, weil es in der Familie so üblich ist, eine Tradition, es gehört dazu zu einem guten "bürgerlichem"Leben. Aber aus der Taufe wird immer mehr ein beliebiges Fest. Es wird nicht mehr der Heimatpriester genommen, sondern irgendeiner, der es anscheined besser kann, weil peppiger. Es wird nicht mehr in der Heimatkirche getauft, sondern in der hübschen Kapelle, weil sie ach so schön ist.... ect.

Taufe, aus dem Glauben heraus, wird immer weniger, genauso wie die kirchliche Trauung aus dem Wunsch um Gottes Segen heraus.

Kommentar von Blitz68 ,

wie steht Taufe  denn im Bezug zu : Heimat  ? (- Heimatpriester, Heimatkirche usw. ?)

der Glaube ist doch personenbezogen, wieso ist die Heimat - der Geburtsort ? oder der Wohnort ? oder welcher Ort  dabei relevant ?

Kommentar von PaulPeter44 ,

Taufe ist die Aufnahme in eine christliche Gemeindschaft.

Diese christliche Gemeindschaft zeigt sich im kleinen in der Pfarrgemeinde, in der man wohnt.  Das ist bei Evangelisch und Katholisch gleich. Heimat war wahrscheinlich das falsche Wort. Eigentlich meine ich die Wohnsitzgemeinde.

Wenn eine Person getauft wird, dann wird es kirchenrechtlich in der Pfarrgemeinde aufgenommen, gemeldet, vermerkt, in die Person wohnt. Wenn eine Person in einer anderen Gemeinde geatuft wird, als der Wohnsitzgemeinde, dann muss der Pfarrer aus der Wohnsitzgemeinde das genehmigen und einen Entlass-Schein schreiben . Aber ich habe noch nie erlebt, dass das nicht genehmigt wurde.

Glaube ist schon immer individuell, aber das Christentum ist eine Gemeinschaftsreligion. Eigentlich kann man den Glauben nicht im stillen Kämmerchen ausüben, man sucht eigentlich immer die Gemeindschaft. Unter anderem deshalb gibt es das Sonntagsgebot in der Kath. Kirche., um regelmässig die Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen und mit Gott zu suchen.

Und die Taufe ist, wie schon geschrieben, die Aufnahme in dieser Gemeinschaft und wenn man immer andere Kirche oder andere Pfarrer sucht, als die von seiner Wohnsitzpfarrei, naja, dann weicht man seiner direkten Gemeinschaft aus.

Das ist ein Stück weit auch theoretisch hier, aber Taufe ist keine indiduelle Sache, aber das wird oft vergessen.

Antwort
von sternchen01973, 69

Die Taufe ist jedem selbst überlassen, und die Gesellschaft macht da auch keinen Hehl draus wenn die Kinder nicht getauft sind.

Ich selbst bin Katholisch, habe aber keines meiner Kinder getauft. Sie sind dennoch in einem Evangelischen Kindergarten gegangen und machen in der Schule ganz normal im Religionsunterricht mit. Es gab nie probleme diesbezüglich.

Taufen lassen kann man sich in jedem alter. Sollten meine Kinder mal Kirchlich heiraten wollen können sie sich immer noch passend taufen lassen, ganz ohne Trara.

Warum hab ich sie nicht getauft?

Meine Schwester ist Katholisch, ihr Mann Evangelisch. Eigentlich wollte meine Schwester katholisch heiraten, aber die Kirche hat sich quergestellt und wollte unbedingt das der Mann sich umtaufen lässt. Das wollten die beiden natürlich nicht. Als sie bei der Evangelischen Kirche anfragten war es kein problem. Also haben sie in der Evangelischen Kirche geheiratet und ihr Tochter ebenfalls evangelisch getauft.

Ich persönlich halte von den Kirchen allgemein nichts, zumal der Glaube für fast jeden Krieg verantwortlich ist. Und wenn ich höre was da manchesmal abgegangen ist krieg ich echt das Grausen. Kindesmisshandlung usw.

Ich glaube mit meinem Herzen, an das was ich selbst erlebt und kennengelernt habe, denn da weiß ich das es wirklich existiert hat.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn ich so Deine Antwort lese, bekomme ich nicht den Eindruck, dass Du katholisch bist. Du magst vielleicht katholisch getauft worden sein, aber katholisch zu sein bedeutet auch, in der katholischen Kirche aktiv zu sein oder zumindest entsprechenden Glauben zu haben. Die Taufe ist, wie bei jeder anderen Kirche auch, das Einstiegsritual, aber das allein macht noch nicht den Glauben aus.

Die Kirchen sind ebenso wie Gott nicht an den Kriegen schuld, welche die einzelnen Menschen verschuldet haben die Gott als Vorwand genommen haben, um Kriege anzuzetteln, während die eigentlichen Gründe wesentlich egoistischer waren, nur haben sie diese Kriege nur deshalb "im Namen Gottes" angezettelt, weil sie für ihre egoistischen Zwecke wohl kaum so viele Anhänger gefunden hätten.

Ich würde meine Kinder auch nicht einfach so taufen lassen, sondern sie sollten sich, wenn sie möchten irgendwann selbst entscheiden, ob und welcher Glaubensrichtung sie sich anschließen möchten. Das ändert aber nichts daran, dass mir mein Glaube wichtig ist und bleibt, und die Entscheidungsfreiheit ist laut diesem Glauben ein wichtiges Gut, weshalb ich nichts daran tun werde, die Entscheidungsfreiheit meiner Kinder zu beeinträchtigen.

Kommentar von Blitz68 ,

also, wenn Jesus in der Bibel sagt: Glaubet und lasset euch taufen - dann ist das ein "Einstiegsritual", jedoch eins, das Glauben voraussetzt- oder irgendeine Form der Einwiligung - wie soll das bei der Taufe eines Babys gegeben sein ?

Die Taufe ist hier zu einem " Einstiegsritual " in die Kirche geworden, aber nicht unbedingt in den Glauben - die Kirche kann ja auch ein netter sozialer Verein sein , im Alltag des Kirchenzugehörigen.

Es gibt ja auch Kirchen , die nur die Erwachsenen Taufe praktizieren.

Da kann sich dann , jeder aktiv mit seiner Taufe auseinandersetzten, wenn er sie möchte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

also, wenn Jesus in der Bibel sagt: Glaubet und lasset euch taufen - dann ist das ein "Einstiegsritual",

Das war sicherlich nicht zur Zeit Jesu so gedacht, aber später so in der katholischen Kirche umgesetzt. Was denkst Du denn, warum man in dieser Kirche die Vorstellung von der Erbsünde in die Welt gesetzt hat, obwohl diese keine biblische Grundlage hat?

jedoch eins, das Glauben voraussetzt- oder irgendeine Form der Einwiligung

In der katholischen Kirche wurde auch die Kleinkindtaufe eingeführt, während zur Zeit Jesu Erwachsene getauft wurden. Letzteres hatte durchaus den Grund, dass sich jemand nur dann taufen lassen sollte, wenn er es aus eigenem Glauben und Verständnis entsprechend entscheidet. Ein Kind und insbesondere ein Kleinkind hat dahingehend noch nicht das notwendige Verständnis und insbesondere in Bezug auf ein Kleinkind vermutlich noch nicht einmal den entsprechenden Glauben. Glauben und Religionszugehörigkeit sind nicht dasselbe.

Es gibt ja auch Kirchen , die nur die Erwachsenen Taufe praktizieren.

Und eben das wäre in der Hinsicht konsequent.

Allerdings genügt es sicherlich auch schon, wenn Kindern, die bereit sind, entsprechend zu verstehen, das Evangelium kennen und verstehen lernen können, um sich einer entsprechenden Kirche durch Taufe anzuschließen oder es bleiben zu lassen. 

Kommentar von sternchen01973 ,

Muß man denn, nur weil man als Baby getauft wurde, auch diesen Glauben leben?

Ich wurde bereits als Baby getauft, und hatte somit keinen Einfluss darauf.

Kurz bevor meine Kinder 13 Jahre alt wurden bekamen sie von der Gemeinde einen Brief, mit der Frage ob sie sich nicht vielleicht Taufen lassen möchten um die Konfirmation noch mit machen zu können. Meine Kinder gingen auch jede Woche zu der dazugehörigen Jungschar, sind also quasi mit der Evangelischen Gemeinde aufgewachsen. Natürlich habe ich meine Kinder gefragt ob sie das möchten, aber sie hatten einfach keine Lust dazu. Soll ich sie Zwingen nur weil die "Kirchliche" Gemeinschaft es so will?

Ich hatte mit meinen 10 Jahren auch keine Lust auf die Konfirmation, aber mußte es der Familie wegen und der Taufe wegen durchziehen. Hätte ich damals die Wahl gehabt, hätte ich mich auch nicht Taufen lassen. Wozu? Welchen Grund gibt es noch dafür? Die Kirchen bestehen auch nur noch aus Lug und Betrug, Zetteln einen Glaubenskrieg nach dem anderen an, erzählen einem von Jesus der angeblich übers Wasser gehen konnte und jeder glaubt es.

Was ist Falsch daran die Wahrheit zu erkennen, das das nur Überlieferungen sind die weder Du noch ich bestätigen können, weil wir zu der Zeit nicht gelebt haben!

Wie schon oben geschrieben glaube ich, ja, mit meinem Herzen, an die Menschen die gelebt haben, während meines Daseins, an das Geschehene in der Welt, während meines Daseins, aber ich Glaube nicht an irgendwelche Überlieferungen die sich von Jahrhundert zu Jahrhundert jeder passend gestrickt hat.

Und wenn man Kinder erst im späteren Alter die Entscheidung selbst überlassen würde, würde es bald nur noch Heiden geben.

Ich bin halt realistisch und will nicht eingesperrt in einer Scheinwelt leben. Ich seh die Welt so wie sie ist, und bis heute hat es noch niemand geschafft übers Wasser zu gehen oder irgendwelches Wasser zu teilen ohne Hilfsmittel. Und ganz ehrlich, wenn es Gott wirklich gäbe, würde es kein Unheil geben.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Muß man denn, nur weil man als Baby getauft wurde, auch diesen Glauben leben?

Ich wurde bereits als Baby getauft, und hatte somit keinen Einfluss darauf.

Eben das meine ich ja, dass die Kleinkindtaufe nicht den Glauben des Menschen beeinflusst und dass daher eben diese Kleinkindtaufe nichts über dessen Glauben aussagt. Die Taufe, ebenso leider auch die Kleinkindtaufe, ist nur ein Aufnahmeritual in die entsprechende Kirche, aber das hat noch lange nichts damit zu tun, ob die betreffende Person später auch wirklich daran glaubt. Daher macht eine katholische Taufe einen betreffenden Menschen noch lange nicht zu einem Katholiken, sondern erst sein Glaube macht ihn zum Katholiken, oder eben sie.

Soll ich sie Zwingen nur weil die "Kirchliche" Gemeinschaft es so will?

Nein, warum denn auch? Insbesondere im Christentum sollte die Entscheidungsfreiheit als mit das wichtigste Gut betrachtet werden, nur leben eben viele nicht wirklich danach, dass sie die Entscheidungsfreiheit anderer respektieren würden. Die Kleinkindtaufe ist ein Beispiel dafür.

Wozu? Welchen Grund gibt es noch dafür?

Weshalb ich getauft wurde, weiß ich auch nicht mehr. Allerdings weiß ich dank entsprechenden Bildern, dass ich kein Kleinkind mehr war, sondern mich durchaus dafür entscheiden konnte. Ob es wirklich an meiner Entscheidung lag, weiß ich aber nicht mehr. Es lag aber sehr wohl an meiner Entscheidung, dass ich später die evangelische Kirche kennen lernen wollte und ebenso auch die Konfirmation. Allerdings hatten wir danach auch wöchentlich eine Leserunde mit der Bibel - leider nicht davor - und ich erkannte sehr bald, dass die Lehre der evangelischen Kirche schon in mir wichtigen Punkten stark von der Klarheit der Bibel abweicht, und als ich selbst nach Monaten keine Antwort als Erklärung bekam, wusste ich, dass diese Kirche nicht die richtige für mich ist. Aus meiner Sicht, war die Entscheidung zur Konfirmation nicht falsch gewesen, aber ich fühlte mich von dieser Kirche betrogen. Man hätte ja auch vorher auf die Idee kommen können, eine entsprechend wöchentliche Leserunde durchzuführen, dann wäre ich sehr wahrscheinlich eher schon auf diese Diskrepanzen gestoßen und hätte mich vermutlich gar nicht erst für die Konfirmation entschieden.

Zetteln einen Glaubenskrieg nach dem anderen an,

Ist das echt noch in der Gegenwart so? Ich denke eher nicht. Allerdings muss man auch zwischen evangelischer und katholischer Kirche unterscheiden, denn zu der Zeit, als es die Glaubenskriege, genau genommen die Kreuzzüge gab, gab es die evangelische Kirche noch gar nicht.

erzählen einem von Jesus der angeblich übers Wasser gehen konnte und jeder glaubt es.

Wenn der Vater alles erschaffen konnte, meinst Du nicht, dass dann der Sohn zumindest über das Wasser laufen konnte, nur um Dein Beispiel mal aufzugreifen? Laut dem Beginn des Johannesevangeliums verhält es sich sogar so, dass der Sohn alles, nicht nur die Welt, sondern wirklich alles erschaffen hat. Da sollte er wohl auch als Mensch dazu in der Lage gewesen sein, über das Wasser zu laufen.

Was ist Falsch daran die Wahrheit zu erkennen, das das nur Überlieferungen sind die weder Du noch ich bestätigen können, weil wir zu der Zeit nicht gelebt haben!

Eben das macht den Glauben aus. Nicht zu wissen, aber doch zu akzeptieren. Wie in Johannes 8,58 steht, sind diejenigen selig, die nicht sehen und doch glauben. Warum? Ganz einfach weil mit dem Wissen eine größere Verantwortung einhergeht, als mit dem Glauben. Wer glaubt und umkehrt, dem kann leichter vergeben werden, als dem der weiß und umkehrt. 

Und wenn man Kinder erst im späteren Alter die Entscheidung selbst überlassen würde, würde es bald nur noch Heiden geben.

Das sehe ich nicht so. Ich habe mich als Erwachsener entschieden, mich einer Kirche durch Taufe anzuschließen, welche aus meiner Sicht in ihrer Lehre mit der Klarheit der Bibel konform geht - und größtenteils auch mit der Akzeptanz eben dieser eigenen Lehre. Der Unterschied liegt, soweit mir bekannt nur darin, dass die Aussagen der Lehre zur Gegenwärtigkeit geistiger Gaben nicht wirklich von den Mitgliedern geglaubt wird. Nun mag ich in meiner Kindheit bereits aus eigener Entscheidung die evangelische Kirche kennen gelernt haben, aber die andere Kirche hätte ich nie kennen gelernt, wenn mir nicht entsprechende Missionare begegnet wären, denen ich die mir wichtigste Frage stellte und von denen ich eine entsprechende Antwort erhielt. Nicht erst nach Wochen oder Monaten, sondern begründet auf der Bibel innerhalb eines einzigen Gesprächs.

und bis heute hat es noch niemand geschafft übers Wasser zu gehen

Wenn Du diese Geschichte kennst, dann weißt Du auch, dass Petrus dies nur so lange gekonnt hat, wie er darauf vertraut hat, es zu können, als er zu zweifeln begann, begann er auch unterzugehen. Heutzutage glaubt auch niemand mehr wirklich an solche Gaben, manche glauben sogar fest daran, dass es diese nicht mehr gibt, wobei das eigentlich nur insofern zutrifft, dass der Glaube daran verloren ging. ...

Kommentar von JTKirk2000 ,

...

oder irgendwelches Wasser zu teilen ohne Hilfsmittel.

Das konnte aus Mose nicht von sich aus, sondern nur deshalb, weil er als Werkzeug Gottes diente. Als er, soweit ich mich recht entsinne, einmal gesagt haben soll, dass er gegen einen Stein schlägt und damit dafür sorgt, dass aus diesem Wasser sprudelt, wurde ihm für eine Weile diese Macht, im Namen Gottes zu handeln genommen, bis er Gott wieder anerkannte. Das war aber nachdem er das Wasser geteilt haben soll, während das Volk Israel außerhalb Ägyptens durch die Wüste wanderte.

Kommentar von sternchen01973 ,

hmmm. auf der einen Seit schreibst du, das die Kirche nicht das richtige für dich ist, aber auf der anderen Seite anwortest du mit starkem glauben...irgendetwas passt da nicht so ganz.

Und ja, auch heute gibt es noch Glaubenskriege, leider. Derzeit ist es nur der Islam. Es passiert tag täglich, siehe Terroristen. Sie wollen alle "Ungläubigen" bestrafen....alle Christen....es läuft leider bald nichts anderes mehr in den täglichen Nachrichten. Es wäre einfach zu viel um wirklich bis ins kleinste Detail alles nieder zu schreiben, deshalb erwähne ich es nur oberflächlich.

Und wenn du dich selbst entscheiden konntest, dann mußt du doch noch wissen wann das war?

Ich finde es ist nicht wichtig einer bestimmten Religion anzugehören. Es ist nur wichtig wie man selbst denkt und dementsprechend handelt. Du hast für dich deinen Weg gefunden und hoffentlich auch deine Antworten erhalten, genauso wie ich meinen Weg gefunden habe. Welchen Weg wir letztenendes einschlagen, bestimmen wir selbst.

Kommentar von JTKirk2000 ,

irgendetwas passt da nicht so ganz.

Das passt sehr wohl. Ich habe einen eigenen Glauben und fand durch die Leserunde in der evangelischen Kirche heraus, dass ich starken Glauben an das habe, was an Klarheit in der Bibel enthalten ist. Ich glaube nicht an das, was eine Kirche lehrt, wenn es nicht im Einklang mit dieser Wahrheit ist. Glaube und Kirchenzugehörigkeit sind nicht dasselbe.

Und ja, auch heute gibt es noch Glaubenskriege, leider. Derzeit ist es nur der Islam.

Du hast die Glaubenskriege der Kirche vorgeworfen. Was vom Islam ausgeht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Augenscheinlich geht es Dir nur um Vorwürfe, egal ob Du dafür Äpfel mit Birnen nicht nur vergleichen, sondern als ein und dasselbe darstellen müsstest.

Und wenn du dich selbst entscheiden konntest, dann mußt du doch noch wissen wann das war?

Ich ging gestern zum Uhrmacher, weil die Batterie meiner Armbanduhr aufgegeben hatte. Ich glaubte, dass die Batterie sicher nicht länger als 2 Jahre in meiner Uhr war. Als die Batterie ausgetauscht wurde, sagte man mir, dass die Batterie von 2011 war und als ich später darüber nachdachte, ergab dies sogar einen entsprechenden Sinn. Wenn ich also schon nicht weiß, dass die Batterie meiner Armbanduhr seit 5 Jahren darin ist, woher soll ich dann wissen, dass ich mich vor über 32 Jahren dazu entschieden hatte, mich taufen zu lassen oder vor allem weshalb? Nicht jeder hat ein so vollkommenes Gedächtnis und manchmal weiß ich nicht einmal, was ich vor einer Woche zum Mittag gegessen hatte. 

Du hast für dich deinen Weg gefunden und hoffentlich auch deine Antworten erhalten,

Ja habe ich, auch wenn ich immer noch auf dem Weg bin und nicht am Ziel. Ebenso habe ich zwar viele Antworten erhalten, aber noch lange nicht alle. Das Problem ist, dass die Antworten, die mir noch fehlen, nicht von Anderen gegeben werden können, außer vielleicht von Gott selbst. Ich hatte dahingehend schon einige Antworten erhalten, aber scheinbar fehlt es mir zu den noch fehlenden am notwendigen Vertrauen - nicht nur Glauben, sondern Vertrauen, das über normalem Glauben weit hinaus geht, indem es weit intensiver und spezifischer ist.

Welchen Weg wir letztenendes einschlagen, bestimmen wir selbst.

Zumindest sollte das so sein, aber es ist bei weitem nicht immer so.

Kommentar von sternchen01973 ,

Du glaubst nicht an das was eine Kirche lehrt, aber an das was an Klarheit in der Bibel enthalten ist? Die Kirche lehrt uns aber die Bibel und all das was die Bibel beinhaltet. Die Bibel aber wurde nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen besser gesagt von einem Menschen. In der heutigen Zeit würde man ihn als Schriftsteller bezeichnen der seinen Fantasien freien Lauf läßt.

Der moslemische Glaube wie er auch im Islam gelehrt wird ist nichts anderes wie der christliche, oder evangelische Glaube. Bei uns heißt er Gott, bei den Moslems Allah, aber dennoch ist es ein und dieselbe Person um die es sich dreht, nur das die Moslems sich ihre Geschichte anders gestrickt haben. Bei uns ist es die Bibel, bei den Moslems der Koran, und dennoch unterscheidet sich der Inhalt teilweise. Wem soll man jetzt also Glauben schenken? Dem Inhalt des Korans oder dem Inhalt der Bibel? Spätestens jetzt solltest auch du merken das da etwas nicht stimmt.

Ich bin mittlerweile 43, mit 10 hatte ich meine Kommunion. Ich kann mich noch ganz genau an alles erinnern, an die Räume, an die Stille in diesem Raum, und vor allem an das langweilige Gefühl das mich jedesmal überkam. Natürlich kann ich mich auch nicht immer daran erinnern was ich letzte Woche alles gegessen oder getan habe, aber das muß man ja auch nicht. Aber sowas wie Kommunion, oder Konfirmation sind eigentlich schon Erinnerungen wo man sich teilweise noch daran erinnern kann, es sei denn man blendet sein Leben komplett aus.

Ich drücke Dir die Daumen das du deine restlichen Antworten bekommen wirst. Ich kann dir auch nur nochmal sagen, glaube nicht an das was in Büchern steht, sondern glaube mit deinem Herzen nur an das hier und jetzt, denn da kannst du dir sicher sein das es wirklich existiert. Laß dich nicht von Dingen blenden, die andere vor deiner Zeit niedergeschrieben haben.

Welchen Weg wir letztenendes einschlagen, bestimmen wir selbst.

Zumindest sollte das so sein, aber es ist bei weitem nicht immer so.

Doch ist es. Manche Menschen sind nur sehr leicht zu beinflussen, sie sind schwach und schlagen einen Weg ein, den sie sonst niemals gegangen wären. Aber entscheiden tun sie selbst. Sie haben nur nicht den Mut "Nein" zu sagen. 

Antwort
von Doesig, 32

In erster Linie lassen (nicht gläubige) Eltern ihre Kinder taufen, um Oma und Opa nicht zu enttäuschen. Das gibt Stress mit der älteren Generation, wenn man erklären muss, warum denn die Kinder nicht getauft werden. Erst recht, wenn man selber immer noch Kirchenmitglied ist.

Wenn du den Konflikt nicht scheust, gibt es keinen vernünftigen Grund, deine Kinder taufen zu lassen.

Letztendlich können die Kinder ja auch, sobald sie 14 Jahre alt sind, selbst entscheiden, welcher Religion sie angehören möchten. Und sich dann immer noch taufen lassen, so sie denn möchten.

Antwort
von kamikatzen, 35

Ich hatte das Thema mal in einer Vorlesung, kann mich aber nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern ;) 

Ging um die Stellung der Kirche heute und die Dozentin meinte, dass für viele die Kirche zu einer Dienstleistung geworden ist. Man konsumiert sie sozusagen bei gegebenem Anlass wie Heirat, Beerdigung oder eben Taufe. Im Grunde sind ja diese Dienste der Kirche auch mit Bedingungen an die Personen verknüpft. Ist ja keine Einbahnstrasse. So soll das Kind das getauft wird zB. im christlichen Sinne erzogen werden und auch zu einem Mitglied der Gemeinde werden, im Idealfall. Heute denken scheinbar viele (und ich meine das nicht wertend): Nützts nichts, so schadets nicht. 

Der allergrösste Teil der Menschen die auf dem Papier Christen sind, fühlen sich nicht mit der Gemeinde verbunden und auch nicht allzusehr mit dem Christentum, das die Kirche vertretet. Es gibt regelmässig soziologische Studien und die Leute werden dann anhand Befragungen usw in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe ist zB. "die Distanzierten". Die sind eben distanziert von der Kirche. Aber viele haben eben doch in ihrer Weltanschauung sehr viele Elemente des Christentums integriert, weil unsere Kultur ist christlich sozialisiert, oder sind sich vielleicht selbst unsicher was ihren Glauben betrifft. Da will man lieber kein Risiko eingehen und tauft das Kind um auf Nummer sicher zu gehen. "Und irgendwie ist das ja auch normal" und so. Wir haben uns da ein Ausschnitt aus "Sex and the city" angeschaut, bei der die rothaarige (Miranda?) so ziemlich genau diese Diskussion mit ihrem Freund hatte ^ ^ 

Kommentar von stine2412 ,


für viele die Kirche zu einer Dienstleistung geworden ist. Man
konsumiert sie sozusagen bei gegebenem Anlass wie Heirat, Beerdigung oder eben Taufe.

Mein Mann fragte mal seine Sekretärin, warum sie noch in der Kirche ist und noch Kirchensteuern bezahlt - sie hält doch sonst nichts davon? "Wenn meine Töchter mal in Weiß heiraten wollen!" Na denn!

Das Problem der Landeskirchen ist, dass sie keine Glaubensinhalte mehr bringen, es ist alles so ein Wischie-Waschie! Sie haben (insbesondere die EK) biblische Lehren so hingebogen, daß sie den populären Anschauungen entsprechen. Dann verbündet sich die Kirche mit dem Staat; wie schnell die Szene der Welt wechselt, sehen wir alle nur zu gut. Und genauso schnell müssen dann auch die Kirchen sich anpassen: Jesus sagte nicht umsonst, dass wir kein Teil dieser Welt sein sollen, sondern, da wir in ihr leben, gesetzestreue Bürger sein sollen, wenn sie diese Gesetze den Gesetzen Gottes nicht widersprechen!

Aus diesen Gründen, nicht nur wegen der Kirchensteuer, sind auch viele aus den Kirchen ausgetreten und viele, die nach Antworten suchten, haben sich anderen Gemeinden angeschlossen.

Und die Kindertaufe ist ja auch nicht biblisch! Nirgendwo steht dort etwas davon, dass Babys getauft wurden! Jesus wurde als Baby in den Tempel gebracht, getauft wurde er erst als Erwachsener, obwohl er sündenlos war. Eine Taufe ist ja auch dazu da, dass einem alle vorherigen Sünden, die sie bereuten,  vergeben werden durch das Loskaufsopfer Jesu. Welche Sünden hat ein Baby begangen und zu bereuen? Jesus verurteilte nicht umsonst die Pharisäer, die an Traditionen festhielten, aber die Grundlagen des Glaubens vergaßen.

Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er seine Kinder taufen läßt. Aber wenn schon mal die Frage hier gestellt wird, sollte man sich auch der Bedeutung bewußt sein, dass durch diese Babytaufe schon mal ein voraussichtliches Mitglied gebunden wird, ob es gläubig sein wird oder nicht!

Antwort
von ItsJack, 46

Also bei uns gehts es vorallem darum, dass manche Kindergärten und Schulen getaufte Kinder anderen ungetauften vorziehen. (kirchliche Schulen und Kindergärten) 

Meistens (zumindest bei mir in der Umgebung/Stadt) haben solche Kindergärten und Schulen einen besseren Ruf als die städtischen Schulen. Das war der Hauptgrund wieso meine Jungs getauft wurden. ;) 

Ach ja und weil die Großeltern es gerne gesehen haben. Sobald es ums Thema Kommunion/Konfirmation geht, lasse ich meine Kinder selber entscheiden ob sie das wollen oder nicht, aber zumindest ist dann der erste Stein - sollten sie das denn wollen - gelegt und sie können rein regulär sofort mit in den kirchlichen Unterricht dafür. 

Ich hoffe ich konnte dir helfen :) 

Kommentar von KaeteK ,

Also bei uns gehts es vorallem darum, dass manche Kindergärten und
Schulen getaufte Kinder anderen ungetauften vorziehen. (kirchliche
Schulen und Kindergärten)

Davon haben meine Kinder nie etwas zu nachteiliges zu spüren bekommen Sie waren in einem katholischen Kindergarten, einer katholischen Mädchenschule und haben ihre Ausbildung in einer kirchlichen Einrichtung absolviert (katholisch/ev., ). Es wurde nur einmal nachgefragt, welcher Konfession sie angehören, aber es hatte keinerlei Konsequenzen sich als Christ ohne Kirche zu outen. Und hier bei uns ist es katholisch, fast wie in Bayern.

Taufe macht dich nicht automatisch zu einem Christen. Um Christ zu werden, muß man an Jesus Christus glauben, mit aller Konsequenz.

Da hapert es in den Kirchen gewaltig.

lg

Kommentar von Blitz68 ,

also bei uns sind die Kindergärten soo überlaufen, dass die Frage nach der Taufe in kirchlichen Einrichtungen schon gestellt wird und es  genauso gehandabt wird wie oben beschrieben.

Ich stimme jedoch KaeteK zu , in der Meinung, dass die Taufe keinen Christen ausmacht-

Christus macht einen Christen aus und nicht die Zugehörigkeit zu einer Kirche .

Antwort
von AntwortMarkus, 31

Das ist meiner Meinung nach genau so gehäuchelt als wenn man kirchlich heiratet wenn man nicht gläubig ist.

Kommentar von Blitz68 ,

stimmt - wieso vor einem Gott etwas versprechen, von dem ich annehme, dass es ihn gar nicht gibt ??

Antwort
von hummel3, 34

Ja, es ist auch heute durchaus noch üblich Kinder taufen zu lassen, selbst wenn man als Eltern nicht direkt gläubig ist. Die Zahlen mögen zwar rückläufig sein, aber so ein bisschen spielt dabei der diffuse, oft heimlich gehütete Gottesglauben der Eltern eine Rolle, welche ihrem Nachwuchs stets die besten Zukunftschancen mit auf den Weg geben wollen. - Und dazu gehört fälschlicherweise auch die naive Annahme, dem Kind mit der Taufe einen "Einlassschein" ins Paradies gespendet zu haben, falls es selbiges (entgegen allgemeiner Annahme) doch geben sollte.    

Der Hauptgrund ist aber wohl eindeutig in Jahrhunderte altem Brauchtum zu suchen und/oder, um die Erwartungen der Großeltern oder Verwandtschaft nicht zu enttäuschen. 

Kommentar von danhof ,

"sollte es das Paradies (entgegen allgemeiner Annahme) DOCH geben"

Nee, entgegen der Annahme von Nicht-Christen höchstens :-)

Aber ansonsten volle Zustimmung. Warum so tun, als ob?

Kommentar von hummel3 ,

Nee, entgegen der Annahme von Nicht-Christen höchstens :-)

Nicht anders habe ich meinen Einschub "entgegen allgemeiner Annahme" auch gemeint.

Danke, werde versuchen mich zukünftig noch präziser auszudrücken.

LG hummel3 

Kommentar von KaeteK ,

Man will sich halt ein Hintertürchen offen halten...Ich kenne das aus meiner Familie. Doch Gott kann man nicht hinters Licht führen..lg

Antwort
von Reanne, 28

In meinem Verwandten-und Bekanntenkreis wurden alle Kinder getauft, auch wenn die Eltern nicht oder nur selten zur Kirche gehen. In manchen Kirchlichten Einrichtungen , wo das Kind später evtl. arbeiten will, legt man Wert auf so etwas.

Antwort
von AJuergen, 49

Ursprünglich war die Taufe ja auch ein Bund mit Gott und Jesus .

Das hat sich dann ja irgendwann geändert , die Taufe bestimmt ja zu welcher Kirche jemand gehört . Trotz dem finde ich es gut wenn Kinder auch heutzutage getauft werden . Nicht im Sinne für die Kirchen , aber doch damit Kinder gemeinsam im Glauben aufwachsen , ich habe immer noch die Hoffnung das nachwachsende Generationen  die Trennungen der verschiedenen  Glauben überwinden und verstehen das Glaube mehr ist als nur Kirche . Wenn man den eigentlichen Sinn versteht und lebt , nicht den Sinn von Kirche , Macht und Geld und Einfluss auf die Menschen, usw.

Antwort
von mondfaenger, 26

Ich denke mal, es geht auch darum, in welchen Religionsunterricht die Kinder gehen, nachdem sie eingeschult sind.

Kommentar von Blitz68 ,

Nein, man kann problemlos nichtgetaufte Kinder in jedweden Religionsunterricht schicken

Antwort
von supersuni96, 21

Wenn man keiner Kirche angehört, kann man auch sein Kind nicht taufen lassen. Und wenn man einer Kirche angehört, aber nicht glaubt, dann macht man es vermutlich aus irgendeiner "Tradition". Denn nur getaufte Kinder können zur Kommunion gehen, und auch nur dann gibt es die Geschenke. Und dann sieht man die Leute erst wieder, wenn sie kirchlich heiraten wollen, damit die Braut ein weißes Kleid tragen kann. Das sind dann die Pseudo-Christen, die nur des Feierns willen an den drei Tagen (Taufe, Kommunion, Hochzeit) zur Kirche gehen. Und letztmalig sehen sie den Pfarrer dann, wenn die Lampen ausgehen und er ihnen die Schaufel Dreck auf den Sarg schmeißt.

Kommentar von danhof ,

Das ist ja nun mal maaaaßlos übertrieben.

Sie gehen auch schon mal alle fünf Jahre in den Weihnachtsgottesdienst...

Antwort
von Taytok12, 32

Natürlich kannst du dein Kind taufen und es ist noch ganz üblich allerdings verpflichtest du dein Kind der Kirche an wenn du es taufen lässt 

Kommentar von Blitz68 ,

und warum sollte man das tun ??

Antwort
von hamtata, 31

Ich habe schon mal gehört, dass einige Eltern ihre Kinder taufen damit die Kinder sich zugehörig fühlen. Man kann zum Beispiel nur als getauftes Kind bei der Erstkommonion dabei sein. Als ich in der Volksschule war war jeder meiner Klassenkameraden  bei der Erstkommonion dabei. Es gibt gewisse Zeiten bei der man sich in der Gruppe trifft damit man sich auf die Kommonion vorbereitet. Ich kann mir da schon gut vorstellen, dass man als Kind gekränkt ist wenn man nicht dabei sein darf.

Kommentar von sternchen01973 ,

Glaube mir es gibt nichts langweiligeres als der Kommunions- bzw. Konfirmantenunterricht. Ich kenne niemanden der da gerne hingegangen ist. Nur die mit strengem Glauben, die sind dann aber auch später immer in der Kirche tätig gewesen.

Kommentar von Trashtom ,

Naja, vor knapp 20 Jahren haben es bei mir trotzdem alle mitgemacht, inkl. bester Freunde und Schwarm ;). Auch wenn ich jetzt anders denke, damals hätte ich mich schon einwenig als Aussenseiter gefühlt. Just saying.

Antwort
von IlIIllIlIIlIIll, 33

Kurze Antwort:

Im Großen und Ganzen ist es nicht mehr üblich, es gibt jedoch einige Bundesstaaten die etwas hinter her hinken (Bsp. Bayern) in welchen es wie ich glaube noch Standard ist.

Kommentar von KaeteK ,

Auch in BW. Sobald ein  Kind da ist, werden die Eltern religiös..Danach ist die Kirche wieder eine Weile vergessen, bis zur Kommunion oder zur Konfirmation. Dann erst wieder zur Hochzeit und später, zu guter Letzt , wenn der Tod eintrifft. So als ob man sich den Himmel erarbeiten kann - man weiß man nie und man war doch ein guter Mensch.....Leider wird das ein böses Erwachen geben.

Alles nur Kirche, aber leider kein echter Glaube an Jesus Christus..

Ausnahmen gibt es..

lg

Kommentar von hummel3 ,

Liebe KaeteK, wie recht du doch hast!

Antwort
von Rotrunner2, 21

Wenn die Kinder erwachsen werden, also selber bestimmen können, sollte ein jedes das selbst entscheiden.

Kommentar von Blitz68 ,

dennoch ist es ja nicht schlecht, wenn sie zuvor wissen worüber sie entscheiden sollen

Kommentar von Rotrunner2 ,

Ohne Zweifel, da hast du Recht, ansonsten macht es ja auch keinen Sinn.

Antwort
von Evileul, 23

WEnn ma nicht gläubig ist, aus der Kirche austreten und das Kind nicht taufen lassen, es kann ja später selbst entscheiden.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ich gebe dabei zu bedenken, dass die Eltern Vorbild sind.

Kommentar von Tragosso ,

Ob Vorbild oder nicht, genug Kinder von gläubigen Eltern treten später aus oder nehmen eine andere Religion an. Umgekehrt finden manche später zu einer Religion, trotz atheistischen Eltern. Letzten Endes entscheidet das jeder Mensch für sich, egal ob mit oder ohne religiöse Erziehung.

Kommentar von Evileul ,

Ich bin gläubig und zahl weiterhin meine Kirchensteuer, aber wenn nicht, wozu zahlen und Taufe ,Kommunion/Konfirmation is doch dann unnötig.

Kommentar von Blitz68 ,

@ Tragosso

dennoch leitet die Bibel die Väter ( heute wohl Eltern) an, ihre Kinder in den Wegen und Regeln Gottes für sein Volk zu unterrrichten, damit sie ein sinnvolles und erfülltes Leben führen können bis ins hohe Alter - da geht man wohl schon davon aus, dass Erziehung einen Effekt hat, und nicht gleichgültig ist.

Kommentar von danhof ,

Dazu passend einen Spruch, den ich kürzlich hörte: "Gott hat nur Kinder, keine Enkelkinder".

Nach christlicher Sicht ist man nicht gerettet, weil die Eltern in der Kirche sind oder weil sie meinen, das wäre schon ganz gut so.

Eine Beziehung zu Gott und zu Jesus ist eine sehr persönliche Sache. Jeder muss das für sich selbst entscheiden (Siehe Matthäus 10,34-36)

Kommentar von Blitz68 ,

wofür können und sollen die Eltern denn Vorbild sein, wenn sie ungläubig sind ?

Kommentar von Tragosso ,

Für ganz normale heutige Werte. Nicht jeder braucht Religion, das sollte dir bewusst sein.

Antwort
von josef050153, 1

Die Taufe eines Kindes ist eben ein Familienereignis, dass sich die wenigsten entgehen lassen wollen.

Antwort
von ghandi10, 8

Wenn man nicht gläubig ist bringt taufe n scheiß, da lässt mans lieber anstatt auf "guter" christ zu machem

Antwort
von 8Sonnenschein8, 23

Ich finde es eine schöne alte Tradition, die man ehren sollte. Was bitte ist so schlimm daran sein Kind taufen zu lassen. Meine Eltern beispielsweise haben gar nicht, aber wirklich überhaupt nichts für die Kirche über, mein Vater ist sogar seit er 20 ist aus der Kirche ausgetreten, trotzdem bin ich kirchlich getauft worden und bis heute katholisch. Ich finde die Taufe gehört zum Leben eines Menschen ohne sie fehlt etwas - und ich bin kein religiöser Mensch. Ich finde es einfach nicht schön Kinder als "Heiden" aufwachsen zu lassen, nur weil es die heutige Zeit einem die Möglichkeit dazu bietet.

Die Kommunion würde ich gar nicht so sehr als Konsumterror bezeichnen, sollte er es doch sein, so sind die Eltern selbst schuld. Erziehung hilft immer! Für mich als Mädchen war die Erstkommunion so etwas, wie die Erfüllung eines Traumes. Einmal Prinzessin sein, mit einem schönen weißen Kleid.

Kommentar von Tragosso ,

Naja, ich finde es hat etwas heuchlerisches sein Kind taufen zu lassen, wenn man mit Religion nichts am Hut hat. Man kann es natürlich so sehen wie du. Aber ich wüsste nicht was daran 'schlimm' wäre es nicht taufen zu lassen. Niemand bezeichnet ein Kind heutzutage als 'Heiden'.

Kommentar von danhof ,

Muss man respektieren, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Man sollte doch die Dinge hinterfragen, die man tut, oder?

"Die Taufe gehört zum Leben dazu, ohne fehlt etwas" - ja was denn, wenn man nicht an Gott glaubt?

Ob Kinder als Heiden aufwachsen oder nicht, hat m.E. auch nichts mit der (Kinds)taufe zu tun. Unsere Kinder sind ALLE nicht getauft worden. Einen Segen haben sie vom Pastor erhalten. Der Rest kommt später und geht von den Kindern selbst aus.

Wie gesagt, ich finde, man sollte Traditionen einmal hinterfragen und dann auch konsequent, aus voller Überzeugung beibehalten oder eben abschaffen.

Kommentar von hummel3 ,

@danhof

Ich kann deinem Kommentar nur beipflichten! DH!

Kommentar von 8Sonnenschein8 ,

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich getauft wurde. Ich habe mein Verhältnis zu Kirche genau aus diesem Grund selbst gestalten können - eben weil ich seit Kindertagen die Chance hatte, ein Teil davon zu sein und ich habe definitiv ein anderes Bild als meine Eltern.

Und was bitte ist an einer christlichen Taufe so schlimm, das Christentum ist eine Religion die auch stille Mitglieder duldet und niemanden zum Beten zwingt....

Und es werden heutzutage Kinder sehr wohl noch als Heiden bezeichnet, auch wenn diejenigen, die den Mut dazu haben, leider täglich weniger werden...Jedenfalls habe ich den Ausdruck zuletzt vor 6 Jahren gehört, als bei uns ein Kind zur Welt kam, dass nicht getauft wurde!

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